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	<title>Kommentare zu: &#8220;Dr. Aleman&#8221;, deutscher Kinofilm über Kolumbien</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
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		<title>Von: Filmfan</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-2#comment-6362</link>
		<dc:creator>Filmfan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 15:35:45 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Der Trailer hat mir auch gefallen und die Kommentare sind hilfreich.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Trailer hat mir auch gefallen und die Kommentare sind hilfreich.</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Saulo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-2#comment-5567</link>
		<dc:creator>Saulo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 11:16:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Hallo an alle,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;gespannt habe ich eure Kommentare gelesen, bevor ich mich selbst zum Film äußere. Vorab eine Anekdote, ich habe mir den Film zwei (!) mal in Frankfurt in der deutschen Fassung angesehen. Es hiess beim ersten Mal würde der Regisseur, Tom Schreiber, dabei sein. Fehlanzeige! Aber am Tag danach war er tatsächlich anwesend und ich wollte mir die Chance nicht entgehen lassen, ihn ein Paar Fragen zu stellen.  In meinen 27 Jahren in Deutschland habe ich so eine Produktion noch nie erwartet und gesehen. Eine deutsch-kolumbianische Produktion, die auch noch in Kolumbien gedreht wurde! Ich habe mir im Vorfeld schon Sorgen gemacht, wegen der sog. Klischees, die im Trailer auftauchen. Aber der Film hat mich angetan. Die Machart des Films und die Geschichte gefallen mir. Es wird schlicht die Geschichte dieses Studenten erzählt und das Scheitern seines Idealismus gezeigt. Es ist klar, dass unvoreingenommene Deutsche Zuschauer viele Szenen mit den uns bekannten Vorurteilen assozieren werden. Das kann man nicht verhindern, aber diesen Film kann man meiner Meinung nach nicht den Vorwurf machen, es stellt Kolumbien deswegen in schlechtem Licht. Auf die Frage an den Regisseur, was ihn dazu bewegt hat, dieses Drama in Kolumbien zu drehen, hat er mir eine klare Antwort gegeben. Ein Freund von ihm hätte ihm während seines Praktikumsjahr in Cali in vielen Briefen geschildert, was er dort erlebt hat. Der Regisseur hat die Briefe aufbewahrt und gedacht, daraus könnte man eine Geschichte machen. Und das ist es auch geworden. Der Regisseur erklärte unmissvertändlich, dass er nicht die Absicht hatte, das Land zu erklären. Das wäre aus seiner Sicht aus mehreren Gründen nicht möglich und auch anmaßend gewesen. U.a. weil Kolumbien sich in einen sehr komplexen Lage befindet, die man nicht in einem anderthalbstundigen Film erklären kann und weil er nur diese deutsche Geschichte auf die Leinwand bringen wollte. Er will die Naivität und Arroganz kritisieren, die Menschen, wie der Hauptdarsteller im Film, auf dem Tag bringen, wenn sie Länder wie Kolumbien besuchen. Ich finde persönlich, es ist ihm sehr gut gelungen. Das Drama des jungen Deutschen hätte sich auch sonst auf der Welt abspielen können, fügte der Regisseur noch hinzu. Überhaupt ist er auch dankbar für die Diskussion und bereit, auch daran teilzunehmen.
