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	<title>Comments on: Der Kriegsdrohung folgt die diplomatische Schlacht</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
	<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 02:09:54 +0000</pubDate>
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		<title>By: Jens</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4310</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 18:46:51 +0000</pubDate>
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		<description>@ Carlo

Wir werden uns nicht einig werden in unseren Ansichten. Aber genau das ist unser beider Recht. 
Ein Punkt, den ich an den Diskussionen mit Dir schätze: der gegenseitige Respekt auch oder insbesondere der Ansichten des Anderen, die man selbst nicht teilt.
Wollte ich nur mal gesagt haben.

Was den Zwischenfall angeht, hab ich wirklich nicht mitbekommen. Ist aber auch nicht in der venezolanischen Presse erschienen. Und was die Propaganda angeht, das gesamte Filmmaterial was Du in Kolumbien gesehen hast, wurde auch in Venezuela Präsentiert. Und zwar in der selben Art und Weise präsentiert, wie Du das von kolumbianischen Medien als einseitig kritisiert hast.

Übrigens, was Nicaragua angeht, auch die venezolanische Presse ist heute der Meinung, dass die Aktion Ortega richtig geschadet hat.
Zu lesen in:
http://www.eluniversal.com/2008/03/08/colcd_ava_analistas-creen-que_08A1418723.shtml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Carlo</p>
<p>Wir werden uns nicht einig werden in unseren Ansichten. Aber genau das ist unser beider Recht.<br />
Ein Punkt, den ich an den Diskussionen mit Dir schätze: der gegenseitige Respekt auch oder insbesondere der Ansichten des Anderen, die man selbst nicht teilt.<br />
Wollte ich nur mal gesagt haben.</p>
<p>Was den Zwischenfall angeht, hab ich wirklich nicht mitbekommen. Ist aber auch nicht in der venezolanischen Presse erschienen. Und was die Propaganda angeht, das gesamte Filmmaterial was Du in Kolumbien gesehen hast, wurde auch in Venezuela Präsentiert. Und zwar in der selben Art und Weise präsentiert, wie Du das von kolumbianischen Medien als einseitig kritisiert hast.</p>
<p>Übrigens, was Nicaragua angeht, auch die venezolanische Presse ist heute der Meinung, dass die Aktion Ortega richtig geschadet hat.<br />
Zu lesen in:<br />
<a href="http://www.eluniversal.com/2008/03/08/colcd_ava_analistas-creen-que_08A1418723.shtml">http://www.eluniversal.com/2008/03/08/colcd_ava_analistas-creen-que_08A1418723.shtml</a></p>
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		<title>By: Carlo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4308</link>
		<dc:creator>Carlo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 17:14:05 +0000</pubDate>
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		<description>@JENS:
Das sehe ich nicht so, es ist aber meine persönliche Meinung ebenso wie Du Deine Meinung hast und die ich natürlich auch respektiere solange sie der Realität entspricht!

Dir ist aber wahrscheinlich eine REALITÄT entgangen, dass es nämlich kurz vor "Toresschluß" bei der RIO-Konferenz, einen Grenzzwischenfall, dieses mal auf kolumbianischen Territorium gab(einmal von RCN gesendet und NIE(!!!)wiederholt). Ich denke, es ist schon offenkundig eine Demütung für Kolumbien, wenn dabei von einem venezolanischen Militär der Reifen vom kolumbianischen COMANDANTE-Wagen provokativ zerschossen wird! Ich denke auch, daher wurde diese Videoaufzeichnung nie wieder wiederholt oder kommentiert. Der Bericht darüber  passte schlicht nicht in das Propagandaschema der so FREIEN Medien die sonst Videospots bis zum geht nicht mehr wiederholen, damit davon sogar bei der alten demenzkranken Oma auch noch etwas hängen bleibt. Hingegen wird doch "besser" der mit Kopfschuss getötetete Ivan Rios im göffneten Plastiksack, sowie dessen "heldenhafter" JUDAS ISCHARIOT  Ivan Rios präsentiert ... dieser Bruder ginge doch im demokratischen Rechtsstaat  Deutschland SOFORT in den Knast! Aber andere Länder andere Sitten. 

