Es ist etwa ein Jahr her. Ganz Kolumbien war tagelang vor dem Fernsehgerät. Unter Führung von Hugo Chavez und Piedad Cordoba sollten Clara Rojas, ihrem Sohn Emmanuel & Consuelo Gonzales von der FARC freigelassen werden. Doch dann kam es anders, nachdem die FARC Emmanuel gar nicht hatte wurde die Übergabe abgebrochen. Zwei Wochen später war es doch soweit, Clara Rojas und Consuelo Gonzales waren frei. Eigentlich wollte die FARC durch die Freilassung ein paar Sympathiewerte zurückgewinnen, doch durch die vielen Verzögerungen und Lügen war nichts mehr zu retten für die FARC, 10 Millionen Menschen gingen gegen sie auf die Straße. Auch die vermittelnde und umstrittene Piedad Cordoba war fürs kolumbianische Volk unten durch. Die Regierung wiederum hatte ihren größten Erfolg bei der Befreiung von Ingrid Betancourt. Soweit der Rückblick.
Zum Jahreswechsel deutete sich wieder eine Freilassung an, die gestern über die Bühne gehen sollte. Und wieder waren es viele Stunden vor dem Fernseher. Bereits gegen Mittag hieß es “der Hubschrauber mit den Freigelassenen wird in wenigen Minuten in Villavicencio erwartet”. Schlussendlich war es dann bereits Dunkel als am Abend die drei Polizisten und ein Soldat in Freiheit ankamen.
Hier ein paar Fotos von der Übergabe:
Und ein Video von der Ankunft in Villavicencio:
Zu den Verzögerungen sei es laut der Guerilla gekommen, weil sie in Kämpfe mit der Armee verwickelt wurden und dabei einer der Guerilleros gefallen ist. Die kolumbianische Regierung gab an, dass sie sich an ihr Versprechen gehalten hätten und im Verlauf der Übergabe keine militärischen Manöver in der Zone durchgeführt haben.
Wenige Stunden später (um 22 Uhr) kam es in Cali zu einer Explosion, bei der es zu zwei Todesopfern kam. Innerhalb kürzester Zeit wurde die FARC als Urheber deklariert.
Danach machte Uribe eine Erklärung. Er stellte heraus, dass die FARC eine Terrororganisation ist, die die Verantwortung für das Attentat in Cali hat. Zu Überraschung aller entzog er Piedad Cordoba und ihrer Organisation “Colombianas y Colombianos por la Paz” das Vermittlungsmandant. Dies nur wenige Stunden nach dem diese Gruppe die Freilassung ermöglichte. Ich verstand nur noch Bahnhof.
Und nun wieder ein Rückzieher. Die FARC hatte bereits angekündigt Alan Jara und Sigifredo López freizulassen, zwei entführte Politiker. Nachdem dies nun konkretisiert wurde und das Rote Kreuz den Präsidenten bat, dass Piedad Cordoba weiterhin die Übergabe koordinieren möge, ermöglichte Uribe Cordoba nun doch die Freilassung voranzutreiben..
Morgen soll es soweit sein…
Ich komme kaum dazu bei dem Tempo von Neuigkeiten (und der vielen Arbeit auf meinem Schreibtisch) mitzukommen und freue mich auf eure Kommentare, die den Artikel hoffentlich ergänzen.
PS: Trotz der Freilassungen ist die Gesamtzahl der Entführten in den letzten Monaten nicht gesunken, laut Los voces del secuestro sind es 1416, vor einem Jahr waren es 1412.

Hallo André,
m.E. sehr gut und vor allem realistisch berichtet! Volle Zustimmung!
Diplomatisches Geschick und diplomatisches Gespür sind ja bekanntlich eh nicht gerade die Stärken des als impulsiv geltenden Uribe! Ob dieser nun längerfristig wirklich dauerhaft positive Resultate erzielen wird, sei dahin gestellt. Ich zumindest bezweifle dies. Uribe hat anscheinend bereits seinen Zenit überschritten, er weiß dies und verwickelt sich aufgrund innerer Zukunftsangst und damit verbundener Unsicherheit zunehmend in Widersprüche, wird zudem provokativer. Ein sachlicherer und realistischerer agierender Präsident, mit weniger Polemik und mit weniger, bewußt geführter Provokation seiner politischen Gegner, könnte für Kolumbien mehr bewirken! Nur, gibt es dafür überhaupt, aufgrund der großen Problematik im Lande, einen geeigneteren Kandidaten als Uribe?
Interessant was Alan Jara berichtete. Interessant was der Journalist Botero berichtete. Offenbar hat das Militaer auf Befehl von Uribe versucht die Freilassungen zu verhindern, so werden ueber militaerische Aktionen an beiden Tagen berichtet. Piedad Cordoba offenbar im Besitz eines Videos. Auch total unlogisch: Warum hat Uribe der Piedad Cordoba die Autoritaet am Sonntag Abend entzogen, nach einer erfolgreichen Freilassung? Nachdem die Freilassung von Alan Jara unmittelbar bevor stand? Nachdem bestaetigt wurde dass bis Mittwoch auch Sigifredo Lopez frei gelassen wird? So wie es Andre geschrieben hat: “Da versteh ich nur noch Bahnhof”.
Einmal mehr wird klar dass Uribe keine Menschenrechte akzeptiert oder respektiert. Die Entfuehrten sind im Egal. Er muss halt nachgeben weil der Druck der Angehoerigen zu gross ist und weil die internationale Presse darueber berichtet. Uribe will nur eines: Die Guerilla bekaempfen und ausloeschen, dies wegen dem Hass den er hat weil die Guerilla seinen Vater getoetet hat.
Endlich wird klar: Uribe bringt Kolumbien nicht nach vorne, er sorgt dafuer dass die drueckende soziale Ungerechtigkeit noch weiter steigt. Anstatt die Ursachen, sprich die Grundlage der Existenz der Farc zu bekaempfen bekaempft er lediglich die FARC.
Auch interessant ist es die Kommentare auf http://www.eltiempo.com zu lesen, von Uribe Paras unterwandert.
Uribe fascista mehr gibts nicht zu sagen.
Frederico
soviel Bloedsinn wie aus deinem Munde habe ich noch nie gehoert. Cordoba sagt nach der Freilassung der Soldaten, dass die Guerilla durchaus bereit waere ueber Frieden zu verhandeln. Auf der anderen Seite legt die Guerilla eine Bombe in Cali und bringt unschuldige Menschen um. Das zeigt ganz klar ihre bereitschaft ueber Frieden zu verhandeln.
Aber Gott sei dank sind die Kolumbianer besser gebildet und informiert als du, Sie wissen warum sie Uribe gewaehlt haben, da er der beste Praesident in der Geschichte Kolumbiens ist.
Also eines muss mal ganz klar gesagt werden:
KEINE Regierung der Welt würde sich jemals so erpressen lassen und auf Forderungen von Kriminellen eingehen, verurteilte Verbrecher aus dem Gefängnis freizulassen! Das wäre der Todesstoß jedweder Rechtsprechung und staatlicher Ordnung.
Ich kann allerdings die Angehörigen der Entführten verstehen, die ihre Lieben möglichst schnell wieder in die Arme schließen wollen, denen will ich keinen Vorwurf machen. Aber aus Sicht des Staates darf eine solche Erpressung nicht erfolgreich sein, alleine schon um Nachahmungs-Effekte zu verhindern.
Zu Uribe und zum Neoliberalismus habe ich auch ein gespaltenes Verhältnis. Aber wenn ihr mal ins sozialistische Venezuela schaut, dann werdet ihr sehen, dass Chavez in zehn Jahren weder soziale Gerecchtigkeit hergerstellt hat, noch die Menschenrechte achtet!
Und Venezuela wird bald nach einem Uribe rufen, wenn es so weitergeht mit der Unsicherheit, Entfuehrungen und Morde.
@Martin
Ach was, Uribe soll der beste Präsident sein in der Geschichte Kolumbiens, selten so ein Schwachsinn gelesen.
1. Die Bombe ging um 10 Uhr Abends hoch, Uribe meinte schon 15 Minuten später es sei die FARC gewesen, ohne jegliche Beweise labbert er drauf los. Das zeugt nicht gerade von einer überlegter Reaktion. Blinder Hass auf die Guerilla.
2. Die Beweise sind erdrückend, Uribe wollte die “Colombianos por la Paz” aus den Befreiungen raus haben weil der Journalist Botero die Militärübergriffe während den Freilassungen dokumentierte. Uribe spielt ein dreckiges Spiel. Er hätte sogar in Kauf genommen dass die Freilassungen gescheitert währen. Bereits bei der Freilassung von Clara Rojas und Consuelo de Perdomo wurde von diesen bestätigt dass Militäraktionen am Tag der Befreiung durchgeführt wurden. Uribe und das Militär lügen.
3. Ich bin selbst Kolumbianer und habe es nicht nötig beleidigend zu werden so wie Du das tust.
Hi Frederico, kannst du den Link posten, in dem von neutraler Stelle belegt wird, dass bei der Freilassung von Rojas/Perdomo Militäraktionen gelaufen wären?
Wegen Bleidigung. Das Forum hier ist bislang relativ respektvoll miteinander umgegangen. Das “blöd” von Martin bezieht sich mMn auf die Argumente und nicht auf deine Person. Ich hoffe dennoch, dass wir auf solche provozierenden Ausdrücke verzichten können.
Hallo Andre
Nein kann ich nicht. Ich wüsste auch nicht wie da die Freilassung über ein Jahr zurückliegt. Doch ich habe diese Freilassung am TV verfolgt.
1. Piedad Cordoba hat dazumals bestätigt dass zu dieser Zeit Militäraktionen liefen, klar weiss man nicht was man Piedad Cordoba glauben kann und was nicht.
2. Perdomo und Rojas haben ausführlich über die letzten Tage und auch die letzten Stunden bis zu Ihrer Freilassung berichtet. Nämlich der Zeitpunkt als sie losmarschierten bis zum vereinbarten Treffpunkt. Sie haben dazumals von Militäraktionen berichtet obwohl von der Regierung “offiziell” keine Militäraktionen durchgeführt wurden.
Du fragst von neutraler Stelle? Wer soll eine neutrale Stelle sein die an einem verlorenen Platz im Dschungel anwesend ist? Doch immer wieder wird von den frei gelassenen bestätigt dass es zu Militäraktionen kam, immer sagen die frei gelassenen das genaue Gegenteil was Uribe kommuniziert wird. Oder glaubst Du das ist das Stockholm-Syndrom?
Federico
eins muss einfach ganz klar sein. Uribe hat niemanden entfuehrt. Welcher Praesident in Kolumbien hat so eine hohe Zustimmung wie Uribe?
Welche Regierung in Europa oder in anderen Laendern hat eine so breite zustimmung wie Uribe? Nach ueber 6 Jahren liegt sie immer noch um die 60%. Welches nach deiner Meinung waren bessere Praesidenten in Kolumbien als Uribe? Was waren ihre Erfolge?
Wenn du Kolumbianer bist, dann hast du bestimmt von vielen Leuten gtues ueber Uribe gehoert.
Dass die Bombe hochgeht und Uribe nach 15 min. sagt, dass es die Farc war ist niocht so schwer nach zu vollziehen. 90 % der Bomben in Kolumbien sind von der Farc.
Uribe kann nicht wegen den Entfuehrten die Sicherheit in ganz Kolumnbien aufs spiel setzten. Brauchte die Guerilla um die Leute zu entfuehren auch eine Vereinbarung mit der Regierung?
Lieber Martin
Uribe gilt lediglich für 2 Typen Menschen als guter Präsident:
a) Ausländer wie Du die wieder in mein Land kommen können ohne entführt zu werden
b) für reiche Leute wie Großgrundbesitzer und Unternehmer die noch reicher werden können ohne gestört zu werden (z.B. früher wurden diese genötigt eine Revolutionssteuer an die Guerilla zu entrichten.)
Für die Mittel- und Unterschicht ist Uribe verheerend. Er macht eine Politik die nur den Reichen dient, er setzt Steuern auf alles (16% IVA ist ja wohl verrückt, Steuern auf Windeln etc.). Kolumbien kommt nicht nur in dem voran in dem man die Guerilla bekämpft, die soziale Ungerechtigkeit muss bekämpft werden, Uribe macht diese grösser.
Schau, Kolumbien hat noch ein Problem, dieses Problem ist dass ca. (ich weiss die genaue Zahl nicht) 3000 Leute in der Selva vor sich hinkrepieren. Die Entführten. Uribe macht genau nix um diese frei zu bekommen, der Acuerdo Humanitario interessiert in wenig bis gar nicht. Klar sind die FARC kriminellen Terroristen doch Uribe hat auch Dreck am Stecken.
Und das Argument mit der Zustimmung: Diese Umfragen sind wohl alles andere als repräsentativ oder glaubst Du die führen diese Umfragen in der Ciudad Bolivar durch? Ausserdem ist die Mehrheit sowieso dumm und verblendet, so leid es mir tut.
HIER NOCH EIN BEWEIS DASS URIBE UND DER REST DER REGIERUNG LÜGEN, VON EINER NEUTRALEN QUELLE, NÄMLICH DER SCHWEIZ, SPRICH EIN NEUTRALES LAND:
TSR-Dokumentation (SCHWEIZER TV KANAL) entlastet Schweizer Vermittler Gontard.
Ein Dokumentarfilm des Westschweizer Fernsehens entlastet den von Kolumbien beschuldigten Schweizer Vermittler Jean-Pierre Gontard. Der EDA-Emissär überbrachte nicht wie von Bogotá behauptet ein Lösegeld an die FARC für die Freilassung von Novartis-Leuten.
Die kolumbianischen Behörden ermitteln seit Juli vergangenen Jahres gegen Gontard. Sie werfen ihm vor, im Jahr 2001 den linksradikalen Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) fast 500 000 Dollar für die Freilassung von zwei verschleppten Novartis-Angestellten überwiesen zu haben.
Die Vorwürfe an Gontard, damals mit einem Mandat vom Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ausgestattet, erfolgten kurz nach der Befreiung der prominenten Geisel Ingrid Betancourt und belasteten die Beziehungen zwischen der Schweiz und Kolumbien.
Gontard wie auch das EDA wiesen die kolumbianischen Vorwürfe stets zurück. Der am Mittwoch in Genf auf Einladung der TSR Medienleuten vorab gezeigte Film enthüllt nun, dass der Basler Pharmakonzern Novartis insgesamt 2,5 Millionen Dollar zur Freilassung von zwei Mitarbeitern gezahlt hatte.
Der vom damaligen EDA-Chef Joseph Deiss beauftragte Gontard habe in diesem Zusammenhang lediglich dazu gedient, einen Kommunikationskanal mit der FARC-Guerilla einzurichten.
HIER WIRD ES INTERESSANT:
Die Reportage zeigt anhand von Dokumenten wie Briefen, Fotos, E-Mails und Filmaufnahmen auch, dass die kolumbianischen Behörden genauestens über die Umstände der Befreiung der Novartis-Leute informiert waren. So wird gezeigt, dass die Freilassung in Anwesenheit der Nummer zwei der kolumbianischen Polizei stattfand.
Die TSR-Dokumentation, die am Donnerstagabend zu sehen sein wird, wirft Kolumbien vor, absichtlich die kolumbianischen und ausländischen Vermittler anzugreifen und zu diskreditieren.
Federico
a) ich bin schon ueber 12 Jahre in Kolumbien und habe einige Praesidenten. Ich habe viele Entwicklungen gesehen un miterlebt. Wenn ich die Leute auf der Strrasse fragen sin fast alle mit der Politik einverstanden. Ich habe jeden Tag Kontakt mit Leueten aus alles Schichten. Es gibt keine grossen Unterschiede in den Meinungen. Auch im Estrado 1-2 werden umfragen durchgefuehrt.
Z.B. habe ich in Coveñas am Strand mit einer Fruechteverkaeufering gesprochen. Sie sagt mir, dass sie dank Uribe wieder Fruechte am Strand verkaufen kann. Vor Uribe gabe es keine Touristen mehr. Sie bekommt seit Uribe Praesident ist Milchpulver fuer ihre Kinder. Es wurden unter Uribe sehr viele Leute neu versichert mit der Sozialversicherung, was sie vorher nicht hatten.
Um dir nochmals klarzumachen wie er nur den reichen hilft, es haben sich die Motorraeder in den letzten 5 Jahren verdreifacht. Nur die reichen fahren Motorrad?
Deine Aussage mit der Mehrwertsteuer ist auch nicht ganz richtig. Ich weiss nicht ob es fuer Windeln Mehrwertsteuer gibt oder nicht, das ist auch nicht so wichtig. Ich wurde auch mit Stoffwindeln gross, die man halt waschen muss und die viel billiger sind als papierwindeln. Ein Grossteil der Grundnahrungsmittel ist ebenfalls frei von Mwst.. Einige Sachen haben 10% und nur die “Luxusartikel haben 16%.
Dass 3000 Menschen im Urwald schmachten ist nicht ndie Schuld von Uribe. Sag der Guerilla, dass sie sie freilassen sollen. Uribe ist nicht gegen ein Acuerdo Humanitario, aber nicht zu den Bedingungen, die die Guerilla will.
Frederico, wenn nur Ausländer und reiche Grundbesitzer Uribe unterstützen, dann würde das aber bedeuten, dass 70% im Land entweder richtig reich oder Ausländer sind. Daher kann ich der Argumentation nicht folgen.
@Andre
Diese 70% sind selbstverständlich eine Lüge. Von wem werden diese Umfragen durchgeführt? Vom Uribe Sender RCN oder von der URIBE Zeitung El Tiempo? Jeder der auch nur halbwegs intelligent ist sieht dass die Uribe Regierung Kolumbien schadet, keine soziale Investionen werden getätigt. Die ganze Kohle fliesst in das Militär. Das Bildungssystem ist veraltet etc….
@ Martin
Ich habe in Buenaventura mit einer Früchteverkäuferin gesproche, sie hat mir gesagt dass Buenaventura in Armut versinkt, die höchste Mordrate des Landes hat, die Leute unterernährt sind. Sie denkt die Regierung Uribe benachteilige prinzipiell Gegenden wo die Bevölkerung schwarz ist.
Klar ist es nicht die Schuld von Uribe dass 3000 Leute im Urwald sind, aber es ist ein Problem Kolumbiens. Und ein Präsident Kolumbiens muss nun mal Probleme lösen, Uribe macht dies nicht, im Gegenteil.
Federico
von wem wurden die Wahlen dann manipuliert als Uribe mit ueberwaeltigender Mehrheit gewonnen hat? Es freut mich, dass du besser bescheid weisst, als die mehrheit der kolumbianischen Bevoelkerung.
Komm hier her nach Medellin und wir gehen in die Komuna 13 und reden mit den Leuten. Heute gabe es einen Bericht im Radio, in dem gesagt wurde, dass im Augenblick ueber 100 Schulen in Bogota im bau sind.
Es ist kein Erfolg von Uribe, wenn die Gelwalttoten von ca. 32.000 auf jetzt ca 20.000 pro Jahr zurueckgegangen sind? Wieveiel Leben hat Uribe dadurch gerettet? In Medellin gab es im Jahr 2000 ca 130 Gewalttote pro 100.000 Einwohner. Diese Zahl ist auf jetzt aktuell mnca. 35 zurueckgegangen. Mit den Firmen, mit denen ich zu tun habe, haben in den letzten Jahre viele Leute eingestellt. Das alles zaehlt nicht? Du argumentierst wie ein linksgerichteter Guerillero.
Federico
jeder der offen mit Terorristen zusammenarbeitet gehoert bestraft und verfolgt. Egal mob Schweizer oder nicht. Wenn ich 500.000 US$ in Kolumbien mitnehme und in CostaRica jemandem uebergebe, der ganz klar zur FARC geheort, dann wird er zu recht angegriffen und verfolgt. Im Bezug auf Kolumbien sehe ich die Schweiz nicht als neutral an. Sie haben eine Tendenz nach links.
Federico
das ist Kolumbien:
http://www.sergiofajardo.com/mails/NewsComunicado7/NewsComunicado007.html
Das ist nicht Uribe, aber Fortschritt den es auch dank Uribe gab. Man muss die Welt als gesamtes sehen und sich nicht nur an einigen kleinen Punkten festhalten.
@Martin
das mit der Schweiz glaube ich persoenlich nicht….. ich denke dieser Gontard hat gute Arbeit geleistet und wurde von der Regierung diskriminiert.. allerdings glaube ich das, ich weiss nicht wie es wirklich war… und werde es nie wissen…
Wir haben unterschiedliche Meinungen, so ist es. Aber ist auch scheissegal da wir sowieso nichts aendern koennen…
Es hat kein Sinn ueber:
“Wieveiel Leben hat Uribe dadurch gerettet? In Medellin gab es im Jahr 2000 ca 130 Gewalttote pro 100.000 Einwohner. Diese Zahl ist auf jetzt aktuell mnca. 35 zurueckgegangen.”
zu diskutieren, Gabriel Garcia Marquez sagt:
DAS EINZIGE DAS DU AN DIESER WELT AENDERN KANNST IST DIE LAGE DEINES KOPFKISSENS…
Ich denke das bessere Kolumbien beginnt in unserem Umfeld. Ich denke ein jeder kann seinen kleinen Teil dazu leisten… Diskussionen ueber Politik erachte ich als langweilig, du denkst so, ich denke so, schlussendlich aendert es nichts. Ich respektiere Deine Meinung, aber schlussendlich ist es scheissegal was du denkst und was ich denke da uns sowieso niemand zuhoert.
EIN KLEINES BEISPIEL:
Ich lebe hier in Teusaquillo Bogota, in einem Wohnblock… Die “Tuersteher” waren Vater und Sohn. Der Vater 58 der auf seine Pension wartet der Sohn 22 der absolut zuvorkommend ist. Ich habe ihn das letzte Mal am Samstag gesehen. Am Sonntag wurden die 2 ohne auch nur einen Tag Vorwarnung entlassen. Heute sind 2 junge Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes an der Tuer. Der 58 jaehrige hat vorher 800000 pesos pro Monat verdient, jetzt nix mehr. Stell Dir das vor, diese verdammte Respektlosigkeit der Verwalterin des Wohnblocks, und die hat vor 10 Monaten genau das gleiche gemacht, da hat sie die ex-Tuersteherin auch eiskalt abserviert. Die Administradora besitzt 3 Wohnungen in dem Wohnblock in dem ich lebe, der 58 jaehrige Ex-Tuersteher zahlt 200,000 pesos fuer seine einfachste Wohnung. Ich rege mich auf, ich finde das scheisse, was kann ich dagegen tun????? Sag es mir und bitte antworte nicht:
DAS EINZIGE WAS DU AN DIESER WELT AENDER KANNST IST DIE LAGE DEINES KOPFKISSENS
Kennst du Chuck D ?
Wieder einmal ein neuer Beweis dafür, wie verlogen und hinterhältig die von Martin so “hochgelobte” Uribe-Regierung agiert:
http://bazonline.ch/schweiz/standard/FarcAffaere-DokFilm-entlastet-EDAMann/story/22253511
Habe leider übrigens sehr ähnliche Beobachtungen wie Frederico im Condominio machen müssen, was die Umgehensweise der Administration/Junta mit den Vigilanten anbetrifft. Schlimm, alles andere als sozial!
Anscheinend gibt es in Kolumbien Rassismus! So mußte ich als Ausländer kürzlich für den Eintritt in den Tayrona Nationalpark sage und schreibe COP 31 000 berappen, gegenüber lediglich COP 12 000, die Kolumbianer zu entrichten haben! Unglaublich, aber wahr!!!
Lars
5. Feb 2009 um 09:54
Wieder einmal ein neuer Beweis dafür, wie verlogen und hinterhältig die von Martin so “hochgelobte” Uribe-Regierung agiert:
http://bazonline.ch/schweiz/standard/FarcAffaere-DokFilm-entlastet-EDAMann/story/22253511
Habe leider übrigens sehr ähnliche Beobachtungen wie Frederico im Condominio machen müssen, was die Umgehensweise der Administration/Junta mit den Vigilanten anbetrifft. Schlimm, alles andere als sozial!
Anscheinend gibt es in Kolumbien Rassismus! So mußte ich als Ausländer kürzlich für den Eintritt in den Tayrona Nationalpark sage und schreibe COP 31 000 berappen, gegenüber lediglich COP 12 000, die Kolumbianer zu entrichten haben! Unglaublich, aber wahr!!!
@Lars
Ja das ist eine Sauerei. Früher war der Tayrona Eintritt 25,000 für Ausländer. Jetzt 31,000 während ich 12000 zahle. In San Agustin im Park kostet der Eintritt jetzt 15,000 für Ausländer (vorher 7000), in Tierradentro auch 15000 (vorher 7000). Das ist tatsächlich daneben.
Lars Federico,
wieso fragt ihr nicht einfach die Verwalterin wieso der Vigilante entlassen wurde. Und wenn ihr nicht einverstanden seid, dann wendet euch an die Junta der Propiedad und bittet um eine Erklaerung. Und wenn ihr mit dem immer noch nicht zufrieden seid, dann stimmt in der Asamblea gegen diese Verwalterin, dass ihr Vertrag nicht verlaengert wird. So einfach ist das.
Aber nur immer an allem rummeckern ohne wirklich etwa zu tun das ist einfach und hilft niemandem.
Lars und wenn du mehr fuer den Eintritt in den Park zahlen musst, dann ist das nur gerecht, da du wahrscheinlich keine Steuern in Kolumbien bezahlst. Ich war auch schon mit meiner CE im Park und bezahlte das gleiche wie ein Kolumbianer, da ich mit den Leuten redet und sagte, dass ich genaus steuern bezahle wie jeder andere der in Kolumbien lebt und arbeitet.
@martin
Das mit der Verwalterin sollte lediglich ein kleines Beispiel aus dem Alltag sein. Nicht mehr nicht weniger. Mit der Cedula de extranjeria hast Du KEIN RECHT auf verbilligten Eintritt. Du betrügst das von Dir so hochgelobte Gesetz der Tourismusabteilung deiner so hochgelobten Uribe Regierung – Widerspruch ahoi.