(Ich hoffe, ich habe die Mailadresse nicht verschlampt ;-))
FYI der Film wird auch in Kolumbien auf dem Festival de Cine in Bogotá in diesem Jahr gezeigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Saludos desde Frankfurt
Saul&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an alle,</p>

<p>gespannt habe ich eure Kommentare gelesen, bevor ich mich selbst zum Film äußere. Vorab eine Anekdote, ich habe mir den Film zwei (!) mal in Frankfurt in der deutschen Fassung angesehen. Es hiess beim ersten Mal würde der Regisseur, Tom Schreiber, dabei sein. Fehlanzeige! Aber am Tag danach war er tatsächlich anwesend und ich wollte mir die Chance nicht entgehen lassen, ihn ein Paar Fragen zu stellen.  In meinen 27 Jahren in Deutschland habe ich so eine Produktion noch nie erwartet und gesehen. Eine deutsch-kolumbianische Produktion, die auch noch in Kolumbien gedreht wurde! Ich habe mir im Vorfeld schon Sorgen gemacht, wegen der sog. Klischees, die im Trailer auftauchen. Aber der Film hat mich angetan. Die Machart des Films und die Geschichte gefallen mir. Es wird schlicht die Geschichte dieses Studenten erzählt und das Scheitern seines Idealismus gezeigt. Es ist klar, dass unvoreingenommene Deutsche Zuschauer viele Szenen mit den uns bekannten Vorurteilen assozieren werden. Das kann man nicht verhindern, aber diesen Film kann man meiner Meinung nach nicht den Vorwurf machen, es stellt Kolumbien deswegen in schlechtem Licht. Auf die Frage an den Regisseur, was ihn dazu bewegt hat, dieses Drama in Kolumbien zu drehen, hat er mir eine klare Antwort gegeben. Ein Freund von ihm hätte ihm während seines Praktikumsjahr in Cali in vielen Briefen geschildert, was er dort erlebt hat. Der Regisseur hat die Briefe aufbewahrt und gedacht, daraus könnte man eine Geschichte machen. Und das ist es auch geworden. Der Regisseur erklärte unmissvertändlich, dass er nicht die Absicht hatte, das Land zu erklären. Das wäre aus seiner Sicht aus mehreren Gründen nicht möglich und auch anmaßend gewesen. U.a. weil Kolumbien sich in einen sehr komplexen Lage befindet, die man nicht in einem anderthalbstundigen Film erklären kann und weil er nur diese deutsche Geschichte auf die Leinwand bringen wollte. Er will die Naivität und Arroganz kritisieren, die Menschen, wie der Hauptdarsteller im Film, auf dem Tag bringen, wenn sie Länder wie Kolumbien besuchen. Ich finde persönlich, es ist ihm sehr gut gelungen. Das Drama des jungen Deutschen hätte sich auch sonst auf der Welt abspielen können, fügte der Regisseur noch hinzu. Überhaupt ist er auch dankbar für die Diskussion und bereit, auch daran teilzunehmen.
(Ich hoffe, ich habe die Mailadresse nicht verschlampt <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )
FYI der Film wird auch in Kolumbien auf dem Festival de Cine in Bogotá in diesem Jahr gezeigt.</p>

<p>Saludos desde Frankfurt
Saul</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Novarelo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-2#comment-5564</link>
		<dc:creator>Novarelo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 23:56:26 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Muss ich auch noch mal loswerden hier: Ich fand den Film ja wie gesagt, sehr spannend und konnte mich sehr gut mit diesem Thema indentifizieren - immer wenn man meint ein Land wie unseres zu verstehen, liegt man am weitesten daneben.
