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	<title>Kolumbien Blog &#187; Kultur</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
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		<title>Ay hombe &#8230; Abschied von einem Großen des Vallenatos</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 20:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miguel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kolumbien gedenkt Rafael Escalonas. Es mag noch Kolumbianer geben, die nicht wissen, wie ihr Präsident heisst oder das &#8220;el Pibe&#8221; Valderrama ein ehemaliger Fußballspieler ist. Aber es dürfte keinen Kolumbianer geben, der nicht weiss, wer &#8220;El Maestro Escalona&#8221; oder &#8220;Rafa&#8221; ist. Escalona hat den Vallenato über die kolumbianische Karibik hinaus bekannt gemacht. Durch ihn wissen [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.viventura.de/files/2009/05/vallenato.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8016" src="http://blog.viventura.de/files/2009/05/vallenato-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Kolumbien gedenkt Rafael Escalonas. Es mag noch Kolumbianer geben, die nicht wissen, wie ihr Präsident heisst oder das &#8220;el Pibe&#8221; Valderrama ein ehemaliger Fußballspieler ist. Aber es dürfte keinen Kolumbianer geben, der nicht weiss, wer &#8220;El Maestro Escalona&#8221; oder &#8220;Rafa&#8221; ist.</p>

<p>Escalona hat den Vallenato über die kolumbianische Karibik hinaus bekannt gemacht. Durch ihn wissen auch die &#8220;Cachacos&#8221;, die Kolumbianer im Inland, dass es an der Küste &#8220;hombe&#8221; und nicht &#8220;hombre&#8221; heisst und dass eine Stimme, ein Akkordeon, ein Bongo, eine Gabel und eine Blechreibe genügen um karibische Stimmung  zu machen, die nach Rum und Palmen schmeckt. &#8220;Un canto a la vida &#8230; dem Leben ein Lied&#8221;, das ist der Vallenato. Durch Escalona gilt der Vallenato international als der Sound Kolumbiens, noch vor der traditionellen &#8220;Cumbia&#8221;.</p>

<p><span id="more-669"></span></p>

<p>Escalona, der sein Abitur nicht abschloß, weil ihm das Leben in der Großstadt langweilte und er lieber zurück auf das Land ging, war ein enger Freund Garcia Marquez, den er &#8220;mi Primo &#8211; meinen Cousin&#8221; nannte. Garcia Marquez ließ sich von Escalona beeinflußen, beide entwickelten und machten den ihnen eigenen Erzählstil vollkommen, der eine in seinen Liedern, der andere in seiner Prosa. Garcia Marquez dankte seinem &#8220;Primo&#8221; für dessen inspirierende Texte und Melodien, in dem er sagte, dass sein Nobelpreis gekröntes Buch &#8220;100 Jahre Einsamkeit&#8221; ein &#8220;350 Seiten langer Vallenato&#8221; sei. In diesem Roman lässt Marquez Escalona als den &#8220;Neffen des Bischofs und Bewahrer der Geheimnisse des Fransisco el Hombre&#8221; (Fransisco el Hombre, der ewige Minnesänger (Juglar) des Vallenatos) durch magische und zeitlose Welten wandeln, wie sie auch Escalona in seinen Lieder besingt.</p>

<p>Als Kind hörte &#8220;Rafa&#8221; begeistert zu, wenn ihm sein Vater aus der Zeitung vorlas und ihm somit die Welt in seine Provinz gebracht wurde. &#8220;Erzählen, berichten, das kann ich auch!&#8221;, waren seine frühen Gedanken. Früh kam er auch darauf, dass seine Berichte gesungen werden sollten. So erzählen seine Texte über den Alltag oder Ereignisse seiner Heimat. &#8220;Un enamorado de la vida &#8211; jemand der in das Leben verliebt ist&#8221; berichtet über Freundschaften, Romanzen, die Landschaft und die oftmals überraschende Politik seiner Heimat mit Leidenschaft und Humor, Wesensarten dieGarcia Marquez inspirierten, und in denen sich Kolumbianer wiederkennen.</p>

<p>Mit elegantem Humor erklärt &#8220;el maestro&#8221; auch warum er nie das Akkordeon spielen lernte, das Instrument, das so typisch für den Vallenato ist, wie die E-Gitarre für den Rock. &#8220;Akkordeonspieler galten in meiner Jugend als &#8220;Tu-nichts-gut&#8221;. Sie waren Sinnbild für Trunkenbolde. Daher habe ich so große Ohren. Meine Mutter zog mich an ihnen, wenn ich den Akkordeonspielern zuhörte und schimpfte, ich solle mit den Clownereien aufhören!&#8221; Damit wissen wir auch, wie es zu den markanten Ohren des Maestros kam. <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />   So kam es, dass er seine Lieder damals auf Gitarre vortrug und keinen Erfolg erhalte. Erst als einige andere seine Lieder auf dem Akkordeon vorspielten, kam der Durchbruch.</p>

<p>Heute kommt der moderne Vallenato ohne Gitarre nicht mehr aus, wie es Escalonas &#8220;musikalische Enkel&#8221; Carlos Vives und Fonseca erfolgreich vormachen.</p>