Ich finde es einfach zum kotzen wie Du die Uribe Regierung dermassen hochloben kannst. Und mit so ausgelutschten Argumenten wie mit solch manipulierten Umfragen kommmst. Die Mehrheit ist dumm und hat nicht die Chance oder nicht den Willen sich eine wahrheitsgetreue Meinung durch Studium der Fakten zu bilden. Falsos positivos, Missbrauch von Symbolen des Roten Kreuzes, Bombenangriffe auf Camps wo Enführte sind und und und…
Federico
da muss ich doch glatt lachen, du hast mit den Symbolen des Roten Kreuzes viel mehr Probleme als Genf selbst. Es war ein humanitaere Aktion. Was will man mehr, wer sich daran stoert, den stoert sowieso alles. Das sind Leute, die immer alles kritisieren, weil sie auf einem Auge blind sind und alles immer nur negativ sehen und suchen. Das sind auch die Leute, die niemals gluecklich sind, weil sie sich immer nur mit dem neagtiven beschaeftigen und fuer die es nie etwas positives gibt. Ich fragte dich weiter oben, welcher der kolumbianischen Praesidenten in der vergangenheit gute waren. Es gab keine Antwort, weil du nicht zugeben kannst, dass es etwas positives gibt. Du lebst nur auf der negativen Seite, deswegen wirst du auch nie viel Erfolg im Leben haben. Bobenangriffe auf Camps mit Entfuehrten. Wieviele tote Geiseln gab es nach Bombenangriffen auf Farclager? Ich glaube nicht einen. Wenn die FAC weiss, wo die Lager sind, dann wuerden sie vielleicht die Geiseln anderst befreien. Oder sind die Lager mit Entfuehrten etwa speziell markiert, dass man es gleich sieht, hier sind entfuehrte!!!
Falsos positivos, ist nicht gut, das Problem ist
erkannt und es wird an der Loesung gearbeitet.
Fuer dich gab es die letzten Jahre keinerlei postive Entwicklung. Dann kannst du nicht in Kolumbien leben. Oder du bist blind.
Du siehst nicht mehr Motorraeder oder Autos auf den Strassen? Die Anzahl der Motorraeder hat sich in den letzten 6 Jahren fast verdreifacht. Das sind anzeichen einer Entwicklung. Es gibt mehrn Wohlstand. Wieviele neue Gebaude und neue Infrastruktur gibt es? Wer hat die gebaut? Das waren nicht die reichen, es gibt arbeit. Heute zahlen viel mehr Leute steuern als vor 6 Jahren, das ist positiv.
Du kannst mir nicht erzaehlen, dass sich die Sicherheit wo du wohnst und arbeitest verbessert hat. Das sind Sachen die man sieht, das sind nicht nur leere Worte, wie die meisten Politiker.
Man kann nicht alle Probleme von heute bis morgen regeln. Aber die Tendenzen sind ganz klar erkennbar.
@Martin:
Denkst Du wirklich, das hätte ich nicht getan??? Kosteneinsparung aufgrund billigerer Neueinstellung und zu schlechteren Bedingungen … das sind die Gründe.
Ich denke mal, wenn Du, mein lieber Martin, kein Fake bist, mit 12 jährigem Aufenthalt wirst Du die soziale Schieflage im Land einfach erkennen müssen, wie ein jeder andere auch. Selbst, wenn Du blind bist(was ich natürlich nicht hoffe) so müsstest Du das zumindest lautstark hören.
Sag mal, gehe ich da richtig in der Annnnahme, dass Du bei einem Institut für Meinungsbefragung o.ä. tätig bist? Zumindest Deine lustig “interessanten” Äußerungen lassen darauf schließen
.
Warum sollte ich denn in Kolumbien(außer IVA)Steuern bezahlen. Die ständig steigenden DAS-Gebühren reichen mir ohnehin, schließlich bin ich als Touri im Lande! Ob gerecht oder nicht gerecht, das kannst Du als selbstgefälliger und anmassender MÖCHTEGERNEGROSS doch wohl überhaupt nicht entscheiden, gelle? Bleibe also bitte sachlich, andere im Forum und ich sind es dooh auch. Über den Fleiß und über die Arbeitslust der Kolumbianer mußt ausgerechnet Du mich nicht belehren. Diese typischh kolumbianischen Eigenschaften sind mir außerdem hinreichend genug bekannt!
Ich schaue gerade RCN. Dort spricht gerade live Sigifredo Lopez nach über 7jähriger!!! FARC-Geiselhaft in einer Pressekonnferenz in Cali. Äußerst interessant dessen Meinung! Sollteste Dir mal ansehen und ein wenig über die bedeutungsvollen Worte dieser Ex-Geisel nachdenken, Martin!
@martin:
Deine bestenfalls zumeist sehr subjektiv, aber deshalb keinesfalls bespielhaft, geschriebenen Kommentare sind einfach lächerlich, ohne wahre Substanz und ohne jeden Respekt vor kritisch und realistisch andersdenkenden Kommentatoren! Wie Du hier im Forum (vergeblich)versuchst z. B. Federico und Lars zu diffamieren , das ist schon mehr als peinlich und dieses Forums absolut unwürdig. Wenn Du Äpfel und Birnen zusammenzählen möchtest, versuche es doch bitte anderen Ortes. Aber auch dort wird Dir dies nicht gelingen und kein auch nur halbwegs informierter mündiger Bürger auf diesem Globus wird für Deine realitätsfremden Ergüsse und Manipulationen ensthaftes Verständnis aufbringen!
Interessant und aufschlußreich zugleich, dass Du Dir mit deiner CE Vorteile(Tayrona) erschleichst. Hast Du das denn nach angeblich 12-jährigem Arbeitsaufenthalt in Kolumbien wirklich nötig? Ich nenne derartige Machenschaften schlichtweg BETRUG, Auch wenn die Regelung ablehne! Aber es ist schon bezeichnend, Martin, zu wissen, welcher GUTMENSCHKATEGORIE Du angehörst.
Sorry Martin aber ab so viel Schwachsinn kann ich nur noch lachen. Du verstehst den Sinn des Roten Kreuzes nicht, das Rote Kreuz wird weltweit als neutrale Organisation respektiert. Dieses Symbol falsch zu verwenden verstoesst gegen die Genfer Konvention doch das ist Dir egal. Klar kamen Geiseln frei doch in Zukunft wird das Rote Kreuz nicht mehr als neutrale Organisation respektiert wenn jede Regierung deren Symbole zu ihrem eigenen Vorteil verwendet.
dann:
“Das sind auch die Leute, die niemals gluecklich sind, weil sie sich immer nur mit dem neagtiven beschaeftigen und fuer die es nie etwas positives gibt. Ich fragte dich weiter oben, welcher der kolumbianischen Praesidenten in der vergangenheit gute waren. Es gab keine Antwort, weil du nicht zugeben kannst, dass es etwas positives gibt. Du lebst nur auf der negativen Seite, deswegen wirst du auch nie viel Erfolg im Leben haben. “”"”
Was hast denn Du fuer Erfolg? Erzaehl uns mal, wenn ich Deinen Schwachsinn lese den Du hier postet kann ich mir das nur schwer vorstellen. Du argumentierst mit deinen daemlichen Motorraedern, junge, geh mal nach Bueneventura, geh mal in die Cienaga zwischen Barranquilla und Santa Marta, geh mal in den Choco dann siehst Du was Uribe bewerkstelligt hat. Jemand der den TLC unterstuetzt ist schlichtweg ein Ausbeuter.
Das einzige das Uribe gemacht hat ist das Land militarisiert und Sicherheit gebracht mit einer faschoiden Politik die nur auf Belohnung setzt, eine Politik die zwangsweise menschenrechtsverletzungen wie die “FALSOS POSITIVOS” mit sich bringt. Das du das mit “Falsos positivos, ist nicht gut, das Problem ist erkannt und es wird an der Loesung gearbeitet.” kommentierst, ein absolut zynischer respektloser Kommentar gegen menschenrechtsverletzungen, gegen Morde die von der Regierung durch die Politik der Belohnung indirekt begangen wurde.
Du bist Auslaender, das einzige das Dir zu gute kommst ist dass Du wieder in Kolumbien leben kannst ohne entfuehrt zu werden. Du bist nicht faehig ueber den Tellerrand hinaus zu sehen. Das es mehr Wohlstand gibt ist schlicht eine verdammte Luege oder kennst Du Dich im kolumbianischen Arbeitsmarkt aus? Ich schon, glaub mir es ist sehr schwer eine gut bezahlte Arbeit zu finden. Die Gebaeude die du erwaehnst stammen groesstenteils von Banken, Multinacionales und anderen Ausbeuterfirmen. Doch hast Du schlichtweg keine Ahnung, geh mal in Regionen wie Putumayo etc. und zaehl doch dort die Motorraeder.
So hier noch ein Interview der Schweizer Tageszeitung “Tages-Anzeiger” mit dem Vermittler Gontard. Es zeigt dass die Regierung Uribe Dreck am Stecken hat. Als die Wahrheit ans Tageslicht kam und der Vizaepraesident Santos mit Fakten konfrontiert wurde die durch Fotos gestuetzt waren brach er das Interview offenbar wutentbrandt ab:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ich-hatte-stets-ein-ruhiges-Gewissen/story/16459268
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Im Dokumentarfilm, den die Télévision Suisse Romande (TSR) gestern Abend ausstrahlte, gibt es eine Schlüsselszene: Der kolumbianische Vizepräsident Francisco Santos behauptet, seine Regierung sei 2001 über Lösegeldverhandlungen zwischen Novartis und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (Farc) nicht im Bild gewesen. Der Pharmakonzern hatte damals den Farc in zwei Tranchen 2,5 Millionen Dollar bezahlt, damit sie zwei entführte Novartis-Mitarbeiter entliessen. Im Film beweist Reporterin Anne-Frédérique Widmann jedoch Santos anhand eines Fotos, dass höchste Stellen der kolumbianischen Polizei in die Freilassung involviert waren. Darauf bricht der Vizepräsident das Interview wütend ab.
Kolumbiens Regierung unter Präsident Álvaro Uribe verzichtete im Juli 2008 abrupt auf die guten Dienste der Schweiz im Verkehr mit den Farc und einer anderen Guerilla. Verteidigungsminister Juan Manuel Santos warf dem langjährigen Vermittler Jean-Pierre Gontard vor, er stecke mit den Farc unter einer Decke und habe 500′000 Dollar des Lösegelds selbst überbracht. Die zwei Autorinnen des Films widerlegen diese Darstellung durch mehrere Dokumente. Gontard hatte auf Bitte des damaligen EDA-Vorstehers Joseph Deiss zwar einen «Kommunikationskanal» zwischen Novartis und den Farc geöffnet. Aber das Lösegeld händigten andere aus.
Die Affäre Gontard belastete im Sommer 2008 das Verhältnis Kolumbiens zur Schweiz stark. In Bogotá leitete der oberste Staatsanwalt eine strafrechtliche Voruntersuchung gegen den Genfer Professor ein. Sie ist noch hängig. Beobachter erwarten, dass die Ermittlungen im Sand verlaufen.
DAS INTERVIEW:
Herr Gontard, der Dokumentarfilm der TSR belegt, dass Sie den Farc 2001 kein Lösegeld aushändigten. Sind Sie erleichtert?
Ja, sicher. Ich hatte stets ein ruhiges Gewissen. Niemand weiss besser als ich, dass ich kein Lösegeld überbrachte. Ich befand mich in Genf und nicht vor Ort, als 2001 eine Summe des Lösegeldes ausgehändigt wurde. Novartis-Chef Daniel Vasella persönlich schrieb im vergangenen Juli dem kolumbianischen Präsidenten einen Brief und schildert ihm den Sachverhalt. Während Monaten steckte ich ungerechtfertigte Kritik ein, weil wir die kolumbianische Justiz nicht behindern wollten, als sie eine Voruntersuchung einleitete.
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Auf Ersuchen Kolumbiens leistete die Schweiz im November Rechtshilfe. Was ist seither mit der Voruntersuchung wegen Verdachts, Sie hätten Gelder einer terroristischen Organisation verwaltet, geschehen?
Ich wurde am 6. November von der Bundesanwaltschaft in Bern einvernommen. Im Beisein eines Anwalts beantwortete ich einen Fragenkatalog der kolumbianischen Behörden, der etwa 20 Seiten umfasste. Kolumbien ist schon lange im Besitz des Einvernahmeprotokolls.
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Hat die Staatsanwaltschaft darauf reagiert?
Nein, ich habe nichts mehr gehört.
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Ältere Fotos von Begegnungen mit Farc-Kommandanten und Mails, welche im Computer des von der Armee getöteten «Farc-Aussenministers» Raúl Reyes gespeichert waren, erwecken den Eindruck, Sie seien ein Freund dieser Guerilleros. Damit verletzten Sie doch die Rolle des neutralen Vermittlers?
Ich besitze gleiche Fotos, die mich mit Vertretern der Regierung zeigen. In Lateinamerika begrüsst man sich mit einer Umarmung. Auf einem oft abgedruckten Foto ist nur der Ausschnitt zu sehen, in dem ich zu Beginn einer Verhandlung im Jahr 2001 den Farc-Kommandanten Simon Trinidad umarme. Würde man das ganze Bild zeigen, sähe man, dass ein französischer Diplomat und der Schweizer Botschafter daneben standen.
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Dennoch hat Ihnen Präsident Uribe letzte Woche am Rand des WEF in Davos erneut vorgeworfen, Sie hätten «die Rolle des Vermittlers mit Ihrer Freundschaft für die Farc verwechselt».
Ich liebe Kolumbien und alle Kolumbianer, ob sie nun Vertreter der Regierung sind oder nicht. Im Übrigen hatten Präsident Uribe und sein Hochkommissar für Frieden mich und den französischen Emissär Noël Saez noch im vergangenen Juni beauftragt, den Farc eine Botschaft zu überbringen. Herzliche Beziehungen, die in einer lateinischen Kultur unverzichtbar sind, sollte man nicht mit fauler Kompromissbereitschaft verwechseln.
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Diese Woche haben die Farc mehrere politische Geiseln freigelassen. Wie deuten Sie diese Signale?
Nachdem Íngrid Betancourt und drei amerikanische Geiseln im Juli 2008 in einer Armeeaktion befreit worden waren, erklärten die Farc, einseitig würden sie keine Geiseln mehr freilassen. Nun haben sie es in diesen Tagen trotzdem getan. Zudem befinden sich keine Politiker mehr in ihrer Hand. Dies könnte die Chance auf eine humanitäre Lösung der Geiselfrage erhöhen. Ein humanitäres Abkommen auszuhandeln, wäre dagegen viel schwieriger.
@Frederico:
Danke für den Beitrag, der ja doch so einiges “in das rechte Licht rückt”, was eigentlich auch nach dem bisherigen kolumbianischen Regierungsverhalten zu erwarten war und nicht weiter verwunderlich ist!
Ich frage mich immer wieder erneut: wie kann und konnte nur die Regierung Uribe eine so große Zustimmung erhalten? Allerdings, und das wird meist nicht erwähnt, lag die Wahlbeteiligung bei der letzten kolumbianischen Präsidentenwahl bei nur knappen 45%, und das trotz Wahlpflicht!. Vermutlich identifizieren sich die Wähler Uribes mit dem undemokratischen Verhalten und mit der nichtrechtsstaatlichen Vorgehensweise der Regierung.
Übrigens wurde über die gestrige Freilassung von Sigifredo Lopez, der sich bezeichnenderweise bei Piedad Cordoba, bei dem intern. Roten Kreuz und anderen, ja, und sogar bei Chavez, NICHT aber bei Uribe für die Befreiung bedankte, in den Medien relativ wenig berichtet. So z.B. kein Wort über die Begrüßung durch Uribe, der ja extra nach Cali geeilt war! Auch die “selbstgewollte” Friedensnobelpreis-Aspirantin 2008, Ingrid Betancourt, einst das „Lieblingskind“ der kolumbianischen Medien, äußerte sich bezeichnenderweise bisher nicht zu den jüngsten Geiselfreilassungen! M.E. wäre eine kurze Beglückwünschung das mindeste, was von ihr zu erwarten wäre, nachdem ganzen Aufwand für die Befreiung, der der in Frankreich lebenden Ex-Präsidenten-Kandidatin zu teil wurde.
Welch eine “kolumbianische Demokratie”, in der es Gang und gebe ist, hohe Geldprämien für getötete Guerilleros und deren abgehackte Körperteile zu zahlen und die, zusätzlich, mit außerordentlichen Beförderungen beim Militär, lockt, ist KEINE rechtsstaatliche Demokratie und sie verstößt gegen die internationalen Menschenrechte, die nun einmal auch von Kolumbien einzuhalten sind! Es gibt LEIDER viele weitere trurige Negativ-Beispiele für die “Regierungsaktivitäten” unter Uribe, die auf internationale Ablehnung stoßen.
Aber die Guerrilleros lassen sich nicht gerne freiwillig erschiessen und wehren bzw. verteidigen sich garnicht einmal so schlecht. Da gibt es dann eine, von der kolumbianischen Regierung bzw. von dem alles andere, als berühmten, aber berüchtigten kolumbianischen Militär, “erfundene” alternative Methode um die Prämie zu bekommen: es genügt einen Campesino oder einen armen Bogotano zu entführen, zu erschiessen, ihn als Guerrillero zu verkleiden und dann vor den Behörden herzeigen. Die Opposition und Menschenrechtsgruppen beklagen hunderte solche Fälle als „falsos positivos“ (falsche Positive).
Die Regierung hat zunächst stets versucht, derartige Zwischenfälle, zu denen sie ja schließlich animiert hatte, abzustreiten.
Der Verteidigungsminister, vom Clan Santos, dem auch der Vizepräsident angehört, ist noch weit radikaler als Uribe uns möchte seinerseits auch gerne Präsident werden. In einer wahren Demokratie hätte jeder Verteidigungminister, zumindest nach einer solchen Falsos-Positivos-Affäre seinen Hut nehmen und zurücktreten MÜSSEN! Ein Wahlsieg von Juan Manuel Santos wäre ein enormes Risiko für Kolumbien und für Lateinamerika und insbesondere für Ecuador und Venezuela.
informativ und lesenswert … nicht nur für Martin
), dieser Artikel der allgemein anerkannten “die Zeit”, anlässlich der jüngsten Geiselfreilassungen:
http://www.zeit.de/online/2009/07/kolumbien-farc-politische-gefangene
CARLO
), dieser Artikel der allgemein anerkannten “die Zeit”, anlässlich der jüngsten Geiselfreilassungen:
6. Feb 2009 um 20:03
informativ und lesenswert … nicht nur für Martin
http://www.zeit.de/online/2009/07/kolumbien-farc-politische-gefangene
“Dein Kommentar muss noch moderiert werden.”
AHA … neuerdings ZENSUR für registrierte Mitglieder??? WARUM und wofür denn die Registration?
WAS soll denn dieser Quatsch, ich bitte um eine Erklärung! Danke
“Uribe dagegen erfreut sich großer Beliebtheit. Zu verdanken hat er dies der Wiederherstellung von Sicherheit und staatlicher Präsenz in weiten Teilen des Landes, das vor seinem Amtsantritt von illegalen Banden aller Art beherrscht wurde.”
Dazu brauche ich kein Umfrage- oder Wahlergebniss anzweifeln
Mit der Cedula de extranjeria hast Du KEIN RECHT auf verbilligten Eintritt. Du betrügst das von Dir so hochgelobte Gesetz der Tourismusabteilung deiner so hochgelobten Uribe Regierung – Widerspruch ahoi.
zeig mir das Gesetz.
“Der Pharmakonzern hatte damals den Farc in zwei Tranchen 2,5 Millionen Dollar bezahlt, damit sie zwei entführte Novartis-Mitarbeiter entliessen.”
Das sind die neutralen Schweizer, die die FARC finanzieren, Unter Uribe waere dies nicht straffrei ausgehen koennen.
Dann brauch ich mich um die neutralitaet der Schweizer sehr kuemmern.
“..oder kennst Du Dich im kolumbianischen Arbeitsmarkt aus? Ich schon, glaub mir es ist sehr schwer eine gut bezahlte Arbeit zu finden.”
Ich denke schon, ich habe eine Firma mit mehreren angestellten.
Das kommt auf einen selber an wie gut man ist und wie man seine resourcen einsetz und Erfolg hat.
“schon gar nicht mit einem Verhandlungspartner, der Álvaro Uribe heißt und dank der geglückten Befreiungsaktion vermutlich endgültig als beliebtester Präsident aller Zeiten in die kolumbianische Geschichte eingehen wird.”
Artikel
http://www.zeit.de/online/2008/28/kolumbien-farc-betancourt-kommentar?page=2
Soviel zur beliebtheit ohne uebertreibung asu der ZEIT. Kein El Tiempo oder RCN.
den zeit artikel finde ich ganz gut. stimmt meiner ansicht nach dass beide ihre rechtfertigung brauchen um ihren politischen status aufrechtzuerhalten. ich halte nebenbei bemerkt uribe ebenso fuer untragbar da er mit seiner neoliberalen politik die sozialen probleme nur verschaerft.
das er immer noch grosse sympathie werte innerhalb der bevölkerung geniesst verstehe ich allerdings inzwischen besser. viele haben die schnauze voll von der guerilla und mehr sicherheit ist nunmal ein elementares beduerfniss der leute. ich bin letzten monat durch meta bis fast guaviare gereist und man sollte es nicht glauben aber selbst in dörfern wo vor ein paar jahren noch die guerilla patroliert hat geniest er hohe zustimmung. und das sind arme leute.
Aber der krieg ist längst nur noch buisness. die farc hat ihre glaubwuerdigkeit bei den meisten menschen längst verspielt. Sie stehen nicht fuer soziale gerechtigkeit sondern handeln als gewinnorientiertes, doktrinierendes regime. Da bevorzugen viele dann doch zumindest den sicherheitsaspekt der regierung.
Intresant wirds nur wenn in 1-2 Jahren durch den sieg der demokraten in washington die gelder fuer den plan colombia ausgehen. Durch die Finanzkrise der usa und des ausbleibens des tlc wird sich die finanzlage kolumbiens auch nicht gerade verbessern. eine aufrechterhaltung dieses militärapparats wird dann nicht mehr möglich sein….
zum parque tayrona:
wer clever ist fährt von Taganga aus mit dem boot hin
@marco: danke für den Tipp. werde ihn beim nächsten mal austesten.
@naja Martin, deine Argumentation lässt massiv zu wünschen übrig. Novratis ist eine Unternehmung kein Land. und Weltweit kaufen Unternehmungen ihr Hab und Gut aus Entführungen zurück. (siehe als Beispiel Somalia)
ich glaube im Artikel ging es mehr um die Glaubwürdigkeit der kolumb. Regierung bzw um die der Schweiz und deren Vermittler. aber du hast natürlich schon recht. in allem !!! ein neutrales Land MUSS einen Uribe vergöttern und NUR ihn umarmen und küssen. wer dies AUCH mit einer Organisation wie Guerilla tut ist KLAR parteiisch. liest du aber zwiswchen den Zeilen merkst du, dass ein Vermittler -der von der Guerilla mitlerweile akzeptiert ist- den Machenschaften einer unsauberen Regierung wie die von Uribe nur im Wege steht.
a propo “unter Uribe nicht straffrei ausgehen” wieviel davon würde denn deinem Uribe in seine private Geldbörse fliessen? zweigt er dir auch einen Teil davon ab?
@Federico: in einem Punkt muss ich Martin Recht geben: tatsächlich sind NOCH zu viele für einen Uribe. weil sie blind sind oder immer noch auf der Welle der Sicherheit für jedermann reiten ohne zu sehen, dass es einzig dies ist wozu die gegenwärtige Regierung fähig ist. geh mal auf Facebook. da findest du zig Gruppierungen in denen steht: ich bin 85% (allesamt mit mehreren 100`000 Mitgliedern. wohl kaum einer davon wurde für seinen Beitritt dazu manipuliert. aber nur eine die dagegen steht. mit knapp über 10`000.
aber sind wir mal ehrlich: wer in Kolumbien versteht wirklich die Politik? eigentlich nur der Gebildete. und gerade diesen, welche gute Positionen und gute Verdienste haben, ihnen kommt die Regierung unter Uribe entgegen. wie z.B. auch Martin, der offenbar dank Uribe eine goldene Nase in Kolumbien verdient.
alle andern, welche eben eine schlehte Schulbildung hatten, diese machen ihre Politik auf der Strasse. welche dann mit dem was früher war (nachts nicht ausgehen dürfen weil man möglicherweise erschossen wird) und dem heute verglichen wird. sicherheit für jedermann. ich gebe zu es ist klar ein riesenunterschied und Grund genug pro Uribe zu sein.
@federico: martin lädt dich ein mal nach Medellin zu kommen. um die positive Veränderung wahr zu nehmen. ich schliesse mich martin, aber ich gehe mit dir zum Fluss und zeige dir die vielen Vertriebenen. noch nie zuvor sah man dort so viele wie heute. Federico du musst wissen, martin lebt in Poblado. Etrato 6. und die Menschen von dort kümmern sich einen Dreck darum, wie es wirklich in ihrer sauberen Stadt aussieht. so lange eine Regierung wie Uribe ihnen und ihren (naja sagen wir es lieber nicht) … Machenschaften entgegen kommt.
marco
“ich halte nebenbei bemerkt uribe ebenso fuer untragbar da er mit seiner neoliberalen politik die sozialen probleme nur verschaerft.”
Das ist sehr undemokratisch, du willst den Kolumbianern ihr selbstbestimmungsrecht nehmen? Er hat bei seiner Politik immer noch nueber 50 % zustimmung.
Das ist immer das gleich nProblem, dass sich Leute versuchen von aussen in die inneren angelegenheiten einzumischen.
Don Pedrinio
“deine Argumentation lässt massiv zu wünschen übrig. Novratis ist eine Unternehmung kein Land. und Weltweit kaufen Unternehmungen ihr Hab und Gut aus Entführungen zurück.”
