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	<title>Kolumbien Blog &#187; Kolumbien Tourismus</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
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		<title>ReisefÃ¼hrer gewinnen: Kolumbien nah dran</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 11:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
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		<category><![CDATA[ReisefÃ¼hrer]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vierte Auflage von &#8220;Nah dran Kolumbien&#8221; ist nun erschienen und fÃ¼r 23,90 EUR bei amazon.de erhÃ¤ltlich. Mit dem Autor Frank Semper haben wir fÃ¼r einen Leser des Kolumbien-Blogs ein Freiexemplar rausholen kÃ¶nnen. Unter allen Kommentatoren, die bis zum 10.02. einen Kommentar zu diesem Artikel verfassen, verlosen wir das Buch. Der Gewinner wird an dieser [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vierte Auflage von &#8220;Nah dran Kolumbien&#8221; ist nun erschienen und fÃ¼r 23,90 EUR bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3939602019?ie=UTF8&#038;tag=kiwitzcom-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3939602019">amazon.de</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kiwitzcom-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3939602019" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> erhÃ¤ltlich.</p>

<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2009/02/nahdrankolumbien_neu.jpg"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2009/02/nahdrankolumbien_neu-312x500.jpg" alt="nahdrankolumbien_neu" title="nahdrankolumbien_neu" width="312" height="500" class="aligncenter size-medium wp-image-636" /></a></p>

<p>Mit dem Autor Frank Semper haben wir fÃ¼r einen Leser des Kolumbien-Blogs ein Freiexemplar rausholen kÃ¶nnen. <strong>Unter allen Kommentatoren, die bis zum 10.02. einen Kommentar zu diesem Artikel verfassen, verlosen wir das Buch</strong>. Der Gewinner wird an dieser Stelle dann verÃ¶ffentlicht.</p>

<p><em>Der Gewinner steht fest, herzlichen GlÃ¼ckwunsch an Armin Jedlitschka!</em></p>

<p><strong>Nachfolgend der offizielle Buchvorstellungstext:</strong>
<span id="more-633"></span>
Nah Dran Kolumbien  in der Neuauflage</p>

<p>Soeben ist die 4. aktualisierte und erweiterte Neuauflage des bewÃ¤hrten ReisefÃ¼hrers zu Kolumbien erschienen.</p>

<p>Kolumbien war bis vor kurzem der letzte groÃŸe noch verbliebene weisse Fleck &#8211; fÃ¼r viele ein dunkler Fleck &#8211; auf der touristischen Landkarte  SÃ¼damerikas. Das beginnt sich nun rasch zu Ã¤ndern. Seit 2007 ist Kolumbien nach jahrelanger Abstinenz wieder auf der internationalen Tourismusmesse in Berlin (ITB) vertreten und ein gutes Dutzend  etablierter Reiseveranstalter, zuletzt Studiosus und Hauser-Exkursionen,  hat die herausragenden Ziele des Landes ins Programm genommen.</p>

<p>Wir vom Sebra-Verlag versorgen seit Mitte der unruhigen 1990er Jahren eine wachsende Zahl von Kolumbieninteressierten mit ausfÃ¼hrlichen und aktuellen Reiseinformationen. Zu Kolumbien muss eine Reisebuch mehr bieten als eine bloÃŸe Ansammlung oder AufzÃ¤hlung von Fakten, es muÃŸ das Besondere und Einzigartige des Landes herausstellen, es muÃŸ das SchÃ¶ne herausstreichen ohne das HÃ¤ssliche zu beschÃ¶nigen. Denn zu Kolumbien kursieren mehr vorgefasste Meinungen als zu irgendeinem anderen Land. Das Positive daran, es ist eben ein Land, das niemanden kalt lÃ¤sst, kein Land, dass man Ã¼bergehen oder gar Ã¼bersehen kann.</p>

<p>Mitte der 1990er Jahre stand die kolumbianische Gesellschaft noch unter dem nachhaltigen Eindruck der blutigen Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und der Drogenmafia um Pablo Escobar, es gab kaum Investitionen im privaten wie Ã¶ffentlichen Bereich. Viele Menschen waren verunsichert, durcheinander, traumatisiert. Das Zentrum der Hauptstadt BogotÃ¡ war heruntergekommen, dÃ¼ster am Tage und in den NÃ¤chten eisig kalt. AuslÃ¤nder traf man im Land Ã¤uÃŸert selten, wenn Ã¼berhaupt, dann an der KaribikkÃ¼ste und unter den wenigen mutigen Aussteigern in San AgustÃ­n. Die heimische KÃ¼che war zwar nahrhaft und sÃ¤ttigend, aber zumeist wenig abwechslungsreich und schon gar nicht international. Kaum jemand, weder einheimischer GroÃŸstÃ¤dter noch Besucher, fuhr einmal in die abgelegenen Regionen des Landes, die als gefÃ¤hrlich oder unzugÃ¤nglich galten und kaum oder Ã¼berhaupt nicht staatlicher Kontrolle unterstanden, wo das Land der wilden Indianer scheinbar nahtlos in die HÃ¤nde von Drogengangstern und Guerrilleros Ã¼bergegangen war. Doch gerade dort im kolumbianischen Amazonasgebiet, im ChocÃ³, in der Sierra Nevada de Santa Marta lieÃŸen sich ganz auÃŸergewÃ¶hnliche Pionierrouten einschlagen, entlang unberÃ¼hrter FlusslÃ¤ufe oder durch dichte Dschungelgebiete. Egal aber wo man auch hinkam, noch in den kleinsten  und abgelegensten DÃ¶rfern traf man auf offenherzige, gastfreundliche und wissbegierige Menschen, die lebendige Gemeinschaften bildeten. So hart die Zeiten auch in den 1990er waren, in Kolumbien herrschte keine Friedhofsruhe und ein Bett oder ein lauschiger HÃ¤ngemattenplatz und einfache Mahlzeiten waren fast Ã¼berall zu bekommen.</p>

