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	<title>Comments on: TLC – Baustein für die Gesamtamerikanische Freihandelszone</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
	<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 01:18:10 +0000</pubDate>
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		<title>By: Teque</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/tlc-baustein-fuer-die-gesamtamerikanische-freihandelszone#comment-1514</link>
		<dc:creator>Teque</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 01:28:07 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Erik,

erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Analyse. Du hast vollkommen recht mit den Ängsten, die viele Menschen in Kolumbien vor dem TLC haben. Zum einen ist das geschichtlich bedingt, zum anderen hat die kolumbianische Regierung bisher herzlichst wenig getan, den Leuten die Vorteile und Risiken eines solchen Abkommens klar zu machen.

Geschichtlich, weil bei der ersten Öffnung der kolumbianischen Wirtschaft unter Präsident Gaviria und nach Jahrzehnten der Isolierung von den Weltmärkten in den neunziger Jahren viele kolumbiansiche Firmen, die eine Wettbewerbssituation nicht gewohnt waren, kaputt gegangen sind. Das traf große und sehr viele Mittelständige und kleine Betriebe.

Die Verhandlungen über so ein sensibles Thema wurden nicht transparent geführt. Als Information gab es eigentlich mehr Lobby Arbeit, da sprachen sich die Blumenhändler dafür aus, die Brathähnchen-Ketten dagegen. Und völlig misstrauisch wurden die Kolumbianer, als bekannt wurde, dass der Gesetzes-Text, den die USA und Kolumbien hatten, von einander abweichen. Der Verdacht der Manipulation aus staatlichem Interesse war somit geboren und der Beweis geliefert, dass die Amis uns in den Sack hauen wollen.

Ich glaube, dass Kolumbien sich den Weltmärkten öffnen muß. Es ist ein Land, das dem Ausland sehr viel zu bieten hat. Natürlich müssen diese Verträge ausgewogen sein. Vor allem müssen die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Handelsabkommen müssen nicht nur mit den USA abgeschlossen werden, sondern auch mit Europa und Asien. So haben auch neulich Verhandlungen zwischen Kolumbien und er Europäischen Union begonnen. Natürlich war dies nur eine Randnotiz und so wiederholen sich die Fehler: Wenn es soweit ist, dass die Verträge ratifziert werden sollen, weiß die Nation nicht, worum es geht und die jeweilige Opposition wird leichtes Spiel haben, Ängste dagegen zu mobilisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Erik,</p>
<p>erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Analyse. Du hast vollkommen recht mit den Ängsten, die viele Menschen in Kolumbien vor dem <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/tlc">TLC</a> haben. Zum einen ist das geschichtlich bedingt, zum anderen hat die kolumbianische Regierung bisher herzlichst wenig getan, den Leuten die Vorteile und Risiken eines solchen Abkommens klar zu machen.</p>
<p>Geschichtlich, weil bei der ersten Öffnung der kolumbianischen Wirtschaft unter Präsident Gaviria und nach Jahrzehnten der Isolierung von den Weltmärkten in den neunziger Jahren viele kolumbiansiche Firmen, die eine Wettbewerbssituation nicht gewohnt waren, kaputt gegangen sind. Das traf große und sehr viele Mittelständige und kleine Betriebe.</p>
<p>Die Verhandlungen über so ein sensibles Thema wurden nicht transparent geführt. Als Information gab es eigentlich mehr Lobby Arbeit, da sprachen sich die Blumenhändler dafür aus, die Brathähnchen-Ketten dagegen. Und völlig misstrauisch wurden die Kolumbianer, als bekannt wurde, dass der Gesetzes-Text, den die USA und Kolumbien hatten, von einander abweichen. Der Verdacht der Manipulation aus staatlichem Interesse war somit geboren und der Beweis geliefert, dass die Amis uns in den Sack hauen wollen.</p>
<p>Ich glaube, dass Kolumbien sich den Weltmärkten öffnen muß. Es ist ein Land, das dem Ausland sehr viel zu bieten hat. Natürlich müssen diese Verträge ausgewogen sein. Vor allem müssen die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Handelsabkommen müssen nicht nur mit den USA abgeschlossen werden, sondern auch mit Europa und Asien. So haben auch neulich Verhandlungen zwischen Kolumbien und er Europäischen Union begonnen. Natürlich war dies nur eine Randnotiz und so wiederholen sich die Fehler: Wenn es soweit ist, dass die Verträge ratifziert werden sollen, weiß die Nation nicht, worum es geht und die jeweilige Opposition wird leichtes Spiel haben, Ängste dagegen zu mobilisieren.</p>
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