Was mir bei der in Deutschland ziemlich breiten BErichterstattung über das Werk ziemlich krass ins Auge springt, ist, dass auch die anspruchsvollsten unter den Medien -sowohl Fernsehen, als auch Print- konsequent diese völlig anden Haaren herbeigezogenen Schlagworte benutzen. &quot;Drogensumpf&quot; &quot;zwischen den Fronten des Drogenkriegs&quot; etc. Angesichts dessen, was in diesem Film zu sehen ist, ist mir das völlig schleierhaft. Ich habe selbst nichts weiter gesehen, als ein junger Typ, der in einer fremden Stadt mindestens vier verschiedene Milieus durchläuft und sich dann in dem seiner Abenteurlust am meisten entgegenkommenden Stadtteil niederlässt, wo er Ärger kriegt, weil seine Art nur in friedlichen Umständen funktioniert. (dass das meiner Ansicht nach nicht ganz konsequent auserzählt ist, wäre eine andere Diskussion) Die Gegend selber ist in ihren Regeln, so wie im Film gezeichnet,  kaum anders als Berlin Mahlzahn, irgeneine x-beliebige Banlieue in Frankreich, ein Housing Project in Detroit oder, nehm ich an,  sonst irgendein sozialer Brennpunkt in der Welt. Ich habe sogar fast den Eindruck, dass die Macher im Zuge ihrer Zusammenarbeit mit den Einheimischen zu sehr Rücksicht auf deren Image genommen haben und die wirklich harten Sachen entsprechend ausgeblendet. Wie auch immer, man spürt deutlich das Bestreben, ein differenziertes Bild abzugeben. Genau das macht meiner Ansicht nach diesen  Film zu einer absoluten Ausnahmeerscheinung. Die Medien hingegen zeigen, dass sie Differenziert offenbar inzwischen zwar immer noch auf der zunge tragen, aber de facto als Altlast des Journalismus über Bord geworfen haben. Es ist ja nicht die Bildzeitung die so schreibt. Es sind Frankfurter, Süddeutsche, der Spiegel (wobei der sich ja im Gegensatz zu seinem sonstigen Ton hier noch geradezu umsichtig gibt). 
In diesem Sinne finde ich, dass man sich als Journalist dieses kleine Werk mal zum Anlass nehmen sollte, unsere Tun und Lassen und die angeblichen Sachzwänge denen wir immer wieder den Inhalt opfern, mal wieder sehr genau und -differenziert- zu überdenken.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Muss ich auch noch mal loswerden hier: Ich fand den Film ja wie gesagt, sehr spannend und konnte mich sehr gut mit diesem Thema indentifizieren &#8211; immer wenn man meint ein Land wie unseres zu verstehen, liegt man am weitesten daneben.
Was mir bei der in Deutschland ziemlich breiten BErichterstattung über das Werk ziemlich krass ins Auge springt, ist, dass auch die anspruchsvollsten unter den Medien -sowohl Fernsehen, als auch Print- konsequent diese völlig anden Haaren herbeigezogenen Schlagworte benutzen. &#8220;Drogensumpf&#8221; &#8220;zwischen den Fronten des Drogenkriegs&#8221; etc. Angesichts dessen, was in diesem Film zu sehen ist, ist mir das völlig schleierhaft. Ich habe selbst nichts weiter gesehen, als ein junger Typ, der in einer fremden Stadt mindestens vier verschiedene Milieus durchläuft und sich dann in dem seiner Abenteurlust am meisten entgegenkommenden Stadtteil niederlässt, wo er Ärger kriegt, weil seine Art nur in friedlichen Umständen funktioniert. (dass das meiner Ansicht nach nicht ganz konsequent auserzählt ist, wäre eine andere Diskussion) Die Gegend selber ist in ihren Regeln, so wie im Film gezeichnet,  kaum anders als Berlin Mahlzahn, irgeneine x-beliebige Banlieue in Frankreich, ein Housing Project in Detroit oder, nehm ich an,  sonst irgendein sozialer Brennpunkt in der Welt. Ich habe sogar fast den Eindruck, dass die Macher im Zuge ihrer Zusammenarbeit mit den Einheimischen zu sehr Rücksicht auf deren Image genommen haben und die wirklich harten Sachen entsprechend ausgeblendet. Wie auch immer, man spürt deutlich das Bestreben, ein differenziertes Bild abzugeben. Genau das macht meiner Ansicht nach diesen  Film zu einer absoluten Ausnahmeerscheinung. Die Medien hingegen zeigen, dass sie Differenziert offenbar inzwischen zwar immer noch auf der zunge tragen, aber de facto als Altlast des Journalismus über Bord geworfen haben. Es ist ja nicht die Bildzeitung die so schreibt. Es sind Frankfurter, Süddeutsche, der Spiegel (wobei der sich ja im Gegensatz zu seinem sonstigen Ton hier noch geradezu umsichtig gibt). 
