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	<title>Comments on: Gefangenenaustausch - der neue Plan</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
	<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 23:31:03 +0000</pubDate>
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		<title>By: Miguel</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5254</link>
		<dc:creator>Miguel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 00:36:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Carlo,

die französische Aktion geht auf Sarkozy zurück. Von einem Plan Uribe kann in diesem Zusammenhang nicht gesprochen werden. Kolumbiens Rolle beschränkte sich lediglich auf die Unterstützung dieser Mission.

Unabhängig davon bleibt Uribes Angebot, von Dir Dekret genannt, über das André hier berichtete bestehen. Wie bereits oftmals hier und an anderer Stelle darauf hingewiesen, warten wir alle auf eine Antwort der FARC.

Frankreich, Spanien und die Schweiz haben nun miterlebt, was die Kolumbianer seit 15 Jahren erleben: Alle Angebote im Sinne der Geiseln werden von der FARC abgelehnt oder nicht beantwortet. 

Die Europäer mussten nun an eigenem Leibe miterleben, dass die Geiseln für die FARC alles sind.

Frage: welche Bedeutung hätte die FARC ohne die Geiseln?

Nur das Interesse der kolumbianischen und weiterer internationalen Gesellschaften an dem Wohlergehen der Geiseln bringt diese dazu, der FARC Angebote zu machen. Ohne die Geiseln wären heute für diese Staaten die FARC das, womit sie ihr Geld verdienen: Drogen-Banden und würden als solche auch verfolgt und aufgelöst werden.

Frankreich hat das Nein der FARC als schweren politischen Fehler bezeichnet. Der FARC wird nun ein stärkerer Wind aus Europa entgegen blasen. 

Sarkozy dürfte nun Uribes Probleme etwas besser verstehen. Welcher europäische Staatsmann würde auf den Gedanken kommen, tausende von Einwohnern einer Region einer Terror-Bande zu überlassen, damit diese eventuell einen Bruchteil der Geiseln freilässt, die sie in ihrer Gewalt hält?

Welche Region in Europa würde sich der Entscheidung ihrer Regierung beugen, sie einer Terrororganisation zu überlassen, damit diese Gruppe eventuell ein paar Geiseln freilässt?

Ironisch an der Sache ist, dass ausgerechnet Granda das strickte Nein der FARC verkündete. Der selbe Granda, der seine Freiheit der Fürsprache Sarkozys verdankt, verkündet, dass es keine weiteren einseitigen Freilassung von Geiseln. Er der gerade dank einer einseitigen Massnahme des kolumbianischen Staats wieder auf freien Füssen ist und von dem Sarkozy glaubte, dass er die Gespräche zur humanitären Lösung in der FARC unterstützen würde, knallt nun als gewohnter Hardliner Sarkozy die Tür vor der Nase zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Carlo,</p>
<p>die französische Aktion geht auf Sarkozy zurück. Von einem Plan <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> kann in diesem Zusammenhang nicht gesprochen werden. Kolumbiens Rolle beschränkte sich lediglich auf die Unterstützung dieser Mission.</p>
<p>Unabhängig davon bleibt Uribes Angebot, von Dir Dekret genannt, über das André hier berichtete bestehen. Wie bereits oftmals hier und an anderer Stelle darauf hingewiesen, warten wir alle auf eine Antwort der FARC.</p>
<p>Frankreich, Spanien und die Schweiz haben nun miterlebt, was die Kolumbianer seit 15 Jahren erleben: Alle Angebote im Sinne der <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> werden von der FARC abgelehnt oder nicht beantwortet. </p>
<p>Die Europäer mussten nun an eigenem Leibe miterleben, dass die <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> für die FARC alles sind.</p>
<p>Frage: welche Bedeutung hätte die FARC ohne die <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a>?</p>
<p>Nur das Interesse der kolumbianischen und weiterer internationalen Gesellschaften an dem Wohlergehen der <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> bringt diese dazu, der FARC Angebote zu machen. Ohne die <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> wären heute für diese Staaten die FARC das, womit sie ihr Geld verdienen: Drogen-Banden und würden als solche auch verfolgt und aufgelöst werden.</p>
<p>Frankreich hat das Nein der FARC als schweren politischen Fehler bezeichnet. Der FARC wird nun ein stärkerer Wind aus Europa entgegen blasen. </p>
<p>Sarkozy dürfte nun Uribes Probleme etwas besser verstehen. Welcher europäische Staatsmann würde auf den Gedanken kommen, tausende von Einwohnern einer Region einer Terror-Bande zu überlassen, damit diese eventuell einen Bruchteil der <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> freilässt, die sie in ihrer Gewalt hält?</p>
<p>Welche Region in Europa würde sich der Entscheidung ihrer Regierung beugen, sie einer Terrororganisation zu überlassen, damit diese Gruppe eventuell ein paar <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> freilässt?</p>
<p>Ironisch an der Sache ist, dass ausgerechnet Granda das strickte Nein der FARC verkündete. Der selbe Granda, der seine Freiheit der Fürsprache Sarkozys verdankt, verkündet, dass es keine weiteren einseitigen Freilassung von <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a>. Er der gerade dank einer einseitigen Massnahme des kolumbianischen Staats wieder auf freien Füssen ist und von dem Sarkozy glaubte, dass er die Gespräche zur humanitären Lösung in der FARC unterstützen würde, knallt nun als gewohnter Hardliner Sarkozy die Tür vor der Nase zu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: CARLO</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5253</link>
		<dc:creator>CARLO</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 23:51:22 +0000</pubDate>
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		<description>Wie von mir befürchtet,ist der Uribe-Plan(Dekret) offenbar gescheitert:

Frankreich bricht Betancourt-Aktion ab
Paris (dpa) - Nach dem «Nein» der kolumbianischen FARC-Rebellen hat Frankreich die Rettungsaktion für die seit mehr als sechs Jahren in Geiselhaft befindliche kolumbianische Ex- Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt abgebrochen. Das mit medizinischen Geräten ausgestattete Flugzeug, das seit mehreren Tagen in Bogotá vergebens auf ein positives Zeichen der FARC wartete, werde in Kürze abfliegen, teilte das französische Außenministerium mit. Betancourt soll todkrank sein.

erschienen am 09.04.2008 um 00:02 Uhr              © Die Welt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie von mir befürchtet,ist der <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a>-Plan(Dekret) offenbar gescheitert:</p>
<p>Frankreich bricht Betancourt-Aktion ab<br />
Paris (dpa) - Nach dem «Nein» der kolumbianischen FARC-Rebellen hat Frankreich die Rettungsaktion für die seit mehr als sechs Jahren in Geiselhaft befindliche kolumbianische Ex- Präsidentschaftskandidatin <a href="http://www.kolumbien-blog.com/politik/ingrid-betancourt">Ingrid Betancourt</a> abgebrochen. Das mit medizinischen Geräten ausgestattete Flugzeug, das seit mehreren Tagen in Bogotá vergebens auf ein positives Zeichen der FARC wartete, werde in Kürze abfliegen, teilte das französische Außenministerium mit. Betancourt soll todkrank sein.</p>
<p>erschienen am 09.04.2008 um 00:02 Uhr              © Die Welt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Martin</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5250</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:26:09 +0000</pubDate>
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		<description>Aleman

ich kann dir da nur beipflichten. Viele Leute verstehen das nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aleman</p>
<p>ich kann dir da nur beipflichten. Viele Leute verstehen das nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: aleman</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5249</link>
		<dc:creator>aleman</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 19:58:06 +0000</pubDate>
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		<description>Der Plan hat keine Chance auf Verwirklichung.

- Ein Grossteil der inhaftierten FARC-Guerilleros hat erklaert, nicht wieder dort "taetig" werden zu wollen. Allein deshalb ist ein Austausch nicht moeglich.

- Die EU kann und will die Farc nicht von der Liste der terroristischen Gruppen nehmen, solange auch nur noch ein Entfuehrter nicht freigelassen ist.

- Die USA werden Simon Trinidad nicht aus der Haft entlassen, da dieses Land mit den Farc nicht verhandelt(was ich fuer richtig halte).

Man sollte aufhoeren, den Farc Verhandlungsangebote zu machen, da sie an Verhandlungen nicht interessiert sind. Eine intelligente Strategie ist das Angebot von Straffreiheit und Belohnungen fuer sachdienliche Informationen bzw. Geiselbefreiung durch einzelne Farc-Angehoerige, die ja schon erste Erfolge mit sich gebracht hat.

Die letzte Option ist die militaerische; auch wenn ein Teil der Geiseln derartige Aktionen nicht ueberleben wird, so werden doch kuenftige Opfer dadurch vermieden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Plan hat keine Chance auf Verwirklichung.</p>
<p>- Ein Grossteil der inhaftierten FARC-Guerilleros hat erklaert, nicht wieder dort &#8220;taetig&#8221; werden zu wollen. Allein deshalb ist ein Austausch nicht moeglich.</p>
<p>- Die EU kann und will die Farc nicht von der Liste der terroristischen Gruppen nehmen, solange auch nur noch ein Entfuehrter nicht freigelassen ist.</p>
<p>- Die USA werden Simon Trinidad nicht aus der Haft entlassen, da dieses Land mit den Farc nicht verhandelt(was ich fuer richtig halte).</p>
<p>Man sollte aufhoeren, den Farc Verhandlungsangebote zu machen, da sie an Verhandlungen nicht interessiert sind. Eine intelligente Strategie ist das Angebot von Straffreiheit und Belohnungen fuer sachdienliche Informationen bzw. Geiselbefreiung durch einzelne Farc-Angehoerige, die ja schon erste Erfolge mit sich gebracht hat.</p>
<p>Die letzte Option ist die militaerische; auch wenn ein Teil der <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> derartige Aktionen nicht ueberleben wird, so werden doch kuenftige Opfer dadurch vermieden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Don-Pedrinio</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5070</link>
		<dc:creator>Don-Pedrinio</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 15:56:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Carlo
das verhalten der Farc??? meinst du dabei nicht eher das Verhalten von wenigen Leibwächtern, die Rios niederstreckten?

punkt 4 sehe ich NIE und NIMMER, jetzt schon gar nicht mehr. du kannst doch nicht glauben, dass wenn du ein Raubtier anschiesst, verletzt, dass es sich dann zu einem Lamm ändert und von dir gestreichelt werden will. 
je nachdem wie stark die verletzung ist, zieht es sich zurück um dann im richtigen Moment brutal zurück schlagen zu können. gerade dich, der du es verletzt hast, dich zu töten. 

das was du Carlo zu predigen versuchst, das ist von mal zu mal "NUR" ein westliches Denken und das ist hier m.E. absolut fehl am Platz. 
spätestens das Video der Rede von Reyes sollte in deinem innern ein Umdenken bewirkt haben. sollte dies nicht der Fall sein, dann bist du viel zu stark von pers. Emotionen behaftet.und gerade du sagst immer wieder allen sie sollen sachlich bleiben. die eigenen Emotionen weniger in Texte einfliessen lassen. ich glaube niemand kann wirklich sachlich bleiben. aber das ist ja schliesslich das Gewürz jeder Unterhaltung, sofern wir den jeweiligen andern und seine Standpunkte akzeptieren.