Das ist richtig, wenn allerdings ein ofiziell von der neutralen Schweiz bestellter Vermittler 2,5 Mio Loesegeld fuer eine terroristische Gruppe aushandelt, dann ist das nicht mehr ganz neutral
“a propo “unter Uribe nicht straffrei ausgehen” wieviel davon würde denn deinem Uribe in seine private Geldbörse fliessen? zweigt er dir auch einen Teil davon ab?”
nein, davon bin ich 100% ueberzeugt, dass Uribe nicht korrupt ist, da waere die Oposition und das Ausland laegst ueber ihn hergefallen.
“wer in Kolumbien versteht wirklich die Politik? eigentlich nur der Gebildete. und gerade diesen, welche gute Positionen und gute Verdienste haben, ihnen kommt die Regierung unter Uribe entgegen. wie z.B. auch Martin, der offenbar dank Uribe eine goldene Nase in Kolumbien verdient.”
Nein nicht nur Gebildete oder Leute mit guten Positionen. Wer hat arbeitsplaetze bekommen durch den Bauboom? Die ganzen Firmwen, die sich niedergelassen haben in Kolumbien haben Arbeitsplaetze geschaffen. Frag meinen Mensajero und Sekretaerin, die im Barrio leben und sich jetzt frei ohne Angst dort bewegen koennen. Der Mann meiner Sekretaerin wurde vor 8 jahren erschossen um ihm das Motorrad zu stehlen. Durch das Wirtschaftswachstum wurden sehr viele Stellen geschaffen.
Zu meiner Person, Ich lebe nicht im Estrado 6, wenn 2 Mio + 1 Mio fuer mein Auto eine goldene Nase ist, dann verdiene ich eine goldene Nase.
Ich bin vor Uribe in Kolumbien gewesen und werde es auch nach ihm sein. Aber ich habe fuer Kolumbien gearbeitet, habe Arbeitsplaetze geschaffen, gebe jeden Tag ein gutes Beispiel ab, ehrich zu sein, behandle und bezahle meine Angestellten gut.
Ich habe an Kolumbien geglaubt und mein Geld investiert vor Uribe, wer von Euch kann das behaupten? Einige von Euch sind hier in den Urlaub oder wegen sonst etwas gekommen und meinen sie wissen jetzt gross ueber Uribe und die Kolumbianer bescheid. Ich hatte keinerlei Unterstuetzung von niemandem. Fuer mich ist Lebensqualitaet viel wichtiger als Geld, deswegen bin ich hier in Deutschland koennte ich viel mehr verdienen aber waere bei weitem nicht so gluecklich wie hier und das ist was schliesslich und endlich zaehlt. Einen Traum zu haben und diesen zu verirklichen. Das ist Erfolg fuer mich FREDERICO! Und gluecklich zu sein, aber das kannst du ja nicht und Carlo und Lars ihr seid doch sowieso nur 1 Person.
@Martin:
“Carlo und Lars ihr seid doch sowieso nur 1 Person.”
Deine persönlichen Behauptungen über mich sind schlichtweg eine Lüge und eine bodenlose Frechheit!!!
Genauso, wie fast fast alles in deinen bisherigen, bestenfalls selbstgefälligen, Kommentaren dummes Geschwätz und keinesfalls auf einem real fundierten Wissen oder auch nur im entferntesten auf belegbaren Fakten basiert! Weiter möchte ich verständlicherweise nicht darauf eingehen, denn ich möchte mich auch keinesfalls, auch nicht nur andeutungsweise oder im entferntesten, auf Dein absolut unqualifiziertes Kommentatoren-Niveau begeben!
@Don Pedrinio:
VOLLE Zustimmung zum Kommentar, ich sehe des genauso!
@André:
Ich warte immer noch auf eine Erklärung zu meiner Anfrage vom 6.2. um 20:34 wegen der Zensurmitteilung:”Dein Kommentar muss noch moderiert werden”.
Carlo
ich habe doch nur aus deiner Quelle zitiert, oder ist die Zeit jetzt ploetzlich nicht mehr akzeptabel, weil es doch einige meiner Argumente bestaetigt?
@Marco: Tayrona:
Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es dort beim regulären Eintritt in den Tayrona-Nationalpark orange- und grünfarbige Erkennungsbänder, die die Besucher zur Identifikation am Handgelenk tragen müssen.
Wie sieht es denn mit einer derartigen Identifikation beim Eintritt von Tagangaaus per lancha aus, damit es später keine Probleme in Tayrona gibt?
@Martin:
“ich habe doch nur aus deiner Quelle zitiert, oder ist die Zeit jetzt ploetzlich nicht mehr akzeptabel, weil es doch einige meiner Argumente bestaetigt?”
Es tut mir ja aufreichtig leid, aber ich verstehe nicht was Du damit meinst bzw. worauf Du hinaus willst!
“@Martin:
“Carlo und Lars ihr seid doch sowieso nur 1 Person.”
Deine persönlichen Behauptungen über mich sind schlichtweg eine Lüge und eine bodenlose Frechheit!!!
Genauso, wie fast fast alles in deinen bisherigen, bestenfalls selbstgefälligen, Kommentaren dummes Geschwätz und keinesfalls auf einem real fundierten Wissen oder auch nur im entferntesten auf belegbaren Fakten basiert! Weiter möchte ich verständlicherweise nicht darauf eingehen, denn ich möchte mich auch keinesfalls, auch nicht nur andeutungsweise oder im entferntesten, auf Dein absolut unqualifiziertes Kommentatoren-Niveau begeben!”
Du beklagst dich ueber meine Argumente, aber ich habe sehr viel aus deiner Quelle zitiert, oder???
@martin Hut ab davor, dass du hier deinen Traum des Glücks verwirklichen konntest. ich gebe zu erst später hinzu gestossen zu sein. erst unter Uribe Vertrauen hatte dieses Land zu bereisen. aber was ich versuche ist objektiv zu bleiben. mal pro und mal contra Uribe zu sein je nachdem worüber disskutiert wird. und in diesem Falle:
gelb ist gelb und grün grün. ganz einfach, wenn ich deiner argumentation folge. alles was Uribe anpackt ist gut und weil sie dagegen stehen alle andern schlecht. komischerweise sagt aber selbst die natur anderes. rein nur schon der regenbogen zeigt mir dass es selbst in gelb grün hat und umgekehrt…
oder du als unternehmer solltest wissen, dass du nicht alles alleine machen kannst. dass du für verschiedenes einen vermittler brauchst. und klar hattest du bei solchen schon das gefühl, dass jene gegen dich sind. parteiisch. der Grat eines Politischen Vermittlers ist erst recht noch viel schwieriger und darin fehler zu begehen einem selbstmord gleich kommend. ein vertrauen zu einer guerilla herzustellen praktisch unmöglich. Kolumbiern selbst zumindest ist dazu seit 50 Jahren nicht fähig. dieser J.P Gontrand offenbar nah dran egal welcher nation er angehört.
@martin, bitte unterstelle nicht stets irgendwelchen Leuten Dinge, Verbindungen usw. sonst glaubt dann noch jemand ich sei Gontrand selbst. gleich mit deinem ersten Beitrag vom 4.2. 08:11 hast du Gehässigkeiten in diesen Faden gebracht “Frederico, soviel Bloedsinn wie…” “Aber Gott sei dank sind die Kolumbianer besser gebildet und informiert als du” (( Federico: “ich bin Kolumbianer”))
von welchen du offenbar nie lassen kannst. und für drittlesende äusserst peinlich für dich, wenn du von Punkt zu Punkt zurück krebsen musst. (allerdings fehen dazu die jeweiligen Entschuldigungen).
@martin: den Namen Carlo kenne ich auf dieser Seite seit bald 2 Jahren. mal haben wir miteinander gestritten mal waren wir gleicher Meinung. jetzt kommt einer daher und behauptet du und du, ihr seit die selbe Person, nur weil andere solche strategien benutzen müssen/wollen. ich glaube du findest wirklich nur wenige Namen, welche wie die von ihm und mir quer durch vorhanden sind. in guten wie auch in schlechten zeiten.
es muss nicht immer richtig sein was ich schreibe. aber ich stehe dazu und werde genau deswegen von andern respektiert so wie ich sie respektiere. weder ein carlo noch ich haben es nötig mit zweit und dritt pseudos chaos zu machen, wie ich es im forum manchmal verspühre.
Carlo, Marco
wenn Ihr mit dem Boot von Taganga aus in den Park wollt, kann man im Moment nur sagen, wenn Ihr lebensmüde seid, bitteschön, auf jeden Fall bis Mai.Man sagt Dir zwar das der Eintritt im Preis mit drin ist aber wenn du dann ankommen solltest, dann frage mal nach deinem Bändechen
Don Pedrinio
ich sage nicht, dass alles gut ist von Uribe, aber ich erkenne die Erfolge an, die Federico, Carlo und Lars schlicht weg leugnen. Und darauf gebe ich eine Antwort.
Federico ist vielleicht Kolumbianer, aber er lebt die meiste Zeit nicht in Kolumbien.
Zitat Federico:
EIN KLEINES BEISPIEL:
“Ich lebe hier in Teusaquillo Bogota, in einem Wohnblock… Die “Tuersteher” waren Vater und Sohn. Der Vater 58 der auf seine Pension wartet der Sohn 22 der absolut zuvorkommend ist. Ich habe ihn das letzte Mal am Samstag gesehen. Am Sonntag wurden die 2 ohne auch nur einen Tag Vorwarnung entlassen. Heute sind 2 junge Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes an der Tuer. Der 58 jaehrige hat vorher 800000 pesos pro Monat verdient, jetzt nix mehr. Stell Dir das vor, diese verdammte Respektlosigkeit der Verwalterin des Wohnblocks, und die hat vor 10 Monaten genau das gleiche gemacht, da hat sie die ex-Tuersteherin auch eiskalt abserviert. Die Administradora besitzt 3 Wohnungen in dem Wohnblock in dem ich lebe, der 58 jaehrige Ex-Tuersteher zahlt 200,000 pesos fuer seine einfachste Wohnung. Ich rege mich auf, ich finde das scheisse, was kann ich dagegen tun????? Sag es mir und bitte antworte nicht:”
Dann mach ich ihm folgenden Forschlag:
Zitat Martin:
“Lars Federico,
wieso fragt ihr nicht einfach die Verwalterin wieso der Vigilante entlassen wurde. Und wenn ihr nicht einverstanden seid, dann wendet euch an die Junta der Propiedad und bittet um eine Erklaerung. Und wenn ihr mit dem immer noch nicht zufrieden seid, dann stimmt in der Asamblea gegen diese Verwalterin, dass ihr Vertrag nicht verlaengert wird. So einfach ist das.
Aber nur immer an allem rummeckern ohne wirklich etwa zu tun das ist einfach und hilft niemandem.”
So und das ist dann die Antwort, wenn ich ihm konkrete Vorschlaege mach:
Zitat Federico:
“@martin
Das mit der Verwalterin sollte lediglich ein kleines Beispiel aus dem Alltag sein. Nicht mehr nicht weniger.”
Wenn er wirklich Kolumbiane ist, ist er vermutlich adoptiert worden und in Deutschland aufgewachsen. Jetzt ist er in Kolumbien gewesen und hat seine Spuren gesucht. Er war wohl etwas ueberrascht ueber die Armut die es gibt und vergleicht dies mit Deutschland, was man einfach nicht so einfach machen kann.
Du hast wenigsten einen etwas objektiveren Blick. Kannst du mir ein Zitat von Lars oder Federico oder Carlo nennen, in dem sie etwas postives sagen ueber Kolumbien?
Du warst schon oefters hier und du kannst auch ueber die Entwicklungen reden und du wirst auch zugeben muessen, dass es positive Entwicklungen gab.
… dass es positive Entwicklungen GAB… der ist gut.
in jedem Land der Erde gibt es IMMER gute und schlechte Entwicklungen. die gute hier in Kolumbien ist klar die Sicrheitslage für alle. aber paralell dazu sind die negativen Ereignisse. oder das sich kaum verbessernde für zum Beispiel Indios oder Kleinbauern des Chocos. wenn du den Bericht ansiehst der im Forum geboten wird. die Fotos vom Choco. dann kommen mir nur Paralellen dazu in den Sinn aus den Jahren um 1900 herum. als die Provinz Panama es schlichtweg satt hatte zu Kolumbien zu gehören, da sich die Regierung Bogotas einen Dreck um sie kümmerte. die Sachlage vom Choco ist aber etwas anderes als damals mit Panama. im Choco verdienen sich ein paar kriminelle Paras eine goldene Nase und dank ihrer guten Verbindungen zur Regierung werden sie in ihren Aktivitäten nicht gestört. eher noch unterstützt. und wenn ich mich dann noch an das erinnere:
ich weiss nicht mehr ob hier oder im Buch: “Kolumbien verstehen” las ich mal, dass Uribe in den ersten Amtsjahren zu zig Eigentümern gelangte. sagen wir mal eine Rinderfarm hier, ein paar Kaffee Bäumchen da, eine Hazienda dort und jenseits des Berges ein Tälchen.
dann sage mir mal, mit welchen Interessen ein Präsident eines Landes sich solches unter den Nagel zieht.
oder sind es vielmehr gegenleistungen?
wenn du deine Angestellten über Kolumbien ausfragst, dann haben die keinen blassen Schimmer was in Bogota oder Cali oder Cucuta oder sonstwo abgeht. ihr Horizont reicht gerade mal bis zu den Gipfeln der Bergketten beidseits des Medelliner Tales. oftmals nicht weiter als aus ihrem Barrio. so komme ich eben zurück zu meiner Behauptung, dass ihre Politik welche sie verstehen auf den Strassen ihres Barrios zu finden sind. nichts weiter als genau die Sicherheit für sie und ihre Familien.
möchtest du mal eine positive Entwicklung hören? ok ich gebe dir eine. ist zwar keine possitive. eher das Gegenteil und die Art des Kolumbianers mit seinen Problemen umzugehen…
kürzlich habe ich mit Strassen-Spezialisten disskutiert. Geologen und Ingenieuren. wie sie gegen die ständigen Schlammlawinen vorzugehen gedenken. ihre Antwort war faszinierend: weisst du wir haben nicht das Geld um bei neuen Strassen auch gleich Hangverbauungen zu erstellen, damit diese nicht ins Rutschen geraten. wir warten ab, ob sich dieser selbst wieder stabilisieren kann. zudem ist es ohnehin billiger Strassen ab und zu zu räumen. naja, interesannte Behauptungen. bis in zig jahren ist jeder gefährdete hang saniert. mit dem kleinen Unterschied, dass bis dann jeder dieser Hänge ein mherfaches dessen gekostet hat, als wenn man es von Anfang an richtig gemacht hätte…
z.B. Medellin – Turbo. man hat festgestellt, dass jene Strasse dringend sanierungsbdürftig ist. und beschlossen dies in naher Zukunft anzugehen. sollte im Jahre 2009 keine Mautstellen gebaut werden, dann eben im Jahre 2010 oder 11 mit den jeweiligen Veränderungen, dass in 2010 die maut um ein 5 faches von dem sei was man 2009 erheben wolle. 2011 sogar das 8 fache…
und unter Uribe: es funktioniert ja alles so gut. schieben wir doch unsere wirklichen Probleme vor uns her. allenfalls eben noch eine Amtsperode mehr.
Don Pedrinio
zu Choco habe ich auch meine Meinung. Wir arbeiteten vor 2 Jahren mehrere Monate mit einem Studenten aus dem Choco zusammen. Er selbst sagte, dass die Leute dort einfach faul sind und nur auf Hilfe aus Bogota warten.
Vielleicht kannst du dich an den Skandal mit dem Milchpulver fuer die Armen im Choco erinnern? Dort gab es sehr umfangreich Hilfe von Bienestar Familiar. Was passiert, die Leute aus dem Choco, die verkauften diese an Schweinezuechter, um Schweine zu measten. Die Hilfe kam aus Bogota, wurde aber fehlgeleitet von der eigenen Bevoelkerung im Choco.
Hast du dich mal gefragt, warum es prozesse gegen ehemanilge Politiker und Buergermeister von Choco gitb, da diese alle nur in ihre eigene Tasche gewirtschaftet haben. Fats alle Buergermeister von Quibdo bauen sich nach ihren 3 Jahren riesige Villen die mehrer mil millones kosten. Woher kommt das Geld? Das ist sehr starke korruption auf lokaler Ebene. Fuer die Trinkawasserversorgung in Quibdo wurde aus Bogota schon mehrmals grosse Summen ueberwiesen, es werden dann austraege vergeben und anzahlungen gemacht und ploetzlich ist alles Geld weg.
““Kolumbien verstehen” las ich mal, dass Uribe in den ersten Amtsjahren zu zig Eigentümern gelangte. sagen wir mal eine Rinderfarm hier, ein paar Kaffee Bäumchen da, eine Hazienda dort und jenseits des Berges ein Tälchen.
dann sage mir mal, mit welchen Interessen ein Präsident eines Landes sich solches unter den Nagel zieht.
oder sind es vielmehr gegenleistungen?”
Ich kenne das Buch nicht, was du aber sagst mit den Fincas, glaube ich nicht. Ich denke, dass die Oposition hier schon seit langem etwas darueber gebracht haette. Das sind bestimmt nur Erfindungen des Autors um sein Buch besser zu verkaufen. Glaube mir, die Oposition hat schon sehr viel in der Vergangenheit von Uribe gesucht und immer wieder die gleichen alten Geschichten hervorgeholt, aber niemals, dass Uribe in seinen ersten Jahren Laenderein sich unter den Nagel gerissen hat. Da waeren sie wie Geier darauf losgegangen.
@Maxi: Tayrona, Eintritt per lancha:
Danke für die Klarstellung!
@Martin:
Wäre ich kein Freund Kolumbiens, wäre ich ganz gewiß nicht jährlich mehrere Monate in diesem schönen Land mit sehr vielen freundlichen Menschen. W A S willst Du eigentlich mit diesen ständigen, oftmals bis zum “geht nicht mehr” wiederholten, direkten und indirekten Provokationen erreichen. Du wirst es nicht glauben, aber ich bin sogar mit einer sehr lieben und warmherzigen Kolumbianerin seit Jahren glücklich verheiratet und Du???
Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du nur im schönen und interessanten Kolumbien bist, um 1.richtig Kohle zu machen( auf Deine Weise) und 2.eine Agentur für Adoptionen betreibst? Aufgrund Deiner Äußerungen lässt sich zumindest dieser Schluß in Pkt.1 ziehen.
Deine Gedanken, Martin, die Du zu allem Überfluss auch noch hier ÖFFENTLICH einstellst, sind nicht nur peinlich sondern auch höchst lächerlich!
Martin z.B.: “Wenn er(Frederiko) wirklich Kolumbiane ist, ist er vermutlich adoptiert worden und in Deutschland aufgewachsen. Jetzt ist er in Kolumbien gewesen und hat seine Spuren gesucht. Er war wohl etwas ueberrascht ueber die Armut die es gibt und vergleicht dies mit Deutschland, was man einfach nicht so einfach machen kann.”
Was willst Du nur mit derlei hirnrissigem Quatsch ausdrücken??? Bist Du etwa ein(verkappter) Rassist oder warum sonst meinst Du, es gibt da einen Unterschied zwischen “Deutschen von Geburt” zu “Deutschen durch Adoption”??? Ich zumindest kann Dir nicht folgen und das was Du da wieder einmal zum besten gibst, ist doch nun außerdem wohl nun wirklich genauso interessant und wichtig, als wenn vergleichweise in Kolumbien ein Sack Kaffee umfällt… . Und außerdem wäre er mit deutschem Pass doch KEIN Kolumbianer!
Amnesty International schreibt im Dez. 2008: Zu Übergriffen gegen Zivilisten im bewaffneten Konflikt: in den letzten Jahren Rückgang bei Geiselnahmen und bei Tötungen von Zivilisten im Rahmen von Kampfhandlungen; keine Verbesserung der Lage bei extralegalen Hinrichtungen, Verschwindenlassen, Morddrohungen gegen Menschenrechts- und Gewerkschaftsaktivisten sowie bei Zwangsrekrutierungen. Also die letztgenannten Vorwürfe hat, fast ausnahmslos, die kol. Regierung zu verantworten!
Carlo
zitat federico:
“3. Ich bin selbst Kolumbianer und habe es nicht nötig beleidigend zu werden so wie Du das tust.”
Sein Deutsch ist zu gut, um zu sagen, dass er nur kurzfristig in Deutschland war und deutsch gelernt hat. Ich kenne viele Auslaender, die Deutsch gelernt haben, aber viele Kleinigkeiten in der deutschen Gramatik sind sehr schwer, die man nur beseitigen kann wenn man viele Jahre deutsch lernt und in Deutschland lebt. Ich selbst habe am Anfang in Kolumbien Deutschunterricht gegeben. Eine weitere Moeglichkeit von Federico ist, dass er deutscher ist und bei dem Zitat gelogen hat. Deshalb komme ich zu dem Schluss, dass Federico ein adoptierter Kolumbianer ist, der hauptsaechlich in Deutschland lebt.
Carlo mit deiner Verteidigung von Federico glaube ich, dass ich doch recht habe mit der Annahme, dass ihr eine und dieselbe Person seid. Aber keine Sorge ich spreche morgen mit Andre, er ist ein freund von mir und managet den Blog. Er kann sehr schnell feststellen, von wo aus eingelogt wurde. Vielleicht habe ich auch unrecht.
Zu meinem Gehalt habe ich schon weiter oben Stellung genommen. Ich habe keine Agentur fuer Adoptionen, aber vielleicht ist das eine gute Idee…
)))
@martin, ich habe einen Freund, der ist 2 Meter gross und hat schon ein Krokodil mit seinen Händen zerquetscht.
was sollen solche Drohungen von ich bin ein Freund von…
und ständig neuen rundumschlägen. oder soll ich nachhelfen: Frederico, ist das nicht falsch geschrieben und sie heisst in Wirklichkeit FredericA und ist die Frau von Carlos. hehehe
ich Don Pedrinio kenne zum Beispiel Sakira vom Fernsehen und von einem Live-Konzert. ist doch auch was oder. aber gerade habe ich was über sie gelesen und freut euch doch mit mir was sie mit ihrem und mit spendengeldern aus Deutschland gemacht hat:
http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Kolumbien-Shakiras-Insel-Hoffnung/653919.html?rss=all
So jungs,
fuer heute haben wir genug geredet, Ich fahre jetzt nach Santa Fe de Antioquia um am Pool meine Kolumbien-Studien zu verfeinern.
Bis morgen abend. Ich hoffe ihr hinterlaesst mir einige Kommentare, dass ich etwas zum weiterschreiben habe…
@Martin.
Bist Du etwa vielleicht ein IM beim DAS oder warum interessiert Dich sonst die Herkunft von Frederiko so sehr und Du stellst, fortgesetzt, derartig detaillierte aber hier unwichtige Untersuchungen/Gedankengänge an?
Jetzt sollen also, Deiner irren Meinung nach, Carlo, Frederico und Lars ein und dieselbe Person sein!
Martin:”Ich selbst habe am Anfang in Kolumbien Deutschunterricht gegeben”
Als Unternehmer und als alleiniger Eigentümer eines mittelständischen Unternehmens, was Du ja fortwährend hier erklärst, beziehst Du in der Regel kein Gehalt, warum auch, denn der gesamte Gewinn ist doch Deiner!!
Nun weiter … also, äußerst interessant: Du warst demnach ach eimal (Deutsch)Lehrer in Kolumbien… Hmmm … entweder eine glatte Lüge, mit gefälschten Papieren oder aber aufgrund von “Vitamin B” bzw. von allgegenwärtiger Korruption! Denn Deine Deutschkenntnisse entsprechen keinesfalls denen eines ordentlich ausgebildeten Pädagogen.
Gramatik = Grammatik
managet = managed
eingelogt = eingeloggt
Als “Deutschlehrer” müsstest Du dies Worte richtig schreiben! Sag nun bloß nicht, es wären Flüchtigkeitsfehler!
ach Carlo lassen wir doch das. du weisst selbst dass wenn man über gewisse Zeiten hinweg nur noch in spanisch denkt und handelt einem die richtige deutsche gramatik abhanden kommt…. um hier deutschunterricht geben zu können braucht es dazu keinen diesbezüglichen abschluss aus deiner heimat.
Martin, leider wirst du kaum mehr was von mir hören. morgen früh verreise ich ein bisschen weiter als nur den einen pass zu queren. aber ich hoffe doch in ecuador ab und an ein internetcafe zu finden.
echt jungs, mich interessieren eure querverbindungen ungemein.
@ Martin zum Thema Choco
Das Argument die Rückständigkeit des Choco liege in der Faulheit der Menschen begründet hört man in Kolumbien tatsächlich öfters. Leben denn im Choco nicht die gleichen Menschen wie im Kolumbiens möchte man dann fragen. Als Antwort hört man dann erschreckend oft: Nein, im Choco leben nur Neger und Indios, und die sind von Grund auf faul. Häufig hört man dann auch eben von diesen Beispieln, wie dem mit dem Milchpulver, bei denen es sich um Einzelfälle handelt, die aber den in Kolumbien sehr stark vertretenen Rassismus nähren. Ich möchte Dir, Martin, eine derartige Denkweise vorerst nicht unterstellen, allerdings ist mir der Hinweis auf die Faulheit zu einfach und drängt falsche Schlüsse auf. Ich bitte an dieser Stelle um eine Richtigstellung!
Da Wort vergessen nochmal:
@ Martin zum Thema Choco
Das Argument die Rückständigkeit des Choco liege in der Faulheit der Menschen begründet hört man in Kolumbien tatsächlich öfters. Leben denn im Choco nicht die gleichen Menschen wie im REST Kolumbiens, möchte man dann fragen. Als Antwort hört man dann erschreckend oft: Nein, im Choco leben nur Neger und Indios, und die sind von Grund auf faul. Häufig hört man dann auch eben von diesen Beispieln, wie dem mit dem Milchpulver, bei denen es sich um Einzelfälle handelt, die aber den in Kolumbien sehr stark vertretenen Rassismus nähren. Ich möchte Dir, Martin, eine derartige Denkweise vorerst nicht unterstellen, allerdings ist mir der Hinweis auf die Faulheit zu einfach und drängt falsche Schlüsse auf. Ich bitte an dieser Stelle um eine Richtigstellung!