<p>Jeder der Kolumbien einmal besucht hat, gerÃ¤t ins SchwÃ¤rmen, weil die Landschaft so abwechselungsreich und Ã¼berwÃ¤ltigend ist, und die Menschen hier so schÃ¶n, stark und kreativ sind. Und jeder Besucher hat das GefÃ¼hl hier etwas ganz Besonderes fÃ¼r sich zu finden, weil Kolumbien eben nur schwer zu katalogisieren ist. Hier gibt es nicht die WasserfÃ¤lle, die Berggipfel, die Dschungelgebiete, die man gesehen haben muss, um sagen zu kÃ¶nnen, ich habe die schÃ¶nsten Ecken Kolumbiens gesehen &#8211; und abgehakt. Es gibt noch so viel auf eigene Faust zu entdecken und wenn andernorts die Verleihung des Unesco-Welterbe-Titels den touristischen Ritterschlag bedeutet, fragt man sich angesichts der bestehenden WelterbestÃ¤tten in Kolumbien gelegentlich, inwieweit eine derartige Auszeichnung  Ã¼berhaupt nÃ¶tig und geeignet ist, das Besucherinteresse zu steigern, nach Cartagena fÃ¤hrt man sowieso aber wer war schon in Mompox, am Unterlauf des RÃ­o Magdalena? Und wenn der einzigartige Los Katios Nationalpark zum Weltnaturerbe ernannt wird, warum nicht lÃ¤ngst auch die SerranÃ­a de la Macarena und dem unvergleichlichen Cano Cristales, dem wohl buntesten und  vielleicht schÃ¶nsten Flusslauf der Welt. Vermutlich, weil dort noch immer illegaler Drogenanbau und GuerrillaaktivitÃ¤ten verhindern, dass die Region einer breiten internationalen Ã–ffentlichkeit bekannt gemacht werden kann. 
Kolumbien hat nun endlich begonnen an die touristische Entwicklung der NachbarlÃ¤nder anzuknÃ¼pfen und setzt zudem eigene Akzente. BogotÃ¡ und MedellÃ­n haben eine atemberaubende Stadtentwicklung hingelegt. Das umgebaute Gold- und das neue Boteromuseum sind erstklassig und zentral gelegen. Die vielen Parks in Medellin sind groÃŸzÃ¼gig und modern gestaltet. Die neue Restaurantkultur erhebt den Anspruch international zu sein. PlÃ¶tzlich findet man Sushi, argentinische Steaks, peruanische ceviche, organische KÃ¼che, FusionskÃ¼che. Comida corriente und perro caliente, die Klassiker der Vergangenheit geraten schon beinahe ins Vergessen. Viele gemÃ¼tliche CafÃ©s bereichern das Alltagsleben der Bewohner und sorgen bei den Besuchern fÃ¼r einen angenehmen Aufenthalt. Der Tourismussektor ist im Aufschwung, der Bau- und Dienstleistungssektor boomt. Die StraÃŸen werden ausgebaut, die Verkehrsmittel besser kontrolliert und gewartet. Die Krisenairlines wurden aus dem Verkehr gezogen, auf den BusbahnhÃ¶fen hÃ¤ngen Unfallstatistiken aus, die Ross und Reiter nennen und in den Ãœberandbussen werden gut sichtbar Geschwindigkeitsbegrenzungsmesser angebracht, mit denen die Passagiere die Fahrer kontrollieren kÃ¶nnen.</p>

<p>Wenn man sich anschaut, wohin man heutzutage unbesorgt reisen kann, stellt man fest, die allermeisten touristisch interessanten Orte kann man ohne Sicherheitsbedenken zum Besuch empfehlen, neben BogotÃ¡, MedellÃ­n, Cartagena und Santa Marta, locken eine Reise in die kolumbianischen Llanos, die Statuen von San AgustÃ­n, die Ciudad Perdida, die Guajira, der Nationalpark El Cocuy, vor einigen Jahren noch mit einem unwÃ¤gbaren EntfÃ¼hrungsrisiko behaftet, heute problemlos zu bereisen.</p>

<p>Trotzdem ist Kolumbien noch lÃ¤ngst kein Reiseland wie jedes andere. Die aktuellen Problemzonen heiÃŸen ChocÃ³-UrabÃ¡, Catatumbo, La Macarena, Los Katios und die tropischen Tieflandregionen beiderseits der Anden im Grenzgebiet zu Ecuador, also nach wie vor weite Landstriche, aber Kolumbien ist grÃ¶ÃŸer als Deutschland und Frankreich zusammengenommen, da muÃŸ man gar nicht alles gesehen haben, um begeistert zu sein. Die groÃŸen Kolumbienreisenden vergangener und gegenwÃ¤rtiger Tage, von Alexander von Humboldt bis zum LiteraturnobelpreistrÃ¤ger Le Clezio (bei den EmberÃ¡ im ChocÃ³) haben viel weniger kolumbianischer LandflÃ¤che bereist, dafÃ¼r um so intensiver, und anschlieÃŸend festgestellt, dass diese Erfahrung ihr Leben verÃ¤ndert habe.</p>

<p>Solche Erfahrungen lassen sich nach wie vor auf einer Reise durch Kolumbien machen und unser Kolumbien-Reisekompass liefert alle Informationen fÃ¼r eine unvergessliche Entdeckungstour.</p>

<p>Also, viel SpaÃŸ und keine unnÃ¶tigen Sorgen bei einer Reise durchs Land!
Frank Semper</p>

<p>Nah Dran Kolumbien 
Hella Braune + Frank Semper 
ISBN 978-3-939602-01-9 
616 Seiten, viele Karten und Abb. 
EUR 23,90,- 
Infos unter www.sebra.de</p>
<p>a</p>
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		<title>Avianca und der Airbus A330</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus A330]]></category>
		<category><![CDATA[Avianca]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es soweit. Vorletzte Woche bekam die Avianca ihren ersten A330. Flugkapitaen Tapias hatte die Ehre, das nagelneue Flugzeug direkt von Tolouse nach Bogota zu fliegen. Der Airbus A330 bietet Platz fuer 262 Plaetze in der economy-class und 18 Plaetze in der business-class. Zunaechst wird die Maschine auf inneramerikanischen Routen nach Lima, Sao Paulo, [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/10/visita-fabian-y-airbus-330-038.jpg" rel="gb_imageset[pics598]" title="Airbus 330 Avianca"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/10/visita-fabian-y-airbus-330-038.thumbnail.jpg" alt="Airbus 330 Avianca" align="right" width="150" height="112" class="attachment wp-att-599 " /></a>Endlich ist es soweit. Vorletzte Woche bekam die Avianca ihren ersten A330. Flugkapitaen Tapias hatte die Ehre, das nagelneue Flugzeug direkt von Tolouse nach Bogota zu fliegen. Der Airbus A330 bietet Platz fuer 262 Plaetze in der economy-class und 18 Plaetze in der business-class. Zunaechst
wird die Maschine auf inneramerikanischen Routen nach Lima, Sao Paulo, Buenos Aires und Miami eingesetzt. Nach Erhalt der zweiten Maschine wird dann damit auch Madrid und Barcelona in Spanien angeflogen. Es war ein ganz besonderer Moment fuer die Avianca und das ganze Land als diese erste Maschine vorletzte Woche in einer gelungenen Eroeffnungsfeier dem Publikum vorgestellt wurde. Avianca und Airbus haben die Flottenerneuerung ja bereits Anfang des Jahres mit der Einfuehrung der Modelle A319 und A320 eingeleitet. Bis Ende des Jahres wird die Avianca ueber 2 A319, 4 A320 und 2 A330 verfuegen. Daneben sind ja noch die altbewaehrten 7 B767, 8 B757, 16 MD83, 13 F100 und 8 F50 im Einsatz. Sicherlich ein etwas zu grosser und damit teurer Flottenmix fuer diese mittelgrosse Airlines. Doch die Weichen sind gestellt. Bis 2015 soll die Flotte dann nur noch aus Airbus und Boeing bestehen und zwar voraussichtlich aus folgende Maschintypen: 5 A319, 24 A320, 3 A330 und 7 B787. Langsam aber sicher wird die Avianca zu einer richtigen Qualitaetsairline auf dem Kontinent. Jetzt fehlen nur noch weitere Destinationen in Europa, um den Tourismus von Europa nach Kolumbien weiter anzukurbeln.</p>
<p>a</p>
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		<title>Tourismus &#8211; wie wichtig ist er und in welcher Form?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 20:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hotels]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismuszahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum wiederholten Male frage ich mich, woher die kolumbianische Presse die Zahlen zum Tourismus bekommt bzw. welcher Experte diese interpretiert. Dies passiert mir fast immer, wenn ich einen Artikel Ã¼ber Tourismuszahlen in der Zeitung lese. So auch gestern. Im â€žNuevo Sigloâ€œ erschien ein Bericht mit dem Titel â€žA Colombia no llegan mas turistas por la [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/boca-grande.jpg" rel="gb_imageset[pics581]" title="boca-grande"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/boca-grande.thumbnail.jpg" alt="boca-grande" align="right" width="112" height="150" class="attachment wp-att-582 " /></a>Zum wiederholten Male frage ich mich, woher die kolumbianische Presse die Zahlen zum Tourismus bekommt bzw. welcher Experte diese interpretiert. Dies passiert mir fast immer, wenn ich einen Artikel Ã¼ber Tourismuszahlen in der Zeitung lese.</p>

