Unfassbar! Während ich diese Zeilen schreibe, erklärt Kolumbiens Außenminister Santos, dass 15 Geiseln befreit worden seien. Unter ihnen Ingrid Betancourt und die drei amerikanischen Staatsbürger! Sollte das sein? Kann das sein? Zu lange warten wir schon auf die Freiheit der Geiseln. Es fehlen noch viele, aber gerade Ingrid war zur Symbolfigur geworden und viele sahen sie als diejenige, die wegen ihrer politischen Bedeutung als letzte frei kommen würde. Die Möglichkeit, dass über ihren Tod während der Geisel-Haft berichtet werden würde, war uns allen stärker vor Augen, als über ihre Freiheit zu lesen.
Es ist im Augenblick unmöglich, auf die Seiten des El Tiempo oder anderen Medien zu kommen und uns die Meldung, die fast zu schön ist um wahr zu sein, schriftlich bestätigen zu lassen. Viele Fragen kommen auf, vor allem da es sich um eine militärische Aktion zu handeln scheint. Sobald wir mehr wissen, werden wir darüber berichten. Im Moment “nur” dies: Ingrid ist frei!

Das ist der Hammer, endlich! Ich kann es kaum erwarten die ersten Bilder im Fernsehen zu sehen…
Die Fernseh- und Nachrichtenmeldungen bestätigen, dass es sich um eine militärische Aktion gehandelt hat. Über die Aktion selbst liegen aber keine weitere Informationen vor, wo diese statt gefunden hat, ob es zu Gefechten kam und vor allem ob menschliche Opfer, bei diesen eventuellen Gefechten zu beklagen.
Einig sind sich alle Kommentatoren darin, dass dies ein weiterer herber Schlag für die FARC bedeutet, gehörten doch diese 15 Geiseln zu der Gruppe der 40 (aus über 700 Festgehaltenen) die gegen 500 inhaftierte FARC-Kämpfer ausgetauscht werden sollten.
Eines ist sicher: Die ganze Nation wartet vor dem Fernseher auf die ersten Bilder vom Militär-Flughafen Tolemaida, die den lang ersehnten Augenblick festhalten: Ingrid in Freiheit!
Gratulation an Kolumbien zur längst überfälligen, erfolgreichen Befreiungsaktion!!! Ein großer Sieg für die Menschlichkeit über die menschenverachtende Gewalt … kaum zu fassen! Auch Telesur berichtet soeben ausführlich darüber.
Spiegel berichtet … unter anderem, dass keiner bei der aktion verletzt worden sein soll.
hier in der schweiz wurde es gerade in der sendung 10 vor 10 als top neuigkeit gebracht. auch die CH zeitungen schreiben bereits darueber. da euch ort ect fehlt hier ein ausschnitt einer zeitung:
“…Sie sei ebenso wie drei US-Bürger und elf andere Geiseln aus der Hand der linken FARC- Rebellen gerettet worden, sagte Verteidigungsminister Juan Manuel Santos heute in Bogota. Allen gehe es den Umständen entsprechend gut. Gemäss «elpaís.com» erfolgte die Befreiungs-Aktion 72 Kilometer vom Ort San José del Guaviare entfernt, im Südwesten des Landes. Mit zwei Helikoptern hätten die Truppen die Guerilla angegriffen, erklärte Armeechef Freddy Padilla de León. Zwei Kämpfer der kriminellen Truppe seien festgenommen worden. Die Befreiten sollen nun zur Luftbasis Tolemaida gebracht warden, die nur 190 Kilometer von Kolumbiens Hauptstadt Bogotá entfernt liegt.”
mich freut es natürich auch ganz speziell.
liebe grüsse
Don-Pedrinio
das mit den Helikoptern scheint zu einem der Coups der Geschichte zu werden.
Angeblich hätte die FARC zwei private Hubschrauber gemietet um die Geiseln aus der Zone weg zu bringen. Die Armee hätte davon Wind bekommen und wäre dort mit zwei Hubschraubern, wie bestellt erschienen. Erst als sie in der Luft waren, sollen sie sich zu erkennen gegeben haben, es sei zu einem kurzen Gerangel mit den FARC-Leuten gekommen und … das war´s.
Tolle Geschichte gell?
Wer ist jetzt blöder? Die FARC, die zwei Hubschrauber chartert und sich so blöd austricksen lässt oder die amtliche Quelle, die, falls die Geschichte eine Mär ist, denkt, diese als bare Münze verkaufen zu können ….
So jetzt wurden hoffentlich auch einige Zweifler besaenftigt, dass das Militaer sehr gut ist.
Wenn ich es nicht gerade mit eigenen Augen sehen würde, könnte ich es nicht glauben. Die Tränen laufen mir über die Wangen vor Freude 15 Menschen zu sehen, die ihr Leben zurückbekommen haben. Dies bestätigt mich in meinem Glauben an die kolumbianische Regierung und an das Militär….und vor lauter Emotionen bin ich ganz sprachlos geworden. Ein wunderschöner Tag mit der Hoffnung auf die Freiheit für alle Geiseln und ein Land ohne Krieg!!!
Vielleicht können wir dieses Jahr noch ein paar Fässer mehr auf machen. Wirklich gute Nachricht!
Die Bilder und Worte der letzten Stunde waren wirklich mehr als beeindruckend. Ganz Kolumbien stand still. Selbst das Play-off Finale der kolumbianischen “Bundesliga” wurde nach hinten verschoben. Kolumbien steht unter Schock, einem wunderschönen Schock.
Diesen Tag werde ich nicht vergessen. Es ist eine Ehre in einem Land zu leben, dass so eine Gemeinschaft aufgebaut hat, in dem im März ein großer Teil der Bevölkerung gemeinsam auf die Straße gegangen ist um ein Ende der Guerilla zu fordern und wo die letzten Monate geprägt waren von Hoffnung, nachdem es eine Erfolgsmeldung nach der anderen gab mit der heutigen Krönung.