@Martin
“”"”"Sein Deutsch ist zu gut, um zu sagen, dass er nur kurzfristig in Deutschland war und deutsch gelernt hat. Ich kenne viele Auslaender, die Deutsch gelernt haben, aber viele Kleinigkeiten in der deutschen Gramatik sind sehr schwer, die man nur beseitigen kann wenn man viele Jahre deutsch lernt und in Deutschland lebt. Ich selbst habe am Anfang in Kolumbien Deutschunterricht gegeben. Eine weitere Moeglichkeit von Federico ist, dass er deutscher ist und bei dem Zitat gelogen hat. Deshalb komme ich zu dem Schluss, dass Federico ein adoptierter Kolumbianer ist, der hauptsaechlich in Deutschland lebt.”"”"”
Ich war 8 Jahre im Gefaengnis in Deutschland, davor habe ich 5 Jahre in Deutschland gelebt. Weisst Du, wenn man den ganzen Tag eingeschlossen ist dann hat man nicht viele Moeglichkeiten ausser zu lernen. Schau doch mal Miguel an, auch er spricht perfekt Deutsch (und das sogar noch um einiges besser als Du) und auch er ist Kolumbianier… Zum Rest Deiner Aeusserung moechte ich nix sagen da sie einfach nur ignoranter Schwachsinn sind:
Das die Leute dort faul sein, hetzerisch, pauschal und nicht noetig noch weiter zu kommentieren.
@Don Pedrinio:
Ja, das was Shakira mit der “”Fundacion pies descalzos” in Barranquilla arrangiert hat, das ist wirklich eine beispielhafte Tat und sollte zur Nachahmung inspirieren!
Übrigens in Ecuador ist Salinas, für jemand, der das Meer mag, ein sehenwerter Badeort mit 2 schönen Stränden.Ich war vor einem Jahr dort, ca. 150 km westlich von Guayaquil gelegen. Ich wünsche eine schöne Zeit in Ecuador.
was heisst hier lebensmuede? ich mache dass jedes mal und hatte nie probleme. glaubst du die fischer fahren bis mai nicht mehr aufs meer? bloedsinn. eintritt ist natuerlich nicht inbegriffen. aber das intressiert sobald du drin bist keinen mensch mehr. aber bitte, war ja nur ein rat
Federico
es war ein Kompliment, wenn du Kolumbianer bist und so gut deutsch kannst. Miguel kenne ich persoenlich. Er hat glaube ich ueber 30 jahre in Deutschland gelebt.
nevado
bei dem Klima im Choco bin ich auch nicht so produktiv wie in einem kuehleren Klima.
Hier nochmals ein Artikel zu unserem Freund Jean-Pierre Gontard.
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2008-28/artikel-2008-28-calmy-reys-williger-helfer.html
Wie sich die beiden Artikel doch helftig unterscheiden zu der selben Person.
Marco,
in welchem Monat bist Du denn gefahren ?
@martin
Würdest Du dich in der Schweizer Medien Welt auskennen wüsstest Du dass die Weltwoche ein extrem rechtes Blatt. Übrigens finde ich es doch ziemlich erbärmlich dass Du nicht mal den Eintritt für den Park zahlst und versucht dies zu umgehen und von Taganga illegal in den Park fährst.
ps: Hat sich Deine These das alle die ein und dieselbe Person sind in Luft zerschlagen?
Federico
wer hat gesagt, dass ich uieber Taganga in den Park gehe?
Und der Tagenanzeiger ist sehr links
du hast das doch geschrieben… die NZZ ist meines Wissens nach bürgerlich rechts, der Tages-Anzeiger Mitte aber sicher nicht links. Uribe macht den nächsten groben Fehler, er attackiert die “Colombianos por la paz” als “bloque intelectual der Farc”. Das stimmt nicht, nur weil die “Colombianos por la paz” eine andere Lösung des Konflikts sehen als dem Uribe sein Krieg diskrimiert er diese, entweder man ist mit ihm oder man gehört selbst zur Guerilla:
Bogotá, febrero 8.- Cuando todo el país creía que estábamos a las puertas de un nuevo clima tras las liberaciones unilaterales de seis cautivos de las FARC, el presidente, ese ser en llamas como se autocalificó hace pocos dìas frente a la Virgen de los Remedios en Riohacha, Guajira, dirige ahora sus más graves ataques al movimiento Colombianos por la Paz, repartiendo lápidas por doquier.
En Villavicencio, el sábado 7, en uno de esos consejos comunitarios donde suele tirar línea, lanzó sus improperios contra el proceso de paz que se está abriendo con la guerrilla a través de Colombianos por la Paz: “No vamos a permitir que el ‘bloque intelectual de las Farc’ nos desoriente”, afirmó.
No hay necesidad de hacer muchos esfuerzos para comprender a quienes se refiere. Es sabido que Colombianos por la Paz comenzó y aun se mantiene así, como una agrupación de intelectuales que tomaron la iniciativa de comenzar un intercambio epistolar con las Farc para encontrar caminos que posibiliten, no solo el canje humanitario entre rehenes de la insurgencia y sus detenidos en las cárceles, sino abrir un horizonte hacia la paz duradera.
Hoy Colombianos por la Paz reúne a más de 180 mil personas y sigue creciendo.
“No vamos a permitir ahora que nos engañen. La guerrilla, tratando de desorientar produce sangre, pero habla de paz. No vamos a permitir eso, compatriotas. No vamos a permitir ahora que el ‘bloque intelectual de las Farc’ nos desoriente con un discurso de paz que finalmente fortalezca el terrorismo, y nos toca dar esa batalla en todo el país”, expresó.
Habría que preguntarle ahora, cómo va a impedir que lo que él llama groseramente el “bloque intelectual de las Farc”, para desprestigiar al movimiento que encabeza la senadora Piedad Córdoba, y que no se atreve a señalar abiertamente, -él que se proclama el más frentero de los frentero- prosiga su trabajo de paz.
Lo grave es que el solo señalamiento apunta a paniquiar a sus gestores. Para que entren en desbandada tras la andanada de amenazas que vendrán de sus pájaros una vez dada la orden bajo la referencia, como en los memorandos empresariales, de “no vamos a permitir”.
Habría que recordarle las palabras de Alan Jara en su memorable rueda de prensa, también en Villavicencio, que si su política de seguridad democrática es tan sólida, por qué le teme a que un destacado grupo de intelectuales, al que rodean hoy decenas de miles de colombianos, impulse salidas de paz.
“A toda hora viven hablando de Derechos Humanos, simplemente para atemorizar a nuestros soldados y policías. Toda violación de Derechos Humanos la sancionamos, pero lo que no podemos permitir es que ahora ellos, con el cuentito de su paz y con la acusación permanente a las Fuerzas Armadas, nos paralicen la política de Seguridad Democrática”, indicó.
Y acá le volvió a salir por todas las costuras la triste esencia de su ser en llamas. “Ahora me dicen: ‘Presidente, no tenga lenguaje pendenciero, que mucho cuidado’. Entonces, pregunto: ¿no damos esta batalla? ¿Dejamos, entonces, que el país vuelva a la desorientación que conduce a la exaltación del terrorismo liderada por el ‘bloque intelectual de las Farc’? No caigamos en esa trampa”.
Qué verguenza que un jefe de Estado llame trampa todo este proceso que logró en un año traer a una docena de compatriotas convenciendo solo con la palabra a sus captores y que todo el mundo, sin excepción, ha celebrado.
Huérfano ya de iniciativas y aislado tras las liberaciones, que solo se deben a la buena voluntad de la insurgencia y de Colombianos por la Paz, Uribe ahora pretende obstruir el exitoso camino que emprendió la sociedad civil contra los inamovibles de un régimen presidido por un ser en llamas que persiste en incendiar el paìs.
Wer will ueber Freiden reden, die FARC??
Ist das Frieden was die machen?
Mueren seis militares en ataque de las Farc en el Cauca
Una patrulla militar fue emboscada por subversivos en zona rural del municipio de Morales, informó el Ejército.
* Explosión de un artefacto en zona rural del Cauca dejó 6 policías heridos de gravedad
* Explota petardo en centro de Quibdó (Chocó)
La acción se produjo hacia las 1 a.m. en una zona rural contra una patrulla que realizaba operaciones ofensivas contra la columna móvil Jacobo Arenas de las Farc, a la que se atribuyó el hecho, dijo una fuente de la Brigada 29 del Ejército.
Al parecer, los uniformados cayeron en un campo minado y luego fueron atacados con granadas y ráfagas de fusil.
Las víctimas son un suboficial y cinco soldados, precisó una fuente de la Brigada 29 del Ejército, que no reportó heridos.
El suboficial muerto fue identificado como el cabo segundo Diego Zúñiga.
Una comisión del Ejército investiga las circunstancias de la acción.
Esta tarde serán trasladados a sus lugares de origen los cuerpos del suboficial y los cinco soldados muertos.
Aún se desconoce el número de guerrilleros muertos que dejó la acción y a esta hora se encuentran en la zona tropas élite del Ejército que persiguen a los subversivos.
El secretario de gobierno de Cauca, Sebastián Silva Iragorri, dijo en entrevista telefónica que los militares realizaban un patrullaje rutinario en la zona porque en esa región hay torres eléctricas, que con frecuencia son objeto de ataques de subversivos.
Dijo que los militares que realizaban el patrullaje tomaron un descanso entre la medianoche y la una de la madrugada.
“Parece que cuando estaban allí descansando para continuar en la madrugada el patrullaje fueron atacados por un grupo de las Farc con granadas y no les dieron tiempo de nada”, dijo el funcionario, indicando que sus datos provenían de militares en la zona.
El comandante de las fuerzas militares, general Freddy Padilla, dijo que 286 soldados murieron en distintas acciones el año pasado, casi la mitad de ellos por minas antipersona. En lo que va del 2009, los muertos eran 22 hasta el jueves y sin incluir los seis de la jornada, de acuerdo con los datos de Padilla.
Segundo ataque en 24 horas
El frente ‘Jacobo Arenas’ es una de las facciones más beligerantes de las Farc, la mayor guerrilla del país con entre 7.000 y 8.000 combatientes, según el gobierno.
La celada se registró un día después de que seis policías que se
transportaban por una carretera de también del Cauca resultaron
heridos al caer en un campo minado instalado por presuntos guerrilleros del Eln.
Los policías se movilizaban el domingo por la zona rural de
Argelia, precisó el comandante de la policía regional, el general
Gustavo Adolfo Ricaurte.
Con AFP, AP y EFE.
Investigan denuncias sobre posible masacre de indígenas en Nariño a manos de las Farc
Según el secretario de gobierno departamental, Fabio Trujillo, las víctimas serían miembros de la etnia Awa.
El presidente de la Organización Nacional Indígena de Colombia (ONIC), Luis Evelis Andrade, dijo que las autoridades Awa han logrado confirmar la muerte a manos guerrilleras de ocho aborígenes, pero que temen por la suerte de otros diez.
“Se teme, por la información fragmentaria que se ha recibido, que los muertos pueden ser 18″, declaró Andrade, quien advirtió de que la magnitud de los hechos sólo se conocerá cuando arribe a Pasto, la capital departamental de Nariño, una comisión indígena de la zona.
El dirigente indio precisó que los awas fueron asesinados entre los pasados 4 y 6 se febrero en el resguardo (asentamiento) de Tortugaña Telembí, situado a un día y medio de camino del casco urbano de la localidad de Barbacoas.
La comunidad de la zona forma parte de la Unidad Indígena del Pueblo Awa (Unipa), que en los tiempos recientes ha denunciado amenazas de muerte por parte de las Farc, dijo Andrade.
Los guerrilleros atribuyen a los indígenas la reciente decisión del presidente colombiano, Álvaro Uribe, de establecer en esa región de la frontera con Ecuador el llamado Comando Unificado del Sur, agregó el presidente de la ONIC.
“Realmente es muy delicado lo que ha ocurrido, y presumimos que (los responsables de la matanza) son las Farc”, expresó Andrade, quien observó que, ante la presencia de tropas del Ejército en el área es necesario saber si ha habido combates en los que quedaron de por medio los lugareños.
Versión de la gobernación
“Lo que esta persona cuenta es que hubo una masacre perpetrada aparentemente por las Farc y que hay entre 18 y 20 indígenas Awa muertos”, declaró Trujillo, señalando que “es una zona muy retirada y de difícil acceso”.
“La información surgió el fin de semana. Ayer tratamos de hacer algunas averiguaciones, pero todavía no hay algo que nos permita confirmarlo, aunque la persona que informa es confiable”, añadió el secretario.
Trujillo indicó que los Awa se encuentran de tiempo atrás bajo el acoso de las Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (Farc), que han matado a otros miembros de la comunidad.
“Las Farc han venido acosando permanentemente a los indígenas Awa. Como es una etnia que ha querido estar al margen del conflicto, las Farc no se los perdona y ha venido tomando represalias contra ellos hace mucho rato. Ahí se han presentado varios asesinatos y otras acciones violentas”, señaló.
El gobernador de Nariño, Antonio Navarro, dijo que, según la denuncia, la matanza se habría cometido en dos incursiones separadas.
“Es un número bastante elevado, pero no hemos podido hablar con los dirigentes Awa. Tengo información indirecta que indica que en dos sitios separados el total de muertos es de 20 personas”, señaló Navarro a radio Caracol.
Con EFE y AFP
Vielleicht sollten die leute von Colombianos por la paz zuerst mit der FARC reden. Einfacharme Indianer masakrieren, das ist doch wohl das letzte und hinterhaeltig Polizisten masakrieren das sind sehr deutliche Zeichen von Paz.
se habla espanol ????
ich dachte mal dies sei eine deutsche seite. offenbar ist Martins bekannter in Medellin (Andre) Kolumbianer, ansonsten ich mir nicht vorstellen könnte, dass jetzt die schriftsprache gewechselt wird.
als ich jünger war habe ich immer den Kommisar geschaut. ihr 2 buben wohl auch. darum ist klar, dass der böse immer der böse ist und man ihn auch stets mit den selben buchstaben schreibt. DER BÖSE…
hier in col also mit F; A; R; C. interesannt finde ich. nur: eines unfalles wegen stand ich heute 6 stdaf der strasse rum. auf einer sehr interesannten strasse. zwischen Popayan und Pasto nämlich. so hatte ich beliebig zeit um mich mit busfahrern und polizei zu unterhalten. letztere weil ich 2 von ihnen ein stück mitnahm. und es war sehr interesannt was diese so alles zu berichten wussten.
seit knapp einem Jahr eskotieren nachts mehrere Polizeipatroullien Buskonvoys von Pasto nach Popayan und umgekehrt. weil diese ganze zone sehr arm ist und nachts nur z gerne organisierte banden fahrzeuge aller art ausrauben.
zu uns gelangen allerdings ganz andere Storys: die Farc hat wieder zugeschlagen. geht in diesemLande irgendwo eine Bombe hoch, so weiss Uribe schon 10 Min später mit Gewissheit, dass es sich dabei um die Farc hanelte. hier in Cauca sagt man aber, dass es vorwiegend verschiedene Banden sind, welche vor allem Nachts ihr Handwerk betreiben.
und wer diese sorry, “super Kacke” Strecke fährt merkt schnell, dass es hier nicht viel organisatorisches Talent braucht um solche scharmützel und auf den Namen anderer durchzuführen. sowas von zerklüftet und unübersichtlich und hinzu noch ultra schlechte Strassenverhältnisse vielerorts.
über solche Meldungen wie die obigen:
immer mehr hege ich manchmal zweifel an ihrer echtheit. welcher Teil davon stimmt und welcher ist pro Regierung “angepasst” worden.
@Martin: ich glaub dir tat das Wetter in SantaFe nicht sonderlich gut. dein Artikel der Weltwoche: ist der neu (9.7.2008)oder eine der allerersten Storys welche jenes ganze ins Rollen brachte. mich “dünkt” dass der andere Artikel des westschweizer Fernsehens massiv jünger ist und mit unter eine klarstellung verschiedener Dinge wie sie die Weltwoche früher veröffentlichte. würde denn heissen, dass du käse mit schokolade vergleichst.
du kannst es mir natürlich auch einfacher machen indem du extra für mich erwähnst: Don, zu hoch für dich.
@Federico:
möchtest du, dass die verschiedenen Autoren mit entsprechend unterschiedlichen Farben schreiben? damit du z.B. einen marco von einem martin unterscheiden kannst.
siehst du, genau so etstehen diese falschen Unterstellungen. halbwegs durchlesen aber nicht richtig, dann Schlüsse ziehen und schon entsteht ein chaos.
Don Pedrinio
ich hatte mit dem spanisch nicht angefangen. Aber egal. Ich habe diesen Artikel nur gebracht, um die Glaubwuerdigkeit von Jean-Pierre Gontard. Es ist auch eine schweizer Zeitung. Es ging mir nicht um die Berichterstattung der gleichen Nachricht. Und glaub mir Santa Fe tut immer gut!!!!
Federico hat probleme die leute richtig zuzuordnen.Auf einige Fragen habe ich auch noch keine Antwort bekommen.
@Don Pedrinio:
Entscheidend ist, dass Dir da nichts passiert ist auf dieser Super-PanAmericana
. Da kann einem ganz gewiß mulmig werden, mir auch! Im vorigen Jahr bin ich die Strecke per Bus nur in Richtung Ecuador gefahren…zurück dann von Guayaquil nach Bogota lieber mit dem Flieger.
Es ist übrigens übeerall im Land das gleiche …schnell(st)e Schuldzuweisungen “das war die FARC”. Beim mir hier haben übrigens Raubüberfälle und Diebstähle(mit Messer und Schusswaffen) drastisch zugenommen. Es gab auch Tote! Nur: es waren Delinquentes und NICHT die FARC! Das sind alles Folgen des Neo-Liberalismus unter Uribe! Lehrer (aber echte!) beschweren sich über ständig erneute Kürzungen im Bildungsetat der öffentlichen Schulen, die eh schon nix taugen(Bildungsfavoriten in Kolumbien sind bekanntlich eh, die teureren Privatschulen).
Übrigens der “die ZEIT”-Artikel über Gontard, bzw. die vorangegangenen Untersuchungen,haben doch auch viele Lügen der Regierung Uribe aufgedeckt. Auch wenn Martin das mit seinem “Schnnee von gestern-Artikel” widerlegen möchte…Mann o Mann…dümmer gehts nimmer!!! Nur allzu schade, dass Dummheit nicht weh tut! Aber vielleicht hat der guteste sich ja in der Sonne von Santa Fe kräftig die Rübe verbrannt, das würde zumindest einige erklären.
Mit der Sprache(deutsch) und den sich daraus ergebenden möglichen Schlüssen, stimme ich Dir zu, zumal auch meine Spanischkenntnisse nicht besonders gut sind und der Blog nennt sich doch auch Kolumbien-Blog und nicht Colombia-Blog.
Zu Martin´s “Thesen” werde ich mich nicht weiter äußern, denn ich möchte mich nicht ständig erneut wiederholen … es wäre außerdem schade um die Zeit …
@CARLO
Sehr gutes Posting Carlo, endlich einer der erkannt was Martin fuer immens grosser Schwachsinn erzaehlt. Unsinn mit Halbluegen, Provokationen und Beleidigungen gemischt die sein rassistisches (gegen die Choco Bevoelkerung) Weltbild ergeben.
@Martin, ist mir generell zu bloed Deine Fragen zu beantworten.
Ich vermute Martin befindet sich gar nicht in Kolumbien und hat Kolumbien noch nie selbst bereist. Er hat sich ein Bild gemacht ueber die BILD Zeitung und ueber google…. Ich denke kaum das er Santa Fe de Antioquia wirklich kennt.
Frederico, Carlo
wieso verurteilt ihr nicht mal die FARC mit der Greultat an den armen Indianern, Was hat eure linksgerichtete schweizer Zeitiung darueber berrichtet? Hat sie diese Greultat aufs schaerfste verurteilt, Oder labert sie immer noch ueber iregndwelche angeblichen fehler die uribe gemacht hat?
@martin,
wie hiess es doch noch vor ca 2 Mt.: Indianerführer im wagen seiner Frau bei Polizeikontrolle von Kugelkn durchsiebt.
gerne hätte man wohl jenes missgeschick unter den teppich gekehrt, aber offenbar warenzu viele zeugen gegenwärtig. aber man kann schnell mal ein kleineres ding mit einer andern handschrift untermauern, wenn niemand gegenwärtig ist.
verurteilen. du schreist bei jeder kleinigkeit nach verurteilen. ichb glaube die gesamte bevölkerung und auch wir hier tuen dies oft genug. aber irgendwann solte man beginnen dinge objektiver zu betrachten.
in Medellin wurde eine Frau erdolcht. klar es war die Farc.
in Bogota kam in einer dunklen Gasse ein Mann durch eine Kugel um. klar es war die Farc. in Cartagena wurde ein Kind ertränkt. klar es war die Farc.
Martin, dies sind in etwa deine Worte. wenn irgendwo in Kolumbien das Wort Farc geschrieben wird, so schreit die ganze Bevölkerung auf. egal ob dies jenseits von allem ermessbarem ist. wichtig ist doch dass es jeder glaubt. denn so lange wie überall in Kolumbien eine Farc ihr unwesen treibt, so lange ist eine Regierung mit ihrer Gangart richtig und nirgens kann nur der kleinste Glaube aufflammen, dass die Regierung wohl gescheiteres tun könnte als ein paar verbrechern hinterherjagen.
du verlangst von mir, dass ich es verurteile. ich nehme es aber lediglich zur kenntnis. so lange wie ich nicht mit jener Indianergemeinschaft gesprochen habe.
Martin, wir leben im Jahre 2009. die Zeit, dass die Regierung permanent jeden Irre führen kann ist vorbei. und ich denke dass man ihr gegenüber in naher Zukunft mehr und mehr mit misstrauen begegnen wird.
nicht jeder allerding. menschen die sich von boulevardblättern ernähren natürlich nicht. gehörst du dazu martin??
Don Pedrinio
“du verlangst von mir, dass ich es verurteile. ich nehme es aber lediglich zur kenntnis. so lange wie ich nicht mit jener Indianergemeinschaft gesprochen habe.”
Das Masaker wurde im Fernsehen von Navarro Wolff (Gobernador de Nariño vomo POLO DEMOCRATICO oposition von Uribe)und von ONIC Organizacion Nacional Indigena de Colombia bestaetigt.
Ihr greift mich immer an, wenn ich Uribe verteidige. Aber genau diese Aktionen der Guerilla staerkt die Position von Uribe. Und wie du richtig zitiert hast, gibt es sehr viele kleine Aktionen der Guerilla. Diese reden immer von Frieden und Intercambio Humanitario schlachten aber gelichzeitig die Leute ab.
“Kolumbianische FARC-Rebellen haben nach Angaben der Behörden in den vergangenen Tagen insgesamt 28 Menschen umgebracht. So hätten Awa-Indios die Ermordung von mindestens 20 ihrer Angehörigen durch die FARC angezeigt, teilte der Gouverneur der im Südwesten des Landes gelegenen Provinz Nariño, Antonio Navarro, am Montag mit.
In der selben Provinz, die als eine der wichtigsten Regionen für den illegalen Anbau von Koka-Sträuchern gilt, seien zudem sechs Soldaten getötet und vier weitere verletzt worden. Eine Militär-Patrouille sei entweder in einen Hinterhalt der marxistischen Rebellengruppe Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) oder in ein von ihr angelegtes Minenfeld geraten, berichtete der Radiosender Caracol.
Bereits am Sonntag waren nach Angaben der Regierung bei mehreren FARC-Angriffen insgesamt zwei Polizisten getötet worden. Die FARC bekämpfen den Staat bereits seit 1964, und ein Ende der Gewalt ist nicht abzusehen.”
… soweit, so gut bzw. schlecht …umgebrachte Menschen sind m.E. in jedem Fall eine GREUELTAT, egal von WEM umgebracht und WARUM! Die Täter gehören DINGFEST gemacht, rechtmässig verurteilt und schwer bestraft!
Aber aufgrund massiver Lügen, bewußt falscher Behauptungen und Irreführungen(in der Vergangenheit), insbesondere der Regierung Uribe, glaube ich zunächts NICHT was die sogenannten Behörden des Landes in windeseile verkünden und ich kann mir folglich daher eine realistische Beurteilung auch nicht erlauben! Später dann Schwamm drüber … meist nichts mehr zu erfahren(z.B.WO, WAS ist mit dem URANFUND???), keine Untersuchungsergebnisse! Und wenn soetwas SUPER schändlich abscheuliches wie FALSOS POSITIVOS in einer “demokratischen Republica” möglich ist, … bei “angeblich” steigender Beliebtheitwerte des letztlich alldies zu verantwortenden Präsidenten, da fehlen mir als Deutschem und Mitteleuropäer ganz einfach die Worte! Mann o Mann in welcher Zeit und auf welchem Planeten leben die Kolumbianer eigentlich?
Fakt ist, das JEDE vorsätzlich vom STAAT und dessen Institutionen begangene GREUELTAT, zumindest für mich, wesentlich schwerer zu bewerten ist als jede andere. Denn mit derlei Vorgehensweise hat der Staat seinen Anspruch auf eine erforderliche Legitimität in jedem Fall verwirkt! Die Verantwortlichen gehören zweifelsfrei und in den schweren Fällen, dem Tribunal nach Den Hag überstellt!
Außerdem ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass ein Staat(Kolumbien) in der Tat mehr als 40 Jahre und mit zusätzlicher US-Waffenunterstützung nicht in der Lage ist, nicht legitimierte Rebellen, Paras uvm, die zudem angeblich ja keinen Zuspruch bei der Bevölkerung haben, mit Waffengewalt AUSZUSCHALTEN! So wird z.B. in Santa Marta ganz offen gesagt, dass dort die Paras für die “gute Sicherheit” in der Stadt verantwortlich sind und nicht die kol. Polizei!In einer rechtsstaatlichen Demokratie ein absolutes Unding!!! Schließlich verfügt Kolumbien über wesentlich mehr Militär und Polizeistreitkäfte als z.B. Deutschland! Was leistet eigentlich dieses uniformierte und allgegenwärtige riesige uniformierte Massenaufgebot wirklich??? Es ist die vorrangige und unbedingte Aufgabe eines funktionierenden Staatsapprates illegale Kampfeinheiten im Land zu vernichten und NICHT letztendlich von deren Existenz zu profitieren! In Kolumbien hat letzteras leider so, einmal grob gesagt, zumindest für mich, den ANSCHEIN.
