Musik und eine Flaggen einen Kolumbien, Venezuela und Ecuador
Nach der Achterbahnfahrt, die Kolumbien mit seinen Nachbarländern Ecuador und Venezuela in den letzten zwei Wochen erlebt hat, gab es gestern ein riesiges Zeichen des Friedens.
Während Venezuela vor einer Woche die Grenzen zu Kolumbien schloss und Ecuador seiner Wut über die Grenzverletzung des kolumbianischen Militärs Luft machte, kam dem Musiker Juanes eine Idee, wie er auf seine Art die Menschen einen kann. Musik kennt keine Grenzen und so verkündete der kolumbianische Künstler seinen Willen, ein Friedenskonzert zu organisieren.
Und gestern war es dann soweit: 90.000 Menschen unter einer symbolträchtigen Bühne – die Brücke Simon Bolivar, die Kolumbien und Venezuela bei Cucuta miteinander verbindet. „EINE Flagge … für eine bessere Welt“ singt Juanes in „Bandera de Manos“ – genau das sah man neben den weiss-gekleideten Kolumbianern und Venezolanern – die Flagge mit den Farben aller 3 Länder.
Hier ein Hinweis auf eine Kolumbien-Aktion in Lüneburg
In Lüneburg findet in der WunderBar am Mittwoch den 08.11.07 ein Benefiz-Konzert für kolumbianische Kinder statt. Im konkreten Fall sollen 3 Kinder in Kolumbien mit Prothesen versorgt werden. Ein Kind verlor durch eine Landmine in dem schon seit 40 Jahren währenden vergessenen, kolumbianischen Bürgerkrieg ein Bein. Zwei Kinder, die von Geburt an unter Fehlbildungen leiden. Die wirtschaftliche Situation der Familien ist bedrückend. Die Eltern verdienen trotz regelmäßiger Arbeit nicht mehr als ca. 200 EUR im Monat. Zusammen werden 4 Prothesen benötigt, die von einem Techniker vor Ort zum Selbstkostenpreis herstellen werden. Insgesamt fallen Kosten in Höhe von ca. 1.250 EUR an.
Beats Con Gas y Ana MarÃa spielen Musik aus Spanien, Südamerika und dem karibischen Raum. Sie führen mit afrikanischen Rhythmen und Gesängen auf eine weltmusikalische Reise. Zusammen mit der kolumbianischen Sängerin Ana MarÃa präsentieren die MusikerInnen ihr Programm mit karibischer Steeldrum, Conga, Bass, Gitarre und allerlei weiteren exotischen Instrumenten! Mit diesem Benfefizkonzert - sämtliche MusikerInnen spielen ohne Gage - wird ein humanitäres Projekt des International Non-Profit Network unterstützt.
“Wie schön ist doch das Leben” wird in den Radios in Kolumbien auf und ab gespielt. Zurecht Besser kann ein Künstler kaum die kolumbianische Lebensfreude gar nicht in ein Lied fassen. Lange Rede kurzer Sinn, hier der Song:
Wenn ihr noch einer Aktivität am Wochenende sucht, dann könnte dies hier für euch interessant sein. Die Salsa-Band “La 33″ aus Bogota wird morgen, dem 15.06., um 21 Uhr in der Hechelei auftreten. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 16 Euro.
Der Veranstalter stellt die Gruppe so vor:
Das Salsa- Orchester LA 33 (La Treinta y Tres) wurde 2002 in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens gegründet und ist aktuell eine der besten und bekanntesten Salsa- Bands Südamerikas. Der Name “LA 33″ ist abgeleitet von dem Namen der Straße (”La Calle 33″), in der sich die Musiker regelmäßig zu Proben und zum Komponieren treffen. Der Erfolg ihres ersten Albums LA 33 übertraf alle Erwartungen, wobei vor allem ihre Version La Pantera Mambo des bekannten Pink Panther Themas große Aufmerksamkeit erregte. Das Geheimnis ihres Erfolges rührt vielleicht aus der Zusammensetzung des Orchesters, dessen Musiker aus vielfältigen Stilrichtungen wie Rock, Funk, Ská, Folklore, Klassik und Jazz stammen.
LA 33 kehrt zu den Ursprüngen des Salsa zurück: das Leben auf den Straßen, soziale Desillusion sowie die Süße und der Schmerz der Liebe sind Thema ihrer Musik und Texte, welche einen Einblick in das soziale und kulturelle Leben Bogotás geben.
