Ein Blogleser hat uns auf folgendes Kolumbien Festival in der Schweiz aufmerksam gemacht:
Mit zahlreichen Konzerten, Lesungen, Filmen, Tanz, Poesie, Text, Musik, Zirkus und Politgesprächen wird in Basel zum dritten Mal die Kolumbien-Kulturwoche gefeiert. Krönender Höhepunkt ist die Aufführung des “Canto General” – das berühmte Oratorium zur Geschichte Lateinamerikas mit Gedichten von Pablo Neruda, vertont von Mikis Theodorakis, gesungen von den Chören Contrapunkt und Syndicats – begleitet von einer Fotoausstellung mit Bildern von Jesús Abad Colorado, der auf das Epos Bezug nimmt. Zum Abschluss laden die OrganisatorInnen von der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien und von Peace Brigades International zur feurigen Fiesta Colombiana.
Cali, Kolumbien: der abenteuerlustige Medizinstudent Marc Jimenez-Tränker stürzt sich in sein praktisches Jahr in einer der schönsten und gefährlichsten Städte Lateinamerikas. Im Krankenhaus wird er vom ersten Tag an mit Steckschüssen konfrontiert, mit menschlichem Blut, das ihm vom Operationstisch in die Schuhe tropft.
Im Trailer wir mal wieder mit Kolumbiens Klischee gearbeitet, aus dem Trailer ist mir nachfolgender Satz in Erinnerung geblieben: “Hörst du die Geräusche im Hintergrund, das ist ne Guerilla-Bande, die gerade meine Gastfamilie abmetzelt…”
Am 14. August kommt der Film in die deutschen Kinos. Die Webseite des Films ist: www.dr-aleman.com/
Seit ca. 10 Tagen läuft ein neuer kolumbianischen Film in den hiesigen Kinos: Travel Paraiso. Die Verfilmung des Bestsellers von Jorge Franco, das auch auf deutsch erschienen ist:
Reina und Marlon haben die Nase voll vom Elend in MedellÃn. Mithilfe der zwielichtigen Agentur »ParaÃso Travel« wollen sie den amerikanischen Traum, den sueño gringo,verwirklichen und sich im gelobten Land eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Doch kaum sind die beiden in New York angelangt, verirrt sich Marlon im Labyrinth der Straßen und wird von der anonymen Großstadt verschluckt. Auf der Suche nach seiner großen Liebe Reina lernt er die Kehrseite des amerikanischen Traums kennen: die illegalen Einwanderer und ihren Balanceakt zwischen Erfolg und Scheitern. Nur die verzweifelte Hoffnung, Reina eines Tages wiederzufinden, bewahrt ihn davor aufzugeben.
Der Film ist gelungen und gibt einen interessanten Eindruck über das Leben in einer Großstadt aus Sicht eines Immigranten, hier der Trailer zum Film:
“Lügen haben kurze Beine” würde der Kinofilm wohl in Deutschland treffend betitel werden. Der kolumbianische Film, der derzeit durch die Kinos streift, ist eine Komödie und dreht sich um viele Lügen rund um eine 3er Beziehung. Ricardo betrügt seine Frau Elena seit einem Jahr. Immer wieder müssen wichtige Abendessen mit Geschäftspartnern als Lügen herhalten um sich Zeit für eine Affäre zu schaffen. Dummerweise gibt er seiner Frau an, dass er am 07. Februar 2003 mit Argentiniern im Nogal Club verabredet sei, an diesem Abend gibt es jedoch eine Bombenexplosion im Club (dieser Anschlag ist keine Fiktion). Seine Frau – die vom Attentat erfährt bangt um das Leben ihres Mannes. Ricardo muss sich nun etwas einfallen lassen um seine Affäre zu verdecken und ihr glaubhaft zu machen, dass er sich im Club befand und den Anschlag überlebte.
Eine sehr gelungene Komödie, die es nicht nur schafft, dass Publikum zu erheitern, sondern ganz subtil den Zuschauern ihre eigenen Schwächen vorlebt. Die Story basiert übrigens auf einer wahren Geschichte Lüge. Wirklich: sehr empfehlenswert.
Es geschah im Mai 2003, eine große Gruppe kolumbianischer Soldaten trafen auf einen Geldbunker der FARC, was daraus geschah war filmreif, im wahrsten Sinne des Wortes. Da die Guerilla ihre Reichtümer offensichtlich nicht auf einem Sparkonto sammeln können, haben sie an verschiedenen Orten des Landes unterirdische Geldbunker, die aus Tonnen gefüllt mit Geldscheinen bestehen. Über 40.000.000.000 Pesos hat das Militär vor über vier Jahren gefunden, das entspricht bei einem aktuelle Wechselkurs etwa 20 Millionen USD.