Beeindruckend die Worte von Ingrid Betancourt bei ihrer Ankunft in Bogota. Gut überlegt sprach sie jedes Wort und dennoch gab sie überraschende Aussagen. Neben ihrer Mutter, die Uribe vehement kritisiert und angegriffen hatte, sagt Ingrid, sie sei froh nicht Präsidentin geworden zu sein. Uribe hätte es geschafft – vor allem dank seiner zweiten Amtszeit – der FARC so zuzusetzen, dass es nun zu diesen Erfolgen gekommen ist. Ich hätte es nie für möglich geglaubt, dass sie mit ihrem ehemaligen politischen Gegnern wie den Verteidigungsminister Hand in Hand geht und sie sich so herzlich umarmen. Auf die Frage ob sie sich vorstellen kann sich wieder für das Präsidentenamt zu bewerben meinte sie, es sei alles möglich, sicher sei aber, dass sie sich in den Dienst Kolumbiens stellen würde, so wie die Soldaten der kolumbianischen Armee. Wirklich bewegende Worte.
Sicherlich hatte die Armee lange Zeit gewusst wo sich die Geiselgruppe aufhält aber besonnen gewartet bis sie bei einem Einsatz die Möglichkeit hatte alle Geiseln zu retten. Diese Befreiung, die von Betancourt genau beschrieben wurde verdient höchste Anerkennung. Es sind nicht alle Details klar und vieles wird sicherlich erst in weiter Zukunft bekannt werden, aber ich kann mich jetzt schon festlegen, dass ich der Armee und der Regierung sehr dankbar bin, für das was sie geleistet haben.
Hier die entsprechenden Videos von Ingrids Aussage:
man kann eher davon ausgehen, das die france legion die ganze aktion geleistet hat unter zuhilfenahme der amerikaner!
diese aktion ist schlag in die gesichter von chavez, castro, ortega, morales, correa und der kirchners!
man kann nur hoffen, das die og. diktatoren ebenfalls bei aehnlichen aktionen hopps genommen werden und ihre gerechte strafe bekommen!
liebe gruesse an alle in lateinamerika aus dem zauberhaften costa rica, wo auch ueber 400 000 columbianos leben!
pura vida compañeras/os desde de costa rica!
@marco:
Meinst du das ernst? Dass demokratisch gewählte Regierungen “hopps” genommen werden sollen? Und von wem sollen sie “hopps” genommen werden? Damit begibst du dich auf das Niveau von Chavez und Correa, die Uribe entmachten wollen, obwohl dieser ebenfalls gewählt wurde.
No mas secuestros, no mas mentiras, no mas muertes, no mas FARC!
Diese Befreiungsgeschichte ist wirklich unglaublich. Hier in Berlin ist das zurzeit auch das Nummer 1 Thema in den Radio-Nachrichten. Ich habe es auch darüber als Erstes erfahren und habe gedacht “Ich hör nicht recht”. Ein schöner Tag!
Ich freu mich auch sehr für Ingrid, für die Familie, für alle die ihre Geschichte verfolgt haben. Dass sie von der landeseigenen Armee befreit werden konnte, ist natürlich wichtig für Kolumbien als Nationalstaat und für Uribe als Präsident und oberster Befehlshaber der Streitkräfte. Solche Momente sind natürlich pures Serotonin, einigt die Mensche und bringt gesellschaftliche Sektoren zusammen, welche sich im Alltag bekämpfen. Ich bin weder Euphoriker noch Verfechter des Glaubens an eine heile Welt in Zeiten des globalen Kapitalismus unter welchem Kolumbien ganz besonders zu leiden hatte und immer noch leidet. Aber dieser Tag ist ganz speziell. Momente der Gerechtigkeit. Sie könnte eine Symbolfigur für die Herzen werden.
Nochmals mein großes Kompliment und meine Anerkennung an Kolumbien für diese beispielhafte Befreiungsaktion. Eine großartige Leistung der Verantwortlichen und des kolumbianischen Militärs, die anscheinend diese Befreiungsaktion ohne jede fremde Hilfe zu 100%erfolgreich durchgeführt haben. Allederdings kein Wort, kein Glückwunsch der Nachbarn … weder von Chavez noch von Correa …, aber auch auch kein Wort des Dankes oder ein Glückwunsch von der US-Regierung an die Kolumbianer für die Befreiung ihrer 3 Landsleute! Mit totalem Befremden konnte ich dagegen nur die Ankunft und den Empfang der drei US-Amerikaner in Texas/USA im TV verfolgen … von den US-Behörden total abgeschirmt vor der Presse und ohne jeglichen Kommentar. Dieses US-Verhalten lässt mich sauer aufstoßen und ist mir total fremd und unerklärlich. Aber das nur am Rande, denn meine riesengroße Freude mit den Kolumbianern überwiegt diesen “Schatten” bei weitem.
Heute wacht das Land auf und es ist alles anders. Was? Ich denke die Kolumbianer sehen nun, dass ein Frieden möglich aus. Sie schütteln 40 Jahre Ergebenheit in das “Schicksal” FARC ab und merken, dass sie ihre Zukunft selber machen können und müssen. Ich denke es wird ein großartiges Jahr für Kolumbien
@eddi
welche klasse diese regierungen haben, welche du als demokratisch bezeichnest, zeigt am besten die staerke der farc!
warum hauen so viele menschen aus diesen laendern ab?
warum gibt es dort politische gefangene?
warum leiden die menschen in diesen laendern hunger?
also bitte, mach hier keine billige sozialistenpropaganda und sieh der wahrheit offen ins gesicht!
@marco:
In Ecuador und Venezuela leiden auch nicht mehr Menschen Hunger als in Kolumbien. Ich arbeite u.a. in einem ehrenamtlichen Projekt im Süden Bogotás und ich kann dir versichern, dass die teilnehmenden Jugendlichen unter Hunger leiden und größtenteils auch nur wegen der kostenlosen warmen Mahlzeit zu uns kommen.
Es gibt in Ecuador und Venezuela weit mehr kolumbianische Flüchtlinge als umgekehrt. Meine kolumbianische Ex-Freundin betreut als Psychologin kolumbianische Flüchtlinge im Auftrag der UNO (ACNUR), zuerst drei Jahre lang in Ecuador, seit kurzem in Venezuela. Mit der solltest du dich mal unterhalten, um das Ausmaß der Flüchtlingskatastrophe und die Konsequenzen der stillen Duldung der Paramilitärs durch die kolumbianischen Regierung und teilweise auch der Gesellschaft zu begreifen.
Zur Zeit der Wahl von Correa lebte ich selber in Quito. Diese Wahl lief nicht undemokratischer ab als die Wahlen von W. Bush oder Uribe. Also informiere dich mal, wie der Begriff “Diktator” definiert ist, bevor du hier wilde Anschuldigungen in die Welt setzt.