<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=3rji_ZL5_Vs&#038;feature=related' >El Testamento / Von Rafael Escalona gesungen von Carlos Vives</a></p>

<p>Escalona starb gestern im Alter von 82 Jahren, Folge der Komplikationen verschiedener gesundheitlicher Leiden. Kolumbien und der Vallento sagen Dank in dem sie sich, ganz im Sinne des &#8220;Maestros&#8221; auf später verabreden: &#8220;Ay hombe Rafa, guardanos unos rones que la fiesta sigue &#8230; Mensch Rafa, heb uns noch etwas Rum auf, denn die Feier geht weiter!&#8221;</p>
<p>a</p>
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		<title>Nachrichtensplitter 23.04.09</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 14:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Uribe trifft Papst Benedikt Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe hat nächste Woche erstmalig eine Audienz im Vatikan. Der Besuch bei Papst Benedikt ist für Donnerstag, den 30. April 2009,  angesetzt. Weitere Stationen der Europareise Uribes sind Italien bei Ministerpräsident Silvio Berlusconi sowie Spanien, wo der Präsident Kolumbiens sowohl das spanische Regierungsoberhaupt José Luis Rodríguez Zapatero sowie [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Uribe trifft Papst Benedikt</strong></p>

<p>Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe hat nächste Woche erstmalig eine Audienz im Vatikan. Der Besuch bei Papst Benedikt ist für Donnerstag, den 30. April 2009,  angesetzt. Weitere Stationen der Europareise Uribes sind Italien bei Ministerpräsident Silvio Berlusconi sowie Spanien, wo der Präsident Kolumbiens  sowohl das spanische Regierungsoberhaupt José Luis Rodríguez Zapatero sowie Juán Carlos, den König von Spanien, treffen wird. Weitere Einzelheiten unter <a title="Presidente Álvaro Uribe se reunirá con el Papa, con Zapatero y Berlusconi" href="http://www.adn.es/politica/20090421/NWS-0062-Presidente-Berlusconi-Zapatero-Alvaro-Uribe.html" target="_blank">www.adn.es</a> (spanisch).</p>

<p><strong>Acht Tote bei Erdrutsch in Goldmine im Chocó</strong></p>

<p>Bei einem Erdrutsch in einer Goldmine im nordöstlichen Chocó im Landkreis Tadó sind am vergangenen Dienstag mindestens acht Personen ums Leben gekommen. Kurz vor Mittag lösten sich die Erdmassen aus bisher ungeklärten Gründen und töteten acht Minenarbeiter. Die Opfer wurden von Mitarbeitern der Polizei, des Roten Kreuzes und dem Minenpersonal geborgen. Nach Angaben der Landesregierung des benachbarten Bundeslandes Risaralda gab es weiterhin sieben Verletzte. Das Unglück ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem in Bogotá durch verschiedene Regierungsstellen bekanntgegeben worden war, dass im Rahmen einer Ermittlung gegen Umweltverschmutzung mehrere illegale Goldminen im Chocó, in der Nähe des Flusses Quito, stillgelegt und deren Abbaugerätschaften beschlagtnahmt worden waren.  Mehr Informationen unter <a title="Ocho muertos deja derrumbe de mina en Chocó" href="http://www.elespectador.com/choco/articulo137076-ocho-muertos-deja-derrumbe-de-mina-choco" target="_blank">www.elespectador.com</a> (spanisch).</p>

<p><strong>Fotoausstellung zeigt Menschen im bewaffneten Konlikt Kolumbiens </strong></p>

<p>Die Ausstellung &#8220;Plan Kolumbien &#8211; erdegrün &#8211; wasserrot&#8221; mit Bildern der Fotografen Steve Cagan und Jesús Abad Colorado wurde gestern in der Galerie Arbeiterfotografie in Köln eröffnet. Die Bilder haben die Menschen im bewaffneten Konflikt Kolumbiens zum Thema. Jesús Abad ist Kolumbianer und möchte nach eigenen Angaben in seinen Bildern die Würde der Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien zum Ausdruck bringen. Vor drei Jahren erhielt er für seine Arbeit den Prix Caritas 2006 für Menschlichkeit. Steve Cagan ist US-Amerikaner und hat auf zahlreichen Reisen nach Kolumbien vor allem religiöse Feste, Proteste gegen Vertreibung und Landraub und die Artenvielfalt des Regenwalds zu Motiven seiner Bilder gemacht. Die Wanderausstellung zeigt Schwarz-Weiß-Bilder der beiden Fotografen und wird nach Köln in Bremen und Dortmund zu sehen sein. Weitere Hintergrundinformationen unter <a title="Fotoausstellung Plan Kolumbien-erdegruen-wasserrot" href="http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/04/plan-kolumbien-erdegrun-wasserrot.html" target="_blank">www.principiis-obsta.blogspot.com</a>.</p>