Fazit:
Scheinbar ist die Propagenda der Medien in Kolumbien besser perfektioniert, so wie es sonst vergleichsweise z. B. nur in Diktaturen der Fall ist.  Aber Propaganda lehne ich generell ab, denn sie ist doch für die Bürger eines demokratischen Rechtsstaates weder erforderlich noch wird sie von diesen gewünscht oder akzeptiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@JENS:<br />
Das sehe ich nicht so, es ist aber meine persönliche Meinung ebenso wie Du Deine Meinung hast und die ich natürlich auch respektiere solange sie der Realität entspricht!</p>
<p>Dir ist aber wahrscheinlich eine REALITÄT entgangen, dass es nämlich kurz vor &#8220;Toresschluß&#8221; bei der RIO-Konferenz, einen Grenzzwischenfall, dieses mal auf kolumbianischen Territorium gab(einmal von RCN gesendet und NIE(!!!)wiederholt). Ich denke, es ist schon offenkundig eine Demütung für Kolumbien, wenn dabei von einem venezolanischen Militär der Reifen vom kolumbianischen COMANDANTE-Wagen provokativ zerschossen wird! Ich denke auch, daher wurde diese Videoaufzeichnung nie wieder wiederholt oder kommentiert. Der Bericht darüber  passte schlicht nicht in das Propagandaschema der so FREIEN Medien die sonst Videospots bis zum geht nicht mehr wiederholen, damit davon sogar bei der alten demenzkranken Oma auch noch etwas hängen bleibt. Hingegen wird doch &#8220;besser&#8221; der mit Kopfschuss getötetete Ivan Rios im göffneten Plastiksack, sowie dessen &#8220;heldenhafter&#8221; JUDAS ISCHARIOT  Ivan Rios präsentiert &#8230; dieser Bruder ginge doch im demokratischen Rechtsstaat  Deutschland SOFORT in den Knast! Aber andere Länder andere Sitten. </p>
<p>Fazit:<br />
Scheinbar ist die Propagenda der Medien in Kolumbien besser perfektioniert, so wie es sonst vergleichsweise z. B. nur in Diktaturen der Fall ist.  Aber Propaganda lehne ich generell ab, denn sie ist doch für die Bürger eines demokratischen Rechtsstaates weder erforderlich noch wird sie von diesen gewünscht oder akzeptiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Jens</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4306</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 16:17:00 +0000</pubDate>
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		<description>@ Carlo

Muss Dich korrigieren, siehe Kommentare zu "Ecuador zieht Verurteilung Kolumbiens zurück" (6.3. um 21:57).