In diesem Sinne finde ich, dass man sich als Journalist dieses kleine Werk mal zum Anlass nehmen sollte, unsere Tun und Lassen und die angeblichen Sachzwänge denen wir immer wieder den Inhalt opfern, mal wieder sehr genau und -differenziert- zu überdenken.</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-2#comment-5560</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 08:02:31 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Wir haben den Film (auf Span. in D) geguckt und fanden ihn sehr zwiespältig. Sicherlich zeichnet er ein sehr subjektives und einseitiges Bild von Kolumbien/Cali und es besteht die Gefahr, dass der ein oder andere sich in seinen Vorurteilen bestätigt sieht. Aber - wie hier mehrfach erwähnt - geht es ja nicht um eine Doku, sondern um die Geschichte von &quot;Dr. Alemán&quot; und wie er Kolumbien erlebt. 
Außerdem fanden wir, dass die Kolumbianer im Film großteils wesentlich besser und sympahtischer rüberkommen als der Protagonist, der mit seiner ignoranten, besserwisserischen und arroganten Art sämtliche Ratschläge in den Wind schlägt und so nicht nur sich, sondern auch die anderen in Gefahr bringt.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben den Film (auf Span. in D) geguckt und fanden ihn sehr zwiespältig. Sicherlich zeichnet er ein sehr subjektives und einseitiges Bild von Kolumbien/Cali und es besteht die Gefahr, dass der ein oder andere sich in seinen Vorurteilen bestätigt sieht. Aber &#8211; wie hier mehrfach erwähnt &#8211; geht es ja nicht um eine Doku, sondern um die Geschichte von &#8220;Dr. Alemán&#8221; und wie er Kolumbien erlebt. 
Außerdem fanden wir, dass die Kolumbianer im Film großteils wesentlich besser und sympahtischer rüberkommen als der Protagonist, der mit seiner ignoranten, besserwisserischen und arroganten Art sämtliche Ratschläge in den Wind schlägt und so nicht nur sich, sondern auch die anderen in Gefahr bringt.</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nevado2107</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-2#comment-5558</link>
		<dc:creator>nevado2107</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 08:59:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;&quot;Toller&quot; Artikel der Frankfurter Rundschau unter&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/1580774_Der-Mann-mit-dem-anderen-Blick.html&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;trifft den Nagel ja voll auf den Kopf, &quot;im Drogensumpf Kolumbiens&quot; und so.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Glück habe ich kein Abo dieser Zeitung.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Toller&#8221; Artikel der Frankfurter Rundschau unter</p>

<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/1580774_Der-Mann-mit-dem-anderen-Blick.html" rel="nofollow">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/1580774_Der-Mann-mit-dem-anderen-Blick.html</a></p>

<p>trifft den Nagel ja voll auf den Kopf, &#8220;im Drogensumpf Kolumbiens&#8221; und so.</p>

<p>Zum Glück habe ich kein Abo dieser Zeitung.</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nevado2107</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-1#comment-5554</link>
		<dc:creator>nevado2107</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 09:48:19 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@marcus
