Am heutigen Sonntag ist in Zürich der 57. FIFA Kongress zu Ende gegangen. Dabei wurde eine Entscheidung gefällt, die die komplette Länderspielplanung in Südamerika umwerfen wird.
In einer Pressemitteillung wurde nüchtern folgender Beschluss verkündet:
Aus medizinischen Gründen und damit zum besseren Schutz der Spieler entschied die Exekutive, dass in Zukunft keine internationalen Spiele mehr an Orten über 2500 Metern über Meer ausgetragen werden dürfen.
Das bedeutet, dass die Qualifikationsspiele zur WM 2010 in Südafrika nicht in Bogota, La Paz und Quito stattfinden werden können. Das bekannte Stadion “El Campin” in Bogota (siehe Foto) wird demnächst also keine Länderspiele mehr austragen dürfen.
Erfreut über die Entscheidung dürften die Mannschaften aus Argentinien und Brasilien sein, die regelmäßig in der Höhe Probleme bekamen.
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Seit Anfang des Monats sind die Vorlesungssäale aller Öffentlichen Universitäten Kolumbiens verweist, denn die Professorinnen und Professoren streiken. Sie werden dabei von den Studentinnen, Studenten, Arbeiterinnen und Arbeitern der Unis unterstützt. Sie streiken weil am 2. Mai im Parlament ein weiterer Teil des “Nationalen Plans zur Entwicklung” (Plan Nacional de Desarrollo) verabschiedet wurde, der unter anderem neue Regelungen im Bildungsektor vorsieht.
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Wir feiern in diesen Tagen den 80. Geburtstag von Gabriel Garcia Marquez, dem genialen Erfinder des magischen Realismus. Ich hatte vor einigen Jahren Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Wir drehten gerade einen Film über die Troubadoure der kolumbianischen Vallenatomusik: El Acordeon del Diablo, auch ein Thema in Hundert Jahre Einsamkeit. Bei diesem Treffen sagte uns Gabo (wie man ihn in Kolumbien nennt): was ich erzähle, ist nicht erfunden, in Kolumbien passieren noch viel phantastischere Geschichten. Ich zeichne sie nur auf…
Eine solche Geschichte ging jetzt durch die Presse.
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Mittwoch Abend war es wieder mal soweit. Die kolumbianische Nationalmannschaft, die erst einige Tage zuvor die Schweiz in Miami 3:1 besiegt hatte, trat zu einem Freundschaftsspiel gegen Paraguay hier im Stadion “El Campin” in Bogota an. Es war etwas besonderes, spielt die Nationalmannschaft sonst doch meist in Barranquilla an der kolumbianischen Karibikküste.
Trotz strömenden Regens haben über 30.000 Zuschauer den Weg ins Stadion gefunden. Und diese sollten belohnt werden. Kolumbien spielte - zumindest zeitweise - modernen schnellen Fußball, ohne jedoch die eigene Identität, das technisch feine Kurzpassspiel, aufzugeben. Paraguay wurde von der Jungen kolumbianischen Manschafft, betreut vom neuen Nationaltrainer Luis Pinto, klar mit 2:0 besiegt. Das gibt Hoffnung für die im Juni in Venezuela stattfindende “Copa de America” und die im Anschluss beginnende Qualifikationrunde für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Denn noch eine WM ohne Kolumbien, das will keiner hier.
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Die kolumbianische Tageszeitung El Tiempo hat einen genauen Plan des Köhler-Besuchs in Kolumbien veröffentlicht.
