Tag-Archiv für 'ABC Colombia'

Kolumbien - die vielen Seiten der Leidenschaft

„Colombia es pasión – Kolumbien ist Leidenschaft“. Leidenschaft ist ein Wort mit vielen Gesichtern. Und Geschichten. Ebenso wie es Kolumbien und seine Menschen sind. Leidenschaft umfasst einen weiten Bogen an Gefühlen, von glücklichen bis zu tieftraurigen. Ebenso wie viele Geschichten aus Kolumbien und über seine Menschen. Sie gehen immer unter die Haut.

Wir wollen diesem Spannungsfeld der Leidenschaft nachgehen und zu erklären versuchen, warum die Menschen in Kolumbien so herzlich sind und gleichzeitig dieses Land zu den gewalttätigsten auf Erden gehört.

Liegt es an der kolumbianischen Geschichte, an der Politik, an dem Schicksal der Minderheiten, an den weiten Entfernungen in diesem Lande, an der üpigen und manchmal grausamen Natur, etc…? Kurzum wie Leben und erleben die Menschen in Kolumbien.

Wir wollen Ihre Geschichten erzählen.

Wir wollen aber auch die Geschichten von Kolumbianern erzählen, die an dieses Land und seine Menschen glauben und die mit Leidenschaft und Courage ihre eigene Zukunft und die weiterer Menschen auf die Beine stellen, von Vierteln oder Dörfern, die ihre eigenen Wege aus dem Kreislauf der Gewalt und Armut finden,

Wenn Ihr Kolumbianer mit einer außergewöhnlichen Biografie kennt, Menschen die Zeugen bedeutender Ereignisse waren oder deren Arbeit sich mit Schicksalen von Vertriebenen, Benachteiligten, Hilfeleistungen oder den kreativen Umgang mit kolumbianischen Eigenarten befasst, danke ich Euch, wenn Ihr mir Ihre Kontakdaten zusendet. Ebenso wenn Ihr uns Eure eigene Geschichte erzählen wollt.

Bitte schreibt an:
macenly@hotmail.com

oder wählt:
Telefon: +57 1 253 06 38

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Kolumbien Dokumentation bei Arte

ABC ColombiaAm Montag Abend wird der Film “Colombia ABC” um 23:05 auf Arte gezeigt. Die französisch-italienische Co-Produktion dauert 88 Minuten. Ich selbst kenne den Film noch nicht und bin gespannt ob er was taugt … Wäre klasse, wenn diejenigen, die den Film gesehen haben, kurz ihre Meinung im Kommentar hinterlassen würden. (Übrigens: diejenigen, die in Kolumbien leben, können über save.tv dennoch deutsche TV-Programme ansehen).

Hier der Inhalt des Films:

Am Ufer einer der zahlreichen Flüsse, die in der Sierra Nevada de Santa Marta in Kolumbien entspringen, steht ein weißes Zementgebäude, dessen Außenwände die Kinder mit Abbildungen der heimischen Fauna und Flora bemalt haben. In diesem Haus ist die einklassige Schule untergebracht, die von den etwa 20 Bauernkindern der Umgebung im Alter von sechs bis 15 Jahren besucht wird.

Auf den heruntergekommenen Schulbänken haben schon Generationen von Kindern gesessen. Viele von ihnen haben nicht einmal die Grundschule beendet, weil sie es vorzogen, zusammen mit den Raspachines zur Kokaernte zu gehen. Huriday, 17 Jahre, ist einer von den Kokapflückern. Mit 13 verließ er das elterliche Haus, um als ‘Raspachin’ zu arbeiten.

Jetzt allerdings, seitdem die kolumbianische Regierung den Kokaanbau in dieser Gegend verboten hat, ist seine Zukunft ungewiss. Er erwägt, es vielen anderen Kindern gleich zu tun und sich einer paramilitärischen Organisation anzuschließen, die in den Bergen patrouilliert, um die riesigen Kokafelder vor den Angriffen der Guerilla und der Armee zu schützen.

Miguel Angel, zwölf Jahre, lernt noch in der kleinen Schule lesen und schreiben. Seine älteren Brüder gehören bereits einem paramilitärischen Verband an. Was wird er später tun?

Lucenid, die Lehrerin, ist gerade erst im Dorf angekommen. Immer wieder fordert sie dazu auf, sich nicht auf die Gewalt einzulassen, die für die Kinder die einzige Zukunftsperspektive zu sein scheint.

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