P.S.
Ob nun demokratisch gewählt oder Diktatur a la Fidel Castro, für alle die meine bisherigen Beiträge nicht kennen, wollte ich wiederholen: Das Gewaltmonopol soll meiner Meinung nach nur beim Staat liegen, deswegen finde ich ein konsequentes Vorgehen gegen FARC und Paras richtig. Die Unterstützung der FARC durch linksgerichtete Regierungen in den Nachbarländern ist eine Schande.
Ich freue mich für Ingrid und die weiteren 14 Geiseln und hoffe, dass alle bald frei sind, unter anderem eine gute Freundin von mir, die bereits vor 10 Monaten von den FARC verschleppt wurde.
@eddi die frage ist doch: wer repräsentiert den staat bzw. welche institutionen stehen dahinter und welche macht bzw. machtlosigkeit haben sie . der staat in kolumbien ist wahrscheinlich der schwächste von ganz amerika. du widersprichst dir, wenn du das gewaltmonopol des staates heraufbeschwörst aber kuba schlecht redest. das entscheidende ist doch die gewaltentrennung, der rechtsstaat bzw. die institutionelle beschränkung der staatsmacht. kolumbien wird meiner meinung nach v.a. von privaten akteuren dominiert. die farc ist EINER davon. da gibt es auch noch andere z.b. die multinationalen unternehmen, welche neben kapital auch viel gewalt mitbringen. der terror und die vertreibungen im choco sprechen eine deutliche sprache über den zustand des kolumbianischen staates und plädieren für eine vorsichtige kritik anderen nationen gegenüber.
hier in costa rica kaufen die exilvenezolanos milchpulver in rauen mengen, um es anschliessend in die heimat zu schicken, weil es im reichen aber sozialistischen venezuela so gut wie keine milchversorgung gibt.
@eddi
warum sind mehr venezolanos vor chavez gen ausland gefluechtet als columbianos nach venezuela?
die columbianer sind vor der farc gefluechtet und die venzolanos vor chavez!
vergleich bitte nicht aepfel mit birnen!
@eddi
ich hoere hier in costa rica von exilvenezolanos, das chavez bis zu 90% der wahlstimmen hatte.
eigenartig ist nur, das keiner(!) ihn gewaehlt hat und chavez zu millionen die menschen davonlaufen!
venezuela ist trotz oelreichtum pleite, kauft aber im grossen stil waffen, sucht seine verbuendeten im iran/nordcorea/china, strebt nach atomwaffen und unterstuetzt den narcoterrorismus der farc samt seiner lakaien in argentinien, bolivien, equator, nicaragua, china, iran, nordkorea!
hier ist ein millitaereinsatz der nato mehr als ueberfaellig!
@marco:
Ich glaube es gibt hier ein Missverständnis: Ich bin kein Chavista. Lediglich die Behauptung, Chavez und Correa seien Diktatoren wie ehemals Fidel Castro habe ich in Frage gestellt.
In Kuba gewinnt die kommunistische Partei jede Wahl mit 98%, also so wie in der DDR. Chavez hat nie so viel bekommen, und das letzte Referendum hat er sogar knapp verloren. Wäre Chavez ein klassischer Diktator, dann hätte er seine Niedarlage im Referendum zur Verfassungsänderung nie anerkannt. Deswegen ist er noch lange kein Demokrat, aber eben auch kein Diktator. Er ist ein selbstherrlicher, autoritärer Spinner, der eine gewisse Gefahr für die Region darstellt.
Meine venezolanischen Freunde seine Anti-Chavistas, erkennen aber das Problem darin, dass vor allem in den riesigen Armutsvierteln die Mehrheit Chavez wählt. Chavez hat es von Anfang an auf die Stimmen der Armen angelegt, weil die nunmal in der Mehrheit sind.
@Raphael:
Wo liegt denn hier ein Widerspruch? Das Gewaltmonopol liegt immer beim Staat, ob nun Diktatur oder Demokratie ist dabei erstmal egal. Der Diktator kein sein Gewaltmonopol halt leichter durchsetzen, weil keine Opposition kritische Fragen stellen kann.
@Marco und Eddi:
“hier ist ein millitaereinsatz der nato mehr als ueberfaellig!”
Zitate Eddi: “Trolle sind Personen, die in einem Forum durch extreme Aussagen lediglich provozieren und Reaktionen hervorrufen wollen. Vergleichbar mit einem Exhibitionisten, der sich an den Schockreaktionen seiner Opfer aufgeilt.”
und
“DA ES IN DIESEM FORUM (ZUM GLÜCK) KEINE ZENSUR GIBT, HILFT HIER NUR IGNORIEREN. ALSO BITTE GEBT DEN TROLLEN KEINE PLATTFORM, IGNORIERT SIE BIS SIE IN EIN ANDERES FORUM WEITERZIEHEN UND IHRE MASCHE DORT VERSUCHEN.”
Einem Troll wie Marco sollte man aber trotzdem einmal die Meinung sagen, da Ignoranz hier wohl nichts bringt.
Man oh man Marco. Meinst du deine Aussagen ernst? Sich offen fuer einen Militaereinsatz gegen souveraene Staaten auszusprechen? Deine Aussage ist genauso daemlich wie die von Pedro “Betancourt hätte man ruhig noch ein paar Jahre behalten können” im Kommentar zum Artikel “Ingrid wirklich in Freiheit”.
Einige hier im Forum sollten mal ihr Weltbild gruendlich ueberdenken.
Marco, woher nimmst du die Information, dass es sich bei den demokratisch gewaehlten Regierungen Venezuelas, Boliviens, Ecuadors oder gar Argentiniens um Diktaturen handelt? Wenn du schon so einen Mist schreibst, begruende dies wenigstens und gib auch zumindestens eine serioese Quelle an, die solch einen Schwachsinn verbreitet.
Woher hast du die Information, dass Chavez bei irgendeiner Wahl 90% der Stimmen erhielt? Chavez kann man in vielen Punkten kritisieren aber gewiss nicht dafuer, dass er illegal an der Macht ist.
Genauso wie von den “linken Spinnern” hier im Forum gefordert wird den Willen des kolumbianischen Volkes anzuerkennen und Uribe zu respektieren, muss man den Willen der Voelker Venezuelas, Boliviens oder Ecuadors anerkennen. Diese Laender haben sich nunmal fuer einen politisch anderen Weg als dem neoliberalen Modell entschieden – warum soll das nicht legitim sein?