<p><strong>Medellíns Fußballtrainer Suarez zurückgetreten</strong></p>

<p>Luis Fernando Suarez ist als Trainer der Fußballmannschaft Atlético Nacional de Medellín zurückgetreten. Ausschlaggebend für seinen Rücktritt war vermutlich die jüngste Niederlage des Erstlegistenclubs, bei der Medellín gegen Deportivo Cali 1:2 unterlag. Medellín liegt damit zurzeit auf dem letzten Tabellenplatz der Ersten Liga Kolumbiens. Der Kolumbianer Suarez hatte bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 die Nationalmannschaft Ecuadors bis ins Achtelfinale geführt.</p>
<p>a</p>
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		<title>Kolumbien Kulturwoche in Basel</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/kultur/kulturwoche-basel</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 01:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien in DE/AT/CH]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Blogleser hat uns auf folgendes Kolumbien Festival in der Schweiz aufmerksam gemacht: Mit zahlreichen Konzerten, Lesungen, Filmen, Tanz, Poesie, Text, Musik, Zirkus und Politgesprächen wird in Basel zum dritten Mal die Kolumbien-Kulturwoche gefeiert. Krönender Höhepunkt ist die Aufführung des &#8220;Canto General&#8221; &#8211; das berühmte Oratorium zur Geschichte Lateinamerikas mit Gedichten von Pablo Neruda, vertont [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/11/kulturwoche.jpg" rel="gb_imageset[pics608]" title="kulturwoche"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/11/kulturwoche.thumbnail.jpg" alt="kulturwoche" align="left" width="125" height="150" class="attachment wp-att-610 " /></a>Ein Blogleser hat uns auf folgendes Kolumbien Festival in der Schweiz aufmerksam gemacht:</p>

<blockquote>Mit zahlreichen Konzerten, Lesungen, Filmen, Tanz, Poesie, Text, Musik, Zirkus und Politgesprächen wird in Basel zum dritten Mal die Kolumbien-Kulturwoche gefeiert. Krönender Höhepunkt ist die Aufführung des &#8220;Canto General&#8221; &#8211; das berühmte Oratorium zur Geschichte Lateinamerikas mit Gedichten von Pablo Neruda, vertont von Mikis Theodorakis, gesungen von den Chören Contrapunkt und Syndicats &#8211; begleitet von einer Fotoausstellung mit Bildern von Jesús Abad Colorado, der auf das Epos Bezug nimmt. Zum Abschluss laden die OrganisatorInnen von der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien und von Peace Brigades International zur feurigen Fiesta Colombiana.</blockquote>

<p><a href='http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/11/3-kolumbien-kulturwoche.pdf'>Das komplette Programm als PDF</a></p>
<p>a</p>
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		<title>Feria de las Flores in Medellin</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 22:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute beginnt in Medellin die einmal im Jahr stattfindende “Feria de las Flores”. Die “Feria de las Flores“ ist eines der wichtigsten und bekanntesten Festivals der Region Antioquia und ganz Kolumbiens. Bis zum 10. August werden an verschiedenen Orten und Plätzen Medellins zahlreiche Konzerte, Ausstellungen, Theaterstücke und weitere Events zu sehen sein. Die “Feria de [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Blumenparade" rel="gb_imageset[pics547]" href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/08/1241101823_eeab68f743_o1.jpg"><img class="attachment wp-att-549" src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/08/1241101823_eeab68f743_o1.jpg" alt="Blumenparade" width="500" height="375" align="none" /></a></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Heute beginnt in Medellin die einmal im Jahr stattfindende “Feria de las Flores”. Die </span><span lang="DE">“</span><span lang="DE">Feria de las Flores“ ist eines der wichtigsten und bekanntesten Festivals der Region Antioquia und ganz Kolumbiens. Bis zum 10. August werden an verschiedenen Orten und Plätzen Medellins zahlreiche Konzerte, Ausstellungen, Theaterstücke und weitere Events zu sehen sein.</span></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die “Feria de las Flores“ fand zum ersten Mal 1957 statt. Damals ging es hauptsächlich darum, dass die Bauern der Region während eines Festzuges ihre Blumen in die Stadt brachten und zur Schau stellten. Diese Tradition hat sich bis heute bewahrt, sodass die Blumenparade den Höhepunkt des Festivals darstellen wird. Tausende Menschen werden, unterstützt und angefeuert von den zahlreichen Besuchern, ihre liebevoll zusammengesteckten Blumenkränze während eines Festumzuges durch Medellin tragen.</span></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ein weiterer Höhepunkt der </span><span lang="DE">“</span><span lang="DE">Feria de las Flores“ wird die Pferdeparade sein, bei der die schönsten Pferde des Landes präsentiert werden. Aber auch die zahlreichen weiteren Veranstaltungen der nächsten Tage laden zu einem Besuch des Festivals in Medellin ein. </span></p>
<p>a</p>
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		<title>Contratación – die Lepra-Stadt ist erwacht</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/reisen/contratacion</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 03:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Colombia]]></category>
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		<description><![CDATA[Lepra hielten wir im letzten Jahrhundert für direkt ansteckend. Bis genaue medizinische Erkenntnisse über Lepra im kolumbianischen Hinterland ankommen sollte, musste aber viel Zeit vergehen. Contratación ist geprägt von der Lepra Erkrankung, denn dank ihr mussten die Einwohner lange leiden aber dafür verfügen sie heute über eine einzigartige Geschichte. Die Geschichte von Contratación. Lepra – [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lepra hielten wir im letzten Jahrhundert für direkt ansteckend. Bis genaue medizinische Erkenntnisse über Lepra im kolumbianischen Hinterland ankommen sollte, musste aber viel Zeit vergehen. Contratación ist geprägt von der Lepra Erkrankung, denn dank ihr mussten die Einwohner lange leiden aber dafür verfügen sie heute über eine einzigartige Geschichte. Die Geschichte von Contratación.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3232/2671003853_8307f7b85b.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><strong>Lepra – der Anfang der Geschichte</strong></p>

