Tag-Archiv für 'Fonseca'

Kolumbianisches Musikfieber

In den nächsten Monaten ist Kolumbien Musik-aktiv! In Bogota wird im April gerockt – mit den Konzerten von Kiss und Motorhead und im Mai wird es dann Kolumbien-typisch! Juan Luis Guerra wird an 2 Tagen in Bogota seine tropischen Rythmen (von Merengue bis Bachata) zum Besten geben und wie jedes Jahr gibt es das berühmte Vallenato Festival in Valledupar an der Karibikküste.

Kolumbianische Musik gibt es derzeit von Fonseca in den USA und von Juanes, ebenfalls in den USA und im Juni auch in Deutschland.

Musik, wo man hinhört… ob in Kolumbien oder kolumbianische Musik im Ausland – vielleicht ist ja etwas für euch dabei ;-)

Hier die Daten:
Bogota
Kiss – Samstag, 11.4.09
Motorhead, Dienstag, 21.4.09
Juan Luis Guerra, 2. und 4.05.09
Karten gibt es bei tuboleta.com

Vallenato Festival in Valledupar
28.04.-02.05.09

USA:
Fonseca
Hiergibts die Tourdaten.

Deutschland und USA:
Juanes
Berlin, 04.06.09
Kökn, 05.06.09
Unter gira seht ihr alle Daten.

Dankbarkeit für kolumbianische Musik

Die Busetas der 15. in Bogota. Ich liebe es dort einzusteigen. Warum?

Dösend sitze ich gestern wieder einmal in den grau-gelben Rasern ;-) , als ein junger Mann mit seiner Gitarre einsteigt und wir Fahrgäste kolumbianische Musik – en vivo zu hören bekommen. Ich muss Kevin einfach sagen, wie schön ich seine Stimme finde. Strahlend setzt er sich zu mir und wir erzählen ein bisschen. Was ich in seinen leuchtenden Augen erkenne ist Freude und Dankbarkeit. Dankbarkeit für seine Begabung mit der er nicht reich wird, aber sein Leben bestreiten kann.

Was Dankbarkeit und Musik sonst noch gemeinsam haben, könnt ihr beim Hören des neuen Albums von Fonseca erfahren, denn so heisst das neustes Werk des 29-jährigen Künstlers: Gratitud! Im gleichnamigen Lied dankt er – wie Kevin – dem Gesang, der Musik und den Menschen seines Landes, seiner Familie und dem Leben…. Und wie es sich für einen ordentlichen Kolumbianer gehört dankt er in seinen Liedern selbstverständlich der Liebe :-) Der bekannteste Song „Paraiso“ ist die Titelmusik des Film Paraiso Travel „Reise ins Paradies“ indem es um die Nebenwirkungen des größten Traumes vieler Kolumbianer – dem Auswandern in die USA – geht. Unbedingt sehenswert – nebenbei bemerkt ;-)

fonseca-ii

Aber nicht nur Paraiso ist schön anzuhören – das Album hat mich total begeistert.

Die Einflüsse des Vallenato sind auf dieser CD noch größer als in den letzten. Fonseca schafft einen einzigartigen Sound durch die Vermischung dieser traditionellen Musik, Pop-Rythmen und ein wenig der entspannenden „Cafe del Mar“-Klänge. Einfach genial. Die CD lädt zum tanzen, träumen und entspannen ein.

Wer bisher noch kein Fan von seiner Musik war, der wird es bestimmt jetzt. Für mich kann er absolut mit Juanes und Shakira mithalten. Hört mal rein!

Carlos Vives und das Musical “Rafael Pombo”

Rafael PombaRafael Pombo ist ein bekannter kolumbianischer Schriftsteller, er hat von 1833 bis 1912 gelebt. Neben seinen Gedichten sind seine Kinder-Bücher sehr bekannt in Kolumbien. Die Geschichte der “armen Alten” (La pobre viejecita) etwa, über eine alte Frau, die zwar alles hat aber immer unzufrieden ist etwa kennt jeder Kolumbianer. Diese Geschichten werden nun zu einem Musical aufbereitet. Aufgeführt wird das Stück im März in Cartagena anlässlich des vierten Kongresses der spanischen Literatur sowie der Tatsache, dass Bogota 2007 den internationalen Titel “Hauptstadt des Buches 2007” verliehen bekommen hat.

Carlos Vives ist einer der ersten Künstler, die die kolumbianische Musik über die Grenzen bekannt gemacht hat. Ihm erfolgreich sind Shakira und Juanes gefolgt und neuerdings auch Fonseca und Fanny Lu. Bekannt ist Carlos Vives für seine populäre Version des Vallenatos geworden. Sein tropischer Vallenato Stil wird auch im Musical aufleben. Mit dabei sein werden zudem Juanes, Fonseca, Cabas und andere bekannte Musiker aus Kolumbien. Die Erlöse aus dem CD-Verkauf von “Rafael Pombo” werden laut Juanita Santos vollständig für die Fundación Rafael Pombo zu Verfügung stehen.

Infos zum Projekt gibt es hier,ein Interview mit Carlos Vives zum Thema hier.