Gerne bin ich dazu bereit auch die Verdienste von Uribe(falls es diese wirklich und nicht nur scheinbar gibt!) lobend anzuerkennen. Letztmalig sprach ich sogleich nach der erfolgreichen “Operation Schach” meine vollste Anerkennung für diese beispielhafte Operation , da unblutig verlaufen, aus … was sich aber leider, aufgrund später bekannt gewordener Vorkommnisse, wie der geplante und vorsätzliche Missbrauch des IRK-Emblems, schnell wieder trübte!
Carlo
die anzeige dieser Taten wurden nicht von der Uriberegierung gemacht sondern von Leuten, die in der Oposition zu Uribe stehen.
“Außerdem ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass ein Staat(Kolumbien) in der Tat mehr als 40 Jahre und mit zusätzlicher US-Waffenunterstützung nicht in der Lage ist, nicht legitimierte Rebellen, Paras uvm, die zudem angeblich ja keinen Zuspruch bei der Bevölkerung haben, mit Waffengewalt AUSZUSCHALTEN!”
Das ist ganz einfach nachzuvollziehen wegen des schweren und unzugaelichen Gebieten in Kolumbien. Wenn du im urwald stehst und jemand steht im dichten Urwald 30m von dir weg, siehst du ihn nicht.
Obwohl mir Martin insbesondere durch seine Äußerungen zum Choco auch negativ aufgefallen ist, halte ich dennoch seine Zweifel hinsichtlich des Willens der Farc am Frieden mitzuwirken durchaus für berechtigt. So hat die Farc damals in den Friedensverhandlungen mit Pastrana, diesen immer wieder auflaufen lassen, hat Massiv in der Zona del Despeje aufgerüstet, Entführte dort verborgen und schlussendlich Pastrana vor einer durchlöcherten Kolumbienfahne medienwirksam alleine sitzen lassen. Dies ist der Grund warum die meisten Kolumbianer beim Vorschlag wieder so eine Zone einzurichten Agressionen bekommen. Ähnlich verhält es sich bei den Vorschlägen der Farc für einen humanitären Austausch. So verlangt sie aktuell, dass Uribe c.a. 550 Farc Kämpfer freilässt unter anderem auch solche, die an die USA ausgeliefert wurden, wohlwissend, dass Uribe darauf gar nicht eingehen kann. Oder: Die Farc fordert für die kollektive Niederlegung ihrer Waffen, dass Uribe abtritt und die Farc an einer neuen Regierung beteiligt. Also ich hatte mal Zugang zu der Zeitschrift Resistencia, die die Farc, wohl mit Hilfe von PDS Abgeordneten, in Deutschland vertrieb. Man durchschaut dort sehr schnell die Versuche sich als Befreiungsbewegung zu verkaufen und politisch hat die Farc sehr wenig anzubieten, was auf Kolumbien heute passen würde. Vor diesem Hintergrund kann Uribe darauf gar nicht eingehen. Natürlich nervt mich auf der anderen Seite auch Uribes permanentes Gut-Böse Schema, die permamanten unbelegten Anschuldigungen “die Farc war es”. Nichtsdestotrotz habe ich den Eindruck, dass die Farc beim Thema Frieden durch ständige Vorschläge , auf die Uribe nicht eigehen kann und auch kein anderer Präsident könnte, nur den Eindruck machen will, man habe Interesse am Frieden, die andere Seite, also Uribe, dagegen verhindere dies aber aufgrund ihrer Sturheit. Die Farc Führung bietet einfach nichts an, das ihr behauptetes Interesse am Frieden belegt. Hier in Europa gehen viele, gerade linksgerichtete Zeitungen, auf das Spiel der Farc, wohl auch getrieben durch eine romantische Vorstellung von einer guten Guerilla. Zu dieser Einstellung habe ich auch mal tendiert, um so mehr man aber die Abläufe in Kolumbien beobachtet, hat mich die Farc in dieser Illusion enttäuscht. Vielleicht ist an dieser Stelle die Seite http://www.farc.de interessant, Zitat:”Die Farc behandelt Indios wie Tiere”.
@Martin:
“Das ist ganz einfach nachzuvollziehen wegen des schweren und unzugaelichen Gebieten in Kolumbien. Wenn du im urwald stehst und jemand steht im dichten Urwald 30m von dir weg, siehst du ihn nicht.”
Deine “Erklärung” ist wie ja leider fast ständig, wieder einmal total unlogisch und irreal, keineswegs aber stichhaltig!
So haben Deutschland, wie auch Kolumbien ca. 30% Waldanteil bezogen auf die gesamte Landesfläche oder? Wälder sind in der Regel stets nicht einsehbar oder? Erkläre mir nun bitte, WARUM gibt es in der “demokratischen(?)” Republica Colombia seit fast 50 Jahren die verschiedensten Rebellengruppen. Die Rebellen fallen schließlich weder vom herrlich blauen kolumbianischen Himmel noch schießen diese, “wie die Pilze aus dem Dschungel-Boden”! Und WER lebt denn schon gern und freiwillig ständig im Dschungel? Du, als selbstgenannter agiler und äußerst produktiver Superunternehmer doch ganz bestimmt nicht! Nein, da steckt nun wirklich schon schon mehr dahinter, das ist situationbedingt!
Ich zitiere Dich:
“8. Feb 2009 um 17:29
… bei dem Klima im Choco bin ich auch nicht so produktiv wie in einem kuehleren Klima”.
Carlo
weil zu viele Drogen in Europa und den USA konsumiert werden
Du, als selbstgenannter agiler und äußerst produktiver Superunternehmer doch ganz bestimmt nicht!
Danke fuer die Blumen
zwischen januar und mai habe ich das zugegebenermaßen noch nicht gemacht. werde dies allerdings die nächsten wochen nachholen. ich schreib dir dann wie s war sofern ich es überlebt habe
@carlo
da muss ich dem martin jetzt aber recht geben. landschaftlich ist kolumbien mit deutschland mal überhaupt nicht zu vergleichen. da kannst du noch nicht viel von dem land gesehen haben. das sie sich im hinterland aufhalten ist neben dem naheliegenden grund als rückzugsgebiet vor den streitkräften natürlich auch das äusserst rentable koka geschäft
erst mal zu marco.
dir ist aber bewusst, dass es bezüglich tayrona verschiedene eingänge gibt? ensprechend tayrona auch unterschiedlich aussehen kann.
auf der hauptstrasse richtung riohacha hat es unmittelbar vor der “peaje” ausserhalb von santa marta einen weg links hinauf. dieser weg wird beschrieben mit tayrona nationalpark. erreichen tust du nach c. 10 min einen wunderschönen strand von wo aus boote zu einem benachbarten strand führen, der nur per boot erreicht werden kann. das ganze ist in einer bucht und ich glaub mich zu erinnern, dass es dort noch ein paar felsige inseln davor hatte.
tsja, wenn also marcos privatfischer ihn dahin führen und behaupten er sei im parque tayrona, dann haben sie natürlich NICHT gelogen. marco hingegen einer derjenigen welche den wirklichen park aus bequemlichkeit nie zu sehen bekommt…
einfach mal eine kleine nebensache:
warum werden sämtliche güter für die verschiedenen restaurants innerhalb des parkes per maulesel gebracht, wenn es noch den einfacheren und wohl auch billigeren wasserweg gibt?
na ??? weil wohl der wasserweg bis dahin gar nicht existiert. so wie von carlo festgestellt: viel zu gefährlich ist. also ich möchte in keinem der boote sitzen welche entweder bei den stränden mit 2m hohem wellengang an land geht oder an den andern stränden draussen irgendwo durch die riffs hindurch einen weg suchend.
aber ich lasse mich von marco gerne überraschen…
eigentlich sollte man sich aus dieser disskusion heraus halten denn die verschiedenen streithähne sind nicht mal fähig die texte der andern richtig zu lesen. aber da ich als aussenstehender dummerweise mal was hierher gepostet habe kann ich nicht davon lassen.
bezüglich dem choco seit ihr ja offenbar ziemlich gleicher meinung. die typen da sind grundsätzlich faul…
schön dass ihr in eurer warmen stube so übersichtig beurteilen könnt.
habt ihr euch schon einmal mit der topographie des chocos befasst? mit den wetterbedingungen für die entsprechenden gebiete? und mit der vorhandenen infrastruktur. bzw. der GRUND – infrastruktur?
also: der schwarze der dort lebt, ich nenne ihn ab heute: “ureingeborene” ist dort als farmer ansässig. seine ernte bringt er zum markt wo er dafür gut entlöhnt wird. -schön- dass wir jetzt “gleicher” meinung sind. aber sagt mir mal welcher markt. aus den dschungeln heraus führen entweder maulesel-pfade oder wasserwege. wie auch immer der weg ist, der farmer kriegt wohl seine ernte kaum innerhalb einer woche an irgend einen markt. zu abgeschieden ist der choco. eine playa solano ist nicht der choco !!!
ich bin die letzten tage der küste ecuadors entlang richtung süden gefahren. ich denke dass der norden nahezu mit dem choco zu vergleichen ist. zig wasserwege die überquert werden. ein ständiges auf und ab und hätte man hier kein schwarzes gold gefunden so würde wohl auch heute noch keine strasse bestehen. eine strasse ist die GRUND-infrastruktur fast einer jeder landschaft in der welt. nur über strassen oder geeignete wasserwege gelangen güter hinein oder heraus. im choco leben bekanntlich neger. ihre urahnen waren zumeist entflohene sklaven. wenn ich 200 jahre rechne und jede familie alle 20 jahre 10 sprösslinge in die welt setzt, so kommt man bestimmt zu einer beachtlichen anzahl menschen fernab jeder kultur.
carlo will dann noch feststellen: welcher nur halbwegs intelligente mensch will da leben. Carlo beantworte mir dann aber die frage: welcher mittelslose schwarze wählt einen weg da heruas? zudem zu einer zeit wo er annehmen muss gesucht oder verfolgt zu werden. klar, heute ist dies denkbar. aber drehen wir am rad der zeit nur mal 10, 20 jahre zurück, wie sähe es dann aus?
was hat der mensch dort also für aussichten als sich einfach zu ernähren, nachwuchs zeugen und in den tag hinein zu leben? kaum andere, wenn er gar abseits der zivilisation lebt.
wir massen uns aber an, ihn als faul zu titulieren. ihn, der kaum eine andere möglichkeit hat als einfachso dahin zu leben. (wohl auch glücklicher als wir, denn wir sind verdorben durch das mittel: medien. fernsehen oder jetzt gar internet.
jetzt kommt aber eine veränderung in sein leben. und wiederum verurteilen wir dieses aufs schärfste. (ja, zu recht…) die habgier des weissen menschen treibt diesen in die “jagdgründe” des ureinwohners. vor hunderten von jahren waren es die spanier, welche die schätze der indios raubten. damals mit speer und lanze, später mit schiesspulver. heute kommt der weisse mann mit hubschraubern daher, mit gift, dass er versprüht. es wird zum raubzug durch dieses niemandsland. wir westlichen sehen es an den vertriebenen welche in unsere städte strömen und machen können wir nichts dagegen, denn dort im niemandsland gibt es keinerlei gesetze.
etwas, etwas kleines sollten wir aber nicht vergessen. es ist nicht alles negativ. welche art von bodenschätzen der weisse mann auch immer herausholen wird, etwas anderes wird er dafür hinterlassen. wege, strassen, der beginn von infrastruktur. vielleicht hocken wir alle zusammen in 10 jahren irgendwo da draussen im dschungel zu einem bier zusammen und denken darüber nach. was war zuvor: nichts als ein paar lausige hütten. was ist jetzt. eine provinz die zu leben beginnt. ja ich weiss, viel blut musste dafür fliessen. aber gebt mir irgend eine gegend der welt, wo kein blut floss.
ihr könnt dabei ruhig an euer europa denken. aber nicht an die weltkriege, denn da bestand schon alles. an frühere zeiten. an jene zeiten wo quer urch europa burgen gebaut wurden.
für mich ist der choco eine unberührte insel. wer darin lebt tut dies zum selbsterhalt und so fruchtbar wie der choco ist brauchte es dafür nicht allzuviel zu tun.
jetzt ist der habgierige weisse mann gekommen und zerstört alles. wie war es aber vor zig jahren in cordoba? der weisse mann hat mit waffengewalt auch alles an sich gerissen. heute blüht aber jene region und viele haben arbeit und fahren mit martins motorrädern…
ähmm, um dem rätselraten ein ende zu setzen: im forum schrieb mal einer er besässe in medellin eine recycling firma. und ich würde mich schwer täuschen, schrieb er damals nicht unter einem namen: martin… achja martin, aber das hast du ja bestimmt auch schon heraus gefunden: letzte woche sass ich mit deinem freund zu einem abendessen zusammen.
@Marco:
Natürlich kannst Du Martin Recht geben, wie schön für ihn und für Dich, dass ihr beide der gleichen Meinung seid und also nicht nur in punkto “Tayrona-Eintritt” aussergewöhnliche Ansichten vetretet bzw. dubiose Eintrittswege benutzt!
“landschaftlich ist kolumbien mit deutschland mal überhaupt nicht zu vergleichen.da kannst du noch nicht viel von dem land gesehen haben.”
Wie kommst Du denn nur darauf???
Zumindest ich habe Deutschland keineswegs mit Kolumbien “landschaftlich” verglichen. Vielmehr habe lediglich die prozentuale Größe der Waldanteile beider Länder verglichen, und behauptet, dass Wald IMMER unzugänglich und kaum oder nicht einsehbar ist, da Unterholz, Gebüsch , Sumpf uvm vorhanden sind. Natürlich gilt das auch für Kolumbien, auch wenn im Dschungel Kolumbiens zusätzlich die Temperatur,Luftfeuchtigkeit natürlich höher sind als in De und so das Leben dort zusätzlich erschweren.
Es wäre zweifelsfrei besser, vor dem Kommentieren den entspr. Text nicht nur GENAU zu lesen, sondern diesen auch zu verstehen. Danke!
Der Unterschied ist der , …NOCHMALS…:-)) …, in den deutschen Wäldern leben keine Rebellen, da es infolge der sozialpolitischen Situation in De KEINE Rebellen gibt! Die kolumbianischen Rebellen haben ihre “Wurzeln” keinesfalls im Wald, sondern diese sind u.a. in der durch eine mangelhafte Erziehung bedingten sozialen Ungerechtigkeit/Notlage zu suchen.
Koka wird keinesfalls, so wie von Dir allen Ernstes behauptet, von den Rebellen im Dschungel angebaut, sondern vielmehr an den Osthängen der Anden! Wenn Du Kolumbien wirklich kennst, müsstest Du das doch wohl wissen oder? Dass der Dschungel ein Rückzugsgebiet ist, das stimmt natürlich, aber die Bomben und die US-produzierten Landminen gehen dort nicht hoch, sondern auf den Straßen und in den Städten!
@Martin:
Ich glaube aufgrund Deiner wiederholt nicht fundierten bzw. Deiner TOTAL aus dem Zusammenhang gerissenen Kommentare keinesfalls, dass Du jemals den kol. Urwald besucht hast(allenfalls mit dem Finger … auf der Landkarte!) geschweige dass Du ausreichend über die Rebellentätigkeiten sowie über die wahren Aktivitäten der Delinquentes Bescheid weißt und Dich vielmehr LIEBER Deinem rein persönlich subjektivem aber irrealistischem “Wunschdenken” hingibst! Die Bomben , Attentate geschehen in den Städten, in den Dörfern und auf den Straßen … nicht aber, wie Du es meinst im Dschungel! Außerdem ist Kolumbien nach Angaben der Nachbarstaaten wie auch nach Angaben der eigenen Regierung, trotz seiner unbestritten riesigen Militärstreitmacht nicht einmal in der Lage seine eigenen Grenzen zu kontrollieren geschweige denn , zu schützen!
Normalerweise wäre die Situation in Kolumbien insgesamt ein Fall für den Eingriff und für die Kontrolle durch die UNO!
Aber dann würde es ENDLICH den reichen Clans und den vielen Korrupten im Lande ja ebenso “ans Leder gehen”, wie den armen Delinquentes, die größtenteils nur für das nackte Überleben rauben(müssen)! Klar und unstrittig ist doch wohl, dass die zahlreich vertretene “reiche Kaste”(WODURCH reich geworden auch immer!) mit der NUR von Ihnen und NUR von ihren Familien seit Generationen gestellten Regierungen, die lediglich ihre(der reichen) Interessen vertritt, derartiges nicht wünscht und von daher einem solchen Vorhaben mit totaler Ablehnung gegenüber steht!
Zur kol. Mentalität: Mehr als 4 Millionen Pyramiden-Fans in Kolumbien, die auf das schnelle großeGeld hofften! Sag mir bitte, WO gibt es derartiges noch einmal, und in einer derartigen Intensität, auf dem Globus? Martin, ich hoffe, Du warst nicht auch einer dieser töricht dummen Glüücksritter, wobei ich mir allerdings bei Deinem fast ständig geäußerten „Wunschdenken“nicht so ganz sicher bin, dass Du nicht doch reichlich bei DMG investiert und leider verloren hast.
Hallo Don Pedrinio,
kurz zu Deiner Frage:
“carlo will dann noch feststellen: welcher nur halbwegs intelligente mensch will da leben. Carlo beantworte mir dann aber die frage: welcher mittelslose schwarze wählt einen weg da heruas?”
Dazu möchte ich ergänzend sagen, dass die Einwohner des relativ sehr armen und klimatisch, feucht-heiß, doch eher ungesunden Choco leider KEINE andere Wahl haben. Aufgrund nur geringster finanzieller Mittel bietet sich diesen “ureingeborenen”, wie Du sie treffend bezeichnest, keine andere Wahl und keine bessere Möglichkeit, als dort auszuharren! Zudem sind sie nichts anderes gewohnt und kennen auch nichts anderes. So haben dort mehr als 60% der Bevölkerung weder Zugang zu einer Grundversorgung von Wasser und Energie noch zum Kanalisationssystem!
Nur, wenn diese “ureingeborenen”, mit Gewalt vertrieben und ihrer wenigen Habseligkeiten beraubt, strömen sie dann, nur um das nackte Leben zu retten, um zu überleben, in die Slums der Städte! Sie vergrößern dann dort das “Heer” der Arbeitslosen, bieten dann dort ihre Arbeitskraft zu Dumpinglöhnen an, um nicht kläglich zu verhungern! Oder aber sie tauchen, notgedrungen, ab und werden Ladrones, Delinquentes! Weder national noch international, erhalten die “ureingeborenen” eine(nennenswerte)Unterstützung zur Entwicklung, d. h. zur Änderung z. B. der Infrastruktur zur Erzielung von mehr Wirtschaftlichkeit und von mehr Wohlstand, und folglich auch von mehr Lebensqualität. Situationsbedingt werden keinerlei Investitionen getätigt, da der Choco, insgesamt betrachtet, wirtschaftlich uninteressant ist.
Aber Du postest ja doch sehr ähnlich und ich kann Deinen Gedanken und Folgerungen nur zustimmen!
Hallo,
ich hatte vor 2 Tagen ein paar kritische Töne zum Friedenswillen der Farc verfasst und versucht zu posten. Da stand dann der Hinweis es müsse noch redaktionell bearbeitet werden und ist bislang nicht mehr aufgetaucht, kann mir das jemand erklären?
Carlo,
@Martin:
Ich glaube aufgrund Deiner wiederholt nicht fundierten bzw. Deiner TOTAL aus dem Zusammenhang gerissenen Kommentare keinesfalls, dass Du jemals den kol. Urwald besucht hast(allenfalls mit dem Finger … auf der Landkarte!
Dann nimm mal eine Landkarte zur Hand und verfolge die Orte an denen ich im Urwald war.
Nationalpark La Paya (bei puerto Leguizamo, bin die ganze Strecke von Puerto Asis mit dem Boot nach Puerto Leguizamo gefahren)
Nationalpark Los Katio (an der Grenze zu Panama) bin zu Fuss 3 Tage durch das Dariengap gelaufen (nicht an der Kueste sondern in der Mitte)
Nationalpark la Serrania de la Macarena, Caño Cristales
mehrere Besuche im Choco, Quibdo, Nuqui, Nationalpark Enseñada de Utria Bahia Solano
Besuch von Ciudad Perdida
mehrere Besuche im Amazonas und der Umgebung
um nur einige zu nennen.
“Die Bomben , Attentate geschehen in den Städten, in den Dörfern und auf den Straßen … nicht aber, wie Du es meinst im Dschungel!”
Wo wurden die armen Indianer masakriert? Ja es werden immer wieder abgelegene Doerfer von der Guerilla ueberfallen und mit Sprengstoff gefuellten Gaszylindern beschossen.
“Dass der Dschungel ein Rückzugsgebiet ist, das stimmt natürlich, aber die Bomben und die US-produzierten Landminen gehen dort nicht hoch, sondern auf den Straßen und in den Städten!”
Carlo helfe mir bitte, in welcher Stadt gab es Landminen? Ausserhalb von Staedten gibt es Landminen, hast du dich mal informiert wieviele Leute jedes Jahr verstuemmelt und getoetet werden durch Landminen die die Guerilla legt.
“Martin, ich hoffe, Du warst nicht auch einer dieser töricht dummen Glüücksritter, wobei ich mir allerdings bei Deinem fast ständig geäußerten „Wunschdenken“nicht so ganz sicher bin, dass Du nicht doch reichlich bei DMG investiert und leider verloren hast.”
Carlo, ich bin nicht so dumm, dass ich mich auf solche Sachen einlassen muss. Ich kann meinen Lebensunterhalt noch mit ehricher Arbeit verdienen.
Don Pedrinio,
“ähmm, um dem rätselraten ein ende zu setzen: im forum schrieb mal einer er besässe in medellin eine recycling firma. und ich würde mich schwer täuschen, schrieb er damals nicht unter einem namen: martin…”
nein, dabei muss es sich um einen anderen Martin gehandelt haben.
“letzte woche sass ich mit deinem freund zu einem abendessen zusammen.”
Gab es letzte Woche eine Versammlung der Schweizer?
@Nevado:
Ja, ich hatte das gleiche Problem am 6. Feb 2009 um 20:34! Auch meine Anfrage an André am 7. Feb 2009 um 10:15 zwecks einer Erklärung in dieser Angelegenheit wurde bisher nicht beantwortet.
Hallo Forum,
um jeglich Spekulationen über meine Person vorneweg zu unterbinden hier Infos
Alter 44
verheiratet 2 Kinder Frau Paisa
Jedes Jahr für mehrere Wochen in Kolumbien
Das komplette Land bereist (Strasse Popayan Pasto schlecht? da kenne ich schlechtere und abgelegenere):-)
Leben in D und uns geht es gut.
Auch ich habe die Entwicklung von Kolumbien die letzten 10 Jahre schon aus Eigeninteresse verfolgt.
Grundsätzliches: Auch ich glaube nicht alles, was in der Presse geschrieben wird oder in sonstigen Medien veröffentlicht wird. Dies gilt für Kolumbien und auch für den “Vorzeigestaat” Deutschland, sowie für jegliches andere Land!!!
Artikel geben immer zum Großteil die Meinung des Verfassers wieder. Beweise in unserer Zeit gelten nur, wenn ich diese “LIVE” gesehen habe.
Darum ist es Zeitverschwendung sich solche “Beweise” um die Ohren zu hauen. Dies gilt für beide Seiten.
Nun zu den Fakten, die ich beitragen kann.
Ich bin gerade 2 Monate in Kolumbien gewesen und habe diesmal den Westen durchquert. Von der Grenze zu Panama bis Pasto, und auch in Putmayo gewesen. 90% davon mit dem Bus.
1. Woimmer ich war haben mir die Menschen von der positiven ökonomischen Entwicklung Kolumbiens erzählt. Es gab keinen einzigen Menschen, dem es heute schlechter geht, als vor 10 Jahren.
2. In Medellin wird extrem gebaut und es fahren unglaublich neue Autos auf den Strassen.
3. In Cali sind die Menschen froh, dass jetzt jegliche Ausgabe der Stadtregierung zuerst in Bogota genemigt werden muss, da allein bei der Umsetzung der Stadtbusverbindung in den letzten 6 Jahren 80% der Mittel verschwunden sind.
4. In Pasto habe ich während des Karnevals halb Cali getroffen. Das war vor 5 Jahren noch nicht so.
5. Ich habe in Nariño Menschen getroffen, denen man ihr Land zurückgegeben hat. Bisher habe ich nur von Verteibungen gelesen.
Diese Liste kann man unendlich erweitern! Nach allem, was ich die letzten 2 Monate selbst gesehen und erlebt habe kann ich nur positiv über die aktuelle Regierung sprechen.
Einschränkungen!!!
zu1. Ich habe keinen Kontakt zu Menschen gehabt, welche verborgen weit weg jeglicher Strasse wohnen. Jedoch ist zu sagen, dass es bei jeglicher Veränderung in einem Staat immer Gruppen gibt, die auf der Strecke bleiben.
zu 2. Da frage ich mich wo kommt das ganze Geld her. Paisas erzählten mir es wäre Mafiageld aus Russland. Dazu würden die vielen neuen Einkaufszentren und Casinos passen. Thema Geldwäsche. Wie auch immer es schafft zumindest Arbeitsplätze.
zu3. Wir müssen abwarten, ob es die Zentralregierung in Bogota besser macht. Zumindest wird mehr kontrolliert. Und es wird sicher keiner bezweifeln, dass die Korruption in Kolumbien nach der Gewalt das größte Problem ist.
zu4. Hier kann ich nichts einschränken. Ich habe dort den kompletten Mittelstand getroffen. Komplette Familien mit ihren Kindern. Zum ersten mal mit eigenem Auto oder mit dem Bus. Es gibt also einen Tourismus des Mittelstands innerhalb Kolumbiens. Die Menschen haben jetzt also Geld übrig für mehr, als die Flasche Aquadiente am Samstag.
zu5. Waren wohl eine Ausnahme, vielleicht auch nur wegen der Propaganda. Aber wahr.