@Miguel
herzlichen dank. aber ich habe bewusst übertrieben, auch ein bisschen Witz und Ironie einfliessen lassen, damit ich dann bei meiner Ausreise dieser Woche nicht als Farc verhaftet werde. lach. 
aber @Miguel: was ist ein Befreiungsschlag?? und dann gleich noch ein paar andere Fragen: wie soll ich mich als Farc Kämpfer der 30 Jahre im Gebirge nur die Worte Bewaffnung und Gewalt kenne, jetzt einfach eingliedern. soll ich für Brot und Wasser Bananen Pflücken gehen. dass die Jungen unter ihnen gerade jetzt aufgeben würden, dass denke ich auch. aber Miguel, durchhalten ist doch eigentlich auch das falsche Wort. was sich geändert hat ist lediglich die Stimme und das Gesicht des jeweiligen Anführers jener Regionen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Carlo<br />
das verhalten der Farc??? meinst du dabei nicht eher das Verhalten von wenigen Leibwächtern, die Rios niederstreckten?</p>
<p>punkt 4 sehe ich NIE und NIMMER, jetzt schon gar nicht mehr. du kannst doch nicht glauben, dass wenn du ein Raubtier anschiesst, verletzt, dass es sich dann zu einem Lamm ändert und von dir gestreichelt werden will.<br />
je nachdem wie stark die verletzung ist, zieht es sich zurück um dann im richtigen Moment brutal zurück schlagen zu können. gerade dich, der du es verletzt hast, dich zu töten. </p>
<p>das was du Carlo zu predigen versuchst, das ist von mal zu mal &#8220;NUR&#8221; ein westliches Denken und das ist hier m.E. absolut fehl am Platz.<br />
spätestens das Video der Rede von Reyes sollte in deinem innern ein Umdenken bewirkt haben. sollte dies nicht der Fall sein, dann bist du viel zu stark von pers. Emotionen behaftet.und gerade du sagst immer wieder allen sie sollen sachlich bleiben. die eigenen Emotionen weniger in Texte einfliessen lassen. ich glaube niemand kann wirklich sachlich bleiben. aber das ist ja schliesslich das Gewürz jeder Unterhaltung, sofern wir den jeweiligen andern und seine Standpunkte akzeptieren.</p>
<p>@Miguel<br />
herzlichen dank. aber ich habe bewusst übertrieben, auch ein bisschen Witz und Ironie einfliessen lassen, damit ich dann bei meiner Ausreise dieser Woche nicht als Farc verhaftet werde. lach.<br />
aber @Miguel: was ist ein Befreiungsschlag?? und dann gleich noch ein paar andere Fragen: wie soll ich mich als Farc Kämpfer der 30 Jahre im Gebirge nur die Worte Bewaffnung und Gewalt kenne, jetzt einfach eingliedern. soll ich für Brot und Wasser Bananen Pflücken gehen. dass die Jungen unter ihnen gerade jetzt aufgeben würden, dass denke ich auch. aber Miguel, durchhalten ist doch eigentlich auch das falsche Wort. was sich geändert hat ist lediglich die Stimme und das Gesicht des jeweiligen Anführers jener Regionen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: CARLO</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5048</link>
		<dc:creator>CARLO</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 03:14:57 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Miguel, 
diesmal geht meine Denkungsweise mit Deiner syncron!

Nur möchte ich eine weitere mögliche 4. Variante in Erwägung ziehen:
Die FARC versucht mit Vernunft und wohl überlegt, auf politischer Ebene einen oder mehrere Erfolge durch Geiselfreilassungen etc. für sich zu verbuchene. Das Ziel wäre dann zunächst die gewünschte Streichung von der Terror-Liste und Anerkennungewinne bei der intern. Staatengemeinschaft. Sowie angestrebter Versuch sich später  als politische Kraft in Kolumbien zu etablieren, sich dann aufzulösen und der Gewalt abzuschwören. Das Verhalten der FARC seit dem 1. März deutet mir eh in diese Richtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Miguel,<br />
diesmal geht meine Denkungsweise mit Deiner syncron!</p>
<p>Nur möchte ich eine weitere mögliche 4. Variante in Erwägung ziehen:<br />
Die FARC versucht mit Vernunft und wohl überlegt, auf politischer Ebene einen oder mehrere Erfolge durch Geiselfreilassungen etc. für sich zu verbuchene. Das Ziel wäre dann zunächst die gewünschte Streichung von der Terror-Liste und Anerkennungewinne bei der intern. Staatengemeinschaft. Sowie angestrebter Versuch sich später  als politische Kraft in Kolumbien zu etablieren, sich dann aufzulösen und der Gewalt abzuschwören. Das Verhalten der FARC seit dem 1. März deutet mir eh in diese Richtung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Miguel</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5046</link>
		<dc:creator>Miguel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 02:27:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Don Pedrinio,

danke dass Du Deinen Kommentar trotz aller Bedenken geschrieben hast. Ich stimme nicht ganz mit den Schlüssen die Du ziehst überein, aber ich finde Deine Betrachtungsweise sehr interessant. 