Dass politische Systeme sich bewegen ist klar, die Bemerkung hat aber mit den Bewegungen Chávez, Correa und Ortega nichts zu tun.
Wenn Du mit Bewegung meinst, dass ein Staat seine Politik mit jeder neuen Regierung in die eine oder andere Richtung oder auf den einen oder anderen Schwerpunkt hin orientiert, bin ich einverstanden.
Aber in so einer delikaten Angelegenheit eine Strategie von "heute hü und morgen hott" zu verfolgen ist ein riesengroßer Gesichtsverlust für die Präsidenten von Ecuador, Venezuela und Nicaragua. Wo bleibt ihre Glaubwürdigkeit? Ich frage mich aber auch, warum die jetzt so EINFACH nachgegeben haben. Aus Angst vor Enthüllungen? Wer hat denen denn soviel Druck gemacht, dass sie sich letztlich von Ihren Forderungen aber damit auch sogleich von ihren eigenen PRINZIPIEN distanzieren?
Der einzige der hier wirklich profitiert hat ist nun mal Uribe. Warum?
Er hat eben seine Linie konsequent beibehalten. Er hatte sich ja schon am ersten Tag nach der Aktion in Ecuador in aller Form bei Correa entschuldigt und sich verpflichtet, dass so etwas nicht wieder geschehen wird. Am Ende hat er nicht mehr machen müssen, er hat nicht das kleinste Zugeständnis machen müssen. Und hast Du die Szene mit Ortega am Mikrophon gesehen? Ortega drängte auf eine Antwort zu Kolumbiens Auseinandersetzung mit Nicaragua. Uribe hat sehr souverän darauf geantwortet: wir warten erst einmal das Urteil von La Hague ab und bis dahin werden wir unsere Schiffe nicht bewegen und ihr eben auch nicht.
Perönlich mag ich Uribes Sicherheitspolitik nicht, aber als Politiker ist der Kerl mit allen Wassern gewaschewn. Da können ihm die anderen drei wirklich nicht das Wasser reichen.
Auf einem ganz anderen Blatt steht, ob die Aktion in Ecuador dem kolumbianischen Volk nützt. Ich meine JAIN. Diese letzte Aktion gibt wieder denen Recht, die meinen das Problem FARC sei mit Bomben, mit militärischen Aktionen, zu lösen. Was Uribe wieder mehr Freiräume schafft, an seinem Kurs der "harten Hand" festzuhalten. Andererseits hat die FARC mit weiteren erheblichen Sympathieverlusten im Ausland zu kämpfen, was sie erheblich schwächen dürfte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Carlo</p>
<p>Muss Dich korrigieren, siehe Kommentare zu &#8220;Ecuador zieht Verurteilung Kolumbiens zurück&#8221; (6.3. um 21:57).</p>
<p>Dass politische Systeme sich bewegen ist klar, die Bemerkung hat aber mit den Bewegungen Chávez, Correa und Ortega nichts zu tun.<br />
Wenn Du mit Bewegung meinst, dass ein Staat seine Politik mit jeder neuen Regierung in die eine oder andere Richtung oder auf den einen oder anderen Schwerpunkt hin orientiert, bin ich einverstanden.<br />
Aber in so einer delikaten Angelegenheit eine Strategie von &#8220;heute hü und morgen hott&#8221; zu verfolgen ist ein riesengroßer Gesichtsverlust für die Präsidenten von Ecuador, Venezuela und Nicaragua. Wo bleibt ihre Glaubwürdigkeit? Ich frage mich aber auch, warum die jetzt so EINFACH nachgegeben haben. Aus Angst vor Enthüllungen? Wer hat denen denn soviel Druck gemacht, dass sie sich letztlich von Ihren Forderungen aber damit auch sogleich von ihren eigenen PRINZIPIEN distanzieren?<br />
Der einzige der hier wirklich profitiert hat ist nun mal <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a>. Warum?<br />
Er hat eben seine Linie konsequent beibehalten. Er hatte sich ja schon am ersten Tag nach der Aktion in Ecuador in aller Form bei Correa entschuldigt und sich verpflichtet, dass so etwas nicht wieder geschehen wird. Am Ende hat er nicht mehr machen müssen, er hat nicht das kleinste Zugeständnis machen müssen. Und hast Du die Szene mit Ortega am Mikrophon gesehen? Ortega drängte auf eine Antwort zu Kolumbiens Auseinandersetzung mit Nicaragua. <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> hat sehr souverän darauf geantwortet: wir warten erst einmal das Urteil von La Hague ab und bis dahin werden wir unsere Schiffe nicht bewegen und ihr eben auch nicht.<br />
Perönlich mag ich Uribes Sicherheitspolitik nicht, aber als Politiker ist der Kerl mit allen Wassern gewaschewn. Da können ihm die anderen drei wirklich nicht das Wasser reichen.<br />
Auf einem ganz anderen Blatt steht, ob die Aktion in Ecuador dem kolumbianischen Volk nützt. Ich meine JAIN. Diese letzte Aktion gibt wieder denen Recht, die meinen das Problem FARC sei mit Bomben, mit militärischen Aktionen, zu lösen. Was <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> wieder mehr Freiräume schafft, an seinem Kurs der &#8220;harten Hand&#8221; festzuhalten. Andererseits hat die FARC mit weiteren erheblichen Sympathieverlusten im Ausland zu kämpfen, was sie erheblich schwächen dürfte.</p>
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	<item>
		<title>By: Carlo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4302</link>
		<dc:creator>Carlo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 13:37:21 +0000</pubDate>
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		<description>@JENS:
ALLE politischen Systeme bewegen sich doch, denn was sich nicht bewegt ist doch tot!Es kommt halt auf die Art und Weise der Bewegung und in welche Richtung sie sich bewegen, an. Was ist denn z. B. mit URIBE, jedes dritte Wort: TERRORISTAS ... . Wer nun von den dreien oder mit last minute Mann Ortega, vieren . gewonnen oder verloren hat, ist insgesamt doch schwer, sachlich zu beurteilen. Ich würde allerdings eher das Gegenteil behaupten, bei Uribe nach innen. An Spekulationen über die UNBERECHENBAREN möchte ich mich aber nicht weiter beteiligen, zudem habe ich auch keine hellseherischen Fähigkeiten. 

