Kolumbiens Start in der Qualifikationsrunde fuer die Fussballweltmeisterschaft 2010 in Suedafrika ist geglueckt. Wie auch in Europa - nur da war es fuer die Europameisterschaft - gab es in Suedamerika vergangenen Sonntag und Mittwoch zwei Qualifikationsspiele. Im Gegensatz zur Runde vor vier Jahren hat sich Kolumbien dieses Mal entschieden, die Heimspiele in der Hauptstadt Bogota, im Stadion El Campin (Fassungsvermoegen ca. 45.000 Zuschauer), auszutragen. Man erhofft sich damit vor allem einen Vorteil aus der Hoehe Bogotas, das ja auf 2.600 m liegt. Letzten Sonntag war Brasilien zu Gast. Da es den ganzen Tag vor dem Spiel geregnet hat, stand das Spiel kurz vor einer Verschiebung. Letzlich hat der Schiedsrichter das Spiel dann doch ca. 45 Minuten verspaetet angepfiffen. 0:0 hiess es nach 90 sehr starken Minuten aus kolumbianischer Sicht. Kolumbien haette ohne Zweifel den Sieg verdient gehabt. Am heutigen Mittwoch stand das zweite Gruppenspiel (Modus: jeder gegen jeden) in La Paz auf 3.600 m auf dem Programm. Nach einem recht kurzweiligen Spiel stand es nach Minuten wieder torlos 0:0. Kolumbien ist also gut in die Qualifikation gestartet. 2 Punkte aus dem Heimspiel gegen den grossen Favoriten Brasilien und auf der Hoehe Boliviens, mehr konnte nicht erwartet werden. Vor allem, wenn man bedenkt, das vor vier Jahren die ersten beiden Spiele gegen die genau gleichen Gegner verloren gingen. Wir bleiben am Ball und informieren Sie weiter am 17. November, wenn Venezuela hier zu Gast ist.
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Die “Juegos Panamericanos” könnt ihr euch als Olympische Spiele des amerikanischen Kontinents vorstellen. Von Kanada bis Argentinien sind alle Länder vertreten und kämpfen um die Medaillen. Alle vier Jahre finden diese Spiele statt, heute gehen die 15. Panamerikanischen Spiele in Rio de Janeiro zu Ende.
Für Kolumbien waren es die bislang erfolgreichsten Spiele. In der Medaillenwertung landeten sie auf Platz 6 (von 35 teilnehmenden Staaten). War Kolumbien sonst immer weit hinter Argentinien, Mexiko oder Venezuela geblieben, so konnten sie bei diesem Turnier Venezuela und Argentinien so gar hinter sich lassen. Im Medaillenspiegel ganz vorne liegen erwartungsgemäß die USA, gefolgt von Kuba und den Gastgebern aus Brasilien.
Die stärksten Diziplinen der Kolumbianer waren auch dieses Jahr Radfahren, Rollerskating und Gewichtheben.
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Ganz Kolumbien wartete gestern abend gespannt auf das zweite Spiel der diesjaehrigen Copa de America in Venezuela. Nachdem das erste Spiel gegen Paraguay 5:0 verloren ging, musste Kolumbien gegen Argentinien punkten, um nicht zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder nach der Vorrunde nach Hause zu fahren. Argentinien hiess der Gegner und er liess den Kolumbianern beim 4:2 keine Chance. Kolumbien spielte zwar besser als noch vor wenigen Tagen im ersten Gruppenspiel, man hatte jedoch nie das Gefuehl, dass die Manschaft das Spiel haetten positiv gestalten koennen. Zu gross waren die spielerischen, taktischen und auch mentalen Schwaechen an diesem Tag. Kolumbien ging zwar in der 9. Minuten durch Perea in Fuehrung, Crespo glich wenige Spaeter per Elfmeter aus. Zweimal Riquelme, beide Tore noch in der ersten Halbzeit, entschieden das Spiel dann doch relativ schnell. In der 73. Minute kam nochmals kurz Hoffnung auf, als Castrillon verkuerzen konnte. In der 92. Minute stelle Milito den zweite Tore Abstand wieder her. Die grosse Frage ist nun, ob der erst seit Anfang dieses Jahres sich im Amt befindende Trainer Jorge Luis Pinto zu halten ist, um Kolumbien auf die schwierige Aufgabe der
Qualifikation fuer die WM-Endrunde 2010 in Suedafrika vorzubereiten.