Wo ich Dir absolut Recht geben muss, ist dass wir hier immer den Blickwinkel der FARC fast außer Acht lassen.

Wie Du denke ich, dass die FARC keinen größeren Anreiz haben dürfte, die Geiseln und unter ihnen besonders Ingrid frei zu lassen. Ich denke, dass Uribe das so sieht und daher die militärische Option so befürwortete. 

Wie weit die FARC nun auseinander gerissen wurde, kann ich hier in meiner warmen Stube nicht beurteilen. Es ist denkbar, dass sie es ist. Auf alle Fälle denke ich, dass die Führung ein großes Motivationsproblem unter ihren Leuten hat. Nach dem die FARC Ende der 90er große Landesteile beherrschten und dadurch in warmen Betten einen sicheren Schlaf genossen und regelmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen konnten, kam dieser Uribe und fing sie aus den Dörfern zu verjagen. Die Führung wird die unzufriedenen Truppen im Urwald zu motivieren versucht haben, in dem sie ihnen versprachen, dass ja nach 4 Jshren ein neuer, leichterer Präsident käme. Dann änderten die Kolumbianer die Verfassung und Uribe wurde auf weitere 4 Jahre gewählt und setzte der FARC militärisch weiter zu. Das muss die nun auf klammfeuchten Feldbetten schlafenden, oft hungrigen und ständig auf der Flucht befindlichen Guerilleros stark zu setzen.

Was bedeutet dies nun für die FARC? Weiter durchhalten oder einen Befreiungsschlag starten. Die dritte Alternative wäre aufgeben. Weiter durchhalten dürfte sehr schwer sein, wenn die Truppe wirklich demoralisiert sein sollte und weitere Führungskräfte verlieren sollte. Für einen Befreiungsschlag dürfte die FARC im Moment nicht die Möglichkeiten haben. Aufgeben? Was hat die Führung davon, was haben die alten Führungskader davon? Aufgeben könnten die Jungen, gar wenn ihnen eine reiche Abfindung und ein Visum für Frankreich winkt.

Wir warten auf die Antwort der FARC. Und die wird aus mehreren Gründen nicht sehr bald kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Don Pedrinio,</p>
<p>danke dass Du Deinen Kommentar trotz aller Bedenken geschrieben hast. Ich stimme nicht ganz mit den Schlüssen die Du ziehst überein, aber ich finde Deine Betrachtungsweise sehr interessant. </p>
<p>Wo ich Dir absolut Recht geben muss, ist dass wir hier immer den Blickwinkel der FARC fast außer Acht lassen.</p>
<p>Wie Du denke ich, dass die FARC keinen größeren Anreiz haben dürfte, die <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> und unter ihnen besonders Ingrid frei zu lassen. Ich denke, dass <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> das so sieht und daher die militärische Option so befürwortete. </p>
<p>Wie weit die FARC nun auseinander gerissen wurde, kann ich hier in meiner warmen Stube nicht beurteilen. Es ist denkbar, dass sie es ist. Auf alle Fälle denke ich, dass die Führung ein großes Motivationsproblem unter ihren Leuten hat. Nach dem die FARC Ende der 90er große Landesteile beherrschten und dadurch in warmen Betten einen sicheren Schlaf genossen und regelmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen konnten, kam dieser <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> und fing sie aus den Dörfern zu verjagen. Die Führung wird die unzufriedenen Truppen im Urwald zu motivieren versucht haben, in dem sie ihnen versprachen, dass ja nach 4 Jshren ein neuer, leichterer Präsident käme. Dann änderten die Kolumbianer die Verfassung und <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> wurde auf weitere 4 Jahre gewählt und setzte der FARC militärisch weiter zu. Das muss die nun auf klammfeuchten Feldbetten schlafenden, oft hungrigen und ständig auf der Flucht befindlichen Guerilleros stark zu setzen.</p>
<p>Was bedeutet dies nun für die FARC? Weiter durchhalten oder einen Befreiungsschlag starten. Die dritte Alternative wäre aufgeben. Weiter durchhalten dürfte sehr schwer sein, wenn die Truppe wirklich demoralisiert sein sollte und weitere Führungskräfte verlieren sollte. Für einen Befreiungsschlag dürfte die FARC im Moment nicht die Möglichkeiten haben. Aufgeben? Was hat die Führung davon, was haben die alten Führungskader davon? Aufgeben könnten die Jungen, gar wenn ihnen eine reiche Abfindung und ein Visum für Frankreich winkt.</p>
<p>Wir warten auf die Antwort der FARC. Und die wird aus mehreren Gründen nicht sehr bald kommen.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Don-Pedrinio</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5014</link>
		<dc:creator>Don-Pedrinio</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 18:23:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5014</guid>
		<description>Keine Zahlenspielereien, keine Quellen sondern einfach nur vernünftiger neutraler Menschenverstand. 

