Kolumbianische Fussballmeisterschaft: Gruppenaufteilung

Nach dem sich die ersten 8 Manschaften fuer die Endrunde der kolumbianischen Fussballmeisterschaft qualifiziert haben, stehen nun auch die beiden Gruppen fest, die aus jeweils vier Manschaften bestehen. In jeder Gruppe spielt nun jeder gegen jeden zuhause und auswaerts. Die beiden Gruppensieger spielen dann das Finale der kolumbianischen Fussballmeisterschaft. Die Gruppenauslosung hat folgendes Bild ergeben:

Gruppe A Gruppe B Tolima (Ibague) Junior (Barranquilla) Nacional (Medellin) America (Cali) Medellin Pereira Equidad (Bogota) Cali

5 Kommentare zu “Kolumbianische Fussballmeisterschaft: Gruppenaufteilung”


  1. 1 nevado2107

    Danke für die Info. Allerdings wurden die Gruppen nicht ausgelost, sondern es spielen immer der 1, 3, 5 und 7 in der Gruppe A und der 2, 4, 6 und 8 in der Gruppe B.

  2. 2 Torsten Krempin

    Entschuldige bitte Nevado2107, Du hast voellig Recht. Gruss/Torsten

  3. 3 Lars

    Unglaublich und schrecklich!!!Welch ein Sportsgeist in diesem “Land der Pyramiden”:

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,591368,00.html

  4. 4 nevado

    @Lars: Danke für den Artikel

    Dass fast 12 Personen in den letzten 3 Jahren im Zusammenhang mit Fussballspielen gestorben sind, ist wirklich sehr erschreckend. Schließlich sollte es im Rahmen derartiger sportlicher Veranstaltungen überhaupt nicht zu Gewalt kommen. Dennoch kann ich das in dem Artikel gezeichnete Bild nicht unbedingt nachvollziehen. Es macht den Eindruck, es sei lebensgefährlich in Kolumbien ein Fussballspiel zu besuchen, die Gewalt eskaliere von Spieltag zu Spieltag. Zugegebenermaßen war ich noch nicht im Stadion “El Campin” in Bogota, auf das sich der Artikel vornehmlich bezieht. Über dieses hört man auch in Kolumbien häufig negative Berichte. Ob man dies auf das ganze Land beziehen kann, möchte ich aber hier in Frage stellen. Ich war selbst bei mehreren Fussballspielen in verschiedenen Städten in Kolumbien, u.a. in Cali, auch wieder Anfang dieses Jahres: Die Schuhe durfte ich stets anbehalten, ebenso wie alle anderen Besucher, die Sicherheitskontrollen waren also normal. Die Atmosphäre war stets euphorisch, aber nicht wirklich aggressiv. Im Vergleich finde ich die Atmosphäre beispielsweise bei einem Spiel der Frankfurter Eintracht ungleich aggressiver als ich sie in kolumbianischen Stadien erlebt habe. Auch in Cali gab es Anfang dieses Jahres einen Spielabbruch. Anders als der Artikel aber in seiner Fotostrecke glaubhaft machen will, haben sich hier nicht Fanlager geprügelt, sondern die kolumbianische Polizei, die bekanntermaßen nichts von Deeskalationsmaßnahmen versteht und oft, wie auch bei den kürzlichen Indiodemos, völlig unverhältnismäßig reagiert, hat den Block von Amercia de Cali Anhängern gestürmt und auf diese eingeprügelt. Um es kurz zu machen: Auf mich macht es den Eindruck, als ob der Artikel die (zweifelsoh-ne schrecklichen) Ereignisse mehrerer Jahre, wohlgemerkt überwiegend aus Bogota, zusammen nimmt, verdreht ein wenig (wie im Fall Calis) die Wahrheit und vermittelt in reißerischer Weise den Gesamteindruck, in Kolumbiens sei dies der spieltägliche Normalzustand, obwohl dies in Wahrheit nicht zutrifft. Oder trifft es doch zu, genau wie in dem Artikel beschrieben und ich habe stets Glück gehabt und somit einen völlig falschen Eindruck von Kolumbien? (Eine Frage die ich mir im Übrigen sehr oft stelle, wenn ich in Deutschland etwas über Kolumbien lese). Auch die These, die Fans besuchten aus Angst nicht die Stadien, und die kolumbianische Dimayor habe kein Interesse daran etwas zu ändern, da dieser Umstand die Einschaltquote der TV- Übertragungen der Fussballspiele steigere, für die sie selbst die Rechte hält, halte ich für aus der Luft gegriffen. Die derzeit ausgetragenen Cuadrangulares wiesen am ersten Spieltag nach meinen Informationen eine Zuschauerzahl von c.a. 30.000 pro Partie auf, was ich nicht für wenig halte. (Wenn jemand andere Informationen hat, wäre es interessant diese zu erfahren, da die Angaben in den Zeitungen öfters stark divergieren). Bei “normalen” Saisonspielen liegt die Zuschauerzahl i.d.R. zwischen 8.000 und 20.000. Das ist tatsächlich gerade für populäre Mannschaften, wie Atletico Nacional oder Deportivo Cali nicht viel. Mir schien es allerdings meist so, dass die Bekannten und Freunde, die so fussballbegeistert sind, dass sie ins Stadion gehen würden, die 5-7 Euro, die für den billigsten Stehplatz + Anfahrt + evtl. zusätzliche Auslagen aufzubringen sind, nicht so auf der hohen Kante hatten, um sie für eine derartige Vergnügung auszugeben, wenn man das Spiel gleich um die Ecke in einer Kneipe bei ein, zwei Bierchen genauso gut sehen kann. Hier einen kausalen bzw. finalen Zusammenhang zwischen Gewalt in den Stadien, dem Verhalten der Dimayor und den Einschaltquoten zu sehen, klingt mir doch ein bisschen zu sehr nach “Verschwörungstheorie”.

  5. 5 marsjo

    Warum erwähnst du Deportes Tolima in deinem Artikel eigentlich garnicht? Das finde ich als Ibagereno garnicht nett =/

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