Bitte fallt nicht gleich alle über mich her! Dies alles sind nur persönliche Meinungen und Eindrücke die ich in den letzten 10 Jahren gesammelt habe.
Zudem denke ich, dass alle hier doch eines verbindet. Die Liebe zu diesem Land Kolumbien. Drum immer schön ruhig bleiben.
Johannes
@Martin, 13. Feb 2009 um 07:59:
Wenn die von Dir angegeben Dschungel- und sonstigen Excursionen so stimmen, so verdienen sie meine volle Anerkennung!
” Ja es werden immer wieder abgelegene Doerfer von der Guerilla ueberfallen und mit Sprengstoff gefuellten Gaszylindern beschossen.”
>Ja, das meinte ich doch auch mit: “Die Bomben , Attentate geschehen in den Städten, in den Dörfern und auf den Straßen … nicht aber, wie Du es meinst im Dschungel!”
“Carlo helfe mir bitte, in welcher Stadt gab es Landminen? Ausserhalb von Staedten gibt es Landminen, hast du dich mal informiert wieviele Leute jedes Jahr verstuemmelt und getoetet werden durch Landminen die die Guerilla legt.”
>Dazu schrieb schrieb ich doch bereits:“Dass der Dschungel ein Rückzugsgebiet ist, das stimmt natürlich, aber die Bomben und die US-produzierten Landminen gehen dort nicht hoch, sondern auf den Straßen und in den Städten!” Wobei die Landminen natürlich dem Begriff Straße zuzuordnen sind und nicht “den Städten”! Aber soviel Verständnis hatte ich eigentlich, auch bei Dir, vorausgesetzt!
Noch einmal bitte ich Dich in diesem Zusammenhang meinen Kommentar zu lesen, zu überdenken und erst dann etwas “Wohlüberlegtes” dazu zu schreiben! Danke.
Es freut mich von Dir zu erfahren, dass Du dann ja kein “Pyramiden-Geschädigter” bist
.
Dunnerlittchen nochmal … Martin, es wird ja immer dubioser und verwunderlicher … nun existieren Deinen Angaben zufolge, vermutlich mehrere “Martin” im Forum. Hmmm … natürlich unmöglich für mich, zu differenzieren … nur habe ich hoffentlich von daher auch immer dem jeweils “richtigen” Martin geantwortet …
johannes
so sehe ich auch Kolumbien.
naja Martin,
wenn du deine eigenen Texte mit inhaltlichen Drohungen nicht mehr kennst (7.2.13:57), dann zweifle ich mehr und mehr an deiner Person oder Intelligenz. mir kommt der Gedanke nahe, dass du bewusst verdrehst. ungern gebe ich mich als Schweizer zu erkennen. vielmehr betrachte ich mich als deutschsprachiger Ausländer in Kolumbien. und damit hat es sich. punkt schluss.
Johannes, guter Text. möchte aber anmerken, dass du wohl während den Col Ferien unterwegs warst. zu dieser Zeit mieten sehr viele Col Familien Autos, da es in solch grossen Gruppen dann das billigste Mittel ist um zu reisen. aber wer ein Auto besitzt, oder es mieten kann, dem geht es gut, sehr gut. denn er kann es sich sogar leisten zu reisen. dieser Col ist wohl Städter, kommt von da wo gute Jobs vorhanden sind und ensprechende Löhne bezahlt werden.
ein Bauboom braucht immer von allem. auch einkaufszentren. ich frage mich aber nicht speziell wo das geld her kommt. ich lebe an der 43igsten und finde es bei jeder Rückkehr nach Col noch wunderbarer an so einer tollen Strasse zu leben. mein Freundeskreis hingegen lebt höchstens in Estrato 3. also untere Mittelschicht und für sie ist es nach wie vor ein dafür kämpfen, dass es besser wird. aber schau dir doch einfache Zahlen an: eine Inflation bringt auch jedes jahr neue mindestlöhe mit sich. und diese Zahl steigt eigentlich recht rasant an. der Preis eines neuen Motorrades hat sich die vergangenen 5 Jahre kaum nach oben geändert. eher gegenteilig. im vergleich mit dem Einkommen werden somit Luxusgüter verhältnismässig eher billiger.
Carlo, bist ne arme Sau, der findet bestimmt was, das zu verdrehen ist. und das schlimmste daran, dass er dann nicht einmal mehr weiss, was er 2 einträge früher schrieb. ab irgend einem moment bist du dich nur noch am verteidigen. aber Carlo, eigentlich bist du ja selber schuld, musst ihn nicht stets unter der Gürtellinie pers. angreiffen.
aber grundsätzlich finde ich eure unterhaltung heiss. martin sucht nach einem gramatikalischen fehler und hämmert danach drauf rum. ohne sich jemals wirklich um den inhalt eines textes jedes andern zu kümmern. carlo versucht zu verbessern und hüllt sich dabei in neue fehler. mit unter muss man beiderlei texte 2-3 mal lesen bis man ihn versteht. parallel dazu schneidet Carlo dann wenigstens neue konversationspunkte an. für martin leider aber übersteigen diese nur zu gerne die konstruktive bereitschaft sich darüber sinnvoll zu unterhalten zu wollen.
@Nevado: der Hinweis kommt dann, wenn du Kommentare mit Links verfasst. Leider gibt es viele Spammer, so dass Links in Kommentaren erstmal dazu führen, dass sie freigegeben werden müssen. Andere User haben in solchen Fällen den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht und aus Vermutungen direkt Tatsachen gemacht “Zensur”… Super, dass du nachfragst!
@Johannes: Herzlich Willkommen im Forum. ich hoffe, dass keiner auf dich eindrischt. Deine sachliche Art zu schreiben finde ich Klasse!
Leider komme ich aufgrund von sonstigen Verpflichtungen nicht mit alles zu verfolgen, ich merke nur, dass es nichts mehr mit meinem Artikel zu tun hat
Das ist mir aber egal, ich finds Klasse, wenn hier ein Forum gegeben wird. Schade nur, dass es manchmal zu persönlich wird…
Wünsche allen ein schönes Wochenende!
Ich verweise jetzt auf meinen letzten Beitrag vom 10.02. etwas weiter oben in der Diskussion, der leider jetzt erst reingestellt wurde, zum Friedenswillen der FARC.
nevado
sehr gute Information (Post 10.02.), und genau deswegen ist Uribe so beliebt, da er als ersten Praesident nach so vielen Luegen der Farc ihnen die Zaehne gezeit hat und am beweisen ist, dass man die Farc besiegen oder wenigsten bis zur Bedeutungslosigkeit verkleinert.
Carlo,
hier eine gute Info zum Thema Landminen
http://www.eltiempo.com/colombia/justicia/minas-antipersona-impiden-acceso-a-cadaveres-de-awas-asesinados-por-las-farc_4822462-1
Nimmt es mir nicht übel, aber die 100 Kommentare musst eich voll machen
@Martin:
Unbekannte erschießen sechs Buspassagiere!
Unbekannte haben in der im Südwesten Kolumbiens gelegenen Provinz
zurückUnbekannte haben in der im Südwesten Kolumbiens gelegenen Provinz Narino sechs Passagiere eines Reisebusses erschossen. Die Bewaffneten hätten das Fahrzeug zunächst auf der Strecke zwischen der Provinzhauptstadt Pasto und der Hafenstadt Tumaco am Pazifik gestoppt, teilte die Polizei gestern mit.
Dann hätten sie die Opfer, deren Namen auf einer Liste der Täter standen, aus dem Bus geholt und erschossen. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar, aber die Umstände ließen auf eine Tat rechter Paramilitärs schließen.
Die Strecke Pasto – Tumaco ist seit Jahren als äußerst gefährlich bekannt. Auf ihr werden Drogen außer Landes und Waffen von der Küste ins Landesinnere geschmuggelt. Die verschiedenen bewaffneten Gruppen des Landes ermorden wahllos Menschen, wenn Schutzgelder nicht gezahlt werden oder potenzielle Rivalen abgeschreckt werden sollen. Nach Angaben von Beobachtern in Pasto werden viele solcher Morde gar nicht bekannt und bleiben unaufgeklärt.
zurück
Carlo
kannst du bitte eine Quelle angeben, woher du die Information hast?
Wenn das so ist, dann muss die Regierung Massnahmen ergreifen um die zu erforschen und die Schuldigen, wie uebrigens viele Paras, bestrafen und hoffentlich lange in den Knast stecken.
@Martin:
gerne doch:
http://diepresse.com/home/panorama/welt/454228/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
Außerdem mal bei El tiempo reinschauen: “Video revela maltrato a un policía”
Dieses unglaubliche Video über Vorkommnisse bei der Polizei Kolumbiens hat mir sehr zu denken gegeben und mich, als Deutschen,doch zutiefst erschüttert. Es wurde übrigens gestern wiederholt u.a. auch von RCN ausgestrahlt!
@Martin:
habe bereits heute um 9:13 Uhr den Link hier eingestellt.
Aber aufgrund der bekannten Probleme mit der Moderierung wurde dieser Kommentar bisher noch nicht veröffentlicht.
he Carlo, danke, dass du dies erst jetzt schreibst (19.2.19:25) da hätte ich doch glatt Tumaco ausgelassen (18.+19.). aber so war ich genau in diesen Tagen auf jener Strasse. völlig, völlig extrem die Kontrollen. maximal alle 10km mit Sperren und überall Panzern. man hat mir beide Wege je einmal mein Auto quasi auseinander genommen. wie wild suchten sie nach Waffen und fragten mich auch danach. “klar habe ich Waffen. und gleich schiesse ich damit ein Foto von euch wie ihr zu viert in meinem Wagen herum wühlt.” was ich denn auch tat.
habt ihr denn auch von den Überschwemmungen von Rio Miro gehört? von 20`000 Menschen wurden die Häuser zerstört. desswegen kam am 18. sogar extra Vize Santos nach Tumaco (dem ich denn tatsächlich auf Sichtweite begegnete). nochmals zusätzliches Militär in Tumaco selbst. Tumaco ist okay. der Weg dahin zu weit und tatsächlich hatte ich beide Male kein gutes Gefühl.
wenn ihr solche Taten der Guerilla zuschieben möchtet. ok. wer aber dort solche Taten ausübt, der muss in jener trostlosen Gegend leben wo einzig ein Weg heraus führt und der nur so wimmelt von Kontrollen und Strassensperren.
Hallo Don Pedrinio,
dann haste ja wirklich “Schwein gehabt”!
Aber vermutlich waren dann die von Dir beobachteten, extremen Kontrollen, sowie auch Deine Fahrt nach Tumaco, kurz nach dem von mir erwähnten Anschlag bzw. eine Folge von diesem. Merkwürdigerweise wurde im TV so gut wie nichts darüber berichtet und auch der gute Uribe meldete sich meiner Kenntnis nach nicht zu Wort.
Um es hier noch einmal ganz klar zu sagen, Don Pedrinio, zumindest ich, möchte NIEMANDEM eine Greueltat zuschieben. Aber JEDER Tote, JEDER Mißhandelte und JEDER Entführte oder mit Gewalt Vertriebene … DAS ist(für mich) EINER ZUVIEL!!!
Derartig bestialische Täter gehören in JEDEM FALL schnellstmöglichst dingfest gemacht und, nach einem juristisch fairen Strafprozeß, entsprechend schwer bestraft!
Hallo Carlo,
ich sehe das genauso. Wie es scheint waren die Toten aus dem Busehemalige Paras, die im Streit mit anderen ex-Paras sind wegen Drogenruten. Die meisten der getoetenten waren vorbestrafte ex Paras.
Hallo Martin,
danke für die Information!
Ja, das ist natürlich schlimm und zu verurteilen, aber immer noch besser, als wenn total Unschuldige/Unbeteiligte umgebracht werden. Aber derartige (ähnliche)Vorkommnisse gibt es leider z.B. in Deutschland auch, meist unter konkurierenden (Verbrecher)Banden.
so, endlich bin ich wieder daheim und hatte heute morgen reglich Zeit um mich mit einem Teil eurer Themen auseinander zu setzen.
in letzten Tagen bin ich insgesamt 3 Tage lang durch entmilitarisierte Zonen gefahren und hab da auch übernachtet. total mit ca 50 verschiedenen Campensinos geplaudert. dies in den Dept. Arauca, Norte de Santander und Boyaca. ganz interesant was ich da jeweils zu hören bekam. auch ganz interesannte Gegenden. Verkehrswege: chaotisch und äusserst rar. Befölkerungsdichte: sehr spährlich. Befölkerung generell: mausarm aber super herzlich, aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit und im Bezug auf das Thema Guerilla problemlos gesprächsfreudig.
ein Teil eurer Disskusionen war das Thema der Ermordung von ca 27 Awa Indianer, 6 Militärs sowie 4 aus einem Bus geholter Fahrgäste. dies alles auf der Verbindungsstrecke zwischen Tumaco und Pasto. bzw. zwischen den Drogen-Weltmärkten und dem kolum. Hinterland.
heute morgen lass ich bei Wipikea über die Guerillas, dass diese sich davon distanzieren Drogen anzubauen und sich lediglich davon ernähren Schutzgelder zum Teil desseneinzu kassieren.
in früheren Disskusionen wurde klar festgestellt, dass die Farc dem Präsidenten Venezuelas nahe steht.
so frage ich denn jetzt: warum soll ich als Farc meine Waffen via Buenaventura oder via Tumaco ins Land bringen, wenn ich dies viel besser via Venezuela machen könnte. zudem es sich bei meinen Waffen zusammen mit Mienen und Sprengstoff sowie Nahrung, Arzeimittel etc. um sehr viel Volumen geht?
oder in andern Worten: wer ist dazu verdammt jene beiden Verkehrswege zu benutzen. =>Drogenbanden !
was tun Drogenbanden, wenn es bei ihren Produkt dass sie herstellen um Milionen geht? wenn sie als Hersteller dessen von der Welt als Verbrecher gesucht werden?
=> sich einen Dreck um jegliche Gesetze kümmern. einen jeden auslöscht, der sich ihnen in den Weg stellt.
eine andere Basis:
ich als Farc, wo ich gemäss Schätzungen intelligenter Menschen auf 10`000 Mitglieder zusammen geschrumpft bin, habe folgende Aufgaben:
1. Krieg gegen Uribe führen. 2. weitere Geiselnahmen machen und diese Gefangenen bei Laune, bzw. in meiner Gewalt als Geiseln zu halten. 3. mich selbst ernähren: sprich: reis + korn anzupflanzen, Rinderfarmen zu führen, Orangen und Bananen zu pflücken und so nebenbei Drogen anzupflanzen und diese schlussendlich ausser landes zu bringen, wo mein Netz an Unterhändlern über die ganze Welt verteilt ist.
hauptsächlich aggiere ich als Farc in den Grenzregionen zwischen Venezuela, Brasilien und Ecuador. bzw. in der mir von Pastrana geschenkten Zone wo ich “fast” ungestört wirken kann.
jegliche Scharmützel welche ich mit dem Militär habe, sind denn auch aus diesen Regionen.
ausser denjenigen welchen mir von der Weltpresse, Uribe und Martin angedichteten weiteren Greueltaten aus dem Choco und Narino.
ein Martin wie auch andere möchten dies so sehen ohne dabei die Fakten genauer anzusehen: wie kann ich als Organisation, zudem vom von der kolumb. Armee quer durchs Land gehetzt, alles dies bewerkstelligen? dazu bräuchte ich eine Armada von mind. 50`000 Mitgliedern. aber nur zu gerne schiebt man mir jede nur erdenkliche Greueltat zu. ich als Raubtier bin aber auch dazu verpflichtet solche Aktionen zu bestätigen, will ich mein Gesicht als gefährliche Einheit nicht verlieren.
ich möchte diese Aregung starten:
woran soll Hitlers Russland-Feldzug gescheitert sein? am Nachschub !
woran scheitert die Farc zuletzt? am Nachschub !
also dann diese bedeutende Frage:
warum zum Henker wird prinzipiell alles was im Choco, bei Buenaventura und Narino geschieht (man beachte auch dieses: einzige Verkehrswege an den Pazifik) IMMER, PRINZIPIELL IMMER mit der Farc in Verbindung gesetzt?
ich als Uribe oder Regierung meines Landes tue dies zum einen, um meine freundschaftlichen Beziehungen zu jeglicher Para bei Laune zu halten. B) um den Krieg den ich gegen die Guerlillas führe als Sinnvoll und Notwendigkeit untermauern zu können. ein Bürgermeister Tumacos weiss zum Beispiel mit welchen Worten er an die Presse gelangen darf. leider glaubt diese nicht alle ihr aufgetischten Worte.
ich als Farc muss (ob es den Tatsachen entspricht oder nicht) zu einem Teil dieser mir angedichteten Greueltaten stehen, da ich damit einen Geographisch viel grösseren Wirkungsradius geschenkt bekomme. mich auch als Raubtier besser verkaufen kann. klar pflanze ich auch Drogen an, aber verkaufe diese schon direkt in Kolumbien an andere organisationen, welche dank ihren guten Verbindungen besser ausser Landes kommen können.
denn 2, 3 Punkte sind für mich Don-P eine Farce: wie soll eine radikale Polizeikontrolle funktionieren, wenn genau an den WIRKLICH STRATEGISCHEN ORTEN weit und breit keine Kontrolle stattfindet.
das !!!! das kann ich beweisen !!! zwischen Tumaco und Pasto muss ein Berg überwunden werden. der einzige Weg, der auf ca. 5 km eine Höhendifferenz von 1000m überwindet. direkt davor oder danach ist weit und breit keine Kontrolle.
davor und danach kann wieder auf eselswege gewechselt werden. zur überwindung des hindernisses kann aber fast nur diese strasse benutzt werden. suche ich als polizei nach der guerilla, dann sperre ich auch diesen weg ab. benutzen aber irgendwelche organisationen diese wege, welche aber nicht guerilla sind, so kann ich an solchen strategisch wichtigen orten auf meine kontrollen verzichten. denn jeder der als fremder vorbei kommt den schrecken zuerst mal diese vielen kontrollen ab. ohne deren bedeutungslosigkeit zu sehen.
ob ich als kolumbianische regierung meine ziele erreiche: irreführen der zahlreichen ausländer welche in meinem land leben. kann ich am besten auf solchen seiten finden: http://www.kolumbien-blog.com
Martin, wie auch andere: sehr sehr viele Punkte, welche pro Uribe sind stinken zum Himmel. auf meinen letzten Reisen quer durch Kolumbien habe bewusst nebenstrassen benutzt. in Regionen, welche als des-militarisado gelten und sind. (ich bekam diese Antwort auch oft genug zu hören. gerne mit den ergänzenden Worten: aber hier ist es genauso sicher wie anderswo.)
quer durch das Land werden jegliche Greueltaten prinzipiell mit der Guerilla in Verbindung gebracht. und wenn jeder westliche Mensch mal wirklich mit offenen (nicht mit Vorurteilen behafteten) Augen die Geschehnisse in Kolumbien verfolgen würde, so wäre es wohl nur noch ein minimum aller.
eine Regierung Uribes zum Beispiel nur zu gerne das Interesse der Weltpresse beutzt und irreführt indem sie Klage gegen einen Zwischenhändler erhebt, ehe die Welt gegen Uribes Machenschaften bzw. die benutzung des Roten Kreuzes zu militärischen Aktionen verzrteilt und anklagt. für mich zum richtigen Moment eine strategisch ideale Ation.
Martin: eine Angabe von dir: ich fahre fast täglich 100km. tsja, 2 mal zum Flughafen Rionegro und zurückn sind 100km.
weitere Angaben: ich habe besucht blablabla…
für mich sind das Touristenorte und so kommt mir die Frage nahe: was ihr da in den Dschungels gemacht? Vögel und Blumen fotografiert? am Nachmittag jeweils am Hoteleigenen Strand an ner Pina coloada genippt? oder tatsächlich mit Pfeil und Bogen euer tägliches Brot
gejagt? mit Macheten einen komplett neuen Weg durch zuvor niemals erforschten Dschungel geschlagen? du glaubst aber wirklich nicht, dass wir deine neuesten Bänder der Gebr. Grimm abkaufen? okay Carlo offenbar schon. ich war jetzt 3 Tage lang mit dem Auto unterwes wo ich zum Teil beinahe in die Hosen pinkelte vor Angst. nur: die war bei jedem neuen Gespräch mit Einheimischen weit daneben. ich habe mich auf diesen Trips von meinen eigenen westlichen Waffen schlagen lassen. die Waffe der Zeitung, der presse, der voreingenommenen übermittlung wie was sein könnnte ohne es zu kennen.
@Don Pedrinio
Dass du die Verbrechen der Guerilla in deinem Post durchgängig als lediglich angedichtet bezeichnest und behauptest diese würden auch nur zugegeben um nicht das Gesicht als gefährliche Organisation zu verlieren, soll wohl ein Witz sein. Dass nicht nur aber auch die Guerilla in Kolumbien schreckliche Greuelataten verübt hat und weiter verübt und dies eben auch im Choco und in Narino, steht doch völlig außer Zweifel. Zudem hat die Guerilla Kolumbien zum drittmeist vermienten Land der Welt gemacht, einem Umstand, dem tagtäglich viele Menschen zum Opfer fallen. Natürlich ist die Guerilla nicht für ALLE Greueltaten verantwortlich (viele haben auch Militär und Paramilitärs begangen) und sie ist wol auch nicht immer verantwortlich, wenn Uribe dies behauptet. Deswegen ist sie aber längst noch nicht unschuldig.
Zu den Handlungsalternativen, die du für Guerilleros aufzählst: Hier vergisst natürlich noch die Möglichkeit die Einheit zu verlassen, sich dem Ley de Justicia y Paz zu unterwerfen und an Resozialisierungsmaßnahmen teil zu nehmen, einen Schritt den bislang knapp 3000 Guerilleros gewählt haben, was zu der Dezimierung der Guerilla wesentlich mit beigetragen hat. Hört man die Berichte dieser demobilisierten Guerilleros über das, was sie erlebt haben, ist man teilweise entsetzt: Sexuelle Mißhandlungen u.a. auch der eingesetzten Kindersoldaten, bestialische Strafen für kleinste Vergehen, wochenlanges Hungerleiden, während die Anführer gut speisen etc.. Ist das deiner Meinung nach alles gelogen?
@Nevado, im Bereich von Greueltaten hasst du vollkommen Recht. ich bin denn aber vor allem im Bereich: entlang der Pazifikküste absolut nicht eurer Meinung.
ich denke dass viele hier wissen, dass ich gerne Polarisiere, gerne mal aus der Sicht des angeklagten schreibe.
was mich eben hier stört ist, dass meist alle alles der Guerilla zuschieben. bezüglich den beiden Srassen an den Pazifik (im Narino oder nach Buenaventura) wäre ich mir da gar nicht sicher. ich täte wohl nur den kleinsten Bruchteil allens der Farc zuschreiben.
wenn du dich da hinein versetzt, dann merkst du dass zu viele Puzzleteile nicht zusammen passen. aber es am einfachsten damit ab zu tun ist, es dem “Schuldigen” unter zu jubeln. genau so wie es hier in Col. seit ein paar jährchen der Fall ist.
Greueltaten, Misshandlungen, Folter, Gewalt usw. zu diesen habe ich zuvor keine Stellung genommen. natürlich verurteile ich sie genau gleich wie du auch. zum Glück gibt es solches in unserer heilen Welt in Europa nicht.
oder doch? und schiebt man da in Europa alles dieses immer den selben Menschen zu oder sucht man den jeweiligen wirklichen Täter?
in vielen Dingen ist Kolumbien ein ultra kompliziertes Land. in einem der WIRKLICH heikelsten Thema dessen sind sich aber immer alle einig. ich nenne dies Lynchjustiz oder mit Tomaten vor den Augen die effektiven Probleme vor sich her schieben. oder ganz einfach. es war die Farc, hier da dort.
