Während die diplomatischen Verhandlungen zwischen Kolumbien, Ecuador und auch Venezuela (bezüglich der Grenzverletzungen Kolumbiens) weiterlaufen, hat sich der vierfache MTV Music Awards Gewinner Juanes zu Wort gemeldet.
Der kolumbianische Musiker, der sich auch in der Vergangenheit vorbildlich für sein Land einsetzte, will an der Grenze zu beiden Ländern – Ecuador und Venezuela – ein Konzert geben. Er möchte damit die angespannte Situation etwas lockern und die Meinung der Grenzbewohner und der Meisten Kolumbianer, Ecuadorianer und Venezolaner hervorheben: Wir sind alle gleich – für uns gibt es keine Grenzen.
Zu diesem Benefizevent wird Juanes auch weitere Musiker-Freunde einladen. Wir warten gespannt auf ein Datum und sind dann live dabei!
HIER gehts zum Konzert – LIVE!!!!!

Na, wunderbar … und weiterso … für ein grenzenloses Gran Colombia á la Simon Bolivar. Aber ich halte das “Wir sind alle gleich – für uns gibt es keine Grenzen” für nichts anderes als eine völlig realitätsfremde Utopie. Warum müssen denn eigentlich gerade und schon wieder von den Kolumbianern bestehende Grenzen nicht akzeptiert werden. Etwa eine neu entstandene “heim nach Gran Colombia” Bewegung?
Hallo Nicole,
finde ich Klasse das Engament von Juanes. Ich habe ihn in Cali einmal live gesehen und fande es beeindruckend wie er immer wieder auf die Zuhörer zu ging und sehr glaubwürdig motivierte gegen die Gewalt in Kolumbien aktiv zu werden und diese nicht einfach zu akzeptieren.
@Fredy: ich kann dem wirklich nichts negatives abgewinnen. Wenn Juanes ein Konzert an der Grenzregion gibt und beide Seiten einlädt gemeinsam das Konzert zu erleben, dann will er damit zeigen, dass beide Völker gut miteinander auskommen. Eine Bewegung von Juanes zu Gran Colombia kann ich da wirklich nicht erkennen.
Wie Miguel zuvor gesagt hat. Wir sehen wohl die Sachen die wir sehen wollen…
Hola Fredy,
ich habe geschrieben, dass dies die Meinung der Meisten Kolumbianer, Ecuadorianer und Venezolaner ist – nicht der Kolumbianer alleine. Mit bolivarianischem Gedanken hat das überhaupt nichts zu tun, sondern einfach damit, dass die Bevölkerung der 3 Länder kein Problem miteinander haben. Die jenigen, die die Probleme untereinander haben, sind die Regierungen bzw. die Präsidenten der Länder. Niemand möchte die Grenzen noch einmal verletzten – auch nicht Juanes. Er möchte mit Hilfe der Musik die Menschen zusammenführen, denn Musik einigt – das ist übrigens kein neuerfundenes Mittel. Um auf Missstände in der Gesellschaft oder Politik aufmerksam zu machen, wurden des Öfteren in der Geschichte Konzerte organisiert – siehe Woodstock oder Live Aid.
Ich kann an dieser Nachricht wirklich nichts Kritisches oder Negatives entdecken.
Gruss
Nicole
@Fredy
Ich weiss wirklich nicht, was an dieser Information Negatives zu finden ist. Ein Kuenstler organisiert ein Konzert, bei dem Menschen aus Kolumbien, Venezuela und Ecuador gemeinsam feiern koennen. Deiner Logik zufolge muessten dann auch alle Festivals in Europa kritisch gesehen werden, weil die Veranstalter anstreben, die europaeischen Grenzen neu zu ziehen. Dies ist voelliger Unsinn. Ich kann mir wirklich nicht erklaeren, was du mit deinem Kommentar ausdruecken wolltest.
@ Nicole
Danke fuer diese Information, wird bestimmt ein toller Event.
Ich hoffe, dass dieses Konzert zustande kommt. Angepeilter Termin ist um Ostern. Mittlerweile haben in Kolumbien, Ecuador und Venezuela so viele ihre begeisterte Hilfsbereitschaft und Zustimmung ausgedrückt, so viele tolle Ideen für Bühnen in den drei Ländern gesponnen, mit Simultanschaltungen zwischen ihnen, dass die bestimmt größer als Woodstook wird, wenn es den stattfindet.
Was manche Blogschreiber so bezweifeln, die Menschen in Kolumbien und Südamerika sind mündig und werden ihren Politikern zeigen, wer das sagen hat. Pure Basisdemokratie und die Kunst zeigt, dass es keine Grenzen gibt, wenn Menschen ihre Meinung ausdrücken wollen.
Danke an Juanes und alle die damit machen werden. Und an Freddy, wo ist das Problem, dass ein Künstler sagt, ich will zu diesem Thema nicht schweigen und alle zusammenbringen die wie ich diese Kaspertheater nicht mit machen wollen?!
Ich finde es einfach nur gut, dass sich immer mal wieder bekannte Künstler solcher Themen annehmen und Veranstalzungen dazu machen. Dadurch werden in der Regel viel mehr Menschen erreicht, zum Nachdenken animiert, als es durch Politik oder Diplomatie möglich wäre! Es müssten sich viel mehr Künstler zu solchen Wegen bereit erklären.
Einen lieben Gruß und Jouir la vie
Kvelli
Hallo!
Weiß jemand, wer außer Juanes noch alles gespielt hat?
Gruß, Thomas
Hallo Thomas,
im oberen Artikel über das Konzert findest Du alle Künstler:
Carlos Vives (Kolumbien), Alejandro Sanz (Spanien), Juan Fernando Velasco (Ecuador), Juan Luis Guerra (Dominikanische Republik), Miguel Bosé (Spanien), Ricardo Montaner (Venezuela) und Juanes.
Liebe Grüsse
Nicole
Hm, hab ich übersehen, vielen Dank!