Marco, vielleicht ist dir in deinem Weltbild entgangen, dass die Menschen in Kolumbien nicht nur vor der FARC, sondern zu einem Grossteil auch vor den Paras und der Drogenmafia fluechten. Und die letzten Jahre haben gezeigt, dass viele Mitglieder der jetzigen Regierung eng mit diesen Gruppen kooperiert haben. Und allgemein bekannt duerfte sogar dir sein, dass die Anzahl von politisch Verfolgten, Gefangen oder Getoeteten in Kolumbien weitaus hoeher ist als die in den “Diktaturen” von Venezuela, Ecuador, Argentinien oder Bolivien.
Also fang du einmal an, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen bzw. dich wenigstens ein kleines bisschen zu informieren, bevor du irgendetwas Plattes und Dummes in einem Forum wie diesem aeusserst.
Und bitte fang nicht an, mich jetzt als Chavista oder gar FARC-Symphatisant zu verunglimpfen, wie du es schon bei Eddi versucht hast – dass bin ich zu 100% nicht.
@Marcus
offnbar bist du ein sehr ignoranter und einsamer mensch ohne nachrichtenzugang, weil du dich hier so weltfremd aeusserst!
hier darst du deine absurden gedanken aussprechen, in den von mir genannten laendern nicht!
saludos desde de costa rica
@Marco
Es geht Dich zwar im Grunde nichts an, aber ich kann dir versichern alles andere als einsam zu sein.
Hier in Bogota kann man sich ueber die zahlreichen Fernseh- und Radiosender, Zeitungen (auch auslaendische Presse) oder dem Internet (unterliegt keiner Zensur) sehr gut informieren – daher kann ich ueber Informationsmangel nicht klagen. Deshalb habe ich Dich doch auch gebeten mir die Quellen zu nennen, woher du deine Informationen beziehst – gibt es die?
Leider hast du auch noch keine einzige meiner Fragen beantwortet. Wenn du es mir gut begruenden kannst, dass bspw. Argentinien eine Diktatur ist, lasse ich mich gern eines besseren belehren.
In welchem Punkt sind meine Gedanken absurd?
P.s.: Ob ich ignorant bin oder nicht sollen bitte die Leute beurteilen, die mich besser kennen.
Saludos Marcus
@Marcus
christina kirchner wurde samt ihrer lakaien in den usa mit einem koffer schmiergeld (vermutlich von chavez) hoch genommen. sie drueckt ihre eigenen waehler durch absurde steuererhoehungen in die armut (bauernstreik, versorgungskrise). chavez, morales und correa enteignen ohne klaren waehlerauftrag das volk, die firmen, drangsalieren opositionelle.
in nicaragua haust ortega wie ein sozialistischer irrer durch das land, mit dem resultat, das ueber 1 million nicas in costa rica leben, weil sie im eigenen land verhungern oder im knast verelenden wuerden! statt seinem volk etwas gutes zu tun, macht er sich zum helfershelfer der farc, chavez und dem versager morales.
quellen: cnn español, dw, nacion.com, teletica etc.
trotz massenprotesten in bolivien, argentinien, venezuela, nicaragua gegen die jeweiligen unterdruecker denkt dort niemand daran, sich dem waehler/freiheitswillen zu beugen.
stattdessen knuepft man tiefe bande zum iran(!) und nordkorea!
welche klasse von demokratie willst du verteidigen? eine “demokratie” gegen die waehler?
sieh dir costa rica an! seit ueber 45 jahren kein millitaer (wurde abgeschafft), transparent und lebenswert!
die schweiz von centroamerica eben!
ueber die roten suedamerikaner und nicaragua lacht man hier jeden tag aufs neue!
pura vida desde costa rica
heute Freitag abend sind die CH Zeitungen voll mit Artikeln wie:
WURDE INGRID BETANCOURT FREIGEKAUFT? oder: WAR IHRE BEFREIUNG NUR EINE SHOW?
dazu solche Artikel wie nachfolgender: “«Ich träume seit sieben Jahren von diesem Augenblick», sagte Betancourt kurz nach ihrer Ankunft. «Ich habe so viel aus Schmerz und Erniedrigung geweint. Heute weine ich aus Freude», sagte sie mit belegter Stimme. Sie sei überglücklich, «zu leben und frei zu sein».
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni bereiteten der 46-Jährigen auf einem Militärflughafen bei Paris einen emotionalen Empfang. «Willkommen Ingrid Betancourt, Frankreich liebt Sie», sagte der sichtlich bewegte Präsident, der sie umarmte und an den Händen hielt.
Lösegeld statt spektakuläre Befreiung?
Trotz der grossen Freude über die Ankunft der Ex-Geisel in Europa kommen jetzt böse Gerüchte auf: Die spektakuläre Befreiung sei nur eine Inszenierung gewesen, berichtet das Westschweizer Radio RSR unter Berufung auf eine ungenannte, «glaubhafte und in den vergangenen Jahren mehrfach erprobte» Quelle.
In Wirklichkeit hätten die kolumbianischen FARC-Rebellen rund 20 Millionen Dollar für Betancourt und die 14 weiteren Geiseln bekommen, die vor knapp zwei Tagen im Südosten von Kolumbien freikamen.
Hinter dem Freikauf steckten die USA. Zusammen mit Betancourt waren am Mittwoch auch drei US-Bürger freigekommen. Bei ihnen habe es sich in Wirklichkeit um FBI-Agenten gehandelt, meldete RSR weiter. Merkwürdig sei auch, dass keine Videoaufnahmen von der Aktion gezeigt worden seien.
