Schließe die Augen und stelle Dir vor: einsame, weiße Strände - glasklar, schimmerndes Wasser, eine Hängematte zwischen zwei Palmen und Du liegst darin und schlürfst frischen Kokossaft. Das Paradies? Nein, dieser himmlische Ort auf Erden ist der Tayrona Nationalpark.
Der Tayrona Nationalpark mit einer Größe von 150 qkm besticht durch seine kleinen, unterschiedlichen Buchten: breiter Sandstrand, Felsen, die aus dem Meer ragen und im Hintergrund die Sierra Nevada de Santa Marta, deren grün-bewachsenen Berge sich fast bis ans Meer ziehen.
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Ist nach wochenlangem Hin und Her endlich die Freilassung von Clara Rojas und Consuelo Gonzales in Sicht?
So eben ist in der Online-Ausgabe der Tageszeitung “El Tiempo” die Verkündung von Hugo Chavez zu lesen, die Koordinaten der beiden Geiseln seien durchgegeben worden. Die beiden Frauen könnten also spätestens morgen vormittag mit Helikoptern abgeholt werden.
Glauben werden das sicher die Meisten erst, wenn wir die Geiseln tatsächlich im Fernsehen oder in der Zeitung sehen. Wir hoffen, dass es dieses Mal keine weitere Zereissprobe für die Angehörigen wird, sondern dass der morgige Tag die Bilder bringt, die sich alle erhoffen!
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Die Presseagentur “Prensa Latina” berichtet heute mittag, die Farc habe die Freilassung von Clara Rojas (Assistentin von Ingrid Betancourt), ihres Sohnes Emanuel und Consuelo Gonzalez de Perdomo bekanntgegeben.
Was genau bedeutet das? Sind die 3 bereits freigelassen worden, haben die Farc vor sie freizulassen und wenn - wann? Radio W spricht davon, dass die Freilassung von der Farc angeordnet wurde.
Eine Bedingung ist, dass die Geiseln an den venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez übergeben werden.
Weiterhin nannte die Farc den Vorschlag Uribes (”Begegnungsstätte”)l überstürzt, jedoch lehnte sie die entwaffnete Zone nicht ab.
Ist dies ein Zeichen der Farc, dass sie doch bereit sind zu verhandeln? Aber nicht mit dem kolumbianischen Staat?! …. sondern über Vermittler? Warum sollte die Farc Clara, Emanuel und Consuelo freilassen? Welche Taktik steckt dahinter?
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Nachdem zu Beginn der Woche Lebensbeweise einiger Geiseln der Farc, darunter Ingrid Betancourt, in Form von Videos aufgetaucht waren, schaltete sich gestern der französische Präsident zum wiederholten Male ein. Ein Brief, den die ehemalige Präsidentschaftkandidatin an ihre Mutter geschrieben hatte, machte sehr deutlich, wie schlecht es ihr geht: “Eine Frau dem Tod gefährlich nah” beschrieb Sarkozy Ingrid Betancourt, als er den Chef der Farc Manuel Marulanda alias “Tirofijo” ermahnte sie freizulassen. Sein Ziel, so betonte er, sei es aber alle Geiseln aus den Händen der Farc zu befreien.
Im Kampf für eine humanitäre Lösung stärkte auch die Europäische Union Sarkozy und Alvaro Uribe den Rücken. “Mit großer Hoffnung auf die Befreiung aller Geiseln blicken wir auf die Kooperation zwischen Frankreich und dem kolumbisnischen Präsidenten…. und beglückwünschen Uribe zu seiner Entscheidung die Initiative im Hinblick auf dieses Ergebnis immer wieder zu ergreifen.”
Die Farc hatte eine Antwort für Sarkozy schon bereit. Das Problem alleine sei Uribe, der nicht an einer humanitären Lösung interessiert sei. Seine Vision sei die gewaltsame Befreiung der Geiseln, wie ja schon der Tod der 11 Abgeordneten zeigen würde. (Diese wurden im Sommer von der Farc erschossen - nach Aussagen der Guerilla-Gruppe aufgrund eines militärischen Angriffs -von dem außer der Farc niemand weiss!) Die Farc weicht von ihrer Forderung eines entmilitarisierten Gebietes nicht ab.
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Hat er sein Ziel erreicht?
Gustavo Moncayo, der Friedensläufer aus Kolumbien, wurde am Dienstag für sein großes Engagement bezüglich einer humanitären Lösung im Falle der Geiseln der Guerilla ausgezeichnet.
Durch seinen Einsatz für Frieden, Humanität und durch seine Zivilcourage hat Gustavo sich den kolumbianischen Friedenspreis mehr als verdient.
Trotz dieser für ihn wertvollen Auszeichnung, hat ihn all seine Mühe und sein langer Weg immer noch nicht zu seinem seit 10 Jahren Entführten Sohn geführt.
Die aktuellen Entwicklungen (Video der Entführten) lassen seine Hoffnung jedoch nicht schwinden, seinen Sohn bald wieder in den Armen halten zu können.