Die Halbwertzeit hast Du bereits am 8.3. abgehandelt, also einen Tag NACH der VERSÖHNUNG der vier! In jedem Fall sollten wir doch schon bei der Wahrheit bleiben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@JENS:<br />
ALLE politischen Systeme bewegen sich doch, denn was sich nicht bewegt ist doch tot!Es kommt halt auf die Art und Weise der Bewegung und in welche Richtung sie sich bewegen, an. Was ist denn z. B. mit <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a>, jedes dritte Wort: TERRORISTAS &#8230; . Wer nun von den dreien oder mit last minute Mann Ortega, vieren . gewonnen oder verloren hat, ist insgesamt doch schwer, sachlich zu beurteilen. Ich würde allerdings eher das Gegenteil behaupten, bei <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> nach innen. An Spekulationen über die UNBERECHENBAREN möchte ich mich aber nicht weiter beteiligen, zudem habe ich auch keine hellseherischen Fähigkeiten. </p>
<p>Die Halbwertzeit hast Du bereits am 8.3. abgehandelt, also einen Tag NACH der VERSÖHNUNG der vier! In jedem Fall sollten wir doch schon bei der Wahrheit bleiben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Jens</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4290</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 06:59:48 +0000</pubDate>
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		<description>@ Carlo,

DU magst mit der roten Achse vielleicht keinen Unterschied zu den Zeiten des kalten Krieges erkennen. Aber sag mir doch bitte , worum geht es hier überhaupt? Worum geht es Chávez, worum geht es Correa, wenn sie sich so demonstrativ auf die Seite der FARC stellen? Jedes dritte Wort in Chávez´ Diskurs im Zusammenhang mit Uribe ist Imperio oder lacayo. Das ist nämlich die Konstante k.
Wie sie das ganze umsetzen, wie sie versuchen, aus kleinen Feuern einen Flächenbrand namens revolución bolivariana zu entfachen, das steht auf eienm anderen Blatt geschrieben.
Es ging den Dreien in dieser Situation wahrscheinlich nur darum, Kolumbien vor den anderen amerikanischen Staaten (mal abgesehen von den USA) zu verunglimpfen, um Lateinamerika in pro- und contra-Länder aufzuspalten. Uraltes Prizip: divide et impera.
Das werden sie auch weiter versuchen, nur jetzt dürfte es ihnen nach diesem fürchterlichen Gesichtsverlust wesentlich schwerer fallen. Haben sich Chávez, Morales, Ortega und Correa bisher in der Öffentlichkeit nur auf eine Zusammenarbeit ihrer Wirtschaften verständigt, wurde mit dieser Krise klar, wo der Hase wirklich lang läuft. Weil das auch die Ängste anderer Regierungen schüren dürfte, haben die Roten hier einen ganz heftigen Dämpfer erhalten.
Weil bei einer weiteren Diskussion um das Thema FARC auch noch ganz andere Verstrickungen von mit den FARC ans Licht kommen, haben die drei ganz schnell einen Rücckzug gemacht. Nach aussen ist das für Kolumbien ein ganz klarer Sieg, ob das für den kolumbianischen Friedensprozess gut ist, steht auf einem ganz anderern Blatt.
Übrigens, den Satz mit der Halbwertszeit habe ich vor ein paar Tagen gebracht, als noch gar nicht klar war, was auf der Cumbre passieren würde. Was dann von dort kam, dürfte mich doch nur bestätigt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Carlo,</p>
<p>DU magst mit der roten Achse vielleicht keinen Unterschied zu den Zeiten des kalten Krieges erkennen. Aber sag mir doch bitte , worum geht es hier überhaupt? Worum geht es Chávez, worum geht es Correa, wenn sie sich so demonstrativ auf die Seite der FARC stellen? Jedes dritte Wort in Chávez´ Diskurs im Zusammenhang mit <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> ist Imperio oder lacayo. Das ist nämlich die Konstante k.<br />
Wie sie das ganze umsetzen, wie sie versuchen, aus kleinen Feuern einen Flächenbrand namens revolución bolivariana zu entfachen, das steht auf eienm anderen Blatt geschrieben.<br />
Es ging den Dreien in dieser Situation wahrscheinlich nur darum, Kolumbien vor den anderen amerikanischen Staaten (mal abgesehen von den USA) zu verunglimpfen, um Lateinamerika in pro- und contra-Länder aufzuspalten. Uraltes Prizip: divide et impera.<br />