…steht doch völlig ausser Zweifel..
ziehe mal deine rosane Brille aus !!!
dort wo es Geld zu gewinnen gibt, dort tummeln sich jegliche gierige Gruppierungen. es liegt dann an den jeweiligen Behörden etwas dagegen zu tun. in Fall Kolumbien heisst dies: es war die Farc. wenn du aber genauer hinsiehst, dann wimmelt es dort von gierigen Grossgrundbesitzern mit eigenen Privatarmen. eine Gruppe wie die Farc, welche immer und überall gejagt wird kann nicht einfach mit grossen Baggern quer durch den Choco nach Gold, öl oder andern Gewinnbringenden Produkten graben. dabei handelt es sich vorweigend um Land von Campensinos.
also, um eure eigenen Vorurteile oder Beurteilungen der Dinge mit Namen zu nennen.
so sind es denn auch eure eigenen Worte, oder was ihr glaubt zu sehen:
im Choco hat die Guerilla die Campensinos vertieben. sie taten dies und tun dies noch immer. dabei unterscheiden sie nicht ob es sich dabei um indige Befölkerung handelt oder “nur” um zugewanderte Schwarze.
daraufhin und aus Dankbarkeit wohl haben sich dort Grossgrundbesitzer nieder gelassen. (man kann jenes Land ja nichgt verrotten lassen, jemand muss sich darum kümmern) zufälligerweise (wohl an einem gemütlichen Sonntag nachmittag) ist einer dieser neuen Besitzer durch sein hab und gut geschlendert. es war wohl kurz nach Weihnachten, denn auf denn 24. Dz. hat er eine Wünschelrute geschenkt bekommen und mit dieser in der Hand sucht er nach verborgenen Münzen.
zu seinem Verdruss entdeckt er diverse Adern verschiedenster Bodenschätze.
alles reiner Zufall… … und wenn der Prinz nicht gestorben ist…
Hola Don Pedrinio,
ich sehe die Situation in Colombia aehnlich wie Du. Hier ist noch ein interessanter Beitrag der renommierten DW Deutsche Welle)zur Vorgehensweise des kolumbianischen Militärs:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4077447,00.html
@Don Pedrinio
im Grunde finde ich es ganz gut, dass du der allgmeinen Meinung kritisch gegenüber stehst und vor allem Uribe kritisch siehst. Wenn ich allerdings davon schreibe, dass die Beteiligung der Guerilla an Greueltaten völlig außer Zweifel stehe, dann sage ich das deshalb, weil selbst die schärfsten Regierungskritiker, Menschenrechtsorganisationen und NGO, die immer wieder stark Uribe kritisieren und wohl auch jede Gelegenheit aufgreifen um dies zu tun, nicht daran Zweifeln, dass auch die Guerilla zahlreiche Greueltaten verübt hat. Dass nicht nur sie das getan hat sondern ein Großteil von Paramilitärs verübt wurde und dass Uribe oft vorschnell alles der Guerilla zuschiebt, habe ich ja bereits in meinem vorherigen Post erwähnt. Dass die Farc aber auch Vertreibungen, Morde, Verschwindenlassen etc. an der Pazifikküste begangen hat wird beispielsweise auch durch Berichte von demobiliserten Guerilleros belegt. Außerdem war auch alias “Karina” mit ihrer Frente 47 der Farc u.a. im Choco tätig war. Ich selbst konnte in Cali mit demobiliserten Guerilleros sprechen, die u.a. ausgerechnet in Buenaventura tätig waren. Im Stadtgebiet Buenaventura kommt es immer noch regelmäßig zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Guerilla und Paramilitärs. Selbstverständlich kommt es in deren Zuge auch zu Ermordungen und Repressalien an Unbeteiligten, oder was glaubst du denn was dort passiert (so viel zum Thema “rosarote Brille”). Allerdings kann ich deine Verärgerung nachvollziehen, wenn ich mir beispielsweise nur einmal die kolumbianischen Fernsehsender RCN und Caracol anschaue: Es ist immer die Guerilla, auch wenn bei logischem Nachdenken einiges nicht zusammen passt.
Zu dem Thema “Ausbeutung der Bodenschätze im Choco”, das du ansprichst. Die schon seit über 200 Jahren stattfindende Ausbeutung der dortigen Bodenschätze (insbes. Gold) wurde natürlich, wie du richtig sagst, von Großgrundbesitzern betrieben, die gegen alle die sich dort befanden und im Weg standen brutal vorgegangen sind. Das habe ich ja nie bezweifelt. Wie darf ich allerdings die folgende Passage in deinem Post verstehen:
“im Choco hat die Guerilla die Campensinos vertieben. sie taten dies und tun dies noch immer. dabei unterscheiden sie nicht ob es sich dabei um indige Befölkerung handelt oder “nur” um zugewanderte Schwarze.” Soll das ironisch gemeint sein, stellst du das in Frage? Natürlich waren in den letzten Jahren Guerilla udn Paramilitärs in der Pazifikregion tätig und natürlich haben beide Seiten auch Menschen vertrieben und Übergriffe auf die Zivilbevölkerung verübt.
@nevado,
siehst du, jetzt gibt es mehr und mehr annäherungen der verschiedenen Meinungen. oft sind hier die parteien derart von ihrer meinung überzogen, dass einer (wie ich) mal komplet anders polarisieren muss. so dass ein jeder der sich hier gerne mit andern streitet über die logik seiner argumentation nachdenkt.
ich stelle eben hier immer wieder fest, dass wenn man nur ein bisschen logisch denkt, zu enorm viele puzzle teile nicht zu den zeitungsartikeln oder fernsehübertragungen passen.
die Zeitung el colombiano hat am 1. März anlässlich des Jahrestages der ermordung von R.Reyes einen riesen Artkel gebracht mit den einem genauen (auch optischen) Beschireb der damaligen aktion. darin lässt sich sehr gut erkennen woher eine guerilla damals opperierte. aus ecuaqdor heraus. gerade jetzt passieren viele dinge im Narino, alles wird der guerilla angeheftet. und wir westlichen menschen nicken mit unserem kopf und sagen: ja ! genau so ist es.
in den jahren rund um 2000 war die guerilla stark und konnte überall im land opperieren. jetzt sind sie aber stark dezimiert worden und wohl eher darauf bedacht ihre aktionen hauptsächlich in ihren hoheitsgebieten zu tun. während rund um das jahr 2000 die farc im choco für die meisten greueltaten verantwortlich war, denke ich, dass es heute eher die paras sind.
ihc kriege regelmässig die berichterstattungen der friedensbrigaden. (eine westliche hilfs-organisation welche den campensinos hilft zu ihrem recht zu kommen. wird von vielen europäischen ländern und der usa unterstützt.) die offiziellen berichte dieser sind extrem krass. vergangenes jahr beschuldigte Uribe diese organisation mit der guerilla unter einem hut zu stecken. grundsätzlich begleitet diese organisation die campensinos zu verhandlungen mit den grossgrundbesitzern. z.B. auch hier im choco und antioquia (Uraba). dabei haben es die campensinos eusserst schwer zu ihrem recht zu kommen, da die grossgrundbesitzer von der regierung unterstützt werden.
jetzt packt ihr in euren disskusionen irgendwelche greueltaten im choco an den hörnern. und weil es alles so gut tönt: es ist die farc, kein zweifel.
aus diesen vielen gründen mein poralisieren. denkt mal ein bisschen mehr. denkt genauer. und erkennt was nebst den greueltaten der farc sonst noch so abgeht.
nirgens habe ich jemals geschrieben, dass ich ihre taten nicht verurteile oder verharmlose. aber ich versuche neutral zu bleiben. nicht voreingenommen. (einfachso aus vergangenem: 20kg angereichdertes Uran. wartet darauf von Uribes getreuen am strassenrand gefunden zu werden. klar, die befölkerung jubelt. alle sind sich einig: Uribe ist der grösste…)
eine ideale aktion zur idealen zeit… genaso wie es sein kumpel Hugo im südöstlichen nachbarland macht. das stärkt seine position. egal ob dabei 99% der genauen sachlage verdreht oder erleugnet wurde. hauptsache ist nur das endresultat. und farc dazu ein genjales werkzeug.
@DonPedrinio
Zitat:”ich stelle eben hier immer wieder fest, dass wenn man nur ein bisschen logisch denkt, zu enorm viele puzzle teile nicht zu den zeitungsartikeln oder fernsehübertragungen passen.
die Zeitung el colombiano hat am 1. März anlässlich des Jahrestages der ermordung von R.Reyes einen riesen Artkel gebracht mit den einem genauen (auch optischen) Beschireb der damaligen aktion. darin lässt sich sehr gut erkennen woher eine guerilla damals opperierte. aus ecuaqdor heraus. gerade jetzt passieren viele dinge im Narino, alles wird der guerilla angeheftet. und wir westlichen menschen nicken mit unserem kopf und sagen: ja ! genau so ist es.
in den jahren rund um 2000 war die guerilla stark und konnte überall im land opperieren. jetzt sind sie aber stark dezimiert worden und wohl eher darauf bedacht ihre aktionen hauptsächlich in ihren hoheitsgebieten zu tun. während rund um das jahr 2000 die farc im choco für die meisten greueltaten verantwortlich war, denke ich, dass es heute eher die paras sind.”
Insofern sind wir ja einer Meinung. Außer, dass auch vor 2000 die Paramilitärs für die meisten Greueltaten im Choco und im gesamten Land verantwortlich waren, c.a. für 80%. Es ging mir lediglich um die grundsätzliche Anerkennung, dass die Farc auch schlimme Taten aufzuweisen hat, was du in deinem vorherigen Post, auf den ich ursprünglich Bezug nahm nicht wirklich verneint hast, was aber etwas verharmlost rüber kam.
Zitat:”jetzt packt ihr in euren disskusionen irgendwelche greueltaten im choco an den hörnern. und weil es alles so gut tönt: es ist die farc, kein zweifel.
aus diesen vielen gründen mein poralisieren. denkt mal ein bisschen mehr. denkt genauer. und erkennt was nebst den greueltaten der farc sonst noch so abgeht.”
Hört sich halt schon etwas besserwisserisch an. Vor allem verstehe ich nicht, warum du in Bezugnahme auf meinen Post immer von “ihr” schreibst und mich damit in verschiedene Meinungen einreihst, denen ich überhaupt nicht folge. Das ist ja geradezu “Uribelike”: Wenn du meine Meinung kritisierst, dann gehörst du zu den Anderen.
Im Übrigen teile ich deine Kritik an Uribe. Auf der anderen Seite allerdings muss man auch mal überlegen: Warum ist Uribe so beliebt in Kolumbien? Zum Einen wegen seiner medialen Darstellung, in der er oft Erfolge vorweist, die es in manchen Fällen wohl gar nicht gab. Auf der anderen Seite aber, was man in Europa oft vergisst und nicht versteht, weil er tatsächlich die Sicherheitslage verbessert hat. Warum ist denn die Farc seit 2000 so zurückgedrängt, wie du selbst schreibst? Und warum kannst du, wie du so oft beschreibst, heute auf vielen Wegen so sicher durchs Land mit dem Auto reisen? Diese Erfolge, die Uribe tatsächlich vorweisen kann, während der arme Pastrana, sich trotz seiner guten Ideen verrannt hat und sich hat vorführen lassen, machen es möglich, dass die meisten Kolumbianer nur zu gerne bereit sind, Uribe in allem zu glauben. Hinzu kommt ihr tiefes Sicherheitsbedürfnis nach über 50 Jahren Konflikt. Für sie zählen nicht mehr die politischen Ideen für sie zählt, dass sie aufgrund der verbesserten Sicherheitslage ihren Geschäften nachgehen können, um ihre Famillie zu ernähren. Diese Mehrheit der Kolumbianer wohnt in den tatsächlich sicherer gewordenen Städten. Dramatisch ist dabei, dass diejenigen, die in abgelegenen Regionen leben und nach wie vor nichts von mehr Sicherheit spüren, dabei in den Hintergrund treten. Zweifelsohne wäre es wichtig, den kolumbianischen Staat sozialer zu gestalten, mehr ausgleich zwischen den verschiedenen Regionen zu begünstigen, dafür zu sorgen, dass die Bevölkerung beispielsweise im Choco etwas von ihren Bodenschätzen hat. Dafür ist zunächst einmal Sicherheit notwendig. Allerdings wäre es in Zukunft enorm wichtig, wenn man die politischen Umgestaltungen nicht zugunsten der Sicherheitspolititk völlig aus den Augen verliert. Eine Befriedung des Landes, sollte sie einmal erreicht sein, wäre ohne politische Veränderungen, v.a. auf dem sozialen Sektor, nicht von langer Dauer. Wenn der alte Klientelismus und die soziale Ungerechtigkeit wieder auflebt bzw. beibehalten wird, dann werden wieder Menschen zu den Waffen greifen und den Staat bekämpfen – ein Umstand aus dem die Farc u.a. Guerillagruppen einst ihre Ideale entwickelt haben, die sie heute aber wohl vollständig verloren haben. Auch wenn Uribe taugen sollte die Farc zu zerschlagen und die Paramilitärs nachhaltig aufzulösen, zeigt er auf dem Gebiet der sozialen Veränderungen kaum Ideen. Dies ist sein wahres Manko!
@DonPedrinio
Übrigens: Achte bitte mal auf meine Frage zu deinem Forum Beitrag “alles rund ums Auto”. Danke!
@nevado,
danke das habe ich schon gelesen. was soll ich dazu antworten? den faden schliessen? warum?
zu den andern fragen: ich lebe in Medellin. des Klimas wegen. bin anfällig auf erkältung / grippe. desshalb kann ich dir zu bogota null / zero. antwort geben. denn ich mache einen Bogen darum herum.
ob jenes hierher soll? ich glaub das fragst du auch? das ist ermessenssache von Andre. nicht meine.
- – - –
@nevado, in dem Falle bitte ich um entschuldigung, dass du dich mit dem Wort ihr vor den Kopf gestossen fühlst. “besserwisserisch?”
nein, ich hoffe nicht wirklich so rüber zu kommen. ich stelle manchmal ja auch fragen weil ich as eine oder andere nicht verstehe.
ich mag es eben nicht sonderlich wenn NUR darüber gefeilscht wird, ob die Farc mehr oder weniger brutal ist. alles andere, alle andern kämpfenden und mordenden Gruppierungen schlichtweg ausser acht gelassen werden.
bis vor ca. 1 Jahr stand ich zu 100% hinter Uribes Politik. vielleicht war es meine Heimat im Sommer welche mich dieses und jenes lesen lies, vielleicht auch jenes, dass man nur zu gerne in jedem Zeitungsartikel den namen des bösen buben zu lesen bekommt (Farc) ich kann es nicht sagen. heute bin ich nicht mehr nur für Uribe, denn genau deine Argumentationen vom letzten Artikel plus vielleicht Uribes angriff auf einen Vermittler aus EU haben mich mehr und mehr in zweifel gestürtzt ob er wirklich so gut ist.
ja ich weiss und ich bin ihm desswegen zu tiefst dankbar: ich kann fast ohne jegliche Gefahr durch sein Land reisen. und ich weiss auch, dass dies des Kolumbianers oberste Wichtigkeit ist, das ihr Land jetzt in Frieden leben kann. extrem schwer fällt mir denn die permament gleichen zeitungsartikel lesen zu müssen. farc hier und farc da. hat es ein Uribe wirklich nötig, jahrzehngtelang genau mit diesen lorbeeren sich brünsten zu müssen? sind dies wirklich seine einzigen erfolge, die sich in einer nie enden wollenden reihe woche für woche erneuert und verlängert werden.
warum muss er gleichsam wie Hugo in irgendwelche Trickkisten greifen um sein image aufzupollieren?
umso tiefer du in ein Land hinein gerätst, dies vor allem eben desswegen weil du darin lebst. umso mehr lernst du jegliche art von Kultur dessen kennen. und die Ungerechtigkeit zwischen arm und reich. und dass eben doch nicht alles so glöänzt wie es aussieht oder von den medien dargestellt wird.
@DonPedrinio
Zu den Auto infos. Gehören echt nicht hierher, aber sie sind meiner Meinung nach im Forum zu versteckt (habe ich da auch schon gesagt), schade, da man so etwas wirklich in keinem Reiseführer findet. Vielleicht kann Andre das ändern.
Zum Thema: Das sind einfach unterschiedliche Perspektiven, die wir dort haben, unterschiedliche denkrichtungen aus denen wir kommen. Während du einmal zu 100% hinter Uribe standest, davon aber abgekommen bist und darauf aufmerksam machst, habe ich einmal gedacht, die Farc kämpft wirklich für etwas sinnvolles, und bin in dieser Vorstellung enttäuscht, weshalb ich auch darauf hinweise, dass es nicht so ist, wie ich einmal dachte. Schön das wir auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind, ich denke so kann man das stehen Lassen.
Zitat Carlo:
“Siehst Du, zumindest jetzt, wie sehr Du Dich da in Widersprüche verwickelst und verrennst, wie Du keineswegs von den wirklich bemerkenswertesten Vorzüge des Kolumbianers (in viele lebenslagen rücksichtsvoll und freundlich zu bleiben) leider genau das Gegenteil schreibst und wie Du nicht ganz beherrschst das in dein eigenes Leben zu übertragen? Ja, Don Pedrinio, das ist wirklich schade, finde ich.”
ja gut Carlo, dann zitiere ich mal eine weitere äusserung von dir. aus dem März 2008:
….wird bei den Nachbarn alles was man nur irgendwie kann vergittern kann, mit Rejas geschützt, und dennoch werden die Motorräder, die mit bis zu 5(!) Personen(alle ohne Helm) besetzt das Straßenbild bereichern, aber von der überforderten Polizei unbehelligt bleiben….
Zu dem Thema wie folgt:
Du hast diesen Artikel aus einem Informationsbereich kopiert. Darin ging es mir lediglich darum, was einen Ausländer an Unterschieden erwartet, wenn er im Land Kolumbien Autofahren will. ein von dir geposteter Artikel aus dem März 2008 bestätigen denn auch solche Feststellungen. (um dir mal kurzweg den Wind aus den Segeln zu nehmen, auch dies widerlegen zu wollen)
Was denn diesbezüglich zu der Toleranz des Kolumbianers zu sagen gibt:
ES FUNKTIONIERT !!! auch wenn oft schlecht. Auch wenn vieles nicht Regelkonform ist, man nimmt FÜR einander Rücksicht. Kaum jemals wirst du hinter einem Steuer desswegen ein wütendes Gesicht sehen. oder jemand hält einem andern den Stinkefinger hin. Eher lächelt man sich zu.
Mit dieser Ansicht stehe BEI WEITEM ich nicht alleine da. Es kann sein, dass du mir wiederum Teile dieses Eintrages verdrehst um dich selbst zu verherrlichen oder aus welchen Gründen auch immer. Egal, ich werde diesen Punkt nicht nochmals beantworten.
Zitat Carlo:
“Beim besten Willen verstehe ich wirklich nicht, was Du damit meinst! So erkläre mir doch bitte, welche von mir übertragenen Meinungsverschiedenheiten aus dem col-blog Du meinst. Nimm jedoch bitte zuvor zur Kenntnis: meine Meinung ist stets die gleiche und ich habe es nicht nötig, “das Fähnchen nach dem Wind zu drehen”. … es sei denn aufgrund neuer Erkenntnisse, da würde ich natürlich meine Meinung & Ansicht schon ändern, und ich denke schon verantwortungsvoll und rücksichtsvoll zu handeln. Auch wenn Du mir das Gegenteil weismachen möchtest.”
Ja Carlo, so stellst du mich erneut an den Pranger. Ich weiss kaum mehr was ich dazu sagen soll.
Ich habe dir eine weisse Fahne hingehalten. du hingegen malst darauf einen Totenkopf und betrachtest es als ein bedeutungsloses Fähnchen das im Wind weht. Wenn du dich denn so vor den Kopf gestossen fühlst, kann ich ja gar nicht anders, als dich zu zitieren. Ich habe daraufhin ein bisschen in andern Einträgen von dir gewühlt und dabei kamen ganz nette Dinge zum Vorschein. Es ist natürlich NUR dein Schreibstil, wie du stets gewillt bist, neutral und sachlich mit andern Usern umzugehen.
(es sind ein Paar aus Duzenden von ähnlichen, okay zum Teil auch weniger beleidigenden Einträgen. Parallel dazu dann auch Einträge, welche ich schlichtweg als pure Heuchelei beurteile. 3. hast du sehr viele links gepostet und mich auf den dummen Gedankenn gebracht, dass du 2 Pseudos benutzt. das eine (ich nenne es mal: der wirkliche Carlo) und das andere dann ein liebenswürdiger Mensch, der im Forum regelmässig was postet…
hier nun eine kleine Auffrischung zu deinen Postings. nimm sie mir nicht übel bitte. ich hab sie ja lediglich kopiert. und sie sind denn auch wirklich nicht gegen dich gerichtet Carlo. soll ja nur dein, ups, wie schriebst du selbst: … deine grauen Hinrzellen wieder auf Vordermann bringen:
5.2.09,19:24: @Martin: deine bestenfalls zumeist sehr subjektiv, aber deshalb keinesfalls bespielhaft, geschriebenen Kommentare sind einfach lächerlich, ohne wahre Substanz…
Wenn Du Äpfel und Birnen zusammenzählen möchtest, versuche es doch bitte anderen Ortes. Aber auch dort wird Dir dies nicht gelingen und kein auch nur halbwegs informierter mündiger Bürger auf diesem Globus wird für Deine realitätsfremden Ergüsse und Manipulationen…
7.2.08,10:15
Deine persönlichen Behauptungen über mich sind schlichtweg eine Lüge und eine bodenlose Frechheit!!!
Genauso, wie fast alles in deinen bisherigen, bestenfalls selbstgefälligen, Kommentaren dummes Geschwätz
7.7.08,02:21
@marco: Die Kommentare die Du zum besten gibst sind übelste Polemik! Sie haben in keinster Weise irgend etwas mit Realität und Sachlichkeit zu tun. Ich denke, Du glaubst selbst nicht, was Du schreibst. Eine derart hirnrissige Meinung zu vertreten, das ist doch schlichtweg KRANK!!!
Außerdem gehen Deine agressiven, intoleranten und menschenverachtenden Kommentare am Thema “Ingrid ist frei!” doch VOLL vorbei
17.4.08,20:02
Hallo Marco & Hector,
eure Argumentation und Interpretation ist für mich nachvollziehbar, auch wenn es einigen hier in diesem Blog diese Art der Argumentation an Hand von Fakten so nicht Recht zu sein scheint und sie sich dann aus reiner Uneinsichtigkeit mit Verbissenheit wie ein Aal winden und mit allen möglichen, aber nicht geeigneten oder unpassenden Vergleichen, von der Wahrheit abzulenken bzw. diese in Frage zu stellen versuchen…
18.4.08,09:58
Wer sich hier wohl im Kreise dreht, Miguel, und wer vielmehr sich ständig wiederholend mit vielen Worten oft nur sehr wenig wirklich konkretes zum Ausdruck bringt bzw. bewußt oftmals den “Kern der Sache oder aber den Kommentar eines anderen… bist du…
31.3.08,10:33
@Gordis. MANN O MANN, Gordis!!! Es wird wirklich ALLERHÖCHSTE ZEIT dass Du wieder bei Deinem Käptn auf der Brücke stehst, ENDLICH die GEFÄRBTE Brille abnehmen musst, damit mit euer Schiff nicht auf ein Riff läuft! Der zusätzlich frische Seewind wird dann hoffentlich Deine grauen Zellen wieder auf Vordermann bringen
1.4.08,12:18
@Miguel: Weißt Du, Deine z.T. mehr als DUMMERHAFTIGEN und bereits SELBSTBEANTWORTETEN FRAGEN, möchte ich verständlicherweise nicht weiter kommentieren. Eigentlich hätte ich da schon etwas mehr von Dir erwartet. Daher gehe ich auf diesen “Quatsch” verständlicherweise nicht darauf ein…
1.4.08,13:45
@Miguel: Schade, aber ich habe jetzt einfach keine Lust mehr, auf dieser Ebene weiter zu diskutieren. Alles wesentliche zum Thema habe ich außerdem bereits, z.T. mehrfach, gesagt. Ich mag mich einfach nicht in irgendwelche Nebensächlichkeiten verzetteln.
28.3.08,10:56
@Gordis & Martin: Mit ständig neuem und bewusstem VERDEHEN, und VERFÄLSCHEN werdet ihr beide NIE weiter kommen in Richtung WAHRHEITSFINDUNG, und es wird am allerwenigsten LETZTENDLICH euch persönlich etwas nützen. Nur Dummen und/oder Desinteressierten, und wirklich nur denen, könnt ihr SOETWAS vielleicht “einreden”
28.3.08,12:47
@Miguel: Mir geht es schlichtweg um die Realität, um die Wahrheitsfindung und um nichts ANDERES! Darum lese ich und darum schreibe ich hier, aber keinesfalls um mich hier PERSÖNLICH “selbstzuverwirklichen” o.ä.. Rein PHILOSOPHISCHE Spekulationen und Erwägungen gebe ich nicht ab und ich lege auch keinen Wert auf solch “KÖNNTE JA VIELLEICHT DOCH SEIN”-Antworten(die alles doch nur “verwässern” sollen), bzw. werde ich künftig darauf nicht mehr weiter darauf eingehen, da dieses weder meiner Denkungsweise noch meiner Argumentationsweise entspricht.
25.3.08,19:54
@El tontote: Es ist wirklich ein äußerst schlechter Stil, so total unqualifiziert zu kommentieren! Wenn Du ZWEIMAL das gleiche dumme Zeug schreibst, so wird es dadurch noch lange nicht richtiger…
25.3.08, 22:08
Liebe Blog-Autoren, eigentlich habe ich, aus geg. Anlaß erwartet, dass der Herr EL TONTE von euch wegen dessen fortgesetzter Diffamierung und Verunglimpfung von Kommentatoren, einmal gemaßregelt und an die “Spielregeln” erinnert werden würde…
zum Abschluss lieber Carlo noch dies: das allerletzte Zitat dass ich kopierte:
liebe Blog-Autoren blabla.
sie sollten dich mal Massregeln. wenigstens im Bereich Forum !!!!
l.G.Don-Pedrinio
@Don-Pedrinio:
Was beabsichtigst du denn mit Deiner komischen Auflistung? Es zeigt doch nur, dass Du krampfhaft versuchst, aufgrund der von mir kritisierten eigenen Widersprüche in deinen Posts, mir eine Retourkutsche zu geben. Finde ich total unangebracht und es zeigt doch nur deutlich, was für ein Mensch Du in Wirklichkeit bist. Eine ausdrückliche Bewertung erspare ich mir besser, denn das weißt du sicher selbst am besten und möchte mich von daher keinesfalls mit dir auf eine Stufe stellen.
Don-Pedrinio schreibt:
ja gut Carlo, dann zitiere ich mal eine weitere äusserung von dir
aus dem März 2008:
….wird bei den Nachbarn alles was man nur irgendwie kann vergittern kann, mit Rejas geschützt, und dennoch werden die Motorräder, die mit bis zu 5(!) Personen(alle ohne Helm) besetzt das Straßenbild bereichern, aber von der überforderten Polizei unbehelligt bleiben …
Na und? Vor zwei Tagen war meine Meinung doch die gleiche:
„Wenn der Passant und Fußgänger, ohnehin schon ständig in Angst und auf der Flucht vor diesen massenhaft vertretenen Motorradrowdies, ständig im Stadtbereich auf die mehr als defekten Gehwege -(sofern man diese überhaupt als solche bezeichnen kann)“ (mein Post in Kolumbienunterricht für Anfänger1).