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Am 3. Dezember fällt der Startschuss für die Operation Recycling in Bogota. Ein Meilenstein in der Geschichte der kolumbianischen Abfallentsorgung?
Die Idee ist es, dass ab diesem Stichtag alle Haushalte ihren Müll trennen. Dieser wird einmal in der Woche von der Müllabfuhr abgeholt (ruta selectiva) und zu der entsprechenden Recyclingstelle gebracht. Was für mich als Deutsche ganz normal erscheint – das Trennen von Müll nach Papier, gelber Sack etc. - hört sich hier im ersten Moment leichter an als es meiner Meinung nach wird.
Umweltschutz was ist das? Immer noch werfen viel zu viele Menschen ihren Abfall auf die Straße oder in die Flüsse. Laut einer Aussage von der Tageszeitung „El Tiempo“ landet der Müll von 56 % der urbanen Bevölkerung (urbane Bevölkerung = 60 % der Bevölkerung Kolumbiens) in der Landschaft und 5 % in den Flüssen. Dies verursacht diverse Probleme für die Umwelt: Von Verschmutzung über verstopfte Abwasserkanäle bis hin zu gesundheitlichen Probleme der Bevölkerung. 5 Jahre “Erziehung” wurden benötigt, um den Menschen beizubringen, dass sie an drei Tagen in der Woche, an denen die Müllabfuhr kommt, ihren Müll rausstellen sollen. Und nun soll in wenigen Wochen ein Bewusstsein für Recycling erreicht werden?!
Die Fundación Exito Verde beschäftigt sich nun schon seit 6 Jahren mit dem Thema Recycling und weiss von den Problemen rund um das Thema - esonders über die Langfristigkeit einer Bewusstseinsveränderung in Bezug auf Umweltaspekte.
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Kaum zu glauben, aber seht selbst, wie es am Samstag in Bogota aussah:

Von einer Sekunde auf die andere, begann es “aus Kübeln” zu hageln. Vollgelaufene Keller waren nur kleinere folgen des Unwetters. Bis zu 1,5 m hoch staute sich der Schneeregen, Autos versanken im Wasser, Dächer stürzten ein. Hier, im Norden Bogotas, sahen wir das Spektakel allerdings nur im Fernsehen - wir waren nicht betroffen. Ein paar Verrückte blieben trotz der abgerissenen Zelte des “Rock al Parque” im Parque Simon Bolivar im weissen, kalten Nass vor der Bühne stehen.
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Endlich ist Gustavo auf seiner bereits 38-tägigen Auslandsreise auch in Deutschland angekommen. Leider ist in der deutschen Prese kein Bericht zu finden. Dabei hiess es in der “Welt” doch vor Kurzem noch, dass Kolumbiens Image sich in Europa gerade ändert. Hat sichdies nur auf den Tourismus bezogen?
Das Interesse am Land und seinen Problemen scheint nicht gewachsen zu sein, wenn über diesen Mann, der einen so schwierigen Weg auf sich genommen hat (ohne bisher Resultate für sich ganz persönlich erzielt zu haben - die Befreiung von seinem Sohn) nicht berichtet wird!?
Auch die Artikel in der kolumbianischen Presse sind eher oberflächlich. Mit wem sich Gustavo in Berlin getroffen hat oder über welche Themen er gesprochen hat - läßt sich nicht herausfinden.
In ganz Europa wurden Gustavo und seine Tochter Yuri mit offenen armen empfangen und erfuhren große Gastfreundschaft und Solidarität. Der Vater von Pablo möchte nun aber endlich zurück nach Kolumbien. Der Schmerz sitz tief - Gustavos Sohn ist seit 10 Jahren und einem langen Marsch seines Vaters (nun schon 4 Monate) immer noch in den Händen der Farc. Weder sein Herz noch seine Gedanken kommen zur Ruhe - sagt Gustavo.
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Bei einer persönlichen Audienz gestern hatte Gustavo Moncayo die Gelegenheit mit Papst Benedikt XVI über das Schicksal seines Sohnes und damit über vieler anderer Geiseln zu sprechen.
Um Papst Benedikt einen Eindruck über ihre “Arbeit” der letzten Monate zu geben, brachten Gustavo und seine Tochter Yuri ihm ein Video und Fotos mit. Wenn ich daran zurückdenke, wie alles vor 4 Monaten Begann (ein Mann, der 1000 km laufen wollte, und zunächst von niemandem beachtet wurde) - kann ich Gustavo und seine Kraft nur bewundern.
Seit er in Europa ist, hat er auch hier hochrangige Politiker getroffen - eine Audienz beim Papst ist für ihn sicherlich der Höhepunkt seiner Reise.
Gustavo bat Benedikt XVI zur Freilassung nicht nur seines Sohnes, sondern aller Geiseln in Kolumbien, aufzurufen.
Leider sind die Berichte über Gustavo und seine Familie in Deutschland immer noch selten.Wenn Ihr Artikel in der europäischen Presse seht, würden wir uns über einen kurzen Komentar mit link sehr freuen.
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