Im Grunde hast du Recht, schließlich ist es ja keine Dokumentation sondern ein Spielfilm. Vor allem muss der film(@Novarelo) auch nicht Botschafter des Landes sein. Aber anders als z.B. City of god (oder noch besser die Staffeln von city of men, der &quot;Fortsetzung&quot; von city of god) schafft Dr. Aleman es leider überhaupt nicht, eine Atmosphäre zu erzeugen.   Cali ist nun wirklich keine besonders hübsche Stadt und hat auch wenig kulturelles im klassischen Sinne (Museen etc. zu bieten), aber was Cali ausmacht ist die cultura urbana und das Ambiente. Cali steckt voller Leben, ist schrill und laut. Dies ganz besonders in den armen Vierteln. Die Menschen dort stecken trotz der Schwierigkeiten den Alltag zu meistern voller Lebensfreude und Einfallsreichtum. Der Film verpasst es völlig dies darzustellen im Kontrast zu den eher ruhigen und kalten, im Film gut dargestellten höheren estratos. Die kraft der Bilder wird hier nicht genutzt. Man kommt aus dem Film als hätte man gerade einen Artikel aus dem FAZ Politikteil gelesen - aneinandergereite Informationen. Der Film schafft es einfach nicht das Lebengefühl zu vermitteln. Dann hätte man auch verstanden warum es den Arzt und andere Europäer in derartige Viertel zieht, dass weniger der Nervenkitzel aufgrund der bestehenden Gefahren das Motiv ist, sondern das Ambiente. Die meisten Menschen dort sind einfach nicht so wie die dauerverbitterte Wanda. Man hätte auch verstanden, warum die reicheren Kolumbianer, dies nicht verstehen, da sie oftmals eher Wert legen auf Ruhe,Ordnung und Moderne, während der Arzt im Film, versucht hieraus auszubrechen, da er dies aus seiner Heimat zu genüge kennt. Insofern bleibt der Film einfach zu distanziert. Die einzig bleibenden Eindrücke sind Koks und Kugeln, schade&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@marcus
Im Grunde hast du Recht, schließlich ist es ja keine Dokumentation sondern ein Spielfilm. Vor allem muss der film(@Novarelo) auch nicht Botschafter des Landes sein. Aber anders als z.B. City of god (oder noch besser die Staffeln von city of men, der &#8220;Fortsetzung&#8221; von city of god) schafft Dr. Aleman es leider überhaupt nicht, eine Atmosphäre zu erzeugen.   Cali ist nun wirklich keine besonders hübsche Stadt und hat auch wenig kulturelles im klassischen Sinne (Museen etc. zu bieten), aber was Cali ausmacht ist die cultura urbana und das Ambiente. Cali steckt voller Leben, ist schrill und laut. Dies ganz besonders in den armen Vierteln. Die Menschen dort stecken trotz der Schwierigkeiten den Alltag zu meistern voller Lebensfreude und Einfallsreichtum. Der Film verpasst es völlig dies darzustellen im Kontrast zu den eher ruhigen und kalten, im Film gut dargestellten höheren estratos. Die kraft der Bilder wird hier nicht genutzt. Man kommt aus dem Film als hätte man gerade einen Artikel aus dem FAZ Politikteil gelesen &#8211; aneinandergereite Informationen. Der Film schafft es einfach nicht das Lebengefühl zu vermitteln. Dann hätte man auch verstanden warum es den Arzt und andere Europäer in derartige Viertel zieht, dass weniger der Nervenkitzel aufgrund der bestehenden Gefahren das Motiv ist, sondern das Ambiente. Die meisten Menschen dort sind einfach nicht so wie die dauerverbitterte Wanda. Man hätte auch verstanden, warum die reicheren Kolumbianer, dies nicht verstehen, da sie oftmals eher Wert legen auf Ruhe,Ordnung und Moderne, während der Arzt im Film, versucht hieraus auszubrechen, da er dies aus seiner Heimat zu genüge kennt. Insofern bleibt der Film einfach zu distanziert. Die einzig bleibenden Eindrücke sind Koks und Kugeln, schade</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: CARLO</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-1#comment-5551</link>
		<dc:creator>CARLO</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 11:59:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Vielleicht doch ganz interessant zu lesen ... ein Interwview mit &quot;Dr.Aleman&quot;, Schauspieler August Diehl:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;http://www.netzeitung.de/entertainment/interviews/1123357.html&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht doch ganz interessant zu lesen &#8230; ein Interwview mit &#8220;Dr.Aleman&#8221;, Schauspieler August Diehl:</p>

