Tag-Archiv für 'Berlin'

Gustavo Moncayo in Berlin

nicole-und-gustavo.jpgEndlich ist Gustavo auf seiner bereits 38-tägigen Auslandsreise auch in Deutschland angekommen. Leider ist in der deutschen Prese kein Bericht zu finden. Dabei hiess es in der “Welt” doch vor Kurzem noch, dass Kolumbiens Image sich in Europa gerade ändert. Hat sichdies nur auf den Tourismus bezogen?

Das Interesse am Land und seinen Problemen scheint nicht gewachsen zu sein, wenn über diesen Mann, der einen so schwierigen Weg auf sich genommen hat (ohne bisher Resultate für sich ganz persönlich erzielt zu haben - die Befreiung von seinem Sohn) nicht berichtet wird!?

Auch die Artikel in der kolumbianischen Presse sind eher oberflächlich. Mit wem sich Gustavo in Berlin getroffen hat oder über welche Themen er gesprochen hat - läßt sich nicht herausfinden.

In ganz Europa wurden Gustavo und seine Tochter Yuri mit offenen armen empfangen und erfuhren große Gastfreundschaft und Solidarität. Der Vater von Pablo möchte nun aber endlich zurück nach Kolumbien. Der Schmerz sitz tief - Gustavos Sohn ist seit 10 Jahren und einem langen Marsch seines Vaters (nun schon 4 Monate) immer noch in den Händen der Farc. Weder sein Herz noch seine Gedanken kommen zur Ruhe - sagt Gustavo.
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Fernando Boteros Dicke in Berlin

100_2433.JPGAb dem 25. September stellt der beliebte kolumbianische Künstler Fernando Botero seine “Dicken” im Berliner Lustgarten aus.

Nach New York, Paris und Madrid sollen jetzt auch in Deutschland die Werke des wohl wichtigsten Repräsentanten zeitgenössischer Kunst aus Lateinamerika zu bestaunen sein.

Die Krönung, ein 15 Tonnen schweres rundliches Pferd, dass vor dem Brandenburger Tor stehen soll, sorgt schon jetzt für Aufregung im Bundestag, da einem Künstler einer der spektakulärsten Straßenräume - ohne erkennbare Kriterien - zur Verfügung gestellt wird.

Das eigens für diesen Platz kreierte Pferd stellt tür Botero die Bewegung und den Aufbruch dar und ist deshalb an diesem geschichtsträchtigen Ort perfekt platziert. Hinter seine Skulpturen steckt dennoch keine politische oder soziale Aussage. Die Betrachter sollen sich einfach nur an der Schönheit und der Harmonie der Formen erfreuen.

Fernando Botero hofft, dass auch nach der 2-monatigen Ausstellung einige seiner Werke in Berlin bleiben.

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