Archiv für die Kategorie 'Filme'

Eurocine

Heute beginnt in Kolumbien zum 14. Mal das Festival Eurocine. Das “Wanderkino” beginnt in Bogota und wird bis zum 11. Mai in 5 Städten Kolumbiens - Medellin, Cali, Manizales und Barranquilla - Filme aus 13 europäischen Ländern zeigen.

Gezeigt werden hauptsächlich alternative Filme in kleinen, gemütlichen Kinos.

Nach Frankreich, hat Deutschland die meisten Filme im Programm des Eurocine: 5 an der Zahl, darunter “Requiem” und “Die Austernprinzessin”.

Hier könnt Ihr das Programm für alle Städte sehen.

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Travel Paraiso

Seit ca. 10 Tagen läuft ein neuer kolumbianischen Film in den hiesigen Kinos: Travel Paraiso. Die Verfilmung des Bestsellers von Jorge Franco, das auch auf deutsch erschienen ist:

Reina und Marlon haben die Nase voll vom Elend in Medellín. Mithilfe der zwielichtigen Agentur »Paraíso Travel« wollen sie den amerikanischen Traum, den sueño gringo,verwirklichen und sich im gelobten Land eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Doch kaum sind die beiden in New York angelangt, verirrt sich Marlon im Labyrinth der Straßen und wird von der anonymen Großstadt verschluckt. Auf der Suche nach seiner großen Liebe Reina lernt er die Kehrseite des amerikanischen Traums kennen: die illegalen Einwanderer und ihren Balanceakt zwischen Erfolg und Scheitern. Nur die verzweifelte Hoffnung, Reina eines Tages wiederzufinden, bewahrt ihn davor aufzugeben.

Der Film ist gelungen und gibt einen interessanten Eindruck über das Leben in einer Großstadt aus Sicht eines Immigranten, hier der Trailer zum Film:

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Kolumbianischer Film bei den Oscars

“La Corona” (Die Krone) wurde in der Kategorie bester Kurz-Dokumentarfilm für die größte Filmauszeichnung der Welt, den Oscar, nominiert.

Der Film von Isabel Vega zeigt das etwas andere Leben der Insassinen des Frauengefängnisses “El Buen Pastor” in Bogota. Hier tragen die Frauen anstatt Uniformen, ihre gewohnte Kleidung, es gibt einen Schönheits-Salon und ein Fitness-Studio.

Wer schon einmal in Kolumbien war, weiss wie bedeutend Schönheit hier ist und dass es der Volkssport Nummer 1 ist, eine Schönheitskönigin zu wählen. So auch im Frauengefängnis von Bogota.

2 Monate lang begleitete das Kamera-Team die Frauen, jeden Tag 4 Stunden. Jedoch wurde der Film auch mit einem traurigen Ereigniss überschattet, denn kurz nach Beendigung der Dreharbeiten wurde die Gewinnerin des Schönheitswettbewerbs ermordet.

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Liebe in Zeiten der Cholera - der Film

Vor ein paar Tagen war es soweit: “Liebe in Zeiten der Cholera” hatte seine Welturaufführung beim “Festival do Rio” in Rio de Janeiro. Bis der Film in Deutschland landen wird, müssen wir allerdings noch eine Weile warten, der Start ist für den 18.02.2007 vorgesehen. Wann der Film in Kolumbien in die Kinos kommt ist noch unklar. Es ist eine Verfilmung des gleichnamigen Buches von Gabriel Garcia-Márquez aus dem Jahr 1985. Der Film spielt um die Jahrhundertwende. Florentino Ariza (gespielt von Javier Bardem) ist als junger Mann in Fermina Daza (Giovanna Mezzogiorno) verliebt, eine Liebe die er lange nicht vergessen wird.

Gedreht wurde der Film vor allem in Cartagena in Kolumbien. Nachfolgend der Trailor (auf englisch) und ein kurzer Bericht zu den Dreharbeiten vor Ort.

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Kolumbien Dokumentation bei Arte

ABC ColombiaAm Montag Abend wird der Film “Colombia ABC” um 23:05 auf Arte gezeigt. Die französisch-italienische Co-Produktion dauert 88 Minuten. Ich selbst kenne den Film noch nicht und bin gespannt ob er was taugt … Wäre klasse, wenn diejenigen, die den Film gesehen haben, kurz ihre Meinung im Kommentar hinterlassen würden. (Übrigens: diejenigen, die in Kolumbien leben, können über save.tv dennoch deutsche TV-Programme ansehen).

Hier der Inhalt des Films:

Am Ufer einer der zahlreichen Flüsse, die in der Sierra Nevada de Santa Marta in Kolumbien entspringen, steht ein weißes Zementgebäude, dessen Außenwände die Kinder mit Abbildungen der heimischen Fauna und Flora bemalt haben. In diesem Haus ist die einklassige Schule untergebracht, die von den etwa 20 Bauernkindern der Umgebung im Alter von sechs bis 15 Jahren besucht wird.