Das werden sie auch weiter versuchen, nur jetzt dürfte es ihnen nach diesem fürchterlichen Gesichtsverlust wesentlich schwerer fallen. Haben sich Chávez, Morales, Ortega und Correa bisher in der Öffentlichkeit nur auf eine Zusammenarbeit ihrer Wirtschaften verständigt, wurde mit dieser Krise klar, wo der Hase wirklich lang läuft. Weil das auch die Ängste anderer Regierungen schüren dürfte, haben die Roten hier einen ganz heftigen Dämpfer erhalten.<br />
Weil bei einer weiteren Diskussion um das Thema FARC auch noch ganz andere Verstrickungen von mit den FARC ans Licht kommen, haben die drei ganz schnell einen Rücckzug gemacht. Nach aussen ist das für Kolumbien ein ganz klarer Sieg, ob das für den kolumbianischen Friedensprozess gut ist, steht auf einem ganz anderern Blatt.<br />
Übrigens, den Satz mit der Halbwertszeit habe ich vor ein paar Tagen gebracht, als noch gar nicht klar war, was auf der Cumbre passieren würde. Was dann von dort kam, dürfte mich doch nur bestätigt haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Carlo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4275</link>
		<dc:creator>Carlo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 23:04:39 +0000</pubDate>
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		<description>@JENS:
Ich denke nicht, dass es sich hier um ein Taktieren von roten Achsen oder schwarzen Achsen handelt, wie seinerzeit von Europa und Asien bekannt. Das Verhalten während und am Schluss der RIO-Konferenz und auch schon vorher und zwar auch von ALLEN KONFLIKTPARTEIEN ist für mich ganz, schlicht und ergreifend, LATINO-MENTALITÄT ... ebenso wie dort das Leben hinter Rechas zum Schutz des Eigentums normal ist. Das soll nun ganz bestimmt keine Abwertung, sondern nur eine Einschätzung oder Erklärung dafür sein. 
Ich erinnere nur einmal daran, dass vor vielen Jahren z.B. zwischen Honduras und El Salvador ein Krieg ausbrach ... nur wegen eines Fußballspiels. In Lateinamerika ist die Mentalität nun einmal anders als in Europa, keineswegs schlechter aber halt anders und für einen Europäer mitunter nur schwer nachvollziehbar.
Also Fragen sind noch viele offen und werden wohl auch offen bleiben. Die Halbwertzeiten sind stark unterschiedlich,da die Konstante k unbekannt oder ständigen Änderungen unterworfen  und von daher unberechenbar ist, möchte ich sogar behaupten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@JENS:<br />
Ich denke nicht, dass es sich hier um ein Taktieren von roten Achsen oder schwarzen Achsen handelt, wie seinerzeit von Europa und Asien bekannt. Das Verhalten während und am Schluss der RIO-Konferenz und auch schon vorher und zwar auch von ALLEN KONFLIKTPARTEIEN ist für mich ganz, schlicht und ergreifend, LATINO-MENTALITÄT &#8230; ebenso wie dort das Leben hinter Rechas zum Schutz des Eigentums normal ist. Das soll nun ganz bestimmt keine Abwertung, sondern nur eine Einschätzung oder Erklärung dafür sein.<br />
Ich erinnere nur einmal daran, dass vor vielen Jahren z.B. zwischen Honduras und El Salvador ein Krieg ausbrach &#8230; nur wegen eines Fußballspiels. In Lateinamerika ist die Mentalität nun einmal anders als in Europa, keineswegs schlechter aber halt anders und für einen Europäer mitunter nur schwer nachvollziehbar.<br />
Also Fragen sind noch viele offen und werden wohl auch offen bleiben. Die Halbwertzeiten sind stark unterschiedlich,da die Konstante k unbekannt oder ständigen Änderungen unterworfen  und von daher unberechenbar ist, möchte ich sogar behaupten!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Jens</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4272</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 21:34:50 +0000</pubDate>
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		<description>@ Carlo und Marco

Hier ein Auszug aus einem Kommentar zu Correa vor 3 Tagen:

Eigentlich auch alles sehr typisch für Die “Achse der Roten”.

