Werbebotschaft: Kolumbien hat sich geändert

“The best of Colombia es Pasion” wäre ein passender Untertitel für nachfolgendes Video vom kolumbianischen Fremdenverkehrsamt. Viele Aufnahmen vergangener Videos hat Proexport zu einem 6-Minuten-Film auf spanischer Sprache zusammen geschnitten. Das Ergebnis lässt sich sehen!

Auch wenn der Film recht lang ist, die Kernaussage scheint mir die gut getroffen zu sein: “Schaut her, Kolumbien hat sich geändert! Die Herzlichkeit der Menschen ist einmalig!”

Macht euch am besten selbst einen Eindruck. Ich bin gespannt auf eure Meinungen in den Kommentaren!

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9 Kommentare zu “Werbebotschaft: Kolumbien hat sich geändert”


  1. 1 Igel & Paola

    Gaensehaut und Augenwasser! Whow….

    Viele Gruesse
    die Igels

  2. 2 Nicole

    Ein sehr ausdrucksstarkes, emotionales Video … “Gänsehaut und Augenwasser” stimme ich absolut zu. Ein bisschen verkürzt könnte es sehr gut zu Werbezwecken im Ausland verwendet werden.

    Liebe Grüße
    Nicole

  3. 3 Peter Schües

    Ist wirklich sehr Zuvorkommend. Selbst hier in Brasilien wo ich lebe, hat man durch die Medien eine falsche Vorstellung über Columbien. Der Columbien Blog ist sehr Informativ!

    Saludos

    Peter

  4. 4 Paul

    Inhaltlich sehr gut. Allerdings durch die sehr schnellen Bild und Szenenwechsel zu verwaschen. Manche Aussagen würde bei gekürzter Gesamtlänge, dafür aber mit etwas längeren Sequenzen noch besser rüberkommen.

    Saludos

    Paul

  5. 5 Fabio Torres

    Sowas sieht sieht man hier im Fernsehen jeden Tag, das ist Propaganda und Volksverbloedung. Kolumbien ist eines der schoensten Laender der Welt mit den freundlichsten Menschen, die mansich vorstellen kann. Aber auch eines der korruptesten und brutalsten Regime (ja,ja, Demokratie) der Welt.
    Da hilft auch kein Werbefilmchen mit Samtstimme…, wer bei so einer Reklame eine Gaensehaut kriegt, bekommt die auch bei Sanella.

  6. 6 claracatalina

    Ich stimme Fabio zu, ein Werbefilm, nichts weiter.
    Alles schöne,hellhäutige Upperclass Menschen.
    Was dunkler als “cafe con leche ist”, kommt nur in den folkloristischen Sequenzen vor.
    Die Realität sieht anders aus - die Mehrheit der Kolumbianer sieht anders aus.
    Noch vor 20 Jahren hat die Escuela Narval in Cartagena nur hellhäutige Kolumbianer aufgenommen. Aber das hat sich inzwischen zum Glück verändert.
    Kolumbien ist auf dem Weg. Aber ob so ein Werbefilmchen dazu beiträgt wage ich zu bezweifeln.

    Saludos

    Clarita

  7. 7 André

    Hi Clara und Fabio,

    ich kann nicht so recht nachvollziehen, warum ihr über den Film so aufregt. Er ist ein Werbefilm, er soll Kolumbien als ein Land darstellen, dass sich geändert hat. Ich kenne Kolumbien seit 10 Jahren, meiner Einschätzung nach hat sich einiges geändert. Die Funktion eines Werbefilms ist jedoch nicht politisch korrekt alles positive und negative aufzuzählen und jede Region/Kultur Kolumbiens gleichmäßig darzustellen.

    Ein Werbefilm reicht nicht aus, das ist klar. Ich sehe aber an unseren Kolumbien-Teilnehmern. Sobald sie das Land besucht haben und ihre persönlichen Erfahrungen gemacht haben, erzählen sie es auch in ihren Freundes-und Bekanntenkreisen. So lässt sich nach und nach mit den Vorurteilen aufräumen, die es über Kolumbien gibt. Viel effektiver, als das ein Werbefilm machen kann.

    Dennoch ist so ein Film gut, alleine schon die Diskussion darüber :-)
    Viele Grüße, André

  8. 8 Igel& Paola

    Hallo Andre,

    vielen Dank fuer Deinen Kommentar. Anscheinend gibt es immer noch Leute, die bestimmte Klischees lieben. Wo bitteschoen gibt es keine Korruption und keinen Rassismus? Diese boesen Dinge ausgerechnet in Kolumbien hervorzuheben, wo es in Deutschland z.B. viel schlimmer mit beidem aussieht, finden wir einfaeltig. Aber die Menschheit scheint nach wie vor schlechte News den positiven vorzuziehen. Sorry, aber wir sind Optimisten und wollen es auch bleiben. Adelante Colombia, te queremos!!!

  9. 9 claracatalina

    Hallo Igel u. Paola,

    danke dass Ihr mich einfältig nennt.
    Ist ein prima Argument.
    Natürlich hat sich viel geändert und es freut mich sehr. Besonders freut es mich für meine Freunde und Familie in Kolumbien.
    Aber sorry, ich habe auch viele Freunde durch die Gewalt verloren, vielen Freunden blieb eine bessere Zukunft versagt weil sie die falsche Hautfarbe hatten.
    Einen Werbefilm hochzujubeln und als kolumbianische Realität darzustellen finde ich naiv.
    Hier heißt es doch eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Nun ein Urlaub macht noch keinen Kenner.

    Grüße
    Claracatalina

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