Ich glaube das Zeichen das Gesetzt wurde konnten nicht nur Kolumbiens Kinder verstehen sondern auch diejenigen aus Afrika oder Asien und das trotzdem sie kein Spanisch sprechen. Un das Zeichen hiess in erster Linie, IN ERSTER LINIE: no mas Farc. Das von euch geforderte ist aber „nur“ ein Anhängsel daraus. Was die Befreiung der Geiseln, insbesondere der Kranken betrifft. 

Was ich damit sagen will ist:
Das kolumbianische Volk hat ein Zeichen gesetzt. Ob dies mit militärischen Mitteln erreicht wird oder auf diplomatischem, humanitärem Weg, überlässt das Volk ihrem Präsidenten. Egal ob ihr dies nun als Menschenunwürdig bis verbrecherisch darstellt. Der militärische Weg hat zu diesem Zeitpunkt einen grossen Sieg errungen und wohl die westliche Welt zum Handeln gezwungen. Mit diesem Friedensplan und Frankreich als Vermittler werden Uribes (militärischen) Hände vorübergehend  gebunden.
wohl um Zeit zu gewinnen hat die Farc dann die SCHWERE Erkrankung von Betancourt Preis gegeben. Früher hiess es nur sie sei krank. Mit der Veränderung auf SCHWER Krank kann man einiges erreichen. Auch Zeit. Denn dass die Farc Zeit braucht um sich neu Organisieren zu können, daran besteht ja wohl kein Zweifel. Kaum eine Organisation kann von Heute auf Morgen zwei Führungskräfte ersetzen. Schon gar nicht wenn es sich um solche Einheiten wie die versplittert agierende Farc handelt. 

@all:
Was ich aber bei allen ankreide und das habe ich schon in den andern Artikel geschrieben, denn ihr beendet habt. Ihr seit schlechte Krimologen. Immer seht ihr die Dinge nur aus der einen Seite. Nie betrachtet ihr es aus der Warte der Farc. So helfe ich euch denn ein  bisschen nach. Und genau so wie ich es schreibe, so wird es sein. Leider aber auch mit Zahlen schlechter Quellen.
„Da hocke ich als Farc Führer in den Dschungeln und rings um mich rum ein paar Anhänger und 700 und 39 Geiseln. Manchmal gehen wir zusammen fischen oder jagen im Wald ein Reh. Abends feiern wir dann ausgiebig und sehen uns die Sendung an: wenn der Doktor kommt. Manchmal machen wir kleine Wanderungen. Dann wenn wir von den blöden Truppen Uribes verfolgt werden. Natürlich hinterlassen dabei wir keine Spuhren. Ein kleinestes Grüppchen von 750 Menschen hinterlässt prinzipiell nie spuhren. 

Ach nein, alles falsch: natürlich haben ausgerechnet wir als Farc mehr im Kopf und längst wesentliche Dinge dem Westen abgeschaut. So haben wir (so wie es Hitler einst tat) in den Bergen unterirdische Stollen und Bunkeranlagen gebaut in denen wir unsere 700 Geiseln festhalten. Gerade haben wir besuch von Osama Binladen der uns zeigt wie wir das richtige angereicherte Uran zu einer hübschen kleinen Bombe zusammen basteln können.“

Ich glaube in Kolumbien hungern viele Menschen. Sehr viele. Die Farc wird von den Truppen Uribes quer durch Kolumbien gejagt. Da hat sie (eurer Meinung nach) auch noch die Zeit um 739 Geiseln zu ernähren. Sie allenfalls von einem Versteck ins nächste zu schleppen und dies alles ohne jemals spuhren zu hinterlassen. Das glauben also alle Dilomaten unter euch??? 

Ja ich weiss, in den Dschungeln des Südens hat es viele Dörfer welche angeblich pro Farc sein sollen wo diese Geiseln problemlos festgehalten werden können. Dennoch glaube ich kaum daran, dass von allen diesen verschleppten auch nur ein Bruchteil noch am Leben ist. Der Aufwand für sie wäre für mich als Farc viel zu gross. Das einzige was ich als Farc machen muss, ist die Glaubhaftigkeit bewahren indem ich eine kleinere Gruppe am Leben lassen, mit deren Bildern ich Druck ausüben kann. 

Aber wir können ja auch einen andern, einen diplomatischen Weg einschlagen. Dieser trägt uns 5 Jahre weiter. Und in dieser Zeit verlieren 39`000 Kolumbianer wegen diesem Kleinkrieg das Leben. Das heisst also für jeden dieser 39 politischen Geiseln 1000 andere Menschen, weil es vom westen als undenkbar angesehen wird dieses Bauernopfer zu machen. Ja Bauernopfer, denn vielleicht läuft alles genau in diese Richtung. Das Volk Kolumbiens hat ein Zeichen gesetzt. Dieses soll auf diplomatischem Wege gelöst werden oder falls dieser Weg scheitert auf einem andern Weg. Das Volk hat dazu seinem Präsidenten freie Wahl gelassen. Aber Carlo und andere westliche Mächte haben daraufhin ein Veto eingelegt. Somit verstreicht also jetzt Zeit. Carlo zu liebe… 

