Cali, Kolumbien: der abenteuerlustige Medizinstudent Marc Jimenez-Tränker stürzt sich in sein praktisches Jahr in einer der schönsten und gefährlichsten Städte Lateinamerikas. Im Krankenhaus wird er vom ersten Tag an mit Steckschüssen konfrontiert, mit menschlichem Blut, das ihm vom Operationstisch in die Schuhe tropft.
Im Trailer wir mal wieder mit Kolumbiens Klischee gearbeitet, aus dem Trailer ist mir nachfolgender Satz in Erinnerung geblieben: “Hörst du die Geräusche im Hintergrund, das ist ne Guerilla-Bande, die gerade meine Gastfamilie abmetzelt…”
Am 14. August kommt der Film in die deutschen Kinos. Die Webseite des Films ist: www.dr-aleman.com/
Seit ca. 10 Tagen läuft ein neuer kolumbianischen Film in den hiesigen Kinos: Travel Paraiso. Die Verfilmung des Bestsellers von Jorge Franco, das auch auf deutsch erschienen ist:
Reina und Marlon haben die Nase voll vom Elend in MedellÃn. Mithilfe der zwielichtigen Agentur »ParaÃso Travel« wollen sie den amerikanischen Traum, den sueño gringo,verwirklichen und sich im gelobten Land eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Doch kaum sind die beiden in New York angelangt, verirrt sich Marlon im Labyrinth der Straßen und wird von der anonymen Großstadt verschluckt. Auf der Suche nach seiner großen Liebe Reina lernt er die Kehrseite des amerikanischen Traums kennen: die illegalen Einwanderer und ihren Balanceakt zwischen Erfolg und Scheitern. Nur die verzweifelte Hoffnung, Reina eines Tages wiederzufinden, bewahrt ihn davor aufzugeben.
Der Film ist gelungen und gibt einen interessanten Eindruck über das Leben in einer Großstadt aus Sicht eines Immigranten, hier der Trailer zum Film:
“Lügen haben kurze Beine” würde der Kinofilm wohl in Deutschland treffend betitel werden. Der kolumbianische Film, der derzeit durch die Kinos streift, ist eine Komödie und dreht sich um viele Lügen rund um eine 3er Beziehung. Ricardo betrügt seine Frau Elena seit einem Jahr. Immer wieder müssen wichtige Abendessen mit Geschäftspartnern als Lügen herhalten um sich Zeit für eine Affäre zu schaffen. Dummerweise gibt er seiner Frau an, dass er am 07. Februar 2003 mit Argentiniern im Nogal Club verabredet sei, an diesem Abend gibt es jedoch eine Bombenexplosion im Club (dieser Anschlag ist keine Fiktion). Seine Frau - die vom Attentat erfährt bangt um das Leben ihres Mannes. Ricardo muss sich nun etwas einfallen lassen um seine Affäre zu verdecken und ihr glaubhaft zu machen, dass er sich im Club befand und den Anschlag überlebte.
Eine sehr gelungene Komödie, die es nicht nur schafft, dass Publikum zu erheitern, sondern ganz subtil den Zuschauern ihre eigenen Schwächen vorlebt. Die Story basiert übrigens auf einer wahren Geschichte Lüge. Wirklich: sehr empfehlenswert.
Es geschah im Mai 2003, eine große Gruppe kolumbianischer Soldaten trafen auf einen Geldbunker der FARC, was daraus geschah war filmreif, im wahrsten Sinne des Wortes. Da die Guerilla ihre Reichtümer offensichtlich nicht auf einem Sparkonto sammeln können, haben sie an verschiedenen Orten des Landes unterirdische Geldbunker, die aus Tonnen gefüllt mit Geldscheinen bestehen. Über 40.000.000.000 Pesos hat das Militär vor über vier Jahren gefunden, das entspricht bei einem aktuelle Wechselkurs etwa 20 Millionen USD.
Mit Bluff ist vor kurzem eine Komödie in die kolumbianischen Kinos gekommen. Der Film handelt von einem Fotografen, der in einen Mordfall verwickelt wird und daraus durch Erpressung Kapital schlagen möchte. Aber natürlich kommt alles ganz anders als er sich das vorgestellt hat. Der Film ist wirklich gelungen und die Zeit vergeht wie im Flug. Bleibt zu hoffen, dass er trotz fehlender Kolumbien-Klischees auch im Ausland Erfolg hat, verdienen würde es der Film.
Immer wieder sind wir auf der Suche nach aktuellen Nachrichten in Kolumbien gewesen. Kaum ein anderes Land weckt so viel Interesse, leider gibt es kaum ein Informationsangebot auf deutscher Sprache. Dieser Blog soll Abhilfe leisten mit aktuellen Nachrichten aus Kolumbien.
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Saulo am 29. August 2008: Hallo an alle, gespannt habe ich eure Kommentare gelesen, bevor ich mich selbst zum Film äußere. Vorab eine Anekdote, ich habe mir den Film zwei (!) mal in Frankfurt in der deutschen Fassung angesehen. Es hiess beim... CARLO am 29. August 2008: @ man man man: ich weiß nun nicht, auf was für einem hohen Roß du sitzt, um zu meinen, die Leute hier im Blog in solch einer total unqualifiziert frechen Art und Weise zu kritisieren, belehren und maßregeln zu... bjoern wellna am 28. August 2008: hallo andre, ich lebe seit etwa drei jahren in kolumbien region medellin ! dein stellenangebot finde ich intereressant. ich bin 43jahre jung, habe drei fincas u.a.mit kaffee, bin verheiratet mit einer wunderbaren... Novarelo am 28. August 2008: Muss ich auch noch mal loswerden hier: Ich fand den Film ja wie gesagt, sehr spannend und konnte mich sehr gut mit diesem Thema indentifizieren - immer wenn man meint ein Land wie unseres zu verstehen, liegt man am... Novarelo am 28. August 2008: @man man man mag sein, dass wir hier zwanghaft sind und ein bisschen besserwisserisch, wenn das so ist passt du auf jeden Fall sehr gut rein. Auf sinnfreies Genöle kann ich allerdings gut verzichten. Geh einen Trinken... Eddi am 28. August 2008: So so, die freie Meinungsäußerung macht den Blog kaputt? Hinter den zwei Begriffen stecken zwei unterschiedliche Ideologien, wie mit Farc und Paras umgegangen werden soll. Das ist nicht weniger kontrovers als in... man man man am 28. August 2008: Leute, habt ihr nichts Besseres zu tun, als euch hier mit tausenden Zeichen ueber zwei Begriffe zu streiten? Wie viel Langeweile muss man haben bzw. wie ausgepraegt muss der Zwang, immer Recht haben zu wollen,... Petra am 26. August 2008: Wir haben den Film (auf Span. in D) geguckt und fanden ihn sehr zwiespältig. Sicherlich zeichnet er ein sehr subjektives und einseitiges Bild von Kolumbien/Cali und es besteht die Gefahr, dass der ein oder andere sich in...