<p>Anfang des Jahrhunderts war Lepra eine gefürchtete Krankheit, die Erkrankten wurden aus Unwissenheit aus ihren Gemeinden in ganz Kolumbien gejagt und hatten einen Zufluchtsort in den Anden für sich ausgemacht. Es entstand eine Ansiedlung von ein paar Häusern. 1912 wurde das Dorf offiziell zu einer Gemeinde ernannt: Contratación. Doch mit der offiziellen Anerkennung kam auch ein Unheil in das Dorf. Um das Dorf wurde eine Mauer angelegt und zahlreiche Wachposten installiert. Das Ziel: keiner der Einwohner durfte den Ort verlassen, aus Angst vor Ansteckung.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3039/2671821412_6a536f7254.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><span id="more-538"></span></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3005/2671821836_55160348c5.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Doch wie sollte ein Dorf hinter einer Mauer überleben? Es bestand der Bedarf von öffentlicher Ordnung, eine Einfuhr von Lebensmitteln, etc&#8230; Der kolumbianische Staat nahm sich das Problem an und organisierte einen &#8220;Staat im Staat&#8221;, Contratación bekam eine eigene Währung, die die Ortsgrenzen nicht passieren durften.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3277/2671000023_bcd50c27ac.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3201/2671834546_b97dc847f0.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Die Post inspizierte und säuberte jeden ausgehenden Brief, die Polizei wurde größtenteils von den Kranken selbst gestellt. Die Bereitschaft in das Dorf zu gehen war sehr gering, auch gesunde Menschen, die einmal die Mauer passierten durften auf Lebenszeit nie wieder raus. Einige Ärzte, Nonnen und Mönche nahmen sich den Kranken trotzdem an.</p>

<p><strong>Die Mauer fallen</strong></p>

<p>So vergingen Jahrzehnte, bis heute ist unklar wie Lepra übertragen wird, aber der Kontakt mit Erkrankten spielt keine Rolle. 1970 entschied daher die kolumbianische Regierung die Mauer zu öffnen. Die Leprakranken von Contratación waren endlich frei. Die meisten kehrten in ihre Heimat zurück, die sie viele Jahre nicht gesehen hatten, aber einige blieben.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3151/2671827322_d8016ebe67.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Sowohl aus Angst in der Heimat nicht akzeptiert zu werden als auch im Gewissen in Contratación sein soziales Umfeld gefunden zu haben. Außerdem war die medizinische Betreuung besser als sonst wo in Kolumbien. Auf die heutigen 4.000 Einwohner fallen 350 Angestellte des Krankenhauses. Und nicht nur die Quantität stimmt, auch die Qualität, der kolumbianische Staat investiert hohe Gehälter in das Krankenhaus um gute Ärzte in das Andendorf zu locken. So viel Geld, dass die Gehälter aus Angst vor Überfällen auf dem Weg ins abgelegene Contratación mit dem Helikopter in die Bank gebracht werden.</p>

<p><strong>Die Überfälle der Guerilla</strong></p>

<p>Doch auch das angekommene Geld sollte nicht sicher sein. Abgelegene Orte mit Geld sind das bevorzugte Ziel der illegalen Gruppen in Kolumbien. Bis 1970 schützte die Mauer und die Krankheit der Einwohner das Dorf vor Überfällen, dass sollte sich nach dem Wegfall allerdings ändern. Vier mal wurde die Stadt von der FARC, der größten Guerillagruppe des Landes eingenommen. In den Jahren 1986, 1990, 1997 y 1998 war dies der Fall. Und jedes mal war das Ziel die einzige Bank der Stadt zu plündern. Die Guerilleros kamen dazu in den Abendstunden und blieben nur wenige Stunden. Sie sprengten mit ihrem mitgebrachten Dynamit die einzige Bank des Dorfes und machten reichlich Beute. Zum letzten mal 1998, seitdem ist die Bank nicht wieder aufgebaut und heute noch eine Ruine. Nachdem zuvor die ca. 10 Polizisten den 100 bis 300 Guerilleros nichts entgegensetzen konnten installierte der kolumbianische Staat im Jahr 2000 eine Militärbasis, seitdem kam es zu keinem Guerilla Überfall mehr.</p>