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Sonntag spätnachmittags um 17.30 Uhr Ortszeit fand vor ausverkauftem Haus im Stadion Atanasia Girardot (43.000 Zuschauer - im Bild sieht man jedoch das legendäre und leere Stadion El Campin in Bogota) das zweite Finale der kolumbianischen Meisterschaft statt. Medellin traf zuhause auf den Aussenseiter aus Neiva. Nachdem der Favorit Atletico Nacional de Medellin das Hinspiel bereits mit 1:0 fuer sich entscheiden konnte, erwartete jeder ein leichtes Spiel, worin sich jeder nach dem frühen 1:0 für Nacional de Medellin durch Carmelo Valencia aus bestätigt sah. Doch der Deportivo Huila hilt dagegen und es entwickelte sich ein spannendes Finale, das durchaus auch einen anderen Sieger hätte haben können. Nach einem Eckball erzielte Hernandez den Ausgleich. Das Spiel wogte nun hin und her und Nacional de Medellin konnte sich bei seinem 18-jährigen Torwart David Ospina bedanken, nicht noch in Rückstand geraten zu sein. Ein Konter, zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, abgeschlossen durch Elkin Murillo, sicherte der Mannschaft aus Medellin schließlich den 9. Meistertitel. Doch auch der Deportivo Huilo durfte mit dem erreichten Zufrieden sein. Vizemeister und Teilnahme an der Copa Libertadores ist weit mehr als vor der Saison erwartet werden durfte.
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Gestern Abend fand im ausverkauften Stadion Guillermo Plazas Alcid vor 23.000 Zuschauern das erste Finale der kolumbianischen Meisterschaft statt. Der Überraschungsfinalist aus Neiva traf dabei auf das favorisierte Team von Atletico Nacional de Medellin. Das Spiel wurde vom Gast aus Medellin in jeder Beziehung kontrolliert. Neiva fand zu keiner Zeit ins Spiel und es dauert bis zur 46. Minuten bis Neiva den ersten Torschuss auf das von Ospina gehütete Geäuse abgab. Nacional, das aktuelle und ehemalige Nationalspieler wie Patiño und Aristizabal in seinen Reihen zählt, kam auf sechs Großchancen. Carmelo Valencia erzielte das einzige Tor des Spiels in der 51. Minute, welches das Tor zur Meisterschaft ganz weit öffnete. Das Rückspiel findet diesen Sonntag in Medellin statt. Wir werden darüber berichten.
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Es hat nicht sollen sein. Gestern Abend, in der “Bombonera”, wie das Stadion von Boca Juniors (Argentinien) genannt wird, verlor der Cucuta Deportivo klar mit 3:0 und hat somit dein Einzug ins Finale der “Copa Libertadores” knapp verpasst. Das Spiel konnte erst mit einer Verspätung von von fast einer Stunden wegen dichtem Nebels angepfiffen werden und musste auch Anfang der zweiten Halbzeit nochmals fuer einige Minute unterbrochen werden. Keine Frage, Boca mit einem überragenden Riquelme ist der verdiente Sieger, zu klar haben sie die 90 Minuten beherrscht. Einzig allein dem unglaublich haltenden Robinson Zapata, dem Torwart Cucutas, ist es zu verdanken, dass Cucutas das Spiel bis zur 43. Minuten vom Ergebnis hier offen gestalten konnte. Beim herrlichen Freistoß Riquelmos aus ca. 22 Metern in das rechte obere Eck war jedoch auch Zapata machtlos. Trotzdem darf sich Cucuta, das zum ersten Mal für die “Copa Libertadores” qualifiziert war, zufrieden zeigen mit dem Erreichen des Halbfinales. Diesen Sonntag geht es für Cucuta schon wieder weiter in der kolumbianischen Meisterschaft. Der letzten Gruppenspieltag steht auf dem Programm und Cucuta hat noch realistische Chancen, das Finale der kolumbianischen Meisterschaft zu erreichen. Wir werden Anfang nächster Woche darüber berichten.