Carlo nimm es nicht persönlich. Ich fand es einfach belustigend zu lesen (auch wenn eben brutale Tatsache), dass deines Erachtens das allerwichtigste ist, dass GERADE JETZT diese 39 Geiseln frei gelassen werden sollen. GERADE JETZT wo Reyes und Rios vernichtet werden konnten. Die Farc eine der grössten Rückschläge ihrer Organisation hinnehmen mussten. GERADE JETZT soll und muss diese Farc als Dankeschön dazu auch noch ein Geschenk machen. Das klingt für mich wie ein Märchen der gebr.Grimm. und das ist es dann wohl auch. Ein Märchen. Und ich denke, dass Uribe das genau weiss. So lange wie die Geiseln in den Händen der Farc sind, so lange können die Farc internationalen Druck gegen das Regime Kolumbiens ausüben. Das von euch geforderte, „westlich humanitäre Denken“ das müsst ihr doch irgendwann erkennen, dass dies hier in Kolumbien NIE oder gegenwärtig nie funktioniert. In Kolumbien gehört  Selbstjustiz zur Tagesordnung. Dabei haben die Paras quasi die Unterstützung der Regierung. Jetzt soll ausgerechnet die Farc damit Schluss machen und eure 39 Geiseln frei lassen. Das entspricht doch GEGEN JEDE militärische Strategie. Und für mich GEGEN jede Logik. 

Ihr zerreist euch hier die Köpfe, wie wann und wo welcher diplomatische Weg zum Ziel und somit Sieg der Gerechtigkeit führt.

Wie auch immer. Ich glaube dass eure Unterhaltung hier auf einem Holzweg ist! Und dass ihr euch mehr in die Gedanken der Farc setzen sollt um ein Ziel zu finden. Denkt auch daran: IHR habt der Farc den Namen gegeben: Terroristen. IHR. Ich denke sie nennen sich selbt Freiheitskämpfer. Oder Militärische Organisation, welche gerade einen herben Rückschlag hinnehmen musste und deshalb kaum zu Geschenken bereit ist.

