Mitten im Dschungel und mit tollem Blick auf den Yaravi-Fluß liegt die Palmari Lodge. Sie ist vor allem beliebt bei Kolumbien-Urlaubern, auch wenn die Lodge selbst auf brasilianischem Gebiet liegt. Die letzten drei Tage konnte ich dort verbringen, da es mir sehr gefallen hat, möchte ich sie hier im Blog kurz vorstellen.
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Leticia gehörte nicht immer zu Kolumbien. Früher hieß die Stadt “San Antonio” und lag im peruanischen Staatsgebiet. In den 20er Jahren kam es dann zum Disput um die Stadt. Mit Hilfe der USA, die gehörigen Druck auf Peru ausübten, zeichneten Peru und Kolumbien einen Vertrag, der das heutige Leticia zu einer kolumbianischen Stadt machte. Die USA hatten - nachdem sie Panama zum Bau des Panamakanals billig von Kolumbien “einkauften” - noch etwas gut zu machen für Kolumbien. 1932 kam es trotz des Vertrages zum Krieg und Peru griff das mittlerweile kolumbianische Leticia an. Mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft wurde der Konflikt jedoch friedlich gelöst und Leticia blieb kolumbianisch. Unüblich zu den normalen Grenzen im Amazonas (entlang von Flüßen) hat das Bundesland “Amazonia” die Form eines Trapez. Auch Folge des 1928 unterschriebenen Vertrages.
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