<p>So auch gestern. Im â€žNuevo Sigloâ€œ erschien ein Bericht mit dem Titel â€žA Colombia no llegan mas turistas por la falta de hotelesâ€œ â€“ Ã¼bersetzt: Die Tourismuszahlen in Kolumbien steigen aufgrund der fehlenden HotelkapazitÃ¤ten nicht.</p>

<p>Entweder stimmen also die Auslastungszahlen von knapp 57 % aus 2007 nicht, oder der Schreiber interpretiert zuviel in die Aussage, dass aufgrund der verbesserten Sicherheitslage mehr Touristen kommen und deshalb alte Hotels renoviert und zum Teil neue gebaut werden.
Zum Artikel gefÃ¼gt ist eine Liste mit neu-erbauten Hotels aus dem Jahr ??? Dies wird nicht angegeben.</p>

<p>Der Tourismus ist lt. dieses Artikels der 3. wichtigste Sektor fÃ¼r DeviseneinkÃ¼nfte. Wenn dem so ist, sollten dann nicht prÃ¤zisere Angaben gemacht werden? So heiÃŸt es weiter â€žUm in 2009 das Ziel von 3,5 Millionen internationalen GÃ¤ste zu erreichenâ€¦.â€œ Hier wird weder eine Prozentzahl des angestrebten Wachstums noch eine Zahl aus dem Vorjahr erwÃ¤hnt, so dass der Leser keine Relation erhÃ¤lt. 
<span id="more-581"></span>
Auch gibt es bei der Angabe von Touristenzahlen WidersprÃ¼che oder sie werden nicht ausreichend getrennt dargestellt. So wird ein Kreuzfahrttourist, der in Cartagena fÃ¼r 2 Std. von Bord geht, um zu Hause stolz erzÃ¤hlen zu kÃ¶nne, dass er in einem gefÃ¤hrlichen Land war, genauso als Tourist gezÃ¤hlt, wie jemand, der 3 Wochen das Land bereist.</p>

<p>Vielleicht haben die oben genannten Probleme damit zu tun, dass in Kolumbien mehrere Institutionen fÃ¼r den Tourismus verantwortlich sind und diese untereinander nur wenig zusammenarbeiten. ZustÃ¤ndigkeiten sind nicht exakt geklÃ¤rt. Ob privatwirtschaftliche Unternehmen oder staatliche Institutionen, alle rÃ¼hren in der groÃŸen Wunderkiste Tourismus.</p>

<p>Es heiÃŸt Proexport mache das Marketing im Ausland, der Fondo de Promocion Turistica arbeite im Inland und dann ist da auch noch das Ministerio de Comercio, Industria y Turismo.
Es gibt keine einheitliche IdentitÃ¤t â€“ jede Institution versucht durch andere Slogans und Kamagnen Touristen auf das Land aufmerksam zu machen. Bei Interviews zu meiner Diplomarbeit vor 2 Jahren konnte ich auch feststellen, dass es keine langfristigen Zielformulierungen gibt und es macht mir nicht den Eindruck, als hÃ¤tte sich dies geÃ¤ndert.</p>

<p>Ein weiterer Punkt, der fÃ¼r mich diskussionswÃ¼rdig ist, ist die Tatsache welche Art der Hotels in Kolumbien gebaut wird. Mit Bettenburgen, wie sie bereits an der KaribikkÃ¼ste existieren, sollen dann 3,5 Mio. auslÃ¤ndische Touristen angelockt werden?</p>

<p>Meine Vorstellung von einem gesunden Tourismus fÃ¼r das Land ist dies nicht!&#8230; und von Ã„sthetik und landestypischer SchÃ¶nheit sind Boca Grande und Co. weit entfernt.</p>
<p>a</p>
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		<title>Wandern in der Sierra Nevada del Cocuy</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/reisen/sierra-nevada-del-cocuy</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 17:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Anden]]></category>
		<category><![CDATA[Cocuy]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Kolumbien ist bekannt fÃ¼r seine zahlreichen und wunderschÃ¶nen Landschaften. Unter den Gebirgsszenerien zÃ¤hlt die Sierra Nevada del Cocuy unzweifelhaft zu den eindrucksvollsten: Hoch im Nordosten auf dem Ãœbergang der Regierungsbezirke BoyacÃ¡ und Arauca an der Grenze zu Venezuela gelegen besticht das Gebirgsmassiv, das zur Cordillera Oriental, der Ã¶stlichen der drei Gebirgsketten der Anden, die sich [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kolumbien ist bekannt fÃ¼r seine zahlreichen und wunderschÃ¶nen Landschaften. Unter den Gebirgsszenerien zÃ¤hlt die Sierra Nevada del Cocuy unzweifelhaft zu den eindrucksvollsten: Hoch im Nordosten auf dem Ãœbergang der Regierungsbezirke BoyacÃ¡ und Arauca an der Grenze zu Venezuela gelegen besticht das Gebirgsmassiv, das zur Cordillera Oriental, der Ã¶stlichen der drei Gebirgsketten der Anden, die sich durch Kolumbien ziehen, gehÃ¶rt, durch weiÃŸglÃ¤nzende Gletscher, See im Nationalpark El Cocuy leuchtend blaue Seen und eine auÃŸergewÃ¶hnliche Pflanzenwelt. Mehr als 25 Gipfel sind dauerhaft schneebedeckt, die Gletschermasse ist die grÃ¶ÃŸte Kolumbiens. Die Vegetation umfasst urwÃ¼chsigen Bergwald auf Hochebenen, Andenwald und die baumlose Gebirgstundra, span. pÃ¡ramo, und kann Ã¼ber 700 Arten von GefÃ¤ÃŸpflanzen aufweisen. Das entspricht 83 % der Hochgebirgsarten in Kolumbien und ist die vielfÃ¤ltigste Hochgebirgsflora der Welt!</p>

<p><span id="more-562"></span></p>

<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/04a_totale-1.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/04b_lagune.jpg" alt="" />1977 wurde der Nationalpark El Cocuy gegrÃ¼ndet mit dem Ziel, die Ã¤uÃŸerst gering intervenierte Landschaft FrailejÃ³n (Espeletia sp.)und die darin enthaltene BiodiversitÃ¤t zu schÃ¼tzen. Der Park umfasst 306.000 ha, 3 % der GesamtflÃ¤che der Sierra Nevada, und erstreckt sich auf einer HÃ¶hendifferenz zwischen 600 m und 5330 m. Die Temperaturen liegen, je nach Sonneneinstrahlung und HÃ¶henlage, zwischen 4 und 20Â°C; in den hÃ¶heren Lagen sinken sie nachts auf Minusgrade ab.</p>