<p><a href="http://www.netzeitung.de/entertainment/interviews/1123357.html" rel="nofollow">http://www.netzeitung.de/entertainment/interviews/1123357.html</a></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-1#comment-5544</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 17:54:24 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ich denke nicht, dass es die Aufgabe eines Spielfilms ist, objektiv, ausgewogen und sachlich alle Facetten eines Landes moeglichst realitaetsnah wiederzugeben - dies kann er auch gar nicht. Ein Film soll doch unterhalten, eine Geschichte erzaehlen, moeglichst eine Message besitzen und im besten Fall noch bilden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe bisher nur den Trailer gesehen, habe aber den Eindruck, dass der Film seiner Rolle gerecht wird. Ob er den Geschmack jedes Einzelnen trifft, ist immer subjektiv.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich denke wenn ein Film eine Geschichte aus dem Drogen- oder Rotlichtmilieu von Cali erzaehlt, kann er gar kein ausgewogenes Bild des Landes vermitteln. Naturaufnahmen der tollen Pazifikkueste oder froehlich, tanzende Menschen auf der Feria de las Flores waeren doch hier total fehl am Platz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Film &quot;City of God&quot; aus den brasilianischen Favelas wird auch nicht auf den Karneval von Rio eingegangen. Oder im Film &quot;Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&quot; wird auch nicht im Kontrast zur Geschichte ein Gutbuergerliches deutsches Leben gezeigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Spielfilm ist immer subjektiv und hat nicht die Aufgabe, die komplette Realitaet abzubilden.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke nicht, dass es die Aufgabe eines Spielfilms ist, objektiv, ausgewogen und sachlich alle Facetten eines Landes moeglichst realitaetsnah wiederzugeben &#8211; dies kann er auch gar nicht. Ein Film soll doch unterhalten, eine Geschichte erzaehlen, moeglichst eine Message besitzen und im besten Fall noch bilden.</p>

<p>Ich habe bisher nur den Trailer gesehen, habe aber den Eindruck, dass der Film seiner Rolle gerecht wird. Ob er den Geschmack jedes Einzelnen trifft, ist immer subjektiv.</p>

<p>Ich denke wenn ein Film eine Geschichte aus dem Drogen- oder Rotlichtmilieu von Cali erzaehlt, kann er gar kein ausgewogenes Bild des Landes vermitteln. Naturaufnahmen der tollen Pazifikkueste oder froehlich, tanzende Menschen auf der Feria de las Flores waeren doch hier total fehl am Platz.</p>

<p>Im Film &#8220;City of God&#8221; aus den brasilianischen Favelas wird auch nicht auf den Karneval von Rio eingegangen. Oder im Film &#8220;Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&#8221; wird auch nicht im Kontrast zur Geschichte ein Gutbuergerliches deutsches Leben gezeigt.</p>

<p>Ein Spielfilm ist immer subjektiv und hat nicht die Aufgabe, die komplette Realitaet abzubilden.</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Novarelo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-1#comment-5543</link>
		<dc:creator>Novarelo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 15:53:35 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Nur nochmal, um endlich mal dem ewigen Gerede vorzubeugen, alles würde immer besser in unserem Land, folgender Link:
http://planeacion.cali.gov.co/Publicaciones/Cali_en_Cifras/Caliencifras2007a.pdf
Es handelt sich um die offizielle Statistik der Stadt Cali, die vom Ayuntamiento herausgegeben wird. Eigentlich wirklich frei von Zweifeln daran, dass sie ein zu negatives Bild malen könnte und immer sehr interssant zu lesen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Beispiel Seite 62.(Delitos registrados 2000 – 2006, FUENTE : Policía Metropolitana Santiago de Cali)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;oder seite 135 (ESTRATIFICACIÓN SOCIOECONÓMICA URBANA)&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur nochmal, um endlich mal dem ewigen Gerede vorzubeugen, alles würde immer besser in unserem Land, folgender Link:
<a href="http://planeacion.cali.gov.co/Publicaciones/Cali_en_Cifras/Caliencifras2007a.pdf" rel="nofollow">http://planeacion.cali.gov.co/Publicaciones/Cali_en_Cifras/Caliencifras2007a.pdf</a>