Montag 12.03.07
- Ankunft am Abend am Flughafen El Dorodo in Bogota
- Empfang mit militärischen Ehren und mit dem kolumbianischen Außenminister Fernando Araujo
Dienstag 13.03.07
- Treffen mit dem kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe im Regierungspalast Casa de Nariño
- Empfang durch den Bürgermeister von Bogota und Übergabe des Goldenen Schlüssels der Stadt
- Mittagessen mit deutschen und kolumbianischen Unternehmern, Gesprächsthema “Soziale Verantwortung von Unternehmen”
- Besuch des kolumbianischen Kongresses und Rede vor dem Plenum
- Besuch des Obersten Gerichtshof und Gespräche mit den Richtern
- Besuch der Alstadt Bogotas
- Besuch des Fernando Botero Museums
- Abendessen auf Einladung des kolumbianischen Präsidenten Uribe
Nachfolgend die weiteren Programmpunkte und die Reaktion der Kolumbianer auf das Programm
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Derzeit hält sich George W. Bush für sechs Stunden in Bogota auf. Um 11:55 Ortszeit ist der US-Präsident im Flughafen von Bogota gelandet. Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten in Bogota seit dem Besuch von Ronald Reagan im Jahr 1982. Für Bush selbst ist es der zweite Kolumbien Besuch. Bei seiner ersten Ankunft in Kolumbien war er zu Gast in der Karibikstadt Cartagena. Begleitet wird Bush von seiner Außenministerin Condoleezza Rice.
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Zum heutigen Valentinstag werden Millionen von Rosen über die Ladentheken gehen. Doch die wenigsten wissen, woher die Rosen eigentlich stammen. Ecuador und Kolumbien sind die führenden Anbieter von Rosen in Südamerika. Kolumbianische Rosen werden vor allem in die USA exportiert. Aber auch in Europa sind die Rosen aus Kolumbien sehr beliebt. Angebaut werden sie im Andenhochland. Beim Anflug in Bogota kann der Fluggast die Ausdehnung der Gewächshäuser rund um die kolumbianische Hauptstadt betrachten.
Über 75% der Rosen, die morgen zum Valentinstag gekauft, werden stammen aus Kolumbien. Diese Zahl könnte noch höher sein, hätten die klimatischen Bedingungen der letzten Tage nicht 2.992 Hektar Anbauflächen empfindlich getroffen.
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Curitiba in Brasilien wir die “grüne” Stadt Brasiliens genannt, unter anderem dank eines vorbildlichen Transportsystems. Sollte Kolumbien bald das “grüne” Land Südamerikas genannt werden?
Sistema de Transporte Masivo oder kurz STM werden die neuartigen Verkehrssysteme genannt. Ihr könnt euch diese Systeme wie ein U-Bahn System vorstellen, mit Haltestellen und Umsteigemöglichkeiten, allerdings nicht unter der Erde sondern (aus Kostengründen) auf der Straße.
Den Anfang hat 2000 Bogota gemacht mit dem Transmilenio pendeln ca. 1,2 Mio. Menschen täglich durch die Stadt. Und die Bogotanos lieben ihren Transmilenio. Er wird auf die Nachfrage nach den Vorzügen Bogotas mmer wieder genannt. Aber der Transmilenio war nur der Anfang:
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Sandra Ramos ist eine gewissenhafte Buchhalterin. Sie bleibt oft länger, so lange bis die Tagesbilanzen stimmen. Erst dann tritt sie ihre Heimfahrt an. Daher ist sie oft unter den Kollegen, die erst weit nach Feierabend das Büro verlassen. Ihr Büro ist in einem modernen Hochhaus in der vierundneunzigsten Straße, im Norden Bogotas. Es liegt im Viertel „Chico“, wer hier wohnt oder seine Büros hat, gehört zu den gehobeneren Schichten. Heißt es. Sandras Heimfahrt dauert an guten Tagen eindreiviertel Stunden. Wenn viel Verkehr ist, oder Regen
die Straßen überflutet da, kann sie auch mehr als zwei Stunden dauern. Sandra wohnt in Cazuca. Viele im Chico oder anderen noblen Vierteln Bogotas wissen nichts mit diesem Namen anzufangen. Cazuca – das ist eine andere Welt. Eine Welt ohne richtige Straßen, ohne Wasser – und Stromversorgung, ja oftmals ohne richtige Häuser.
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