Tag-Archiv für 'Entführungen'

No más FARC - das war deutlich!

No más FARC - Demonstration auf der 127
Mein Treffpunkt ist um 12 Uhr an der Kreuzung zwischen der Strasse 127 und der Carrera 7. Verabredet bin ich mit allen Mitbürgern, die von 12 bis 14 Uhr ihre Stimme gegen die FARC erheben wollten. Das Besondere an dieser Veranstaltung: Sie wurde nicht von Politikern, Parteien oder irgendwelchen Vereinen organisiert. Der Aufruf dazu kam von einer Gruppe junger Facebook-Nutzer, die ihren Unmut über die Show um die Freilassung Clara Rojas, Consuelo Gonzales und vor allem des kleinen Emmanuel zunächst über eine Sammlung von Stimmen gegen die FARC via Internet äußern wollten. Schnell kam die Erkenntnis, dass sie einen Nerv getroffen hatten und dass die Demonstration gegen die FARC nicht virtuell im Netz bleiben sollte, sondern auf die Straße gehört.
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Wie viele Entführte gibt es in Kolumbien?

In den letzten Tagen wurde viel berichtet in den deutschen Medien über die Menschen, die in Kolumbien in Geiselschaft leben. Es werden die verschiedensten Zahlen genannt wenn es darum geht, wie viele Entführte es derzeit in Kolumbien gibt. Ganz genau kann es keiner sagen, hier ein Versuch verschiedene Zahlen wiederzugeben.

Wie viele Menschen derzeit von den verschiedenen militarisierten Gruppen entführt sind, ist also schwer zu sagen.

Wer ist verantwortlich für die Entführungen?
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Gustavo Moncayo - Befreit Laufen?

Solidarität mit Gustavo MoncayoAls ich das erste Mal in der Zeitung von Gustavo Moncayo lese, muss ich an den Film Forest Gump denken. Eine bewegende Geschichte über einen Mann der läuft und läuft und läuft.

Vor zwei Wochen verließ Gustavo seinen Heimatort Sandoná in Nariño (departamento im Südwesten Kolumbiens) mit dem 800 Kilometer weit entfernten Ziel Bogotá.

Sein Beweggrund für diese abenteuerliche Reise zu Fuß ist sein Sohn, der seit 10 Jahren von der Farc gefangen gehalten wird. Im Dezember 1997 wird eine Kommunikationsstation des Militärs in Nariño von der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia attakiert. 10 Soladaten sterben, 4 werden verletzt und 18 junge Männer entführt. Darunter auch Pablo Gustavo Moncayo. 2001 werden 16 Geiseln dieser Gruppe auf Grund eines Abkommens zwischen dem Staat und der Farc im Austausch für 14 inhaftierte kranke Guerilleros freigelassen. Pablo ist nicht dabei. Er ist somit einer der am längsten gefangen gehaltenen Geiseln der Farc.

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