Die kolumbianische und die französische Regierung dementierten, Lösegeld gezahlt zu haben. Auch Betancourt selbst wollte den Bericht nicht glauben. Sie habe nicht den Eindruck gehabt, dass es eine Inszenierung gewesen sei, sagte sie.”
oder dieser von 20min.ch: http://www.20min.ch/news/ausland/story/27455292
und: http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/hugostamm/904085.html
solches sollte meiner Meinung nach nirgens in der Col Presse zu lesen sein. die Frage ist aber wie lange es geht bis man in Col. davon Wind kriegt.
da kommt mir @Miguels Eintrag in den Sinn: 2.Jul.-17:18 letzter Abschnitt…
ich schliesse mich denn Miguel an. was ist, wenn dies eine Mähr ist? eine Inszenierung zu einem Zeitpunkt in der die Col. Regierung etwas Schlagseite bekommen hat. ich zitiere wiederum Miguel und dessen Artikel: Yidis – Quo vadis Uribe? Kolumbien erwacht mit einem politischen Kater….
natürlich auch nur eine wage Annahme. so wie hier viele andere sich mit ihren Meinungen äussern
@Marcus
ich wuensche mir fuer kolumbien, das es den gleichen weg geht wie costa rica, sich wandelt, in bildung investiert, sich fuer oekotourismus oeffnet und den wandel von einem agrarstaat zu einem inovativem land schafft!
uribe hat schon viel gegen den narcotraffico geschafft. eigenartig ist nun, das bolivien, equator, cuba und venezuela die narcohauptlieferanten sind.
@ Marco
Mir ging es in meinem Kommentar nicht darum, irgendeine Art von Demokratie zu verteidigen. Ich wollte nur klarstellen, dass die von dir genannten Laender keine Diktaturen sind (Ausnahme natuerlich Kuba). Diese Aussagen von dir sind einfach falsch und ich glaube nicht, dass irgendjemand dies hier anzweifelt. Das es in den genannten Laendern Missstaende gibt, die zu kritisieren, sind ist mir voellig klar. Nur, dies rechtfertigt deine Aussage nicht, dass gegen diese Regierungen Natomilitaereinsaetze durchgefuehrt werden sollen. Ich denke wenn du darueber nachdenkst, siehst du dies auch ein.
Wir koennen jetzt anfangen Diskussionen ueber Argentinien, Nicaragua usw. zu fuehren, ich denke dass dies den Rahmen in dem Forum aber sprengt. Nur soviel: Die Wirtschaftskrise in Argentinien war in den Jahren 2000-2002 und war eine Folge der Politik frueherer Regierungen. Die Kirchners haben das Land erst wieder aus der Krise gefuehrt. Und eine Million Nicas wohnen nicht erst seit der Machtuebernahme Ortegas vor etwas mehr als einem Jahr in Costa Rica, die waren auch vorher schon dort.
Es ist uebrigens kein Verbrechen mit dem Staat Iran diplomatische oder wirtschaftliche Beziehungen zu fuehren. Die UNO hat zwar zurecht Sanktionen gegen dieses Regime veranlasst, aber keinen Totalboykott. Die Handelsbeziehungen (nachzulesen auf der Seite des Auswaertigen Amtes) zwischen Deutschland und dem Iran sind momentan noch, obwohl natuerlich ruecklaeufig, weitaus intensiver als die zwischen Venezuela und dem Iran (natuerlich stark ansteigend). Kritisch betrachten, und da gebe ich dir voellig recht, muss man dabei aber die Rethorik denen sich ein Chavez bedient.
Deine letzte Aussage, dass die von dir genannten Laender (insbesondere Cuba) die Hauptnarcolieferanten sind, wuerde ich jetzt aber wirklich gerne richtig belegt haben. Erst am letzten Samstag stand ein interessanter Artikel im Spiegel, der sinngemaess behauptet, dass die Kokainproduktion in Kolumbien nicht zurueckgegangen ist und dass 90% des weltweit konsumierten Kokains aus Kolumbien stammen.
Hier der Link dazu: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,543377,00.html
Aber ich lasse mich auch gerne von dir eines besseren beraten.
zu Costa Rica: Dies ist wirklich ein tolles Land – hast du dir gut ausgesucht. Die Sachen die du beschrieben hast, sollten fuer Kolumbien und alle lateinamerikanischen Staaten des Ziel sein. In diesem Punkt stimmen wir endlich mal ueberein.
@marco:
Rafael Correa hat 2006 in der Stichwahl 55% geholt, sein Gegner Álvaro Noboa (ein noch größerer Spinner) 45%. Wie soll denn deiner Meinung nach ein “klarer Wählerauftrag” aussehen? Und wenn du schon behauptest, deine angeblichen “Informationen” aus den von dir genannten Medien zu beziehen, wann haben denn CNN en Español und DW jemals davon berichtet, dass sich Correa an die Macht geputscht hätte oder die Wahl manipuliert hätte? Ich war von 2004 bis 2007 in Ecuador, ich war dort als der Präsident Lucio Gutiérrez vom Volk aus dem Amt gejagt wurde. Ich wohnte neben dem Flughafen und habe gesehen, wie der Hubschrauber mit Lucio nicht landen konnte, weil eine aufgebrachte Menge ihn lynchen wollte. (Habe ich auf Fotos und Videos festgehalten.) Das gleiche war schon 2001 mit Jamil Mahuad passiert. Hältst du die Ecuadorianer wirklich für so blöd, dass sie Correa nicht auch aus dem Amt jagen würden? Informiere dich erstmal, reise in diese Länder und spreche mit den betroffenen Menschen.
@Marcus & Marco: ich denke das hier zu kommentierende Thema ist hier “INGRID IST FREI”! Allein dieser Anlass, sowie die Befreiung der übrigen 14 Geiseln aus den Händen der FARC sollte m.E. für einen jeden zivilisierten Menschen ein Grund zur Freude sein und NICHTS anderes. Zumal momentan überhaupt kein Grund zu irgendeiner negativen Kritik am Vorgehen Kolumbiens bei dieser Befreiungsaktion gegeben ist.
Es ist zudem mies und verwerflich, wenn nun gewisse Medien in der Schweiz und amtliche Stellen in Israel Kritik an der Befreiungsaktion üben, das Unternehmen und den Erfolg als solche durch nicht belegte Behauptungen und Anschuldigungen schmälern oder gar zu verunglimpfen versuchen. Sollten sich aber nun diese, weit mehr als gewagten Behauptungen weder bestätigen noch bewahrheiten, gehörten deren aus reiner Profitgier oder anderer verachtenswerter Gründen handelnden Urheber, zumindest moralisch gesehen, entsprechend bestraft!
Inzwischen haben, wenn auch längst überfällig, Bush und auch Chavez die Befreiung eindeutig positiv gewürdigt.