<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/04c_frailejon.jpg" alt="" />Der Cocuy sollte auf der Liste jedes Naturliebhabers und Wanderfreunds, der Kolumbien besucht, ganz oben stehen. Wenn es Zeit, kÃ¶rperliche Konstitution und Geldbeutel erlauben (mindestens bei der ersten Begehung empfiehlt es sich Wandern mit allem nÃ¶tigen GepÃ¤ck, einen BergfÃ¼hrer anzumieten), sollte man sich den von Touristen noch oft ausgesparten Nationalpark nicht entgehen lassen. Mit Anreise aus der Hauptstadt dauert die Umrundung der Gebirgskette eine Woche. Wenn man sich fÃ¼r Gipfel- und Gletscherbesteigung interessiert, kann man gezielt BergfÃ¼hrer fÃ¼r GletscherExtratouren anmieten. Dabei muss allerdings immer mit einigen Tagen Hin- und RÃ¼ckwanderung gerechnet werden. HÃ¶henkrankheit ist ein ernstes Thema und sollte nicht unterschÃ¤tzt werden, immer wieder kommen im Park Wanderer durch Unvorsichtigkeit und Unwissenheit zu Tode. <img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/04d.jpg" alt="" />Einmal im Park ist man von der AuÃŸenwelt abgeschnitten und bis zu drei Tagesreisen zu FuÃŸ von einem der AusgÃ¤nge entfernt. Wandern durch weite Landschaften, ohne eine Menschenseele zu treffen. Es gibt keine ZugangsstraÃŸen und keine Hubschrauber zur Notfallrettung auf dem Luftweg. Ein mit dem Gebiet vertrauter BergfÃ¼hrer kann hier den lebensrettenden Unterschied machen, da es nur bestimmte Stellen gibt, an denen man aus groÃŸer HÃ¶hen schnell absteigen kann, wie es im akuten Fall von fortgeschrittener HÃ¶henkrankheit unbedingt erforderlich ist. In jedem Fall sollte man sich vor Beginn der Wanderung ausreichend Ã¼ber die Symptome, und wie man sich bei deren Auftreten verhalten sollte, informieren.</p>

<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/04f.jpg" alt="" />Um von BogotÃ¡ zum Nationalpark zu gelangen, fÃ¤hrt man mit dem Bus Ã¼ber Tunja und SotoÃ¡ nach GÃ¼icÃ¡n oder El Cocuy, den zwei am nÃ¤chsten gelegenen DÃ¶rfern westlich des Parks. Man kann ohne Umsteigen nach GÃ¼icÃ¡n, das letzte Dorf auf dem Weg zum Parkeingang gelangen, muss jedoch mit reichlich Stopps entlang der letzten Strecke des Wegs rechnen. <img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/04g_guican.jpg" alt="" />Die Fahrt dauert etwa 13 Stunden (ungefÃ¤hre Angabe!). Von GÃ¼icÃ¡n oder El Cocuy aus gelangt man Ã¼ber die sich hoch schlÃ¤ngelnde StraÃŸe in knapp 1 Stunde zum nÃ¶rdlichen oder sÃ¼dlichen Parkeingang. DafÃ¼r mietet man einen Jeep (in Kolumbien oft Willyz genannt) fÃ¼r die Hinfahrt und vereinbart Tag und ungefÃ¤hre Zeit fÃ¼r die RÃ¼ckfahrt vom anderen Parkeingang.</p>

<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/04h_karte.jpg" alt="" />Die Tour entlang der SÃ¼d-Ost-Nord-Seite der Gebirgskette (oder umgekehrt) dauert von GÃ¼icÃ¡n oder El Cocuy aus im Allgemeinen fÃ¼nf Tage. Wanderweg SÃ¼d &#8211; Nord. Jedoch sollte man sich, wenn mÃ¶glich, ruhig einen Tag mehr Zeit nehmen, um die wunderschÃ¶nen Szenerien, die sich einem bieten, ohne Hast genieÃŸen und bei Belieben ein paar Stunden lÃ¤nger an einem der funkelnden Seen verweilen zu kÃ¶nnen. Auch in Hinsicht auf die HÃ¶henkrankheit ist etwas zeitlicher Spielraum, um sich langsam an die grÃ¶ÃŸeren HÃ¶henlagen heranzutasten, sinnvoll. Trinkwasser ist im ganzen Park verfÃ¼gbar, da bis auf einen, schwefelhaltigen See alle GewÃ¤sser trinkbar sind. Alles andere jedoch â€“ Verpflegung, Zelt, Schlafsack, Gaskocher â€“ muss mitgenommen werden, es befinden sich nÃ¤mlich keine Siedlungen im Park. Darin besteht u.a. der Reiz des Nationalparks: Wandern mit minimalem GepÃ¤ck &#8211; es muss alles selber getragen werden. FÃ¼nf Tage zu wandern und dabei hÃ¶chstens ein oder zwei Mal ein anderes kleines WandertrÃ¼ppchen zu treffen! Ansonsten ist man vÃ¶llig fern von jeglicher Zivilisation und genieÃŸt ohne Grenzen die atemberaubende Natur. Wer weniger fuÃŸ- oder tragfest ist, kann fÃ¼r den ersten oder letzten Tag Maultiere mieten â€“ der Rest muss in jedem Fall gelaufen werden.</p>

<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/09/04i_zelte.jpg" alt="" />Na, habt ihr Lust bekommen?!? schneebedeckte Gipfel und Frailejones im Tal War einer von euch schon mal da, und welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Vor allem in Bezug auf die schwindenden Gletscher empfehle ich euch, mÃ¶glichst bald den Abstecher zum Cocuy zu machen&#8230; Mit BergfÃ¼hrer ist es kostspieliger als andere AusflÃ¼ge, aber sicher empfehlenswert â€“ in einer grÃ¶ÃŸeren Gruppe ist es auch billiger. Ich jedenfalls fand, das es das Geld wert war!</p>

<p>Weitere Informationen Ã¼ber den Nationalpark El Cocuy bekommt ihr bei der kolumbianischen Nationalparkverwaltung (spanische Webseite, Email pnncocuyjp@yahoo.com und pnncocuy@hotmail.com), dem Kultur- und Tourismussekretariat von BoyacÃ¡ (0057-8-7426547 und 0057-8-7423179), Pablo und CÃ¡ndido Torres (Handy 0057-3112320724 und 0057-3104945016) oder dem BergfÃ¼hrer Miguel Herrera (Handy 0057-3123393984 â€“ ich selbst habe keine eigene Erfahrung mit ihm).</p>

<p>Informationen zur HÃ¶henkrankheit findet ihr bei Wikipedia, unter www.trekkingguide.de oder www.weltinfo.com.</p>
<p>a</p>
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		<title>ContrataciÃ³n â€“ die Lepra-Stadt ist erwacht</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 03:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Lepra hielten wir im letzten Jahrhundert fÃ¼r direkt ansteckend. Bis genaue medizinische Erkenntnisse Ã¼ber Lepra im kolumbianischen Hinterland ankommen sollte, musste aber viel Zeit vergehen. ContrataciÃ³n ist geprÃ¤gt von der Lepra Erkrankung, denn dank ihr mussten die Einwohner lange leiden aber dafÃ¼r verfÃ¼gen sie heute Ã¼ber eine einzigartige Geschichte. Die Geschichte von ContrataciÃ³n. Lepra â€“ [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Lepra hielten wir im letzten Jahrhundert fÃ¼r direkt ansteckend. Bis genaue medizinische Erkenntnisse Ã¼ber Lepra im kolumbianischen Hinterland ankommen sollte, musste aber viel Zeit vergehen. ContrataciÃ³n ist geprÃ¤gt von der Lepra Erkrankung, denn dank ihr mussten die Einwohner lange leiden aber dafÃ¼r verfÃ¼gen sie heute Ã¼ber eine einzigartige Geschichte. Die Geschichte von ContrataciÃ³n.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3232/2671003853_8307f7b85b.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><strong>Lepra â€“ der Anfang der Geschichte</strong></p>

