Wie erwartet, wurde der so genannte Paraskandal zum Stolperstein für Uribes Bemühungen, die Zustimmung der demokratische Mehrheiten im US-Kongress für das Freihandel-Abkommen mit Kolumbien zu gewinnen.
Beherrschendes Thema des gestrigen Treffens zwischen demokratischenVertretern und dem kolumbianischen Präsidenten waren die Sorgen, dass führende Funktionäre der kolumbianischen Regierung mit den Paramilitärs zusammenarbeiten. Eine abschließende Wertung des Treffens ist z.Z. nicht möglich, da die beteiligten Seiten in ihren Kommentaren abweichen.
Nancy Pelosi, Präsidentin des Abgeordnetenhaus, legte die Erwartung der Demokraten fest und erwartet, dass auch hochrangige kolumbianische Staatsfunktionäre, denen Verbindungen zu den Paras vorgehalten werden, juristisch verfolgt und gegebenenfalls verurteilt und bestraft werden. Sie äußerte sich in diesem Zusammenhang aber nicht über mögliche Folgen auf die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder. Dagegen meinte Harry Reid, Führer der Demokraten im US-Senat, dass über die Zukunft eine Freihandel-Abkommen oder Hilfen für Kolumbien im Kampf gegen die Drogen nicht geredet werden könnte, solange die Themen Gewalt gegen Gewerkschafter und Parapolitik in Kolumbien nicht gelöst seien.
Die kolumbianische Seite kommentierte das Treffen als effektiv, geführt in einer positiven und konstruktiven Atmosphäre. Sie betont das Lob Frau Pelosis für die Kolumbianer, die sich um die Aufklärungsarbeit der Justiz stark gemacht haben und ihre Ermutigung in diesem Sinne weiter zu machen.
Uribe verwies auf die erzielten Erfolge im Schutz der Gewerkschafter und bei der Verfolgung der Verbrechen gegen ihnen. Er betonte gleichzeitig, dass noch viel gemacht werden müsse und Kolumbien dafür internationaler Unterstützung bedürfte.
So warten wir heute auf die abschließenden Kommentare der politischen Beobachter. Da Uribes Terminplan für Heute Treffen mit den Medien vorsieht, werden die ersten Kommentare wenig später zu lesen und hören sein.
Was glaubt Ihr, wurde dieses Treffen frei von innenpolitischen Kämpfen geführt?
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Hola Miguel, Herr Präsident Uribe ersucht um internationale Unterstützung für den Schutz der Gewerkschafter und der Probleme in Kolumbien. Leider wird in Österreich über die Situation in Kolumbien von unseren Medien nicht viel berichtet. Nur die Sicherstellung von 25 Tonnen - oder waren es weniger - Kokain, ging durch alle Medien. Weiters besteht bei uns für Kolumbien eine Reisewarnung.
Lg Josef aus Wien
Hola Miguel,
lo siento , no tengo posibilidad para valorar la situación politica dentro su pais. El problema es, que - pienso que tu lo sabes - por aqui en alemania no oimos mucho sobre la situación en colombia (cómo es de todos los paises en Latinoamérica).
Me interesía mucho saber más sobre Latinoamérica, especialmente sobre Colombia porque tengo una muy bien amiga por allá.
De ella yo sé, que Colombia es mucho más que drogas y corrupción …
Tengo el deseo de viajar un día por allá: quizas tendría antes una visita más imprésiones y posibilidades para valorar …
Mis deseos para la gente colombiana son: desarrollo económico libre de la influencia de los EEUU (y otros paises “ricos”)y buenos politicos con mejores idéas para la gente!
Ich habe wieder mal über das Radio die verschiedenen Interpretationen aller Beteiligten gehört. Nachdem sich Al Gore vor zwei Wochen für die Demokraten in den USA geleistet hat, stimmten mich die neuen Kommentare positiv. Offenbar sehen auch die Demokraten in den USA die Fortschritte im Land und versuchten aus dem Besuch kein innenpolitisches Profit zu schlagen. Die Forderung, dass Verbrechen stärker verfolgt werden müssen und Angriffe auf Gewerkschafter vermieden werden müssen sind absolut gerechtfertigt. Der Druck auf die Regierung um im Justizwessen und bei den Menschenrechten weitere Fortschritte zu machen wird erhöht und das ist gut so. Vermutlich werden die Demokraten im Kongress den TLC keine Zustimmung geben, aber ich habe den Eindruck, dass die Entscheidung verschoben wird und sie den Vertrag nicht kategorisch ablehnen. Die Bedingung der Demokraten einen Teil des Plan Colombias aus dem Mililtärbudget in sozialere Aufgaben und die Förderung des Justizwesens zu stecken finde ich sehr gut. Auch wenn die Regierung sicherlich nicht den Erfolg haben wird, dass der TLC durch den Kongress kommt, so habe ich habe ich schon den Eindruck, dass der Besuch wichtig war und gute Ergebnisse hatte.