Ach ja bitte denkt daran bevor ihr mich verhaut:
Ich weiss weniger als ihr. Ich ziehe nur andere Schlüsse indem ich mich versuche in die Gegenpartei zu versetzen. Und so unrecht habe ich ja gar nicht. Und: ich habe es gestern verfasst, heute umgeschrieben und sehr lange überlegt ob ich dies veröffentlichen soll, da das Angeschnittene doch eher heikel und gerne Missverstanden wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Zahlenspielereien, keine Quellen sondern einfach nur vernünftiger neutraler Menschenverstand. </p>
<p>Ich glaube das Zeichen das Gesetzt wurde konnten nicht nur Kolumbiens Kinder verstehen sondern auch diejenigen aus Afrika oder Asien und das trotzdem sie kein Spanisch sprechen. Un das Zeichen hiess in erster Linie, IN ERSTER LINIE: no mas Farc. Das von euch geforderte ist aber „nur“ ein Anhängsel daraus. Was die Befreiung der <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a>, insbesondere der Kranken betrifft. </p>
<p>Was ich damit sagen will ist:<br />
Das kolumbianische Volk hat ein Zeichen gesetzt. Ob dies mit militärischen Mitteln erreicht wird oder auf diplomatischem, humanitärem Weg, überlässt das Volk ihrem Präsidenten. Egal ob ihr dies nun als Menschenunwürdig bis verbrecherisch darstellt. Der militärische Weg hat zu diesem Zeitpunkt einen grossen Sieg errungen und wohl die westliche Welt zum Handeln gezwungen. Mit diesem Friedensplan und Frankreich als Vermittler werden Uribes (militärischen) Hände vorübergehend  gebunden.<br />
wohl um Zeit zu gewinnen hat die Farc dann die SCHWERE Erkrankung von Betancourt Preis gegeben. Früher hiess es nur sie sei krank. Mit der Veränderung auf SCHWER Krank kann man einiges erreichen. Auch Zeit. Denn dass die Farc Zeit braucht um sich neu Organisieren zu können, daran besteht ja wohl kein Zweifel. Kaum eine Organisation kann von Heute auf Morgen zwei Führungskräfte ersetzen. Schon gar nicht wenn es sich um solche Einheiten wie die versplittert agierende Farc handelt. </p>
<p>@all:<br />
Was ich aber bei allen ankreide und das habe ich schon in den andern Artikel geschrieben, denn ihr beendet habt. Ihr seit schlechte Krimologen. Immer seht ihr die Dinge nur aus der einen Seite. Nie betrachtet ihr es aus der Warte der Farc. So helfe ich euch denn ein  bisschen nach. Und genau so wie ich es schreibe, so wird es sein. Leider aber auch mit Zahlen schlechter Quellen.<br />
„Da hocke ich als Farc Führer in den Dschungeln und rings um mich rum ein paar Anhänger und 700 und 39 <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a>. Manchmal gehen wir zusammen fischen oder jagen im Wald ein Reh. Abends feiern wir dann ausgiebig und sehen uns die Sendung an: wenn der Doktor kommt. Manchmal machen wir kleine Wanderungen. Dann wenn wir von den blöden Truppen Uribes verfolgt werden. Natürlich hinterlassen dabei wir keine Spuhren. Ein kleinestes Grüppchen von 750 Menschen hinterlässt prinzipiell nie spuhren. </p>
<p>Ach nein, alles falsch: natürlich haben ausgerechnet wir als Farc mehr im Kopf und längst wesentliche Dinge dem Westen abgeschaut. So haben wir (so wie es Hitler einst tat) in den Bergen unterirdische Stollen und Bunkeranlagen gebaut in denen wir unsere 700 <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> festhalten. Gerade haben wir besuch von Osama Binladen der uns zeigt wie wir das richtige angereicherte Uran zu einer hübschen kleinen Bombe zusammen basteln können.“</p>
<p>Ich glaube in Kolumbien hungern viele Menschen. Sehr viele. Die Farc wird von den Truppen Uribes quer durch Kolumbien gejagt. Da hat sie (eurer Meinung nach) auch noch die Zeit um 739 <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> zu ernähren. Sie allenfalls von einem Versteck ins nächste zu schleppen und dies alles ohne jemals spuhren zu hinterlassen. Das glauben also alle Dilomaten unter euch??? </p>
<p>Ja ich weiss, in den Dschungeln des Südens hat es viele Dörfer welche angeblich pro Farc sein sollen wo diese <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> problemlos festgehalten werden können. Dennoch glaube ich kaum daran, dass von allen diesen verschleppten auch nur ein Bruchteil noch am Leben ist. Der Aufwand für sie wäre für mich als Farc viel zu gross. Das einzige was ich als Farc machen muss, ist die Glaubhaftigkeit bewahren indem ich eine kleinere Gruppe am Leben lassen, mit deren Bildern ich Druck ausüben kann. </p>
<p>Aber wir können ja auch einen andern, einen diplomatischen Weg einschlagen. Dieser trägt uns 5 Jahre weiter. Und in dieser Zeit verlieren 39`000 Kolumbianer wegen diesem Kleinkrieg das Leben. Das heisst also für jeden dieser 39 politischen <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> 1000 andere Menschen, weil es vom westen als undenkbar angesehen wird dieses Bauernopfer zu machen. Ja Bauernopfer, denn vielleicht läuft alles genau in diese Richtung. Das Volk Kolumbiens hat ein Zeichen gesetzt. Dieses soll auf diplomatischem Wege gelöst werden oder falls dieser Weg scheitert auf einem andern Weg. Das Volk hat dazu seinem Präsidenten freie Wahl gelassen. Aber Carlo und andere westliche Mächte haben daraufhin ein Veto eingelegt. Somit verstreicht also jetzt Zeit. Carlo zu liebe… </p>
<p>Carlo nimm es nicht persönlich. Ich fand es einfach belustigend zu lesen (auch wenn eben brutale Tatsache), dass deines Erachtens das allerwichtigste ist, dass GERADE JETZT diese 39 <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> frei gelassen werden sollen. GERADE JETZT wo Reyes und Rios vernichtet werden konnten. Die Farc eine der grössten Rückschläge ihrer Organisation hinnehmen mussten. GERADE JETZT soll und muss diese Farc als Dankeschön dazu auch noch ein Geschenk machen. Das klingt für mich wie ein Märchen der gebr.Grimm. und das ist es dann wohl auch. Ein Märchen. Und ich denke, dass <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> das genau weiss. So lange wie die <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> in den Händen der Farc sind, so lange können die Farc internationalen Druck gegen das Regime Kolumbiens ausüben. Das von euch geforderte, „westlich humanitäre Denken“ das müsst ihr doch irgendwann erkennen, dass dies hier in Kolumbien NIE oder gegenwärtig nie funktioniert. In Kolumbien gehört  Selbstjustiz zur Tagesordnung. Dabei haben die Paras quasi die Unterstützung der Regierung. Jetzt soll ausgerechnet die Farc damit Schluss machen und eure 39 <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> frei lassen. Das entspricht doch GEGEN JEDE militärische Strategie. Und für mich GEGEN jede Logik. </p>
<p>Ihr zerreist euch hier die Köpfe, wie wann und wo welcher diplomatische Weg zum Ziel und somit Sieg der Gerechtigkeit führt.</p>
<p>Wie auch immer. Ich glaube dass eure Unterhaltung hier auf einem Holzweg ist! Und dass ihr euch mehr in die Gedanken der Farc setzen sollt um ein Ziel zu finden. Denkt auch daran: IHR habt der Farc den Namen gegeben: Terroristen. IHR. Ich denke sie nennen sich selbt Freiheitskämpfer. Oder Militärische Organisation, welche gerade einen herben Rückschlag hinnehmen musste und deshalb kaum zu Geschenken bereit ist.</p>
<p>Ach ja bitte denkt daran bevor ihr mich verhaut:<br />
Ich weiss weniger als ihr. Ich ziehe nur andere Schlüsse indem ich mich versuche in die Gegenpartei zu versetzen. Und so unrecht habe ich ja gar nicht. Und: ich habe es gestern verfasst, heute umgeschrieben und sehr lange überlegt ob ich dies veröffentlichen soll, da das Angeschnittene doch eher heikel und gerne Missverstanden wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Miguel</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5012</link>
		<dc:creator>Miguel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 18:18:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5012</guid>
		<description>@Carlo,

die Quellen geben verschiedene Zahlen an. Aber wie Jens treffend fest hilt: Zahlen sagen nicht alles aus. Daher sehe ich keinen großen Nutzen in der Diskussion wehr mehr oder weniger hat.

Wenn Du mit dem hinkenden Vergleich der Kampfstärken der Bundeswehr und der FAC (Fuerzas Armadas de Colombia) sagen wolltest, dass der Militäretat Kolumbiens proportional zu hoch ist, dann stimme ich Dir zu.