<p>Anfang des Jahrhunderts war Lepra eine gefÃ¼rchtete Krankheit, die Erkrankten wurden aus Unwissenheit aus ihren Gemeinden in ganz Kolumbien gejagt und hatten einen Zufluchtsort in den Anden fÃ¼r sich ausgemacht. Es entstand eine Ansiedlung von ein paar HÃ¤usern. 1912 wurde das Dorf offiziell zu einer Gemeinde ernannt: ContrataciÃ³n. Doch mit der offiziellen Anerkennung kam auch ein Unheil in das Dorf. Um das Dorf wurde eine Mauer angelegt und zahlreiche Wachposten installiert. Das Ziel: keiner der Einwohner durfte den Ort verlassen, aus Angst vor Ansteckung.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3039/2671821412_6a536f7254.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><span id="more-538"></span></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3005/2671821836_55160348c5.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Doch wie sollte ein Dorf hinter einer Mauer Ã¼berleben? Es bestand der Bedarf von Ã¶ffentlicher Ordnung, eine Einfuhr von Lebensmitteln, etc&#8230; Der kolumbianische Staat nahm sich das Problem an und organisierte einen &#8220;Staat im Staat&#8221;, ContrataciÃ³n bekam eine eigene WÃ¤hrung, die die Ortsgrenzen nicht passieren durften.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3277/2671000023_bcd50c27ac.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3201/2671834546_b97dc847f0.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Die Post inspizierte und sÃ¤uberte jeden ausgehenden Brief, die Polizei wurde grÃ¶ÃŸtenteils von den Kranken selbst gestellt. Die Bereitschaft in das Dorf zu gehen war sehr gering, auch gesunde Menschen, die einmal die Mauer passierten durften auf Lebenszeit nie wieder raus. Einige Ã„rzte, Nonnen und MÃ¶nche nahmen sich den Kranken trotzdem an.</p>

<p><strong>Die Mauer fallen</strong></p>

<p>So vergingen Jahrzehnte, bis heute ist unklar wie Lepra Ã¼bertragen wird, aber der Kontakt mit Erkrankten spielt keine Rolle. 1970 entschied daher die kolumbianische Regierung die Mauer zu Ã¶ffnen. Die Leprakranken von ContrataciÃ³n waren endlich frei. Die meisten kehrten in ihre Heimat zurÃ¼ck, die sie viele Jahre nicht gesehen hatten, aber einige blieben.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3151/2671827322_d8016ebe67.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Sowohl aus Angst in der Heimat nicht akzeptiert zu werden als auch im Gewissen in ContrataciÃ³n sein soziales Umfeld gefunden zu haben. AuÃŸerdem war die medizinische Betreuung besser als sonst wo in Kolumbien. Auf die heutigen 4.000 Einwohner fallen 350 Angestellte des Krankenhauses. Und nicht nur die QuantitÃ¤t stimmt, auch die QualitÃ¤t, der kolumbianische Staat investiert hohe GehÃ¤lter in das Krankenhaus um gute Ã„rzte in das Andendorf zu locken. So viel Geld, dass die GehÃ¤lter aus Angst vor ÃœberfÃ¤llen auf dem Weg ins abgelegene ContrataciÃ³n mit dem Helikopter in die Bank gebracht werden.</p>

<p><strong>Die ÃœberfÃ¤lle der Guerilla</strong></p>

<p>Doch auch das angekommene Geld sollte nicht sicher sein. Abgelegene Orte mit Geld sind das bevorzugte Ziel der illegalen Gruppen in Kolumbien. Bis 1970 schÃ¼tzte die Mauer und die Krankheit der Einwohner das Dorf vor ÃœberfÃ¤llen, dass sollte sich nach dem Wegfall allerdings Ã¤ndern. Vier mal wurde die Stadt von der FARC, der grÃ¶ÃŸten Guerillagruppe des Landes eingenommen. In den Jahren 1986, 1990, 1997 y 1998 war dies der Fall. Und jedes mal war das Ziel die einzige Bank der Stadt zu plÃ¼ndern. Die Guerilleros kamen dazu in den Abendstunden und blieben nur wenige Stunden. Sie sprengten mit ihrem mitgebrachten Dynamit die einzige Bank des Dorfes und machten reichlich Beute. Zum letzten mal 1998, seitdem ist die Bank nicht wieder aufgebaut und heute noch eine Ruine. Nachdem zuvor die ca. 10 Polizisten den 100 bis 300 Guerilleros nichts entgegensetzen konnten installierte der kolumbianische Staat im Jahr 2000 eine MilitÃ¤rbasis, seitdem kam es zu keinem Guerilla Ãœberfall mehr.</p>

<p>Was geblieben ist, ist die Angst. &#8220;Seit sieben Jahren habe ich keine Nacht mehr in ContrataciÃ³n verbracht&#8221; sagt mir Beatriz, als ich sie frage, ob sie mir nicht ihre Heimat zeigen will. AlptrÃ¤ume verfolgen nicht nur sie sondern viele der damaligen Bewohner der Stadt. Als wir den Ort kennen lernen bin ich umso glÃ¼cklicher, dass sie Ã¼ber ihren eigenen Schatten gesprungen ist, denn neben einer einzigartigen Geschichte hat ContrataciÃ³n einiges zu bieten. Der Ort liegt umgeben von Bergen auf etwa 1500 Meter HÃ¶he und hat ein sehr angenehmes Klima, nicht zu heiÃŸ und nicht zu kalt. Das trifft auf viele Orte Kolumbiens zu, jedoch ist ContrataciÃ³n aufgrund der schlechten StraÃŸenverbindungen nur sehr schlecht zu erreichen, zur nÃ¤chsten Stadt Socorro sind es drei Stunden auf einer Schotterpiste. Drei mal tÃ¤glich verbindet ein alter Bus ContrataciÃ³n mit der AuÃŸenwelt, Autos habe ich in dem Ort nur zwei gesehen, dazu ein paar MotorrÃ¤der und vor allem Pferde. Die Uhr scheint stehen geblieben zu sein.</p>

<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2051/2672362773_5196a07b36_o.jpg" border="0" alt="" /></p>