Es handelt sich um die offizielle Statistik der Stadt Cali, die vom Ayuntamiento herausgegeben wird. Eigentlich wirklich frei von Zweifeln daran, dass sie ein zu negatives Bild malen könnte und immer sehr interssant zu lesen.</p>

<p>Zum Beispiel Seite 62.(Delitos registrados 2000 – 2006, FUENTE : Policía Metropolitana Santiago de Cali)</p>

<p>oder seite 135 (ESTRATIFICACIÓN SOCIOECONÓMICA URBANA)</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Novarelo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/filme/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien/comment-page-1#comment-5542</link>
		<dc:creator>Novarelo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 15:25:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/allgemein/dr-aleman-deutscher-kinofilm-ueber-kolumbien#comment-5542</guid>
		<description>&lt;p&gt;Tja, So ist das eben mit den Filmen. Die Gringos denken ja sogar von sich selbst, dass sie in einem schrecklich gewalttätigen Land leben, weil sie es nur von der Leinwand/Mattscheibe kennen. Muss aber sagen, Heimatfilme über glückliche Paare und schöne Landschaften sind mir schon immer auf den Keks gegangen, egal aus welchem Land sie kamen. Filme handeln nun mal von Leuten, die in Schwierigkeiten kommen, sonst wären es ja eher Fototapeten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;@ PE: Es scheint mir einleuchtend, dass du enttäuscht warst, wenn du einen Film am liebsten als Botschafter für unser Land sehen würdest(wobei ich ja fand, im Vergleich mit Rosario Tijeras, La vendedora de Rosas, Satanas oder Perro come Perro, war der Dr. Alemán mit dem Land geradezu übermäßig versöhnlich) Okay, ich will was anderes von einem Film, deswegen mag ich ihn wohl und du nicht. Aber die Machart: Abseits jeder Geschmacksfragen, so was kinomäßiges hab ich in den letzten Jahren weder in Kolumbien noch in Deutschland irgendwo gesehen. Gewöhnen wir uns lieber schonmal an den Gedanken, ob wir wollen oder nicht, dass der Dr. Alemán  demnächst in dem Regal mit den anderen deutschen Filme stehen wird, die jeder kennt, mit Fitzcaraldo, das Boot, Lola rennt und diesen Sachen. 
So wie wir damit leben werden müssen, dass man Colombia auch weiterhin noch mit Gewalt und Drogen und Sex assoziieren wird, solange das auch in diesem Maße stattfindet, egal wie viele nette Menschen wir alle kennen, wie nostalgisch wir werden, wenn wir an den Sancocho von Mamá denken, oder wie schön die Feria de las Flores auch sein mag.&lt;br /&gt;
Und leider(@Nevado) muss ich sagen, ich haben einen Deutschen und einen kolumbiansichen Pass, madre colombiana y padre peruano: In Deutschland fragen sie mich wegen den Drogen, in Kolumbien  sagen sie &quot;Heil Hitler&quot;, genau in diesem Ton wie der Arzt im Film, haha, lustiger Witz (sorry Nevado, ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mir das bei Begrüßungen mit Wildfremden passiert ist). Im Ausland sagen sie beides (die Gringos siegen mal wieder mit der Doofheit, Adolf Escobar ist fast Standart, wenn sie von meiner Doppelten Nationalität erfahren) Und mein Schwiegervater (de Tuluá) war alleine aus dem Grund, dass ich in Deutschland aufgewachsen und als halber Paisa ein bisschen monito bin, eine Weile lang der festen Überzeugung, ich wäre ein Nazi.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich komm wieder zurück auf mein ewiges Thema: Vielleicht lieber mal entspannen, hinnehmen, dass manche Leute weniger durch die Welt gereist sind als man selbst, und die Imagefragen hintenan stellen, sie sind eh müßig.  Vielleicht, wenn wir mal ganz nüchtern die Lage vergleichen mit der von anderen Orten, ist ja doch auch die objektive Situation in unserem schönen Land mitschuld an dem Gerede.   Und die Frage wäre doch eher, wo können wir ansetzen, um unseren Handschlag dafür zu tun, dass man nicht besser drüber redet, sondern dass es besser wird. 