<p>Was geblieben ist, ist die Angst. &#8220;Seit sieben Jahren habe ich keine Nacht mehr in Contratación verbracht&#8221; sagt mir Beatriz, als ich sie frage, ob sie mir nicht ihre Heimat zeigen will. Alpträume verfolgen nicht nur sie sondern viele der damaligen Bewohner der Stadt. Als wir den Ort kennen lernen bin ich umso glücklicher, dass sie über ihren eigenen Schatten gesprungen ist, denn neben einer einzigartigen Geschichte hat Contratación einiges zu bieten. Der Ort liegt umgeben von Bergen auf etwa 1500 Meter Höhe und hat ein sehr angenehmes Klima, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Das trifft auf viele Orte Kolumbiens zu, jedoch ist Contratación aufgrund der schlechten Straßenverbindungen nur sehr schlecht zu erreichen, zur nächsten Stadt Socorro sind es drei Stunden auf einer Schotterpiste. Drei mal täglich verbindet ein alter Bus Contratación mit der Außenwelt, Autos habe ich in dem Ort nur zwei gesehen, dazu ein paar Motorräder und vor allem Pferde. Die Uhr scheint stehen geblieben zu sein.</p>

<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2051/2672362773_5196a07b36_o.jpg" border="0" alt="" /></p>

<p><strong>Ankunft in Contratación</strong></p>

<p>Bei meiner Ankunft erwartet uns Isabel, die beste Freundin von Beatriz, seit fünf Jahren haben sie nur per Mail und Handy kommuniziert, die Freunde ist riesig.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3190/2671012853_a74ff97afd.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Wir erkunden den Ort und die Umgebung, der Ort verfügt über zwei Schulen, das besagte, gut ausgestattete Krankenhaus, einen Hauptplatz in dessen Zentrum die Münzen der &#8220;Contratación Währung&#8221; als Denkmal verewigt wurde sowie eine Kirche, die Anfang des Jahrhundert von deutschen Missionären gebaut. &#8220;Daher hat dir Kirche auch einen spitzen Turm&#8221; erklärt mir Beatriz, üblich ist in Kolumbien der viereckige Turm, den die Spanier bevorzugten.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3091/2671005527_a3eeba74b8.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Neben den Missionären wurde eine deutsch-kolumbianische Hilfe aufgebaut, die Contratación unterstützte. Die letzten Deutschen verließen vor etwa zehn Jahren den Ort. Doch ihre Spuren bleiben erhalten. Jedes zehnte Kind, dass ich auf der Straße sehe hat blondes oder braunes Haar&#8230;</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3264/2671831338_0e94f526cc.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>D<strong>er Berg der Jungfrau</strong></p>

<p>Zum Standardprogramm eines Contratación Besuches gehört auf alle Fälle die Besteigung des &#8220;Cerro de la Virgen&#8221;, der Berg der Jungfrau. Ein Weg führt steil hinauf zu einer riesigen Jungfrau Maria Statue. Die Missionäre der Salesianer Don Boscos – die ebenfalls viele Jahrzehnte in Contratación blieben – errichteten das Denkmal. Von oben gibt es einen Panoramablick, auf Contratación sund in alle Himmelsrichtungen. Und wer ein bisschen Adrenalin verspüren will, der kann noch höher hinauf. Der nahestehende Telekommunikationsturm darf zwar nicht, kann aber  bestiegen werden, ein Loch im Zaun macht es möglich&#8230;</p>

<p><strong>Die Tigerhöhlen</strong></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3002/2671828916_8803d619de.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Etwa eine Stunde (zu Fuß) von Contratación entfernt liegt la Cueva del Tigre – die Tigerhöhle. Die Höhle liegt hinter einer Finca deren Bewohner, die 1000 Pesos (40 Cents) Gebühr verlangen. Einen Weg bis zur Höhle gibt es allerdings nicht. Wir irrend erst einmal 20 Minuten durch die Kaffeepflanzen der Finca bis wir schließlich den Höhleneingang finden. Wir steigen hinab in das dunkle Unbekannte. Zahlreiche Fledermäuse fliegen uns entgegen, dann entdecken wir einen weiteren Höhleneingang in noch tiefere Gemächer. Es wird immer enger, unsere Kleider bekommen es zu spüren. Irgendwann geht es nicht mehr weiter, wir malen uns mit dem Schlamm Figuren auf das Gesicht machen einige Fotos, bevor wir uns zurück an den Höhleneingang kämpfen.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3207/2671007059_c8224925f8.jpg" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3236/2671830924_93e406f0d7.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3072/2671010993_4a2cd96a17.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Lepra mag nicht ansteckend sein, Contratación ist es auf alle Fälle. Das war mit Sicherheit nicht der letzte Besuch. Die Herzlichkeit der Einwohner, die Ursprünglichkeit des Dorfes und die einzigartige Geschichte machen es zu einem sehr reizvollen Reiseziel in Kolumbien.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3154/2671826844_b9c47c2a6b.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Solltet ihr Interesse haben Contratación kennen zu lernen, so könnt ihr den Guide Orlando kontaktieren, seine Handynummer ist 3114486834, über eine E-Mail Adresse verfügt er leider nicht.</p>
<p>a</p>
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		<title>Colombia soy yo</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 19:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Miguel hatte bereits im Februar zum Ausdruck gebracht, was &#8220;Colombia soy yo&#8221; für ihn bedeutet. Damals waren mehrere Millionen Menschen auf die Straße gegangen um gegen die FARC und für den Frieden in Kolumbien zu demonstrieren. Nach der Befreiung der 15 Geiseln vor zwei Wochen haben diese an die kolumbianischen Bevölkerung appeliert den Marsch vom [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Miguel hatte bereits im Februar zum Ausdruck gebracht, was &#8220;<a href="http://www.kolumbien-blog.com/politik/keine-farc-mehr">Colombia soy yo</a>&#8221; für ihn bedeutet. Damals waren mehrere Millionen Menschen auf die Straße gegangen um gegen die FARC und für den Frieden in Kolumbien zu demonstrieren. Nach der Befreiung der 15 Geiseln vor zwei Wochen haben diese an die kolumbianischen Bevölkerung appeliert den Marsch vom 04. Februar zu wiederholen. Daher heißt es am 20. Juli noch einmal &#8220;Colombia soy yo&#8221;!</p>