Carlo
heute sind wir einer Meinung
@eddi,marcus
in den von mir genannten laendern wurden die regierungen vom volk gewaehlt. im laufe der jahre vergewaltigen diese regierungen jedoch den waehlerwillen und driften richtung diktatur ab.
kolumbien:
die berichte von dea/cia von 2005/06/07 belegen eindeutig, das kolumbien nicht mehr die nummer eins beim narcotraffico ist. das haengt damit zusammen, weil kolumbien von der amerikanischen navy/coastguard abgeriegelt ist. taeglich werden zig tonnen koks hopps genommen, auch vor den kuesten costa ricas, bzw werden die schmuggler von den amis an die hiesigen behoerden in costa rica zur aburteilung ueberstellt. der luftweg wird durch ein riesiges radar in cr ueberwacht. auf dem landweg werden die trucks geroengt.
jeden monat werden auch waffenlieferungen von nicaragua richtung farc in kolumbien per truck hopps genommen.
@marcus
cubas millitaer uebernimmt die logistik beim drogenschmuggel gen usa/canada, waehrend der castroclan den part der geldwaesche uebernimmt.
nachzulesen in den vielen dea reporten!
@marcus, eddi
der fall farc/ingrid betancourt ist nicht allein ein kolumbianisches problem. die geisel wurde durch die farc und deren unterstuetzern aus venezuela, equator, bolivien, argentinien, nicaragua und cuba zur traurigen symbolfigur von stattlich gelenktem terroismus aus den og. laendern!
um diesen terror entgegen zu wirken, bedarf es keiner proteste/resolutionen (wirkungslos), sondern gezielte millitaerische gegenschlaege, wo auch immer auf der welt.
die kolumbianische regierung hat ja in den letzten jahren sehr eng mit israel in sachen terrorbekaempfung zusammen gearbeitet. diese arbeit hat sich nun zum 2. mal ausgezeichnet!
die zukunft wird zeigen, ob nicht einer von diesen latinosozialisten wie noriega (sitzt wegen narco,geldwaesche, mord und wird noch von 2 laendern gesucht) enden wird!
ich glaube schon!
@marcus zitat: “Deine letzte Aussage, dass die von dir genannten Laender (insbesondere Cuba) die Hauptnarcolieferanten sind, wuerde ich jetzt aber wirklich gerne richtig belegt haben. Erst am letzten Samstag stand ein interessanter Artikel im Spiegel, der sinngemaess behauptet, dass die Kokainproduktion in Kolumbien nicht zurueckgegangen ist und dass 90% des weltweit konsumierten Kokains aus Kolumbien stammen.”
laut dea/amerikanischen aussenministerium sind die hauptanbaugebiete fuer die kokapflanzen bolivien, gefolgt von ecuador, peru, venezuela und zuletzt columbia! in columbia wird mit unterstuetzung der usa per flugzeug gift ueber den kokaplantagen versprueht bzw. erhalten die bauern auch finanzielle unterstuetzung, um traditionelle agrarkultur zu betreiben. mit dem blick auf die gestiegenen lebensmittelpreise ein weitaus besseres und sicheres geschaeft.
@ Marco
wie Carlo schon sagte, dass Thema ist “Ingrid ist frei”. Wir sollten die Diskussion an anderer Stelle weiterfuehren.
Nur soviel, ueberzeugen kannst du mich mit deinen rechtspopulistischen Parolen, die du immer noch nicht begruendet oder belegt hast, nicht. Folgt man deiner Logik, muesste man nur die FARC vernichten und die linken Regierungen in Suedamerika mit konservativen austauschen, am besten durch Militaerschlaege, und das weltweite Kokainproblem haette sich geloest, da dies in Kolumbien ja ohne die Guerilla kein Problem mehr darstellt und der ganze Drogenhandel ausschliesslich von den boesen Linken gesteuert wird. Belassen wir es dabei. Wenn du dies gerne glauben moechtest, sollst du dies. Frueher haben die Menschen auch gedacht, dass die Erde eine Scheibe ist und waren trotzdem gluecklich.
@Marcus
linkspopulistische regierungen in latinamerica haben das klassische feindbild usa/europa, um vom eigenem versagen hinsichtlich freier gesellschaft, demokratie und stabiler marktwirtschaft ablenken zu wollen. man unterstuetzt terroristische vereinigungen zur durchsetzung eigener politischer ziele. in diesem fall die farc.
der drogenhandel gen nordamerika wird ganz bewusst gesteuert, um hinterher vom dekadenten, drogen abhaengigen kolonialwesten zu sprechen.
gleiches passiert von afganistan gen westliche welt!
die erzielten gelder werden gezielt in waffen investiert, so das terroristen unabhaengiger, aber immer noch ideologisch von den bekannten hinterleuten gesteuert werden!
ingrid betancourt ist hier zur tragischen gestalt geworden, weil sie als linke, aber demokratische politikerin nichts mit den radikalen tendenzen der farc/ bzw. deren hintermaennern/frauen zu tun haben wollte. i.b. steht fuer demokratie und deswegen wurde sie ein opfer von farc/chavez!
ich persoenlich bin ein anhaenger der freiheit und demokratie. inwieweit du meine ansichten in die linke oder rechte ecke stellen willst, interesiert mich wie der wasserstand der virilla!
mir scheint, das es dir schwer faellt, fakten in dein weltbild einzufuegen bzw. nicht weist, damit umzugehen!
regards from san jose/ costa rica
@marco
Der Drogenhandel kann ja gar nicht gesteuert werden, da in der von dir propagierten “freien, demokratischen Gesellschaft” und der “stabilen Marktwirtschaft” der USA lediglich Angebot und Nachfrage den Handel bestimmen.
Sei doch mal realistisch, sei doch mal der Neokapitalist, der du vorgibst zu sein: Kein Chavez kann festlegen, wie viele Drogen wohin verkauft werden sollen. Das bestimmt einfach der “Markt”. Selbst eine kommunistische Planwirtschaft wäre nicht dazu in der Lage, den Drogenkonsum in anderen Ländern zu steuern. Ich weiß nicht, ob du uns nur verarschen willst, oder ob du wirklich an Chavez’ Allmacht glaubst. Ich denke dass du diesen Typen einfach vollkommen überschätzt.