<p><strong>Ankunft in ContrataciÃ³n</strong></p>

<p>Bei meiner Ankunft erwartet uns Isabel, die beste Freundin von Beatriz, seit fÃ¼nf Jahren haben sie nur per Mail und Handy kommuniziert, die Freunde ist riesig.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3190/2671012853_a74ff97afd.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Wir erkunden den Ort und die Umgebung, der Ort verfÃ¼gt Ã¼ber zwei Schulen, das besagte, gut ausgestattete Krankenhaus, einen Hauptplatz in dessen Zentrum die MÃ¼nzen der &#8220;ContrataciÃ³n WÃ¤hrung&#8221; als Denkmal verewigt wurde sowie eine Kirche, die Anfang des Jahrhundert von deutschen MissionÃ¤ren gebaut. &#8220;Daher hat dir Kirche auch einen spitzen Turm&#8221; erklÃ¤rt mir Beatriz, Ã¼blich ist in Kolumbien der viereckige Turm, den die Spanier bevorzugten.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3091/2671005527_a3eeba74b8.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Neben den MissionÃ¤ren wurde eine deutsch-kolumbianische Hilfe aufgebaut, die ContrataciÃ³n unterstÃ¼tzte. Die letzten Deutschen verlieÃŸen vor etwa zehn Jahren den Ort. Doch ihre Spuren bleiben erhalten. Jedes zehnte Kind, dass ich auf der StraÃŸe sehe hat blondes oder braunes Haar&#8230;</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3264/2671831338_0e94f526cc.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>D<strong>er Berg der Jungfrau</strong></p>

<p>Zum Standardprogramm eines ContrataciÃ³n Besuches gehÃ¶rt auf alle FÃ¤lle die Besteigung des &#8220;Cerro de la Virgen&#8221;, der Berg der Jungfrau. Ein Weg fÃ¼hrt steil hinauf zu einer riesigen Jungfrau Maria Statue. Die MissionÃ¤re der Salesianer Don Boscos â€“ die ebenfalls viele Jahrzehnte in ContrataciÃ³n blieben â€“ errichteten das Denkmal. Von oben gibt es einen Panoramablick, auf ContrataciÃ³n sund in alle Himmelsrichtungen. Und wer ein bisschen Adrenalin verspÃ¼ren will, der kann noch hÃ¶her hinauf. Der nahestehende Telekommunikationsturm darf zwar nicht, kann aber  bestiegen werden, ein Loch im Zaun macht es mÃ¶glich&#8230;</p>

<p><strong>Die TigerhÃ¶hlen</strong></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3002/2671828916_8803d619de.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Etwa eine Stunde (zu FuÃŸ) von ContrataciÃ³n entfernt liegt la Cueva del Tigre â€“ die TigerhÃ¶hle. Die HÃ¶hle liegt hinter einer Finca deren Bewohner, die 1000 Pesos (40 Cents) GebÃ¼hr verlangen. Einen Weg bis zur HÃ¶hle gibt es allerdings nicht. Wir irrend erst einmal 20 Minuten durch die Kaffeepflanzen der Finca bis wir schlieÃŸlich den HÃ¶hleneingang finden. Wir steigen hinab in das dunkle Unbekannte. Zahlreiche FledermÃ¤use fliegen uns entgegen, dann entdecken wir einen weiteren HÃ¶hleneingang in noch tiefere GemÃ¤cher. Es wird immer enger, unsere Kleider bekommen es zu spÃ¼ren. Irgendwann geht es nicht mehr weiter, wir malen uns mit dem Schlamm Figuren auf das Gesicht machen einige Fotos, bevor wir uns zurÃ¼ck an den HÃ¶hleneingang kÃ¤mpfen.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3207/2671007059_c8224925f8.jpg" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3236/2671830924_93e406f0d7.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3072/2671010993_4a2cd96a17.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Lepra mag nicht ansteckend sein, ContrataciÃ³n ist es auf alle FÃ¤lle. Das war mit Sicherheit nicht der letzte Besuch. Die Herzlichkeit der Einwohner, die UrsprÃ¼nglichkeit des Dorfes und die einzigartige Geschichte machen es zu einem sehr reizvollen Reiseziel in Kolumbien.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3154/2671826844_b9c47c2a6b.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Solltet ihr Interesse haben ContrataciÃ³n kennen zu lernen, so kÃ¶nnt ihr den Guide Orlando kontaktieren, seine Handynummer ist 3114486834, Ã¼ber eine E-Mail Adresse verfÃ¼gt er leider nicht.</p>
<p>a</p>
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		<title>Neues Boutique-Hotel in Cartagena</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 21:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karibikküste & San Andres]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Boutique-Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel Cartagena]]></category>
		<category><![CDATA[Koloniales]]></category>

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		<description><![CDATA[Cartagena ist eine wunderschoene Stadt mit einer kolonialen Altstadt, die von meterhohen Stadtmauern eingegrenzt ist, welche die Gaeste in eine laengst vergangene Epoche zurueckversetzt mit einer grossen Anzahl Toprestaurantsâ€¦ein Ort, den man nicht mehr verlassen moechte. Was gibt es schoeneres als die romantischen Naechte Cartagenas in einem ganz speziellen Hotel in der Altstadt zu verbringen. [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Cartagena ist eine wunderschoene Stadt mit einer kolonialen Altstadt, die von meterhohen Stadtmauern eingegrenzt ist, welche die Gaeste in eine laengst vergangene Epoche zurueckversetzt mit einer grossen Anzahl Toprestaurantsâ€¦ein Ort, den man nicht mehr verlassen moechte. Was gibt es schoeneres als die romantischen Naechte Cartagenas in einem ganz speziellen Hotel in der Altstadt zu verbringen. Unsere Empfehlung des Monats ist das <a href="http://www.alfizhotel.com">Alfiz Hotel</a>, welches erst kuerzlich eroeffnet worden ist und in ganz harmonischer Weise Design und Geschichte kombiniert. 2 Jahre hat die Renovierung des kolonialen Hauses aus dem 17.Jahrhundert gedauert. Es bietet eine etwas andere Atmosphaere an einem exklusiven Ort mit einzigartiger Dekoration und First-Class Service. Neben der kolonialen Altstadt besticht Cartagena auch aufgrund einer Vielzahl von Ausflugsmoeglichkeiten, wie zu den Islas del Rosario, zum Schlammvulkan Totumo oder in die Manglaren der Boquilla.</p>
<p>a</p>
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		<title>San Cipriano &#8211; verschlafenes Juwel im Dschungel</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/reisen/san-cipriano-verschlafenes-juwel-im-dschungel</link>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 05:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[PazifikkÃ¼ste]]></category>
		<category><![CDATA[San Cipriano]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich von Cali aus Richtung PazifikkÃ¼ste aufmacht, haben die meisten Reisenden den bekannten Hafen Buenaventura oder eines seiner benachbarten KÃ¼stenstÃ¤dtchen im Sinn. Etwa 30 Minuten vor Buenaventura jedoch liegt ein weit weniger beachteter, dafÃ¼r aber Ã¤uÃŸerst reizvoller kleiner Ort: San Cipriano. Um ihn zu finden, muss man einfach auf der ÃœberlandstraÃŸe bei CÃ³rdoba [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Wenn man sich von Cali aus Richtung PazifikkÃ¼ste aufmacht, haben die meisten Reisenden den bekannten Hafen Buenaventura oder eines seiner benachbarten KÃ¼stenstÃ¤dtchen im Sinn. Etwa 30 Minuten vor Buenaventura jedoch liegt ein weit weniger beachteter, dafÃ¼r aber Ã¤uÃŸerst reizvoller kleiner Ort: San Cipriano. Um ihn zu finden, muss man einfach auf der ÃœberlandstraÃŸe bei CÃ³rdoba aussteigen und den Hang hinunterlaufen; dort trifft man auf einen Strang alter Eisenbahnschienen. Denn San Cipriano erreicht man nicht wie die meisten StÃ¤dte &#8211; auf dem Festland &#8211; durch eine StraÃŸe, nein; stattdessen fÃ¼hrt lediglich ein alter Schienenstrang von CÃ³rdoba zu dem im grÃ¼nen Walddickicht versteckten StÃ¤dtchen. Aber auch ein Zug fÃ¤hrt nicht mehr wirklich hÃ¤ufig, so dass die Einwohner San Ciprianos das Transportwesen selbst in die Hand genommen haben.</p>