<p>Die bekanntesten kolumbianischen Künstler sind auch mit dabei. Juanes (gemeinsam mit Miguel Bosé &amp; Manu Chao) wird an der Seite von Ingrid Betancourt in Paris singen. Shakira gibt sich mit Carlos Vives am Dreiländereck Kolumbien-Brasilien-Peru, in Leticia die Ehre. Es wird allerdings mit deutlich geringer Beteiligung als noch im Februar gerechnet.</p>
<p>a</p>
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		<title>Benefiz-Konzert für kolumbianische Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 13:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ein Hinweis auf eine Kolumbien-Aktion in Lüneburg In Lüneburg findet in der WunderBar am Mittwoch den 08.11.07 ein Benefiz-Konzert für kolumbianische Kinder statt. Im konkreten Fall sollen 3 Kinder in Kolumbien mit Prothesen versorgt werden. Ein Kind verlor durch eine Landmine in dem schon seit 40 Jahren währenden vergessenen, kolumbianischen Bürgerkrieg ein Bein. Zwei [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hier ein Hinweis auf eine Kolumbien-Aktion in Lüneburg</em></p>

<p>In Lüneburg findet in der WunderBar am Mittwoch den 08.11.07 ein Benefiz-Konzert für kolumbianische Kinder statt. Im konkreten Fall sollen 3 Kinder in Kolumbien mit Prothesen versorgt werden. Ein Kind verlor durch eine Landmine in dem schon seit 40 Jahren währenden vergessenen, kolumbianischen Bürgerkrieg ein Bein. Zwei Kinder, die von Geburt an unter Fehlbildungen leiden. Die wirtschaftliche Situation der Familien ist bedrückend. Die Eltern verdienen trotz regelmäßiger Arbeit nicht mehr als ca. 200 EUR im Monat. Zusammen werden 4 Prothesen benötigt, die von einem Techniker vor Ort zum Selbstkostenpreis herstellen werden. Insgesamt fallen Kosten in Höhe von ca. 1.250 EUR an.</p>

<p>Beats Con Gas y Ana María spielen Musik aus Spanien, Südamerika und dem karibischen Raum. Sie führen mit afrikanischen Rhythmen und Gesängen auf eine weltmusikalische Reise. Zusammen mit der kolumbianischen Sängerin Ana María präsentieren die MusikerInnen ihr Programm mit karibischer Steeldrum, Conga, Bass, Gitarre und allerlei weiteren exotischen Instrumenten! Mit diesem Benfefizkonzert &#8211; sämtliche MusikerInnen spielen ohne Gage &#8211; wird ein humanitäres Projekt des International Non-Profit Network unterstützt.</p>

<p>Weitere Infos:
<a href="http://www.wunderbar-lueneburg.de/Programm_November07" rel="nofollow">http://www.wunderbar-lueneburg.de/Programm_November07
</a></p>
<p>a</p>
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		<title>Fernando Boteros Dicke in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 17:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab dem 25. September stellt der beliebte kolumbianische Künstler Fernando Botero seine &#8220;Dicken&#8221; im Berliner Lustgarten aus. Nach New York, Paris und Madrid sollen jetzt auch in Deutschland die Werke des wohl wichtigsten Repräsentanten zeitgenössischer Kunst aus Lateinamerika zu bestaunen sein. Die Krönung, ein 15 Tonnen schweres rundliches Pferd, dass vor dem Brandenburger Tor stehen [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/09/100_2433.JPG" rel="lightbox[pics317]" title="100_2433.JPG"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/09/100_2433.thumbnail.JPG" width="150" height="111" alt="100_2433.JPG" class="imageframe" align="right" /></a>Ab dem 25. September stellt der beliebte kolumbianische Künstler Fernando Botero seine &#8220;Dicken&#8221; im Berliner Lustgarten aus.</p>