@Eddi
ich bin weder neokapitalist trotz eigener firma noch schoenwettersozialist wie viele auf der welt!
der drogenpreis (kokain) in den usa hat sich in den letzten 8 jahren um 70% verbilligt.
gleiches geschah in europa mit dem heroin! dort gibt es fuer den junky auf der strasse beste qualitaet fuer 10 euro! in den 90zigern musste der (kranke) abhaenige dafuer 100 dm hinlegen.
gleichzeitig hat sich die drogensucht/abhaengigkeit in den usa/eu vervielfacht und die vervielfachung der konsumenten in die altersklassen der 12-14 jaehrigen breit gemacht.
nachzulesen in den drogenjahresberichten der europaeischen/amerikanischen/canadischen regierungen!
vielleicht faengst du jetzt an, verstehen zu lernen!
die symbolfigur ingrid betancourt bringt endlich licht in diesen menschenrechtsfeindlichen (sozialistischen) sumpf aus terrorismus, organisierter kriminalitaet und den verantwortlichen hinterleuten/regierungen!
ich wuensche mir, das chavez und konsorten wie noriega bis an ihr lebensende im knast verrotten!
wenn du meine ausfuehrungen nicht verstehst oder willst, ist das dein problem.
@marco
Nee tut mir leid, vesteh’ ich nich’. Für mich sind es immer noch hauptsächlich die Europäer und US-Amerikaner, die Drogen kaufen und die Nachfrage somit steigen lassen. Wenn die Jugend in den reichen Ländern verdirbt, dann wegen mangelnder Familienstrukturen und einem fragwürdigen Einfluss einer dekadenten Gesellschaft, und nicht wegen Chavez.
Deine Theorien sind so abstrus, dass es mich nicht wundern würde, wenn du demnächst behauptest, Chavez hätte die reichen Industrieländer ölabhängig gemacht, um ihnen jetzt den Ölhahn zuzudrehen. (Womit er natürlich gerne droht, aber diese Abhängigkeit ist nicht sein “Verdienst”. Die weltweite Ölknappheit ist zufällig in seine Amtszeit gefallen.) Das sind doch alles jahrzehntelange Entwicklungen, die die Regierungsdauer eines Uribe, Chavez oder W. Bush bei weitem übersteigen. Der Einfluss von Uribe und Chavez auf den Drogenmarkt ist minimal. Wenn überhaupt dann ist das kolumbianische Kokain in den letzten Jahren sogar teurer geworden, weil durch die “fumigación” die Anbaufläche kleiner geworden ist.
@Eddi
lies bitte meine voran gegangenen coments. dann weist du, wo die hauptanbaugebiete von cocaplantaciones sind! jedenfalls nicht mehr in columbia!
drogen kaufen bereits die juengsten, wo auch immer in der eu oder usa!
ein riesiges angebot/geringer preis puscht die nachfrage, wenn die minderjaehrigen konsumenten abhaengig/ins soziale abseits gedraengt werden. mit diesem elends wird dann billig polemische politik a la chavez gemacht!
denn im sozialismus gibt es doch keine drogensucht oder gesellschaftlichen verfall! siehe ddr!
die farc ist ein drogenhaendlering unter schweren waffen, welcher sich marxistisch nennt. die sind eine gefahr fuer die gesellschaft und muessen vernichtet werden!
drogenabhaengigkeit kennt keine sozialen schichten/einkommensverhaeltnisse. drogen zerstoeren die seelen, familien und die zukunft!
comprente?
@marco
Die Farc sind eine Gefahr für die Gesellschaft, und zwar für die kolumbianische.
Wenn der Kokainpreis in Europa/USA fällt, dann entweder weil weniger Menschen Kokain nachfragen oder weil “zu viel” davon produziert wird. Das hat mit Sozialismus überhaupt nix zu tun. Wenn der Drogenmafia in Kolumbien zu stark auf die Pelle gerückt wird, dann weicht sie natürlich auch auf Länder wie Ecuador und Peru aus.
Und dann gibt es da Fakten, die kann man zwar kommentieren, sollte sie aber nicht verfälschen: Kolumbien ist immer noch der weltweit größte Kokainproduzent, auch wenn ein Teil der Anbauflächen zerstört wurde. Und was Ecuador und Peru betrifft: Die produzieren nur relativ geringe Mengen und dienen der Mafia vor allem als Transitländer, um das Kokain von dort aus nach Europa zu bringen, weil es von Kolumbien aus schwerer geworden ist.
Eine venezolanische Freundin hat mir von ihrem Ex-Freund erzählt, der im Flughafen Caracas arbeitet. Angeblich kann man dort für nur 7.000 USD pro Kilo Drogen nach Spanien schmuggeln, Bestechung aller involvierten venezolanischen und spanischen Beamten inklusive. Das weltweite Problem der Korruption hat aber sicherlich nicht Chavez erfunden, das ist so alt wie die Menschheit selbst. Es war schon immer eine Frechheit von gewissen Leuten, die Schuld am Drogenkonsum der reichen Länder bei den armen Ländern zu suchen.
@Marco,
es tut mir leid, aber deine Aussagen sind zum größten Teil einfach falsch. Du behauptest Sachen, die nicht stimmen und unternimmst nichtmal den Versuch, diese zu begründen und zu belegen. Stattdessen wirfst du immer mit neuen, abstrusen Thesen um Dich.
Nur ein Beispiel. Wenn Chavez und die Sozialisten den Drogenhandel steuern, wie war es denn vor 1998? Sagen dir vielleicht die Namen Pablo Escobar, Medellin-Kartell, Cali-Kartell und Paramilitärs etwas? Hatten diese genannten Gruppen nicht einen weit größeren Anteil am Drogenhandel? Und hat jetzt die FARC nach Auflösung der genannten Gruppen alle diese Räume besetzt? Oder war deiner Meinung nach Escobar ein verkappter Kommunist? Das glaubst du doch alles selbst nicht.
Ist dir bewusst, dass die Kokapflanze eine traditionelle Pflanze der indigenen Völker in Südamerika ist? Daher ist der Anbau dieser Pflanze in Bolivien und Peru in einigen Gegenden legal. Da die Kokaplantagen in diesen Ländern nicht vernichtet werden, ist logischerweise auch die Anbaufläche größer. Soll der Westen den indigenen Völkern das Recht auf ihre Kultur nehmen, nur weil er nicht im Stande ist diese Pflanze sinnvoll zu nutzen und stattdessen diese missbraucht?
Was du in deinen Kommentaren vorderst, nämlich die Absetzung linksorientierter Regierungen wenn nötig durch Militärschläge hat es in der jüngeren Geschichte schon gegeben. Erinnere dich zum Beispiel an Chile. Die Folgen der von den USA unterstützten Pinochet-Diktatur sind bekannt. Oder der Putschversuch 2002 in Venezuela. Findest du sowas gerechtfertigt? Wenn ja, begründe dies bitte sachlich.