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Wie der Spiegel online heute meldete, hat sich der 1 FC. Köln die Dienste des (ehemaligen) 86-fachen kolumbianischen Nationaltorhüters Faryd Mondragon gesichert. Mondragon spielt seit Jahren bei Galatasaray Istanbul, mit denen er 2001 und 2006 türkischer Meister und 2005 türkischer Pokalsieger wurde. Ob er also neue Nummer 1 verpflichtet wurde oder als Nummer 2 hinter Stefan Wessels wurde nicht bekannt.
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Gestern Abend war einer diesen historischen Fußballabende in Kolumbien. Der Cucuta Deportivo traf im Halbfinalhinspiel der Copa Libertadores - das ist die südamerikanische Champions-League auf einer der besten Mannschaften des Kontinents: die Boca Juniors aus Argentinien. Cucuta, der kolumbianische Sensationsmeister gegen Boca Juniors, dem mehrfachen Weltpokalsieger. Das Spiel begann furios mit einem offensiven Cucuta Deportivo und mehreren Großchancen. Das erste Tor erzielte jedoch de Gast aus Argentinien. Ledesma nutzte eine Unachtsamkeit kolumbianischen Abwehr und erzielte die Führung für Boca in der 26. Minute. Wer jedoch dachte, Boca würde das Spiel nun routiniert nach Hause schaukeln, sah sich getäuscht. Cucuta Deportivo, mit der Unbekümmertheit eines “underdogs” stürmte munter weiter und erzielte durch den panamesischen Nationalspieler Blas Perez in der 37. Minute den Ausgleich. Wiederum Perez in der 64. Minute und Bustos in der 83. Minute mit einem herrlichen Freistoß aus 25 Metern wandelten den Rückstand in einer nicht für möglich gehaltenes 3:1 um. Im Rückspiel nächsten Donnerstag in Buenos Aires wird jedoch Blas Perez fehlen, wie Cucutas Trainer Jorge Luis Bernal in einem Radiointerview mitteilte. Panama hat ihn für ein Länderspiel angefordert. Der Sieger dieses Duells trifft übrigens auf den Gewinner der Partie Santos-Gremio Porto Alegre. Das Hinspiel gewann Gremio in Porto Alegre mit 2:0.
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Nach dem grandiosen 5:1 Sieg gegen Toluca im Achtefinalhinspiel der Copa Libertadores (die suedamerikanische Champions-League) verlor der Cucuta Deportivo in Toluca letzten Dienstag zwar mit 0:2, hat damit aber das Viertefinale erreicht. Dort trifft Cucuta auf den Gewinner des heutigen Spiels zwischen Necaxa aus Mexico und Nacional aus Uruguay. Das Hinspiel gewann Nacional mit 3:2.
Gestern abend gewann die kolumbianische Nationalmanschaft ein Freundschaftspiel in Panama gegen Panama mit 4:0. Das junge kolumbianische Team - bis auf 2 Spieler waren alle unter 25 - konnte vor allem spielerisch ueberzeugen und sich somit erfolgreich fuer die zwei letzten Niederlagen gegen Panama revanchieren.
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Die “Copa Libertadores” - das ist die südamerikanischen Champions-League plus die eingeladenen Meister und Vizemeister aus Mexiko - war schon immer das Turnier, bei dem man hervorragende Fußballspiele genießen konnte. Gestern Abend fand in im Cucuta - Cucuta liegt auf der östlichen Andenkette an der Grenze zu Venezuela - das erste Achtelfinalhinspiel gegen den mexikanischen Vertreter Toluca statt. Und niemand - abgesehen von den mexianischen Fans - wurde dabei enttäuscht. Obwohl Toluca vor ca. 40.000 begeisternden Zuschauern bereits in der ersten Minuten in Führung ging, konnte der Cucuta Deportivo noch vor der Pause den frühen Rückstand in eine 4:1 Führung umwandeln. Das letzen Tor, in der vorletzten Minute, war der krönende Abschluss eines tollen Fußballabends, an dem der Argentinier Juan Manuel Martinez mit 3 Toren herausragte. Cucuta hat sich somit einer hervorragende Ausgangsituation für das Rückspiel geschaffen und gezeigt, dass die gewonnene Meisterschaft Ende 2006 keine Eintagsfliege war.
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