Hier noch ein weiteres Zitat von Don-Pedrinio:
„hast du sehr viele links gepostet und mich auf den dummen Gedankenn gebracht, dass du 2 Pseudos benutzt“
Das hat dein Freund Martin alias Martin5 aus Medellin bereits einmal hier behauptet bzw. geschrieben … ach ja und Du hattestdamals nichts eiligeres zu tun, als meiner Frau, die noch nie hier im Blog gepostet hat, kurzweg den Namen Frederica anzudichten. Ich möchte mich dazu nicht weiter äußern, das gebietet mir mein Anstand nicht. Es ist aber unwahr und ich möchte mich keineswegs auf dein Niveau begeben . Akzeptiere das bitte. Da nützen auch deine“ weissen Fahnen“ aus deinem letzten Post nichts, um die ich dich auch nicht gebeten habe. Auflistung von dutzenden, total aus dem Zusammenhang gerissener Posts von mir aus den letzten Monaten, empfinde ich einfach als lächerlich zumal meine natürlich und möchte ich mal als einen billigen Propaganda versuch von Dir abhaken, der allenfalls jemand, der so schlau ist wie zwei dumme überzeugt oder beeindrucken kann. Also Don-Pedrinio, lass es besser, ebenso wie du ständig erneut versuchst , mich schulmeistern zu wollen. Und verzeih mir bitte, dass ich mich nicht weiter zu dem Gesülze deines letzten Posts äußern werde, es ist mir einfach zu blöd. Außerdem wer Interesse hat, der kann die von Dir sorgfältig angeführten Posts, leicht in voller Länge nachlesen. Ich versichere hier nochmals, dass ich auch gar nicht nicht wüsste was ich den jeweiligen Beiträgen zufügen sollte oder abzuändern hätte. Ich stehe zu meinen Posts!
Dein billiges Abschlusszitat, Don-Pedrinio:
„zum Abschluss lieber Carlo noch dies: das allerletzte Zitat dass ich kopierte:
liebe Blog-Autoren blabla. sie sollten dich mal Massregeln. wenigstens im Bereich Forum !!!l.G.Don-Pedrinio“
Dein Aufruf die Blog-Leser gegen mich aufzuwiegeln qualifiziert dich von selbst … . Ich denke mal, da weiß ein jeder im Bloc ohnehin seine eigene Meinung korrekt zu äußern.
Ich habe eigentlich schon etwas mehr Vernunft von Dir erwartet, Don-Pedrinio … insgesmt betrachtet.
Allen noch einen schönen Samstagabend!
schau mal Carlo,
dass was du von dir gibst ist grösstteils DUMMES GESCDHWÄTZ. kaum ein mensch auf dieser erde verträgt es, wenn er von einem andern menschen auf diese art angemacht wird. entsprechend ist seine reaktion diese was er von dir oder so einem menschen hält.
schlichweg schrott. umso älter ein mensch wird desto mehr lernt er, dass ihn dummes geschwätz NIE weiter bringt. es ihm mehr feinde macht als freunde.
das oberste gesetz einer jeden unterhaltung ist stets das gleiche. den andern für vollwärtig anzuerkennen. tust einer dies nicht indem er das gefühl hat, andere mit irgendwelche unterstellungen blos zu stellen so verliert er sein gesicht. je nachdem wie intelligent die menschen sind, quer durchs band gleich alle mitlesenden.
ich habe dir vorgestern ein privates mail geschickt. dich nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass du dich damit quer durch nur lächerlich machst. deine reaktion ist, dass du versuchst in absolut jedem deiner sätze ein von oben herab einzubringen.
dass Carlo, dass ist krankhaft !!!!
wenn du fähig bist, menschliche stärke zu zeigen, dann akzeptierst du das. willigst ein, dass dein stil vieloleicht doch etwas forsch war. tust dus nicht, so verlierst du jede glaubwürdigkeit.
schau, eine diskussion führen, mit andern menschen ist IMMER den andern zu akzeptieren. will einer dieser gruppe andere mit (ja icvh gebs zu, du hast einen drauf it dem umang von worten) wortspielereien fertig machen, so verliert er in den meisten fällen seine glaubwürdigkeit. egal welch ein schrott andere vielleicht manchmal von sich geben, sachlich bleiben -als antwort darauf- ist weit schwieriger, als grosskotzig andere fertig machen zu wollen.
solche menschen verlieren jegliche freunde, scheitern letztendlich in ihrer umwelt. Carlo, so frage ich dich, bist du in deiner heimat wegen deiner art zu sein, wegen deiner art mit andern menschen umzugehen gescheitert? versuchst du dein glück hier auf der andern seite der erde? dann ist kolumbienaber genau der falsche ort dies zu tun, denn hier herrscht mehr als anderswo menschlichkeit, herzhaftigkeit, offenheit und ehrlichkeit.
ja ich kenne deine antworten bereits: farc, krieg, eine falsche regierung usw.
nein Carlo, die menschen hier können nichts dafür. als sie geboren wurden war es schon so. aber sie versuchen das beste aus den gegebenen umständen zu machen. die ersten instanzen ¨dazu sind frieden herzustellen, dass ist natürlich mit einer organisation wie es die farc ist ein ding der FAST unmöglichkeit.
deine postings sagen: diese blöden kolumbianer sind dazu unfähig. ich brauch dazu nicht mal dich zu zitieren, denn wer wirklich mitliest kennt deine standpunkte nur zu genau. paralell zu dir kenne ich einen deutschen. 30 jahre alt sein name ist alex. wie du lebt er hier und zweifelt ihnen allesmögliche nach. Carlo, Kolumbien wird nie eine deutsche enklave sein. es ist ein eigenständiges land und es hat seine eigenen probleme die es zu lösen versucht.
genau wie dieser alex kommst du daher und sagst die regierung soll abtreten, weil sie unfähig ist. genau wie dieser alex willst du das land kolumbien nicht so akzeptieren wie es ist. es ist ein anderes land als deine heimat. andere gesetze gelten hier. aber vorsicht bitte mit diesen worten. es sind nicht die gesetzt wie sie in irgend welchen regeln stehen sondern es sind die gesetze nach denen die menschen leben und ihren teil dazu beitragen, dass es irgendwann (nicht heiute oder morgen sondern in vielen jahren) so sein wird wie es in europa heute der fall ist.
wenn dir Carlo ein eintrag nicht passt, dann hast du das gefühl, diesen menschen der den eintrag gemacht hat fertig zu machen, indem du ihn versuchst mit worten wie hirnrissig oder dumm usw. blos zu stellen. viele user, viele andere namen sind verschwunden. weil sie es nicht nötig haben, auf so dummes geschwätz (und das letztendlich ist dein eigenes Carlo) eingehen zu wollen.
kaum einer traut sich hier mitzureden, weil er es nicht will, von so einer art blöd angepöbelt zu werden wie du es mit vorliebe tust. es ist sehr schwierig sich dem stellen zu wollen ohne auf ein gleich tiefes niveau zu fallen wie du es ausübst. die meisten menschen dieser erde sind nicht so wortgewandt wie du es bist Carlo. das muss ich hochachtungsvoll anerkennen. aber dies sinnvoll in dein leben (oder wenigstens in diesen blog einfliessen zu lassen) dass lieber Carlo, dass ist gar nicht dein ding.
@Don-Pedrinio:
wäre es nicht wirklich einmal vernünftiger und an der Zeit, endlich von deinem „hohen Roß herab zu steigen“ um andere Mitglieder hier Blog, die nicht gewillt sind, bedingungslos deine Posts respektieren bzw. deine Meinung zu importieren, „fertig machen zu wollen“ ? Denke bitte einmal darüber nach oder versuch es zumindest, danke!
Viele Male habe ich bisher, leider vergeblich versucht dich darauf aufmerksam zu machen! Es bringt einfach nichts. Anscheinend ist es dir nicht möglich, eine (korrekte) Kritik zu ertragen und darauf, entsprechend angemessen, zu antworten.
Entschuldige nun bitte, wenn ich dir hiermit ganz offen und unverblümt dir sage, dass ich künftig nicht mehr auf deine Posts weiter eingehen, da mir deine unangemessene Vorgehensweise, mit dem Ziel einen Menschen(z. B. mich), dessen Meinung dir nicht gefällt,, mit allen( dir möglich ) zu verunglimpfen. So stellst Du z.B. gezielte Fragen in den Raum, auf die du dir dann sogleich die von dir gewünschte Antwort gibst. Dami versuchst du den anderen(mich) schlichtweg „an die Wand zu drücken“, auf diese sehr üble Weise fertig zu machen. Mag sein, dass du mit dieser miesen Vorgehensweise bei anderen „Erfolg“ hast bei mir zumindest nicht.
Don-Pedrinio, eigentlich wollte ich auf deine ständig wiederholten, aber trotzdem immer noch unwahren, “Anspielungen“, haltlosen Unterstellungen usw. nicht mehr antworten, diese ignorieren. Frei nach dem Motto: der klügere gibt nach! Nur allzuoft habe ich mich bereits vergeblich dazu geäußert(ist ja alles außerdem nachlesbar) und dir gesagt warum diese Bestand haben. Wenn du mich nicht verstehst oder vielleicht mich auch nicht verstehen willst(was ich inzwischen eher glaube), so ist dies einzig und allein dein Problem, das du zu vertreten hast, Don-Pedrinio!
Jedoch aus deinem letzten Post muß doch noch folgende Zitate von dir kommentieren:
1. Zitat von Don-Pedrinio: „solche menschen verlieren jegliche freunde, scheitern letztendlich in ihrer umwelt. Carlo, so frage ich dich, bist du in deiner heimat wegen deiner art zu sein, wegen deiner art mit andern menschen umzugehen gescheitert? versuchst du dein glück hier auf der andern seite der erde? dann ist kolumbienaber genau der falsche ort dies zu tun, denn hier herrscht mehr als anderswo menschlichkeit, herzhaftigkeit, offenheit und ehrlichkeit.
ja ich kenne deine antworten bereits: farc, krieg, eine falsche regierung usw.“
Mein Kommentar dazu:
Also ich lebe gerne in in einer der schönsten Gegenden in Deutschland und ich bin weder gescheitert noch habe ich sonst irgendwelche Probleme dort.
Ich bin gerne das Winterhalbjahr über in Kolumbien, da ich den Winter und die Kälte nun wirlich nicht mag. Das schrieb ich aber bereits schon einmal in einem anderen Post, und du hättest aufgrund deiner beachtenswert sorgfältigen Recherchen meiner Posts, dies wissen müssen bzw. wissen können. Hast du an meiner Lebensweise etwas auszusetzen ? Dann sag es bitte ! Im übrigen würde ich dich nicht nach deinen Gründen, in Kolumbien zu leben fragen … es ist doch Privatsache oder? Nocheinmal möchte ich dir Wiederholt sagen, dass du es ENDLICH und ein für allemal begreifst: ich bin sehr gerne in Kolumbien , aber ich möchte meine fdeutsche Heimat deshalb noch lange nicht aufgeben! Ich bin auch anpassungsfähig hinsichtlich der Verschiedenheit der Kulturen und ich mag viele Koumbianer wie auch viele Deutsche. Aber: ich bin nicht damit einverstanden ich akzeptiere nicht , wenn geltende Gesetze bewusst und vorsätzlich nicht von den Bürgern eines Landes bewusst ignoriert und nicht eingehalten werden. Da habe ich aber leider gerade in Kolumbien viele schlechte Erfahrungen machen müssen. Doch auch das schrieb ich bereits in meinen Posts. Es sollte dir, Don-Pedinio, auch als schweizer Eidgenosse, klar und verständlich sein, dass Toleranz und Anpassung in keinster Weise etwa mit der Akzeptanz von Illegalität gleichzusetzen ist. Aber anscheinend siehst du nachweislich diese eindeutig negativen Dinge, zumindest auf dich persönlich bezogen, in deinen Posts lockerer aber auch wiederum widersprüchlich, je nach dem … ja, und gerade das kritisiere ich an dir.
Eine bewusste Ignorierung bestehender Gesetze, insbesondere natürlich Korruption, lehne ich in jedem Fall strikt ab, gerade auch für Kolumbien, da dies eine Ursache vielen Übels in Kolumbien ist! Dazu zählen natürlich auch deine von dir angepriesenen so erfolgreichen „Bestechungserfolge“ bei den kolumbianischen Behörden insgesamt. Nur in einer absoluten Notlage kann und muß ich dafür Verständnis aufbringen.
2. Zitat von Don-Pedrinio:
„nein Carlo, die menschen hier können nichts dafür. als sie geboren wurden war es schon so. aber sie versuchen das beste aus den gegebenen umständen zu machen. die ersten instanzen ¨dazu sind frieden herzustellen, dass ist natürlich mit einer organisation wie es die farc ist ein ding der FAST unmöglichkeit.
deine postings sagen: diese blöden kolumbianer sind dazu unfähig. ich brauch dazu nicht mal dich zu zitieren, denn wer wirklich mitliest kennt deine standpunkte nur zu genau. paralell zu dir kenne ich einen deutschen. 30 jahre alt sein name ist alex. wie du lebt er hier und zweifelt ihnen allesmögliche nach. Carlo, Kolumbien wird nie eine deutsche enklave sein. es ist ein eigenständiges land und es hat seine eigenen probleme die es zu lösen versucht.“
Mein Kommentar dazu:
Auch wenn ich mich dazu m.M. nach bereits früher geäußert habe:
Natürlich bestimmen die Menschen weltweit ihr Schicksal selber, das zeigt immer wieder die Gegenwart , aber auch die Geschichte. Diese Möglichkeit haben auch die Kolumbianer. Was versuchen denn die Kolumbiner deiner Meinung nach nun wirklich zu ändern/verbessern? Ich denke, allenfalls versuchen sie „klarzukommen“!
Das schöne und interessante Land Kolumbien ist, z.B.von der Natur her, wesentlich reicher als z. B. Deutschland oder auch deine Schweiz.
M.E. „dümpelt“ die Masse der Kolumbianer(außer der reichen, machthabenden Oberschicht natürlich) gelassen und entmutigt seit Jahrhunderten dahin, sie finden keinen Weg, trotz vieler, aber stets vergeblicher Versuche,. Aus der Sicht eines Europäers sind die sozialen Probleme so riesengroß, nur einmal die Kluft zwischen arm und reich zu nennen. Die zweifelsfrei stets erneut regierende Oberschicht hat aus Eigennutz nicht das geringste Interesse daran die miserable Situation im Lande wirklich zu verändern, sprich sozialer und demokratischer und damit lebenswerter zu gestalten.
Deine Behauptung ich hätte MEHRMALS ernsthaft geschrieben “ diese blöden kolumbianer sind dazu unfähig“ ist eine erneute persönliche Frechheit und nicht haltbare Unterstellung mir gegenüber, und ich bitte von daher, den zivilisierten Schweizer Don-Pederinio,
öffentlich hier um eine Rücknahme bzw. um eine Entschuldigung! Danke!
Mehr möchte ich mich zu deinem, insgesamt total unqualifizierten Kommentar, nicht schreiben, denn wenn du meine vorangegangenen Kommentare aufmerksam und vollständig gelesen und auch verstanden hast, dann findest du bereits, teilweise wiederholt, dort meine entsprechenden Antworten.
Don-Pedrinio, ich sehe nicht den geringsten Anlass, meine hier im Bloc geschriebene Meinung und meine Ansichten zu revidieren, mit der Ausnahme, dass ich zu der sicheren Erkenntnis gelangt bin das eine Kommunikation unter den bisherigen Umständen mit dir zweck- und sinnlos ist. Schade um die schöne Zeit die dafür geopfert wird und doch nichts bewirkt!
Don-Pedrinio, denke doch bitte noch einmal über dein Verhalten und über deine, für mich zumindest, unangenehme Art und Weise, zu argumentieren, nach … und verstehe mich doch bitte(versuche es bitte zumindest) richtig, mit Sachlichkeit und mit gebührender Fairnis! Ich will niemanden persönlich angreifen, warum auch, aber: ich lasse mich, als mündiger Bürger, auch von niemandem ungerechtfertigt angreifen oder gar in den Dreck ziehen, egal von wem … .
In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag!
Auch mir ist es zu blöd, in diesem Sinne weiter zu schreiben. Das Grundziel habe ich dennoch erreicht, dass deine pöbelnden Sprüche aus dem Forum verschwunden sind und du mit dem Martin immerhin halbwegs die Friedenspfeiffe rauchst. Das kann natürlich auch nur Sonntags bedingt sein, weil du vielleicht gerade aus einer Kirchenmesse zurück gekehrt warst…
Du hast aber ein paar Punkte über Kolumbien angeschnitten, welche nicht zu meinen Erkenntnissen passen.
Familie Hans Muster lebte im Choco. Als Hans oder Hänschen 11 war, klopfte die Farc an die bescheidene Behausung der Familie. Für Hänschen das erste Mal, dass er überhaupt fremde Menschen sah. Leider musste erfahren, dass diese nichts gutes mit sich brachten. Sie wurden vertrieben. 4 Jahre lebten sie in einem Durchgangsdorf für vertriebene. In dieser Zeit verstarb sein Vater an einer Infektion, da es dort vor allem an Ärztlicher unterstützung fehlt. Irgendwie habens sie es dann geschafft und sind bis nach Cucuta weiter gekommen, wo sie jetzt ein Jahr sind. Hänschen und seine Geschwister putzen im Strassenverkehr Autoscheiben für den Hauch eines Trinkgeldes, während die Mutter mit einem Schild auf ihre Umstände aufmerksam macht.
Fam. Maria Meier: wer der Vater ist, weiss man nicht genau. Die Mutter (leider Alkoholikerin) tingelt sich mit gelegentlichen Jobs durchs Leben. Die Fam. Lebt irgendwo in einer Col Stadt in einem Estrato 1. Marira wurde schon mit 8 auf die Strasse geschickt um dort für ein Minimum an Gewinn Süssigkeiten zu verkaufen. Mit 15 findet sie heraus, dass wenn sie ihren Körper verkauft, es ein etwas ringer verdientes Geld ist. Mit 18 konnte sie dann ab der Strasse in einen Massageschuppen wechseln, wo man sie auch heute noch tätig ist. Leider aber nur noch als Putzfrau, da sie altersbedingt (hässlich geworden) kaum mehr einen Freier findet.
Campensino Huber: Vater und Mutter sind analphabeten. Die beiden erstgeborenen Söhne ebenfalls. Jetzt kam noch ein Nachzügler zur Welt und oben in den Bergen der entmilitarisierten Zone wurde erst gerade eine kleine Schule durch spendengeldern von Europäern eröffnet. Für die Familie reicht es gerade um sich über Wasser zu halten. Der schönste Luxus den sie sich bisher leisten konnten und der ein bekannter für sie reparierte ist ein alter schwarzweiss Fernseher. Der Nachzügler wird bestimmt ein weiser Mensch, denn das Dorf ermöglicht ihm gratis 3 Jahre lang in die Schule gehen zu können.
Familie Keller: man sagt, dass der Vater zu seinem Reichtum gekommen ist, da er irgendwie mit Drogen etwas zu tun hätte. Niemand weiss es genau. Als sie 10 ist, überschreibt der Vater seiner Tochter ein paar Fincas und ein Wohnblock. Als sie 17 ist schenkt er ihr einen grossen Mercedes womit sie zur Schule fährt.
So, das ist Kolumbien. Das sind keine Einzelfälle sondern das wahre tägliche Leben. Aus meiner Warte: keines der Kinder kann etwas dafür in welcher Familie es geboren wurde. Aber entsprechend derer ist der Lebensweg massiv vorbestimmt.
Gemäss Carlo: jeder Mensch bestimmt sein Leben selbst. Jeder hätte die selben Möglichkeiten, wenn er nur wollte.
Tsja, da fehlen mir als Reaktion darauf die Worte.
ich kann dazu höchstens noch erwidern: wenn du in Europa Menschen und Familien mit einander vergleichst und deren Möglichkeiten ansiehst, dann ziehe ich mit dir gleich. tust du dies mit einem Land der 3. Welt, dann hast du Tomaten auf den ugen oder es fehlt dir an Lebenserfahrung. leider etwas unrühmsam aber offenbar dein Werkzeug. du versuchst dieses manco mit pöbelnden lehrmeisterischen Sprüchen wett zu machen. verhadderst dich darin derart, dass du es nicht mal mehr merkst. es dabei in fast jedem 2. Satz schon fast wie ein Boxkampf aussieht welchen du gewinnen musst.
Abschnitt 2:
In meiner diesjährigen Reise durch Kolumbien habe ich erstmals feststellen können, dass überall im Lande orange gekleidete Bürger Strassenarbeiten verrichten. Bedingt durch die unterschiedlichen Regionen sind dies: Rasen mähen, Erdrutsche mit Schaufel und Karre wegzuräumen oder Büsche und Bäume zu stutzen. oder hauptsächlich und vielerorts: neue Wasserwege zu erstellen, denn Wasser und Regen stellen auf Kolumbiens Strassen das wirklich grösste Problem des gesammten Landes dar. Las erst kürzlich einen Artikel darüber. Paralell dazu räumen sie auch den aus Menschenhand verursachter Unrat weg.
Wer durch Kolumbien fährt, kann –muss nicht- dies wirklich überall feststellen. Auch in abgeschiedenen Regionen. Meine Reise brachte mich aber nicht durch das Dept. Huila, daher bin ich bezüglich jener Region auf die Aussagen anderer angewiesen.
Etwas aber und dies dreht sich rund um die Erde, etwas aber ist überall gleich. Sobald in irgend einem Land der Strassenrand nicht mehr von der Farbe Grün geprägt ist und es dann eher Steppen- bis wüstenhaft ist, dann wird solcher Unrat viel weniger weg geräumt als da wo eine Wiese gemäht werden muss. Und dieses Übel hat mit einem Land Kolumbien reichlich wenig zu tun. Sondern ist ein Übel, dass im Menschen zu suchen ist, egal wo er wohnt. (Europa, Afrika, oder Neiva). Aber je nachdem wie der Mensch sich darin bewegt es ihm als spezielles bis unverständlich Rückständig vorkommen kann. Je nachdem eben dieser Mensch eine Welt mit Vorurteilen behafteten Augen betrachtet oder neutral objektiv. Gelle Carlo. Vielleicht mangelt dir tatsächlich an Lebenserfahrung. Weltgewandtheit. Deinen eigenen Aussagen zu Grunde dreht sich dein Leben ja hauptsächlich um die allerschönste Gegend der Welt (deinen Wohnort und jene Umgebung sowie der andern Seite der Erde namens Neiva.
ich mag mich an letzteres erinnern: als ich etztes ahr da durch gefahren bin viel mir auf, dass es rund um Neiva Steppenhaft ist. eigentlich ist das ja “wurscht” auch in der noch tieferen magdalena ebene sieht es vielfach steppenaft aus.
@Don-Pedrinio:
„Auch mir ist es zu blöd, in diesem Sinne weiter zu schreiben. Das Grundziel habe ich dennoch erreicht, dass deine pöbelnden Sprüche aus dem Forum verschwunden sind und du mit dem Martin immerhin halbwegs die Friedenspfeiffe rauchst. Das kann natürlich auch nur Sonntags bedingt sein, weil du vielleicht gerade aus einer Kirchenmesse zurück gekehrt warst…“
Mein lieber Don-Pedrinio, es wird ja immer lustiger mit Dir und deinen Posts. Jetzt behauptest Du doch hier also ganz ungeniert und allen Ernstes, du hast dein Grundziel erreicht, dass ich „mit dem Martin die Fiedenspfeife rauche“.
Sind etwa nun „der Martin und Don-Pedrinio“ tatsächlich ein und dieselbe Person, die sich hier lediglich unter verschiedenem Alias „ein Stell dich ein“ gibt? Sollte das der Fall sein, es wäre ungeheuerlich, welcher Methoden du dich hier bedienst, mit dem alleinigen Zweck die Leute zu verarschen bzw. um zu stänkern.
Erkläre das jetzt bitte klar und deutlich und zwar ohne deine hinreichend bekannten komischen Fantasie-Gleichnisse á la „Hans Muster und /oder Maria Meier“ dafür zu verwenden! Danke!
Carlo
also bitte keine falschen Unterstellung. Ich habe nichts mit den schweizern Kaeskoepfen zu tun.
Martin,
danke für die Klarstellung. Dann weiß ich ja nun bescheid.
@Don-Pedrinio:
ich warte noch auf deine Erklärung bezüglich deines „erreichten Grundziels“.
Gestern, am 17.3., wurde erneut eine Geisel von der FARC freigelassen! Damit sollen sich nun angeblich keine weiteren ausländischen Geiseln in den Händen der Farc befinden:
http://www.dasjournal.net/news/370/ARTICLE/18887/2009-03-18.html
@ marco bitte melden
@ marco lebst du noch??????
dein letzter beitrag lautet auf den 11. feb. 11:41 damals wolltest du mit deinem fischerboot in den parque tayrona fahren und vor allem uns unwissenden danach darüber aufklären wie du das machst.
ich glaube dass die woche nun doch knapp verstrichen ist. so bitte ich dich dringlich mir zu beschreiben wie man es durchzieht. ich habe nächste woche besuch aus der schweiz und mit dem will ich in den parque tayrona gehen.
oder soll ich daraus -dass du so stumm bleibst- entnehmen, dass du des geizes wegen bisher noch nie im parque tayrona warst sondern einfach nur in einer nahen bucht ????
wer zu einem thema nichts mehr zu sagen hat obschon er das ganz unmissverständlich tun wollte, der schämt sich meist. oder will sich an seine eigenn einträge nicht mehr erinnern wollen. z.B. 7.2. 00:20 eben weil sie blos leere luft waren.
dennoch marco: ob es funktioniert oder nicht, lass es uns bitte wissen.
danke im voraus. D-P
Servus DP,
das mit dem Boot kannst Du schon machen, fahren immer so gegen 10.00 los ab Taganga.
Im Moment sollte das Meer ruhiger sein, weil der Wind nicht mehr so bläst. Das am Tag der Abfahrt checken !!!!!Du wirst aber auf jeden Fall 2 Stellen haben wo die Wellen sehr groß sind, mit Sicherheit wird alles naß sein wenn Du im Park ankommst.
Schau einfach mal beimir vorbei wenn Du in Taganga bist.
Saludos
Max