@marcus,eddi
es tut mir leid fuer euch, das ihr einfachste zusammenhaenge nicht verstehen koennt/oder wollt und so holter die polter muell postet!
mir scheint, ihr seid ganz gut in suedamerika aufgehoben. selbst die ticos hier, denen ich alles ins spanische uebersetze, schuetteln ueber euch nur die koepfe und winken ab (estos muchachos son locos!).
aber einsicht ist immer der weg zur besserung! vielleicht klappt es ja bei euch nach einer begegnung mit der wirklichkeit!
in diesem sinne
gruesse/regards/saludos aus/from/desde costa rica!
@marco:
Die Kommentare die Du zum besten gibst sind übelste Polemik! Sie haben in keinster Weise irgend etwas mit Realität und Sachlichkeit zu tun. Ich denke, Du glaubst selbst nicht, was Du schreibst. Eine derart hirnrissige Meinung zu vertreten, das ist doch schlichtweg KRANK!!! Außerdem gehen Deine agressiven, intoleranten und menschenverachtenden Kommentare am Thema “Ingrid ist frei!” doch VOLL vorbei.
@marco
Tja, tut mir leid wenn ich jetzt etwas persönlich werde: Ich bezweifle dass du den Ticos überhaupt etwas richtig übersetzt hast, wenn du schon Wörter wie “columbia equator comprente” schreibst, die in keinem Wörterbuch drin vorkommen.
Wenn du keinen Bock hast auf Diskussionen mit Menschen, die in Kolumbien leben, dann schreib doch lieber in einem Costa-Rica-Forum. Vielleicht ist das die angemessenere “Begegnung mit der Wirklichkeit” für dich.
@CARLO
Stimme dir in allem zu, aber die Befreiung Ingrids hat auch eine starke politische Komponente. Als ich die Fernsehbilder in einem Restaurant beim Mittagessen sah, sagte mein (sozial sehr engagierter) kolumbianischer Freund ironisch: “Jetzt freuen sich alle über die Freiheit der international bekanntesten Geisel und vergessen hunderte von unbekannten Geiseln, deren Lager Uribe jetzt ohne Rücksicht auf Verluste ausbomben kann.”
Das ist keinesfalls meine persönliche Meinung, aber es zeigt mir, dass Ingrid für einige Menschen ein Politikum ist; und das umso mehr als sie ja schon angedeutet hat, in die Politik zurückkehren zu wollen.
Hallo Eddi,
eine interessante, aber für mich verständliche Reaktion Deines kolumbianischen Freundes … denn “ein gebranntes Kind scheut das Feuer”. In der Vergangenheit gab es dafür leider ja genügend Negativ-Beispiele. Aber es fällt mir auf, dass in jüngster Zeit und insbesondere nach dieser beispiellosen kolumbianischen Befreiungsaktion “JAQUE”, dass auch Kolumbiens politisch anders ausgerichtetete Nachbarn, ja selbst Ortega und Fidel Castro in Cuba, versöhnlicher und m.E. auch vernünftiger argumentieren. Anscheinend gibt es da momentan ein politisches Umdenken, einen Wandel, ein Aufeinanderzugehen in der Region … es wäre zu schön wnn sich dieser (vernünftige)Entwicklungsprozeß fortsetzen und stabilisieren würde. Zumindest die betroffenen Staaten und ihre Bürger wären die Gewinner.
@marco: hier noch ein interessanter Link zur “wahren” politischen Situation in Costarica: http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/gf_lateinamerika_0604.pdf
Gestern hat El Tiempo den detaillierten Ablauf der Geiselbefreiung geschildert. ich wollte heute schon eine Zusammenfassung schreiben, aber die Arbeit hat der Spieler netterweise gemacht. Mitsamt einem Video der Regierung kurz vor der Befreiung …
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,564171,00.html
carlo,eddi, marcus
ich verlasse mich lieber auf demokratische regierungsquellen oder serioese nachrichtenkanaele, welche die sachlage sehr genau kennen, statt mich in der meinungsbildung vom hoeren/sagen/dubiosen onlineforen oder deutschen nichtswissermagazinen beeinflussen lassen wie ihr!
ein jeder wie er kann!
@marco
In deinen zig Beiträgen hast du nicht eine einzige Informationsquelle und schon erst recht keinen Link genannt bzw. die von dir genannten Kanäle CNN und DW verbreiten keine deiner (unbelegten) Theorien.
@ Marco,
wenn du dich wirklich auf serioese demokratische Regierungsquellen verlassen wuerdest (z.Bsp. Auswaertiges Amt, DEA, ARD, DW etc.), so wie Eddi, Carlo oder ich selbst, wuerdest du nicht solche Aussagen wiedergeben, die du immer noch nicht belegen konntest. Ich warte gespannt auf einen serioesen Link von dir, der wenigstens eine deiner Aussagen belegt.
Ein jeder wie er kann!
@marcus, eddi
wenn ihr googlen koennt, kann euch geholfen werden!
dazu gibt es hunderte von amtlichen links. ihr muesst sie nur lesen wollen!
ihr seid einfach nur typisch deutsch und glaubt nur das, was euch jemand vorsetzt!
kreativitaet /wissensdurst totale fehlanzeige!
schade um euch!
Leute, Leute, Ihr kommt vom Thema Ingried ab. Nur weil jeder seine egoistische Meinung vertreten will, ist das Richtig. Freuen wir uns doch einfach nach 6 Jahren ueber Ingried ihre Freilassung, denn kein Meinsch sollte politisch Missbrauch werden wie Ingried. Ja es war ein politischer Schachzug, den ich aber nicht beweisen kann. Auch ich lebe hier seit 12 Jahren in Kolumbien. Kolumbianer denken etwas anders, deshalb muss man noch vorsichtiger sein. Ich freue mich ueber Ingried Ihre Freilassung.
Ich muß schon sagen, das Verhalten(insgesamt) der “demokratischen” Eidgenossen im Zusammenhang mit der erfolgreichen kolumbianischen Befreiungsaktion verwundert und befremdet mich doch sehr … s. Link: http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/907982.html
Nach neuester Nachricht ist Ingrid auf dem Weg nach Kolumbien:
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gYqt3C_dhELFTG_DS6Z94xLtXcTw