<p class="MsoNormal"><a title="Holzschienenwagen nach San Cipriano" rel="lightbox[pics507]" href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/05/sancip1_schienenwagen.jpg"><img class="attachment wp-att-508" src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/05/sancip1_schienenwagen.thumbnail.jpg" alt="Holzschienenwagen nach San Cipriano" width="150" height="83" align="left" /></a>Da gibt es nun kleine GefÃ¤hrte, eigentlich nur Plattformen aus Holz zusammengebastelt mit einer Bank darauf, drei SchienenrÃ¤dern unten dran sowie einer freien Stelle, die dem Hinterrad eines Motorrads vorbehalten ist. Dieses wird nÃ¤mlich auf das HolzgefÃ¤hrt gesetzt, so dass das Hinterrad des Motorrads auf der radfreien Stelle der Schiene aufliegt. Nun kann es losgehen&#8230; <span id="more-507"></span>Und das tut es auch, denn die Fahrt auf den Holzschienenwagen blÃ¤st einem erfrischenden Wind ins Gesicht. Nach einer 15-20-minÃ¼tigen Fahrt durch Ã¼ppig-grÃ¼ne Landschaft kommt man am Eingang des Dorfes an, wo man einen kleinen Obolus von 1.500 Pesos (ca. 50 Cent) an das Forstschutzgebiet der FlÃ¼sse Escalerete und San Cipriano zahlt. Dann kann man den Ort, der aus lediglich zwei StraÃŸen und fast ausschlieÃŸlich aus HolzhÃ¤usern besteht, betreten.</p>

<p class="MsoNormal"><a title="Fluss San Cipriano" rel="lightbox[pics507]" href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/05/sancip2_fluss-totale1.jpg"><img class="attachment wp-att-514" src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/05/sancip2_fluss-totale1.thumbnail.jpg" alt="Fluss San Cipriano" width="150" height="85" align="right" /></a>Hauptattraktion ist der glasklare, grÃ¼nlich schimmernde Fluss, zu dem sich eine von San Ciprianos StraÃŸen parallel entlangschlÃ¤ngelt. Hier kann man baden oder sich fÃ¼r ein paar Stunden einen Autoreifen ausleihen, um sich von weiter oben am Flusslauf langsam, aber genÃ¼sslich hinunter treiben zu lassen. Ebenso findet man, wenn man flussaufwÃ¤rts aus der Stadt hinauslÃ¤uft, in unregelmÃ¤ÃŸigen AbstÃ¤nden kleine Pfade zum Flussufer, wo sich ungestÃ¶rte Badestellen verstecken.</p>

<p class="MsoNormal"><a title="StraÃŸe in San Cipriano" rel="lightbox[pics507]" href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/05/sancip4_strasehauser2.jpg"><img class="attachment wp-att-513" src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/05/sancip4_strasehauser2.thumbnail.jpg" alt="StraÃŸe in San Cipriano" width="150" height="74" align="left" /></a>Des Weiteren hat San Cipriano eine Reihe Restaurants zu bieten, die allerdings nicht zu jeder Stunde in Betrieb sind. Denn das DÃ¶rfchen zeigt sich fast die ganze Woche ruhig und verschlafen; dazu gibt es natÃ¼rlich auch keine Autos, lediglich ein paar MotorrÃ¤der! Nur an Sonntagen oder langen Wochenenden, wenn (hauptsÃ¤chlich kolumbianische) Touristen aus Cali, Buenaventura oder anderenorts anreisen, kommt mehr Leben in die StraÃŸen. Dann fÃ¼llen sich die GaststÃ¤tten und Badestellen, Musik spielt und Fisch und <a title="typisches Ãœbernachtungsquartier in San Cipriano " rel="lightbox[pics507]" href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/05/sancip3_holzzimmer1.jpg"><img class="attachment wp-att-515" src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/05/sancip3_holzzimmer1.thumbnail.jpg" alt="typisches Ãœbernachtungsquartier in San Cipriano " width="150" height="88" align="right" /></a>Fleisch auf den Grills brutzeln auf Hochtouren. Ãœbernachten kann man in einem der vielen Holzzimmerchen, die Ã¼berall vermietet werden (Doppelzimmer ca. â‚¬ 5-7/Nacht). Rustikal, aber vÃ¶llig ausreichend â€“ nur achtet auf einen Ventilator, falls euch die kÃ¼stennahe TieflandschwÃ¼le zu schaffen macht!</p>

<p class="MsoNormal">Mit den HolzgefÃ¤hrten kommt man dann wieder zurÃ¼ck nach CÃ³rdoba, wo man die ÃœberlandstraÃŸe zwischen Cali und Buenaventura erreicht und mit etwas Warten ohne grÃ¶ÃŸere Probleme einen der Minibusse von oder nach Buenaventura mit Winken zum Anhalten bewegen kann. San Cipriano, fÃ¼r ein paar Tage Kurzurlaub oder einen Zwischenstopp von/nach Buenaventura wÃ¤rmstens zu empfehlen!</p>
<p>a</p>
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		<title>AuswÃ¤rtiges Amt Ã¼berarbeitet Sicherheitshinweise</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 13:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ãœber einen Kommentar in unserem Forum von &#8220;uhc&#8221; bin ich auf die Anpassungen des AuswÃ¤rtigen Amtes gestoÃŸen. Gut in Erinnerung blieb mir der beim alten Text des AuswÃ¤rtigen Amtes der Satz &#8220;Von Reisen Ã¼ber Land raten wir ab&#8221;. Selbst Freunde dich mich besuchen wollten, musste ich Ã¼berzeugen, dass sie bei den allermeisten Strecken ohne Probleme [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ãœber einen <a href="http://www.kolumbien-blog.com/forum/topic.php?id=57&#038;replies=4#post-433">Kommentar</a> in unserem Forum von &#8220;uhc&#8221; bin ich auf die Anpassungen des AuswÃ¤rtigen Amtes gestoÃŸen. Gut in Erinnerung blieb mir der beim alten Text des AuswÃ¤rtigen Amtes der Satz &#8220;Von Reisen Ã¼ber Land raten wir ab&#8221;. Selbst Freunde dich mich besuchen wollten, musste ich Ã¼berzeugen, dass sie bei den allermeisten Strecken ohne Probleme von A nach B reisen kÃ¶nnen. Besonders geÃ¤rgert hat mich der Satz auch weil das Botschaftspersonal selbst fleiÃŸig &#8220;Ã¼ber Land&#8221; gereist ist.</p>

<p>Seit etwa zehn Tagen gibt es nun vÃ¶llig neue Aussagen, die ich nachfolgend an zwei Beispielen zitieren mÃ¶chte:</p>

<blockquote>Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten fÃ¼nf Jahren erheblich verbessert. Das Sicherheitsniveau in den meisten Metropolen (insbesondere in BogotÃ¡) ist mit dem anderer lateinamerikanischer GroÃŸstÃ¤dte durchaus vergleichbar.</blockquote>