Mit Bluff ist vor kurzem eine Komödie in die kolumbianischen Kinos gekommen. Der Film handelt von einem Fotografen, der in einen Mordfall verwickelt wird und daraus durch Erpressung Kapital schlagen möchte. Aber natürlich kommt alles ganz anders als er sich das vorgestellt hat. Der Film ist wirklich gelungen und die Zeit vergeht wie im Flug. Bleibt zu hoffen, dass er trotz fehlender Kolumbien-Klischees auch im Ausland Erfolg hat, verdienen würde es der Film.
Immer wieder sind wir auf der Suche nach aktuellen Nachrichten in Kolumbien gewesen. Kaum ein anderes Land weckt so viel Interesse, leider gibt es kaum ein Informationsangebot auf deutscher Sprache. Dieser Blog soll Abhilfe leisten mit aktuellen Nachrichten aus Kolumbien. -> zum Impressum
Peter am 14. März 2010: Wow, da hat sich ja eine gewaltige Diskussion entzündet. Vorab: meine Erfahrung mit Kolumbien bezieht sich auf einen Aufenthalt vor drei Jahren. Für einen Monat war ich im Land, das mit einer herzlichen... Horst G Ludwig am 3. März 2010: Unter gewissen Umstaenden waere ich bereit mitzumachen, vorausgesetzt tiefgehende Analysen in Politik, Wirtschaft und Aktuelles sind erwuenscht. An blauaeugigen Ausrichtungen habe ich kein grosses Interesse und... Don-Pedrinio am 2. März 2010: danke Carlo … und auch wenn und aber… so habe ich sehr gerne mit dir oder andern “gestritten” denn letzendlich blieben einige hilfreiche Erfahrungen, Ergänzungen oder schlicht Erklärungen... CARLO am 2. März 2010: Hallo Don-Pedrinio, auch wenn wir beide hier im blog in der Vergangenheit mitunter total anderer Meinung und gänzlich verschiedener Auffassung waren, so stimme ich dir in diesem Fall voll und ganz zu! Don-Pedrinio am 2. März 2010: oftmals in unserem Leben gehen wir irgendwelchen Interessen nach. Jahre später verlieren wir diese, denn neue Interessen füllen unser tägliches Leben. so muss es wohl auch sein mit dem Gründer dieser WEB... Sylvie am 23. Februar 2010: Hallo Laura! Ich bin gerade in Cali und absolviere gerade mein Chirurgie-tertial.Falls du nach Cali moechtest – schau auf der Seite der Universidad del Valle Cali und such dann nach der Oficina de Asuntos... Hector am 20. Februar 2010: @Michael: Scheinbar ja! Denn leider seit nunmehr ca. 6 Monaten kein einziger Beitrag, der sonst eigentlich doch sehr schreibfreudigen Blog-Autoren, mehr! Michael am 19. Februar 2010: Frage: ist der Kolumbien-blog eingeschlafen?
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Peter am 14. März 2010: Wow, da hat sich ja eine gewaltige Diskussion entzündet. Vorab: meine Erfahrung mit Kolumbien bezieht sich auf einen Aufenthalt vor drei Jahren. Für einen Monat war ich im Land, das mit einer herzlichen...
Horst G Ludwig am 3. März 2010: Unter gewissen Umstaenden waere ich bereit mitzumachen, vorausgesetzt tiefgehende Analysen in Politik, Wirtschaft und Aktuelles sind erwuenscht. An blauaeugigen Ausrichtungen habe ich kein grosses Interesse und...
Don-Pedrinio am 2. März 2010: danke Carlo … und auch wenn und aber… so habe ich sehr gerne mit dir oder andern “gestritten” denn letzendlich blieben einige hilfreiche Erfahrungen, Ergänzungen oder schlicht Erklärungen...
CARLO am 2. März 2010: Hallo Don-Pedrinio, auch wenn wir beide hier im blog in der Vergangenheit mitunter total anderer Meinung und gänzlich verschiedener Auffassung waren, so stimme ich dir in diesem Fall voll und ganz zu!
Don-Pedrinio am 2. März 2010: oftmals in unserem Leben gehen wir irgendwelchen Interessen nach. Jahre später verlieren wir diese, denn neue Interessen füllen unser tägliches Leben. so muss es wohl auch sein mit dem Gründer dieser WEB...
Sylvie am 23. Februar 2010: Hallo Laura! Ich bin gerade in Cali und absolviere gerade mein Chirurgie-tertial.Falls du nach Cali moechtest – schau auf der Seite der Universidad del Valle Cali und such dann nach der Oficina de Asuntos...
Hector am 20. Februar 2010: @Michael: Scheinbar ja! Denn leider seit nunmehr ca. 6 Monaten kein einziger Beitrag, der sonst eigentlich doch sehr schreibfreudigen Blog-Autoren, mehr!
Michael am 19. Februar 2010: Frage: ist der Kolumbien-blog eingeschlafen?