Ich versuche es erst einmal mit viel Tamtam bei der OAS und wenn das nicht klappt, dann schnell alles vergessen. In zwei Wochen werden Correa, Chávez und Ortega die OAS gar nicht mehr erwähnen. Und nach einem Monat weiss keiner mehr, wer überhaupt die Idee dazu hatte.

Was ist denn überhaupt aus Chávez´ Referendum? …… Welches Referendum?

Die Halbwertszeit willkürlicher und vor allem aktionistischer Richtungswechsel liegt im Bereich von wenigen Tagen oder Stunden und werden nur vom Opportunismus bestimmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Carlo und Marco</p>
<p>Hier ein Auszug aus einem Kommentar zu Correa vor 3 Tagen:</p>
<p>Eigentlich auch alles sehr typisch für Die “Achse der Roten”.</p>
<p>Ich versuche es erst einmal mit viel Tamtam bei der OAS und wenn das nicht klappt, dann schnell alles vergessen. In zwei Wochen werden Correa, Chávez und Ortega die OAS gar nicht mehr erwähnen. Und nach einem Monat weiss keiner mehr, wer überhaupt die Idee dazu hatte.</p>
<p>Was ist denn überhaupt aus Chávez´ Referendum? …… Welches Referendum?</p>
<p>Die Halbwertszeit willkürlicher und vor allem aktionistischer Richtungswechsel liegt im Bereich von wenigen Tagen oder Stunden und werden nur vom Opportunismus bestimmt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Marco</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4270</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 20:04:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4270</guid>
		<description>@Carlo

ja ich kann diese art der berichterstattung auch nicht nachvollziehen aber stell das bitte nicht so hin als wäre hier alles super und die europäer hätten immer recht.
 
ich hab schon genügend stimmen von hier gehört die das ebenfalls legitimieren. genauso wie kolumbianer die das eben nicht tun. 
sowas an der nationlatiät festzumachen halte ich für falsch. 
ich glaube vielmehr dass diese breite zustimmung in einigen kolumbianischen bevölkerungsschichten durch den krieg selbst bedingt ist. viele haben einfach die schnauze voll und wenn man vielleicht noch selbst betroffen ist, sei es durch eine hacienda zu der man nicht mehr fahren kann, oder wenn familienangehörige verschleppt vertrieben oder sonstiges wurden ist es schwer sich hier zurückhaltend zu geben und nicht radikalere positionen einzunehmen. 

und zu den medien. tja, man sieht was man sehen will</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Carlo</p>
<p>ja ich kann diese art der berichterstattung auch nicht nachvollziehen aber stell das bitte nicht so hin als wäre hier alles super und die europäer hätten immer recht.</p>
<p>ich hab schon genügend stimmen von hier gehört die das ebenfalls legitimieren. genauso wie kolumbianer die das eben nicht tun.<br />
sowas an der nationlatiät festzumachen halte ich für falsch.<br />
ich glaube vielmehr dass diese breite zustimmung in einigen kolumbianischen bevölkerungsschichten durch den krieg selbst bedingt ist. viele haben einfach die schnauze voll und wenn man vielleicht noch selbst betroffen ist, sei es durch eine hacienda zu der man nicht mehr fahren kann, oder wenn familienangehörige verschleppt vertrieben oder sonstiges wurden ist es schwer sich hier zurückhaltend zu geben und nicht radikalere positionen einzunehmen. </p>
<p>und zu den medien. tja, man sieht was man sehen will</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Carlo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4265</link>
		<dc:creator>Carlo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 15:19:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4265</guid>
		<description>@MARCO:
Der EINZIGE  WICHTIGE Lichtblick: 

Es gab KEINEN KRIEG und der F R I E D E N ist G E R E T T E T!
 