<p>und</p>

<blockquote>Die kolumbianischen SicherheitsbehÃ¶rden haben in den vergangenen fÃ¼nf Jahren enorme logistische und personalintensive Anstrengungen unternommen, um die Sicherheit der StraÃŸenverbindungen zwischen den wichtigsten StÃ¤dten des Landes zu gewÃ¤hrleisten (insbesondere an den wichtigsten Feiertagen und an den Wochenenden werden die Hauptrouten gesichert). Die Hauptrouten zwischen den wichtigsten StÃ¤dten des Landes kÃ¶nnen daher in der Regel befahren werden.</blockquote>

<p>Das AuswÃ¤rtige Amt macht dazu natÃ¼rlich noch EinschrÃ¤nkungen, aber das Gesamtbild, dass durch den Eintrag vermittelt wird ist jetzt ein ganz anderes! Und da hier auch Mitarbeiter von der Botschaft mitlesen: Vielen Dank fÃ¼r die Ãœberarbeitung!</p>

<p><em>Nachtrag:
Der Link hat gefehlt auf die AuswÃ¤rtige Amt Seite, hier also der passende <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Kolumbien/Sicherheitshinweise.html">Link</a>.</em></p>
<p>a</p>
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		<title>Nilpferde am FuÃŸ der Anden</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 02:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Nilpferde]]></category>

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		<description><![CDATA[Es soll der grÃ¶ÃŸte Zoo SÃ¼damerika gewesen sein, Escobars Privatzoo &#8220;Hacienda Napoli&#8221;. Die riesige Finca liegt etwa vier Autostunden von Medellin entfernt und ist mittlerweile grÃ¶ÃŸtenteils eine Ruine. Zu Escobars besten Zeiten in den 80er Jahren gab es exotische Tiere wie Giraffen, Elefanten und Nilpferde. Und um diese ehemaligen Bewohner des Zoos geht es im [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll der grÃ¶ÃŸte Zoo SÃ¼damerika gewesen sein, Escobars Privatzoo &#8220;Hacienda Napoli&#8221;. Die riesige Finca liegt etwa vier Autostunden von Medellin entfernt und ist mittlerweile grÃ¶ÃŸtenteils eine Ruine. Zu Escobars besten Zeiten in den 80er Jahren gab es exotische Tiere wie Giraffen, Elefanten und Nilpferde. Und um diese ehemaligen Bewohner des Zoos geht es im nachfolgenden Film. Sie leben mittlerweile wild und haben sich auf eine Bestand von 16 Tieren vergrÃ¶ÃŸert.</p>

<p><object width="500" height="408"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6UHFHT1WhPc&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6UHFHT1WhPc&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="500" height="408"></embed></object></p>

<p>Das GelÃ¤nde ist nun in Staatsbesitz, zur Zeit wird ein GefÃ¤ngnis auf dem GelÃ¤nde errichtet, die im Film gezeigten Dinosaurier sollen mittlerweile wieder restauriert sein.</p>
<p>a</p>
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		<title>Sterbende Korallen in der Karibik</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 01:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[San Andres]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind Sie schon einmal in der Karibik gewesen? WÃ¼rden Sie etwas gegen die sterbenden Korallen in dieser Region tun? Im Fall des kolumbianischen Archipels San Andres und Providencia reicht es nicht, dass er im Jahr 2000 von der Unesco zu einem MAB (Man and Biosphere) Reserve erklÃ¤rt wurde. Das Seaflower Reserve, wie es genannt wird, [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/02/islas_1vistasosai.jpg" rel="lightbox[pics436]" title="San Andres Inseln"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/02/islas_1vistasosai.thumbnail.jpg" alt="San Andres Inseln" class="imageframe" align="right" height="92" width="150" /></a>Sind Sie schon einmal in der Karibik gewesen? WÃ¼rden Sie etwas gegen die sterbenden Korallen in dieser Region tun?</p>

<p>Im Fall des kolumbianischen Archipels San Andres und Providencia reicht es nicht, dass er im Jahr 2000 von der Unesco zu einem MAB (Man and Biosphere) Reserve erklÃ¤rt wurde.  Das Seaflower Reserve, wie es genannt wird, ist das grÃ¶ÃŸte Meerreservat der Welt mit 300.000 qkm (57 qkm davon entsprechen der LandesoberflÃ¤che) und stellt heutzutage eine groÃŸe Herausforderung dar: ein Beispiel nachhaltiger Entwicklung widerzuspiegeln.<span id="more-436"></span></p>

<p>Die Tatsache,  dass die globale ErwÃ¤rmung und die zerstÃ¶rerischen Orkane der letzten Jahren die KorallenbÃ¤nke der Karibik vernichteten,  macht die Arbeit schwer. Zwischen Florida und den franzÃ¶sischen Antillen wurden 50% bis 95% der KorallenbÃ¤nke in der Hurrikansaison 2005 schwer beschÃ¤digt, wie  Carl Gustav Lundin, Leiter des Globalen Meeresprogramms der IUCN (International Union for Conservation of Nature), neulich erklÃ¤rte.
Quelle: http://www.rds.org.co/notas-breves.htm?x=1057559</p>

<p>Im Fall des Seaflower Reserve fÃ¼gte der Hurrikan Beta (Oktober 2005) den Inseln Old Providence und Santa Catalina schwere SchÃ¤den zu: Etwa 186 Korallenkolonien zerbrachen und wurden in einzelne Teile getrennt, was in den letzten Jahren wiederhergestellt wurde, wie Elizabeth Taylor, Leiterin von Coralina, der regionalen UmweltbehÃ¶rde, erklÃ¤rte. Coralina rechnet zu diesem Problem aber auch die Vorhersage von Wissenschaftlern der Staatlichen UniversitÃ¤t Kolumbiens, die einschÃ¤tzen, dass 17% der LandesoberflÃ¤che im Archipel durch die ErhÃ¶hung des Meeresspiegels unter Wasser bleiben werden, eine zusÃ¤tzliche Auswirkung des Klimawandels. Die Anpassung der BevÃ¶lkerung an den Klimawandel ist zweifellos schnell nÃ¶tig.<a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/02/san-andres-076.jpg" rel="lightbox[pics436]" title="San Andres Insel"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/02/san-andres-076.thumbnail.jpg" alt="San Andres Insel" class="imageframe" align="right" height="112" width="150" /></a></p>

<p>Die Abnahme von Verschmutzung und Fischerei wÃ¼rde helfen angesichts der natÃ¼rlichen Prozesse, die schwer zu lenken sind. Hierzu gehÃ¶rt ohne Zweifel auch, dass der Tourismus auf den Inseln ein nachhaltige ZÃ¼ge annimmt. Der Ã–kotourismus mÃ¼sste zunehmend gefÃ¶rdert werden im Vergleich zu dem heute Ã¼blichen, gewÃ¶hnlichen Massentourismus (etwa 300.000 Touristen im Jahr bei einer BevÃ¶lkerung von 75.000 Einwohner), der besonders die Wasser- und Stromquellen der Hauptinsel von San Andres hÃ¤ufig zum Kollaps fÃ¼hrt. Dies hilft dem Reservat und der nativen BevÃ¶lkerung wenig, sich dem Klimawandel anzupassen.</p>
<p>a</p>
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