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	<title>Kommentare zu: Nachrichtensplitter 23.04.09</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
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		<title>Von: nevado</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/kultur/nachrichtensplitter-230409/comment-page-1#comment-5865</link>
		<dc:creator>nevado</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 17:36:05 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Nachrichtensplitter 29.04.2009&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach Chiquita wird sich nun auch der multinationale Konzern Dole Food Co. mit einer Schadensersatzklage wegen vermeintlicher illegaler Machenschaften in Kolumbien auseinandersetzen müssen. Wie kolumbianische Medien berichten (http://www.elcolombiano.com/BancoConocimiento/V/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu.asp?CodSeccion=40), haben Angehörige von 51 Mordopfern der paramilitärischen Dachorganisation &quot;AUC&quot; (Autodefensas Unidas de Colombia) bei einem Gericht in Los Angeles Klage auf Zahlung einer Entschädigung gegen das Unternehmen eingleitet, das auch in zahlreichen deutschen Einzelhandelsbetrieben seine Bananen und weitere Südfrüchte vertreibt. Bei den Opfern soll es sich laut der Klageschrift überwiegend um Kleinbauern handeln, die sich vehement geweigert hatten, ihren Grundbesitz an Dole zu verkaufen. Gleichzeitig hat alias &quot;Carlos Tijeras&quot;, ein ehemaliges, in der betreffenden Region operierendes Mitglied des AUC, bekannt gegeben, verschiedene Konzerne, u.a. Dole, hätten hohe Summen an den AUC gezahlt als Prämie für neukultivierte Ländereien in den kolumbianischen Regionen Magdalena und La Guajira. Darüber hinaus soll der für Bepflanzungen in Kolumbien zuständige Dole-Offizielle sogar die entsprechenden AUC-Unterkommandanten direkt kontaktiert und die Morde in Auftrag gegeben haben. Diese Information hat der nunmehr demobilisierte Ex-Paramilitär im Rahmen einer sog. &quot;version libre&quot; abgegeben, die Voraussetzung für den Erhalt von Strafervergünstigungen sind, wie sie in dem von der Regierung Uribe verabschiedeten Gesetz für &quot;Gerechtigkeit und Frieden&quot; vorgesehen sind. Er wird dementsprechend als Schlüsselfigur für den Erfolg des Verfahrens gegen Dole angesehen.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachrichtensplitter 29.04.2009</p>

<p>Nach Chiquita wird sich nun auch der multinationale Konzern Dole Food Co. mit einer Schadensersatzklage wegen vermeintlicher illegaler Machenschaften in Kolumbien auseinandersetzen müssen. Wie kolumbianische Medien berichten (<a href="http://www.elcolombiano.com/BancoConocimiento/V/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu.asp?CodSeccion=40" rel="nofollow">http://www.elcolombiano.com/BancoConocimiento/V/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu.asp?CodSeccion=40</a>), haben Angehörige von 51 Mordopfern der paramilitärischen Dachorganisation &#8220;AUC&#8221; (Autodefensas Unidas de Colombia) bei einem Gericht in Los Angeles Klage auf Zahlung einer Entschädigung gegen das Unternehmen eingleitet, das auch in zahlreichen deutschen Einzelhandelsbetrieben seine Bananen und weitere Südfrüchte vertreibt. Bei den Opfern soll es sich laut der Klageschrift überwiegend um Kleinbauern handeln, die sich vehement geweigert hatten, ihren Grundbesitz an Dole zu verkaufen. Gleichzeitig hat alias &#8220;Carlos Tijeras&#8221;, ein ehemaliges, in der betreffenden Region operierendes Mitglied des AUC, bekannt gegeben, verschiedene Konzerne, u.a. Dole, hätten hohe Summen an den AUC gezahlt als Prämie für neukultivierte Ländereien in den kolumbianischen Regionen Magdalena und La Guajira. Darüber hinaus soll der für Bepflanzungen in Kolumbien zuständige Dole-Offizielle sogar die entsprechenden AUC-Unterkommandanten direkt kontaktiert und die Morde in Auftrag gegeben haben. Diese Information hat der nunmehr demobilisierte Ex-Paramilitär im Rahmen einer sog. &#8220;version libre&#8221; abgegeben, die Voraussetzung für den Erhalt von Strafervergünstigungen sind, wie sie in dem von der Regierung Uribe verabschiedeten Gesetz für &#8220;Gerechtigkeit und Frieden&#8221; vorgesehen sind. Er wird dementsprechend als Schlüsselfigur für den Erfolg des Verfahrens gegen Dole angesehen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Von: nevado</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/kultur/nachrichtensplitter-230409/comment-page-1#comment-5864</link>