Im April 2006 gewann LA 33 im April 2006 den Preis der besten Live- Performance des 10. Iberoamerikanischen Theater- Festival in Bogotá. Nach sehr erfolgreichen Tourneen in Südamerika können sie nun auch große Erfolge in ganz Europa verbuchen und begeisterten das europäische Publikum im vergangenen Jahr auf ihrer Tournee. Ferner gehört ihr Album LA 33 zu den meist gespielten CDs auf Salsa Partys. Mit der Top Salsa Band LA 33 rückt das Weltnacht Festival wieder in den Mittelpunkt der Salsa Szene Deutschlands. Es ist das einzige Konzert innerhalb von Deutschland und der Beginn ihrer Europa Tournee. Nach dem Konzert wird DJ JuanPa seinen bekannten und begeisternden Salsa- Mix auflegen.
Claudia und Reynaldo aus Bogota tanzen wie viele Kolumbianer leidenschaftlich gerne Salsa. Bewegend, dass Reynaldo trotz seiner körperlichen Behinderung mit Claudia genauso leidenschaftlich tanzt wie andere Paare in Kolumbien. Wirklich bewundernswert!
Am vergangenen Freitag stand die Kolumbianerin gemeinsam mit Alejandro Sanz, Juan Luis Guerra und David Bisbal auf der Bühne des Madison Square Gardens. Lauter gestandene Musikgrößen, aber wer ist Fanny Lu? Die Karriere der Caleña began sie als Fernsehmoderatorin, später bekam sie eine Rolle in der kolumbianischen Telenovela “Perro Amor”. Auch wenn Musik ihre Leidenschaft war, so kam erst 2005 ihr Durchbruch. Ihr erstes Album Lagrimas Calidas (Warme Tränen) wurde auch gleich von keinem geringeren als Emilio Esteban produziert. Der Song “No te pido Flores” kam Ende 2005 auf den Markt und schoss direkt auf den ersten Platz, wo er mehrere Wochen verharrte.
Immer wieder sind wir auf der Suche nach aktuellen Nachrichten in Kolumbien gewesen. Kaum ein anderes Land weckt so viel Interesse, leider gibt es kaum ein Informationsangebot auf deutscher Sprache. Dieser Blog soll Abhilfe leisten mit aktuellen Nachrichten aus Kolumbien.
Miguel am 17. May 2008: @el don, vielleicht hast Du da etwas falsch verstanden. Wie der Generalsekretär der Interpol sagte, hat die Interpol den Inhalt der Dokumente nicht bewertet. Die Interpol sagt nicht was drin ist und was nicht, ob es... Wilfried Brickwedel am 17. May 2008: Einfach nicht die Augen zumachen. Von Oben Venuzuela oder links. Ecator-Sie greifen Kolumbien an. Sie unterstuetzen die FARC. Das ist die Realitaet. Martin am 16. May 2008: El don wo ist die Aussage, dass es keinerlei verbindung zwischen Farc und Venezuela und Ecuador gibt in Verbindung mit dem computer? el don am 16. May 2008: Toll, dass diese Neuigkeit nun hier so prominent verbreitet wird. Hast Du, Carlo, auch mitbekommen, dass sowohl Interpol, wie auch die Organisation Amerikanischer Staaten vor zwei Wochen äußerten, es gäbe auf den... Marco am 16. May 2008: wieso nutzt mir das? ich habe das gesetz von anfang an als farce und demütigung für die opfer verurteilt und was beweist jetzt die auslieferung einiger paras ? dass uribe vor den anstehenden us-wahlen bei einem sieg obamas... Martin am 16. May 2008: Marco, wer hat den immer dieses Gesetz so sehr verurteilt und immer kritisiert? Jetzt nutz es einem, dann ist es ploetzlich brauchbar. Die linke Seite hat doch immer gegen das Gestzt gewettert. Marcus am 16. May 2008: @Martin: Die kolumbianische Justiz ist nicht gleich die kolumbianische Regierung, und die Arbeit der Justiz wird durch die Ausweisung untergraben. Marcus am 16. May 2008: @Martin: Ich verstehe deinen Kommentar im Zusammenhang mit dem Artikel nicht. Die Sache sieht doch folgendermassen aus: Indem die 14 hochrangigen Parachmilitaers in die USA abgeschoben werden, ist die Aufklaerung ihrer...