<p>Nach New York, Paris und Madrid sollen jetzt auch in Deutschland die Werke des wohl wichtigsten Repräsentanten zeitgenössischer Kunst aus Lateinamerika zu bestaunen sein.</p>

<p>Die Krönung, ein 15 Tonnen schweres rundliches Pferd, dass vor dem Brandenburger Tor stehen soll, sorgt schon jetzt für Aufregung im Bundestag, da einem Künstler einer der spektakulärsten Straßenräume &#8211; ohne erkennbare Kriterien &#8211; zur Verfügung gestellt wird.</p>

<p>Das eigens für diesen Platz kreierte Pferd stellt tür Botero die Bewegung und den Aufbruch dar und ist deshalb an diesem geschichtsträchtigen Ort perfekt platziert. Hinter seine Skulpturen steckt dennoch keine politische oder soziale Aussage. Die Betrachter sollen sich einfach nur an der Schönheit und der Harmonie der Formen erfreuen.</p>

<p>Fernando Botero hofft, dass auch nach der 2-monatigen Ausstellung einige seiner Werke in Berlin bleiben.</p>
<p>a</p>
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		<title>Universitäten bis auf weiteres geschlossen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 16:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Anfang des Monats sind die Vorlesungssäale aller Öffentlichen Universitäten Kolumbiens verweist, denn die Professorinnen und Professoren streiken. Sie werden dabei von den Studentinnen, Studenten, Arbeiterinnen und Arbeitern der Unis unterstützt. Sie streiken weil am 2. Mai im Parlament ein weiterer Teil des “Nationalen Plans zur Entwicklung” (Plan Nacional de Desarrollo) verabschiedet wurde, der unter [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/05/01.jpg" title="Geschlossen"><img width="171" src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/05/01.jpg" alt="Geschlossen" height="118" style="float: right; width: 171px; height: 118px" class="imageframe" /></a> Seit Anfang des Monats sind die <span id="misp_compose_1" class="hm">Vorlesungssäale</span> aller Öffentlichen Universitäten Kolumbiens verweist, denn die Professorinnen und Professoren streiken. Sie werden dabei von den Studentinnen, Studenten, Arbeiterinnen und Arbeitern der <span id="misp_compose_2" class="hm">Unis</span> unterstützt. Sie streiken weil am 2. Mai im Parlament ein weiterer Teil des “Nationalen Plans zur Entwicklung” (Plan <span id="misp_compose_3" class="hm">Nacional</span> de <span id="misp_compose_4" class="hm">Desarrollo</span>) verabschiedet wurde, der unter anderem neue Regelungen im Bildungsektor vorsieht.
<span id="more-166"></span>
Der P.N.D. hat eine lange Geschichte. Anfang der 50er Jahre wurde damit begonnen diesen Plan mit Unterstützung der Weltbank zu verwirklichen. Seitdem wurde er von den sich abwechselnden Regierungen stufenweise in die Tat umgesetzt. Der Plan zur Entwicklung soll laut offiziellen Formulierungen die Konkurrenz erhöhen, den Wettbewerb stärken und mehr auf die Eigenverantwortung der <span id="misp_compose_5" class="hm">Kolumbianerinnen</span> und <span id="misp_compose_6" class="hm">Kolumbianer</span> setzen. Dies erstreckt sich auf alle Bereiche der Gesellschaft: Gesundheit, Föderale Solidarität, Strom- und Wasserversorgung, Umweltfragen und eben auch auf die Bildung.</p>

<p>Diese Entwicklung wird  in erster Linie durch umfangreiche Privatisierungen von öffentlichem Eigentum verwirklicht. In den meisten Fällen sind die potenten Käufer ausländische Unternehmen, die auf diese Weise einmalig große Geldsummen in die Staatskasse spülen. Öffentlichen Einrichtungen sind nach dem Verkauf jedoch gezwungen Profite für die Investoren zu erwirtschaften, damit sich das Geschäft lohnt. Dass diese Zeche langfristig vom kolumbianischen Volk gezahlt werden muss, zeigen schon jetzt die Ergebnisse der Privatisierung der Stromversorgung – regelmäßige Stromausfälle und steigende Preise. Mit dieser Politik folgt Kolumbien dem <span id="misp_compose_7" class="hm">neoliberalen</span> Kurs, den die Weltbank, unter der Leitung der USA, diktiert.</p>

<p>Mit dem “P.N.D. 2006-2010” hat sich die Regierung <span id="misp_compose_8" class="hm">Uribe</span> ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Lange Zeit wurde über die aktuellen Gesetze gestritten, doch am 2. Mai wurden sie vom Parlament verabschiedet.</p>