Ich betone, ohne ihn zu rechtfertigen, dass dieser Etat eine politische Entscheidung ist, Ergebnis der Einschätzung einer demokratisch gewählten Regierung, die eben diese Verteilung der Ausgaben und Schaffung einer Kriegssteuer ankündigte.

Wie viele Soldaten Kolumbien in zwei Jahren haben wird, hängt auch damit zusammen, wie erfolgreich die jetzige Regierung in ihrer Aufgabe ist, dem Land Frieden zu geben. Sollten in diesem Zeitraum die verschiedenen bewaffneten illegalen Gruppen aufgelöst worden sein, wird es jede Regierung schwer haben, eine Aufstockung der Soldatenzahl und des Wehretats durchzusetzen.

Die Aufgabe werden die unbewältigten sozialen Probleme sein um Wohlstand zu mehren und Guerilla-Nachfolger zu verhindern. Dorthin werden die durch das Ende der Kämpfe frei gewordenen Gelder fließen müssen.

Es könnte sein, dass das Militär Aufbauarbeiten übernimmt. Beispiele dafür gibt es ihn Kolumbien genügend. Das Militär funktioniert als eine Art THW. Das wäre ein denkbarer Grund um den Militäretat in Friedenszeiten nicht zurück zu fahren. 

Auch wird der Kampf gegen die Drogenbanden noch lange weitergehen. Vielleicht eine Aufgabe mit der sich eine stärkere Polizeitruppe beschäftigen würde?!

Es gibt viele denkbare Modelle, aber heute sagen zu wollen, dass in zwei Jahren die Armee so und so viele Soldaten haben wird und alle bis auf die Zähne bewaffnet durch das Land ziehen werden, dass ist in meinen Augen doch zu einseitig nach vorne Gedacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Carlo,</p>
<p>die Quellen geben verschiedene Zahlen an. Aber wie Jens treffend fest hilt: Zahlen sagen nicht alles aus. Daher sehe ich keinen großen Nutzen in der Diskussion wehr mehr oder weniger hat.</p>
<p>Wenn Du mit dem hinkenden Vergleich der Kampfstärken der Bundeswehr und der FAC (Fuerzas Armadas de Colombia) sagen wolltest, dass der Militäretat Kolumbiens proportional zu hoch ist, dann stimme ich Dir zu.</p>
<p>Ich betone, ohne ihn zu rechtfertigen, dass dieser Etat eine politische Entscheidung ist, Ergebnis der Einschätzung einer demokratisch gewählten Regierung, die eben diese Verteilung der Ausgaben und Schaffung einer Kriegssteuer ankündigte.</p>
<p>Wie viele Soldaten Kolumbien in zwei Jahren haben wird, hängt auch damit zusammen, wie erfolgreich die jetzige Regierung in ihrer Aufgabe ist, dem Land Frieden zu geben. Sollten in diesem Zeitraum die verschiedenen bewaffneten illegalen Gruppen aufgelöst worden sein, wird es jede Regierung schwer haben, eine Aufstockung der Soldatenzahl und des Wehretats durchzusetzen.</p>
<p>Die Aufgabe werden die unbewältigten sozialen Probleme sein um Wohlstand zu mehren und Guerilla-Nachfolger zu verhindern. Dorthin werden die durch das Ende der Kämpfe frei gewordenen Gelder fließen müssen.</p>
<p>Es könnte sein, dass das Militär Aufbauarbeiten übernimmt. Beispiele dafür gibt es ihn Kolumbien genügend. Das Militär funktioniert als eine Art THW. Das wäre ein denkbarer Grund um den Militäretat in Friedenszeiten nicht zurück zu fahren. </p>
<p>Auch wird der Kampf gegen die Drogenbanden noch lange weitergehen. Vielleicht eine Aufgabe mit der sich eine stärkere Polizeitruppe beschäftigen würde?!</p>
<p>Es gibt viele denkbare Modelle, aber heute sagen zu wollen, dass in zwei Jahren die Armee so und so viele Soldaten haben wird und alle bis auf die Zähne bewaffnet durch das Land ziehen werden, dass ist in meinen Augen doch zu einseitig nach vorne Gedacht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Martin</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5005</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 17:00:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/politik/gefangenenaustausch-der-neue-plan#comment-5005</guid>
		<description>Carlo 

hier nochmals ein link zu Ingrid:

http://www.eltiempo.com/politica/2008-03-30/ARTICULO-WEB-NOTA_INTERIOR-4050412.html

Das zeigt nochmals wie die farc mit den Campesinos und ihren entfuehrten umgehen. Dann wird aber die kolumbianische Regierung als Buhmann dargestellt weil sie nicht auf alle irrationalen forderungen der Farc eingeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Carlo </p>
<p>hier nochmals ein link zu Ingrid:</p>
<p><a href="http://www.eltiempo.com/politica/2008-03-30/ARTICULO-WEB-NOTA_INTERIOR-4050412.html">http://www.eltiempo.com/politica/2008-03-30/ARTICULO-WEB-NOTA_INTERIOR-4050412.html</a></p>
<p>Das zeigt nochmals wie die farc mit den Campesinos und ihren entfuehrten umgehen. Dann wird aber die kolumbianische Regierung als Buhmann dargestellt weil sie nicht auf alle irrationalen forderungen der Farc eingeht.</p>
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