		<dc:creator>nevado</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 17:32:43 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Nachrichtensplitter 29.04.2009&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach Chiquita wird sich nun auch der multinationale Konzern Dole Food Co. mit einer Schadensersatzklage wegen vermeintlicher illegaler Machenschaften in Kolumbien auseinandersetzen müssen. Wie kolumbianische Medien berichten (http://www.elcolombiano.com/BancoConocimiento/V/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu.asp?CodSeccion=40), haben Angehörige von 51 Mordopfern der paramilitärischen Dachorganisation &quot;AUC&quot; (Autodefensas Unidas de Colombia) bei einem Gericht in Los Angeles Klage auf Zahlung einer Entschädigung gegen das Unternehmen eingleitet, das auch in zahlreichen deutschen Einzelhandelsbetrieben seine Bananen und weitere Südfrüchte vertreibt. Bei den Opfern soll es sich laut der Klageschrift überwiegend um Kleinbauern handeln, die sich vehement geweigert hatten, ihren Grundbesitz an Dole zu verkaufen. Gleichzeitig hat alias &quot;Carlos Tijeras&quot;, ein ehemaliges, in der betreffenden Region operierendes Mitglied des AUC, bekannt gegeben, verschiedene Konzerne, u.a. Dole, hätten hohe Summen an den AUC gezahlt als Prämie für neukultivierte Ländereien in den kolumbianischen Regionen Magdalena und La Guajira. Darüber hinaus soll der für Bepflanzungen in Kolumbien zuständige Dole-Offizielle sogar die entsprechenden AUC-Unterkommandanten direkt kontaktiert und die Morde in Auftrag gegeben haben. Diese Information hat der nunmehr demobilisierte Ex-Paramilitär im Rahmen einer sog. &quot;version libre&quot; abgegeben, die Voraussetzung für den Erhalt von Strafervergünstigungen sind, wie sie in dem von der Regierung Uribe verabschiedeten Gesetz für &quot;Gerechtigkeit und Frieden&quot; vorgesehen sind. Er wird dementsprechend als Schlüsselfigur für den Erfolg des Verfahrens gegen Dole angesehen. (Zusammenfassung der Aussagen unter http://anncol.eu/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1099&amp;Itemid=2)&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachrichtensplitter 29.04.2009</p>

<p>Nach Chiquita wird sich nun auch der multinationale Konzern Dole Food Co. mit einer Schadensersatzklage wegen vermeintlicher illegaler Machenschaften in Kolumbien auseinandersetzen müssen. Wie kolumbianische Medien berichten (<a href="http://www.elcolombiano.com/BancoConocimiento/V/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu.asp?CodSeccion=40" rel="nofollow">http://www.elcolombiano.com/BancoConocimiento/V/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu/victimas_demandan_a_la__bananera_dole_de_eu.asp?CodSeccion=40</a>), haben Angehörige von 51 Mordopfern der paramilitärischen Dachorganisation &#8220;AUC&#8221; (Autodefensas Unidas de Colombia) bei einem Gericht in Los Angeles Klage auf Zahlung einer Entschädigung gegen das Unternehmen eingleitet, das auch in zahlreichen deutschen Einzelhandelsbetrieben seine Bananen und weitere Südfrüchte vertreibt. Bei den Opfern soll es sich laut der Klageschrift überwiegend um Kleinbauern handeln, die sich vehement geweigert hatten, ihren Grundbesitz an Dole zu verkaufen. Gleichzeitig hat alias &#8220;Carlos Tijeras&#8221;, ein ehemaliges, in der betreffenden Region operierendes Mitglied des AUC, bekannt gegeben, verschiedene Konzerne, u.a. Dole, hätten hohe Summen an den AUC gezahlt als Prämie für neukultivierte Ländereien in den kolumbianischen Regionen Magdalena und La Guajira. Darüber hinaus soll der für Bepflanzungen in Kolumbien zuständige Dole-Offizielle sogar die entsprechenden AUC-Unterkommandanten direkt kontaktiert und die Morde in Auftrag gegeben haben. Diese Information hat der nunmehr demobilisierte Ex-Paramilitär im Rahmen einer sog. &#8220;version libre&#8221; abgegeben, die Voraussetzung für den Erhalt von Strafervergünstigungen sind, wie sie in dem von der Regierung Uribe verabschiedeten Gesetz für &#8220;Gerechtigkeit und Frieden&#8221; vorgesehen sind. Er wird dementsprechend als Schlüsselfigur für den Erfolg des Verfahrens gegen Dole angesehen. (Zusammenfassung der Aussagen unter <a href="http://anncol.eu/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=1099&#038;Itemid=2)" rel="nofollow">http://anncol.eu/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=1099&#038;Itemid=2)</a></p>]]></content:encoded>
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