Ansonsten DAS GANZE eine politische Katastophe ... ausnahmslos ...  ALLER beteiligter Präsidenten, zumindest aber ein schlecht insceniertes Theaterspiel mit schlechten und widersprüchlichen Akteuren URRIBE, CHAVEZ CORREA und last minute Gefolgsmann ORTEGA. Die Bezeichnung BANANENREPUBLIKEN trifft leider da und in diesem Zusammenhang den Nagel auf den Kopf!
Als Europäer bin ich sprachlos und kann nur den Kopf schütteln, aber die Latinos bejubeln und feiern ihre Präsidenten und ... entsprechende Videos werden ihnen  im TV (RCN, CARACOL, CABLE NOTICIAS) ZIG-fach ja HUNDERTfach, wiederholt. Das nervt doch TOTAL und  muß doch einem Normaleuropäer schlichtweg auf den Keks gehen. Natürlich respektiere ich diese Art "Berichterstattung" für die Latinos, denn anscheinend mögen oder brauchen die das so, für mich hingegen aber ist eine solche "EINTRICHTEREI" der Medien nicht nachvollziehbar und diese Art der "Information" erscheint mir weder erforderlich noch akzeptabel. 

Es ist mir übrigens, als mündigen und politisch interessiertem verantwortungsbewußtem und freiheitsliebenden Europäer übrigens auch völlig egal, ob ich da mit diese Meinung alleine dastehe oder nicht ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MARCO:<br />
Der EINZIGE  WICHTIGE Lichtblick: </p>
<p>Es gab KEINEN KRIEG und der F R I E D E N ist G E R E T T E T!</p>
<p>Ansonsten DAS GANZE eine politische Katastophe &#8230; ausnahmslos &#8230;  ALLER beteiligter Präsidenten, zumindest aber ein schlecht insceniertes Theaterspiel mit schlechten und widersprüchlichen Akteuren URRIBE, CHAVEZ CORREA und last minute Gefolgsmann ORTEGA. Die Bezeichnung BANANENREPUBLIKEN trifft leider da und in diesem Zusammenhang den Nagel auf den Kopf!<br />
Als Europäer bin ich sprachlos und kann nur den Kopf schütteln, aber die Latinos bejubeln und feiern ihre Präsidenten und &#8230; entsprechende Videos werden ihnen  im TV (RCN, CARACOL, CABLE NOTICIAS) ZIG-fach ja HUNDERTfach, wiederholt. Das nervt doch TOTAL und  muß doch einem Normaleuropäer schlichtweg auf den Keks gehen. Natürlich respektiere ich diese Art &#8220;Berichterstattung&#8221; für die Latinos, denn anscheinend mögen oder brauchen die das so, für mich hingegen aber ist eine solche &#8220;EINTRICHTEREI&#8221; der Medien nicht nachvollziehbar und diese Art der &#8220;Information&#8221; erscheint mir weder erforderlich noch akzeptabel. </p>
<p>Es ist mir übrigens, als mündigen und politisch interessiertem verantwortungsbewußtem und freiheitsliebenden Europäer übrigens auch völlig egal, ob ich da mit diese Meinung alleine dastehe oder nicht &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Marco</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4263</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 13:20:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/politik/krieg-in-suedamerika#comment-4263</guid>
		<description>klar ist das populismus, irgendwie muss er die grenzverletzung ja rechtfertigen. 

und Martin, mir vollkommen gegen wen ich mich damit stelle. ich vertrete meine moralischen überzeugungen und schließe mich keinem massenhype an. chavez ist übrigens auch demokratisch gewählt, und darf er deswegen die farc unterstützen? für alternativen ist es inzwischen zu spät, die wurden leider schon gewählt. bleibt zu hoffen das es bei den nächsten wahlen zu einem poltikwechsel kommt sofern senor uribe und chavez nicht wieder durch verfassungsänderungen versuchen ihre amtszeit zu verlängern</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>klar ist das populismus, irgendwie muss er die grenzverletzung ja rechtfertigen. </p>
<p>und Martin, mir vollkommen gegen wen ich mich damit stelle. ich vertrete meine moralischen überzeugungen und schließe mich keinem massenhype an. chavez ist übrigens auch demokratisch gewählt, und darf er deswegen die farc unterstützen? für alternativen ist es inzwischen zu spät, die wurden leider schon gewählt. bleibt zu hoffen das es bei den nächsten wahlen zu einem poltikwechsel kommt sofern senor <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> und chavez nicht wieder durch verfassungsänderungen versuchen ihre amtszeit zu verlängern</p>
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