Auf den heruntergekommenen Schulbänken haben schon Generationen von Kindern gesessen. Viele von ihnen haben nicht einmal die Grundschule beendet, weil sie es vorzogen, zusammen mit den Raspachines zur Kokaernte zu gehen. Huriday, 17 Jahre, ist einer von den Kokapflückern. Mit 13 verließ er das elterliche Haus, um als ‘Raspachin’ zu arbeiten.

Jetzt allerdings, seitdem die kolumbianische Regierung den Kokaanbau in dieser Gegend verboten hat, ist seine Zukunft ungewiss. Er erwägt, es vielen anderen Kindern gleich zu tun und sich einer paramilitärischen Organisation anzuschließen, die in den Bergen patrouilliert, um die riesigen Kokafelder vor den Angriffen der Guerilla und der Armee zu schützen.

Miguel Angel, zwölf Jahre, lernt noch in der kleinen Schule lesen und schreiben. Seine älteren Brüder gehören bereits einem paramilitärischen Verband an. Was wird er später tun?

Lucenid, die Lehrerin, ist gerade erst im Dorf angekommen. Immer wieder fordert sie dazu auf, sich nicht auf die Gewalt einzulassen, die für die Kinder die einzige Zukunftsperspektive zu sein scheint.

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Esto huele mal

“Lügen haben kurze Beine” würde der Kinofilm wohl in Deutschland treffend betitel werden. Der kolumbianische Film, der derzeit durch die Kinos streift, ist eine Komödie und dreht sich um viele Lügen rund um eine 3er Beziehung. Ricardo betrügt seine Frau Elena seit einem Jahr. Immer wieder müssen wichtige Abendessen mit Geschäftspartnern als Lügen herhalten um sich Zeit für eine Affäre zu schaffen. Dummerweise gibt er seiner Frau an, dass er am 07. Februar 2003 mit Argentiniern im Nogal Club verabredet sei, an diesem Abend gibt es jedoch eine Bombenexplosion im Club (dieser Anschlag ist keine Fiktion). Seine Frau - die vom Attentat erfährt bangt um das Leben ihres Mannes. Ricardo muss sich nun etwas einfallen lassen um seine Affäre zu verdecken und ihr glaubhaft zu machen, dass er sich im Club befand und den Anschlag überlebte.

Eine sehr gelungene Komödie, die es nicht nur schafft, dass Publikum zu erheitern, sondern ganz subtil den Zuschauern ihre eigenen Schwächen vorlebt. Die Story basiert übrigens auf einer wahren Geschichte Lüge. Wirklich: sehr empfehlenswert.

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Liste kolumbianischer Filme und Dokumentarfilme

Maria voll der GnadenChristian, ein Teilnehmer einer Kolumbien-Rundreise vom letzten Jahr schrieb mir heute folgendes:

Ich lese regelmäßig eure Berichte und freue mich immer über neue Nachrichten aus Locombia. Bei uns gibt es leider nur wenig Infos. Vielen Dank für euer Engagement!

Vielen Dank! So ein Feedback motiviert ungemein. Die meisten lesen ja leider nur mit und wenige hinterlassen Kommentare…

Habt ihr mal über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigem Filmmaterial im Blog nachgedacht? Es gibt da ja leider auch nicht sehr viel über Kolumbien. Ich habe in letzter Zeit ein wenig zusammengesammelt. Teilweise sind die Beiträge sehr teuer, da man diese als Mitschnitt bei den Sendern anfertigen lassen muss. Vielleicht haben ja auch andere Freunde des Blogs daran Interesse und man könnte einen privaten Austausch organisieren (Vielleicht kann Michael ja auch noch was beisteuern). Wenn Du Interesse hast, kann ich Dir ja mal meine Liste zukommen lassen.

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Der große FARC Schatz

Sonar no cuesta nadaEs geschah im Mai 2003, eine große Gruppe kolumbianischer Soldaten trafen auf einen Geldbunker der FARC, was daraus geschah war filmreif, im wahrsten Sinne des Wortes. Da die Guerilla ihre Reichtümer offensichtlich nicht auf einem Sparkonto sammeln können, haben sie an verschiedenen Orten des Landes unterirdische Geldbunker, die aus Tonnen gefüllt mit Geldscheinen bestehen. Über 40.000.000.000 Pesos hat das Militär vor über vier Jahren gefunden, das entspricht bei einem aktuelle Wechselkurs etwa 20 Millionen USD.

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Bluff - schwarzer Humor aus Kolumbien

BluffMit Bluff ist vor kurzem eine Komödie in die kolumbianischen Kinos gekommen. Der Film handelt von einem Fotografen, der in einen Mordfall verwickelt wird und daraus durch Erpressung Kapital schlagen möchte. Aber natürlich kommt alles ganz anders als er sich das vorgestellt hat. Der Film ist wirklich gelungen und die Zeit vergeht wie im Flug. Bleibt zu hoffen, dass er trotz fehlender Kolumbien-Klischees auch im Ausland Erfolg hat, verdienen würde es der Film.

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