UN FUTURO MEJOR SÍ QUE ES POSIBLE.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, So ist das eben mit den Filmen. Die Gringos denken ja sogar von sich selbst, dass sie in einem schrecklich gewalttätigen Land leben, weil sie es nur von der Leinwand/Mattscheibe kennen. Muss aber sagen, Heimatfilme über glückliche Paare und schöne Landschaften sind mir schon immer auf den Keks gegangen, egal aus welchem Land sie kamen. Filme handeln nun mal von Leuten, die in Schwierigkeiten kommen, sonst wären es ja eher Fototapeten.</p>

<p>@ PE: Es scheint mir einleuchtend, dass du enttäuscht warst, wenn du einen Film am liebsten als Botschafter für unser Land sehen würdest(wobei ich ja fand, im Vergleich mit Rosario Tijeras, La vendedora de Rosas, Satanas oder Perro come Perro, war der Dr. Alemán mit dem Land geradezu übermäßig versöhnlich) Okay, ich will was anderes von einem Film, deswegen mag ich ihn wohl und du nicht. Aber die Machart: Abseits jeder Geschmacksfragen, so was kinomäßiges hab ich in den letzten Jahren weder in Kolumbien noch in Deutschland irgendwo gesehen. Gewöhnen wir uns lieber schonmal an den Gedanken, ob wir wollen oder nicht, dass der Dr. Alemán  demnächst in dem Regal mit den anderen deutschen Filme stehen wird, die jeder kennt, mit Fitzcaraldo, das Boot, Lola rennt und diesen Sachen. 
So wie wir damit leben werden müssen, dass man Colombia auch weiterhin noch mit Gewalt und Drogen und Sex assoziieren wird, solange das auch in diesem Maße stattfindet, egal wie viele nette Menschen wir alle kennen, wie nostalgisch wir werden, wenn wir an den Sancocho von Mamá denken, oder wie schön die Feria de las Flores auch sein mag.<br />
Und leider(@Nevado) muss ich sagen, ich haben einen Deutschen und einen kolumbiansichen Pass, madre colombiana y padre peruano: In Deutschland fragen sie mich wegen den Drogen, in Kolumbien  sagen sie &#8220;Heil Hitler&#8221;, genau in diesem Ton wie der Arzt im Film, haha, lustiger Witz (sorry Nevado, ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mir das bei Begrüßungen mit Wildfremden passiert ist). Im Ausland sagen sie beides (die Gringos siegen mal wieder mit der Doofheit, Adolf Escobar ist fast Standart, wenn sie von meiner Doppelten Nationalität erfahren) Und mein Schwiegervater (de Tuluá) war alleine aus dem Grund, dass ich in Deutschland aufgewachsen und als halber Paisa ein bisschen monito bin, eine Weile lang der festen Überzeugung, ich wäre ein Nazi.</p>

<p>Ich komm wieder zurück auf mein ewiges Thema: Vielleicht lieber mal entspannen, hinnehmen, dass manche Leute weniger durch die Welt gereist sind als man selbst, und die Imagefragen hintenan stellen, sie sind eh müßig.  Vielleicht, wenn wir mal ganz nüchtern die Lage vergleichen mit der von anderen Orten, ist ja doch auch die objektive Situation in unserem schönen Land mitschuld an dem Gerede.   Und die Frage wäre doch eher, wo können wir ansetzen, um unseren Handschlag dafür zu tun, dass man nicht besser drüber redet, sondern dass es besser wird. 
UN FUTURO MEJOR SÍ QUE ES POSIBLE.</p>]]></content:encoded>
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