<p>Besonders der Artikel 38 ist es, der die Studentinnen und Studenten nun auf die Barrikaden treibt. Er sieht vor, dass die Pensionen der Professorinnen und Professoren in Zukunft zu 3 Prozent aus dem Etat der Universitäten bestritten werden sollen. Drei Prozent klingt nicht viel, doch laut des Präsidenten der “<span id="misp_compose_9" class="hm">Universidad</span> <span id="misp_compose_10" class="hm">Nacional</span> Bogota”, <span id="misp_compose_11" class="hm">Moisés</span> Wasserman, würden sich die Kosten für seine Einrichtung pro Jahr auf 90 Millionen <span id="misp_compose_12" class="hm">Pesos</span> belaufen (ca. 33.000 Euro) was eine direkte Kürzung der Lehrmittel nach sich zieht oder die Universität muss, wenn sie ihren Standart halten will, Immatrikulationgebühren von den Studentinnen und Studenten verlangen. Schon heute können sich nur wenige Jugendliche aus ärmeren Verhältnissen ein Studium leisten, doch mit diesem Schritt wäre <span id="misp_compose_13" class="hm">höherklassige</span> Bildung endgültig den privilegierten Schichten vorbehalten. Mit diesem Gesetz unterhöhlt die Regierung <span id="misp_compose_14" class="hm">Uribe</span> das Abkommen, dass der Staat für die Bildung seiner Bürger sorgen muss.</p>

<p><a rel="lightbox" href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/05/02.jpg" title="Konfrontation"><img width="226" src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/05/02.jpg" alt="Konfrontation" height="143" style="float: left; width: 226px" class="imageframe" /></a> Am Dienstag der vergangenen Woche fanden in allen <span id="misp_compose_15" class="hm">Universitätsstädten</span> Kolumbiens große Demonstrationen statt. In Bogota beteiligten sich mehrere tausend Menschen an einem Marsch, ausgehend von der “<span id="misp_compose_16" class="hm">Universidad</span> <span id="misp_compose_17" class="hm">Nacional</span>” durch die Innenstadt bis zum zentralen Platz “<span id="misp_compose_18" class="hm">Plaza</span> <span id="misp_compose_19" class="hm">Bolivar</span>” in direkter Nachbarschaft des Präsidentenpalastes. Auf der großen Kundgebung protestierten die Studentinnen und Studenten friedlich, denn sie ließen sich glücklicherweise nicht von Tränengasgranaten provozieren, die die Polizei ohne ersichtlichen Grund abschoss.</p>

<p>Im Laufe der letzten Woche hat sich die Lage jedoch zugespitzt. In der U.N. Bogota, blockieren Studenten aktuell ein zentrales Verwaltungsgebäude und verhindern die Ausgabe von Examenergebnissen. Wenn die Blockade weiterhin durchgesetzt wird, sind die Semesterwertungen in Gefahr.
In <span id="misp_compose_20" class="hm">Bucaramanga</span> im Departement <span id="misp_compose_21" class="hm">Santander</span> kam es am Dienstag dieser Woche zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Studenten der “<span id="misp_compose_22" class="hm">Universidad</span> <span id="misp_compose_23" class="hm">Industrial</span>” und der Polizei, dabei wurden laut offiziellen Angaben vier Studenten und fünf Polizisten verletzt.</p>

<p>Die landesweite ProfessorInnen-Streiks sind vorerst bis zum 24. Mai angesetzt, doch bereits jetzt sind weitere Demonstrationen und Protestaktionen über dieses Datum hinaus angekündigt. Die Forderung der Studentinnen und Studenten ist klar, der Staat muss 100 Prozent der Pensionen übernehmen. Solange die Regierung nicht einlenkt, werden die Professorinnen und Professoren ihre Arbeit wohl nicht wieder aufnehmen.</p>
<p>a</p>
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		<title>Fernando Botero &#8211; Ausstellung in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 23:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fernando Botero feiert heute (dem 19.04.07) seinen 75. Geburtstag. Auch wir vom Kolumbien-Blog Team gratulieren. Vor allem als Einwohner von Medellin begegnet einem der Meister &#8220;der Dicken&#8221; fast täglich. Im Zentrum der Stadt steht ein ganzer Platz voller Skulpturen. In der Stadt der Kultur ist es der Künstler, der weltweit den meisten Ruhm bekommen hat. [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/04/fernando-botero.jpg" rel="lightbox" title="Fernando Botero"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/04/fernando-botero.thumbnail.jpg" width="127" height="130" alt="Fernando Botero" class="imageframe" style="float:right;" /></a>Fernando Botero feiert heute (dem 19.04.07) seinen 75. Geburtstag. Auch wir vom Kolumbien-Blog Team gratulieren. Vor allem als Einwohner von Medellin begegnet einem der Meister &#8220;der Dicken&#8221; fast täglich. Im Zentrum der Stadt steht ein ganzer Platz voller Skulpturen. In der Stadt der Kultur ist es der Künstler, der weltweit den meisten Ruhm bekommen hat. Fernando Botero lebt seit langem in Paris. Seinen Geburtstag feierte er heute offiziell in der kolumbianischen Botschaft in Spanien.</p>

<p>Freunde von Boteros Kunst kommen ab heute auch in Deutschland auf ihre Kosten. Anlässlich seines Geburtstages hat die <a href="http://www.galerie-thomas.de/vor_d.html">Galerie Thomas eine Sonderausstellung</a> vom kolumbianischen Meister eröffnet. Die Galerie befindet sich in München auf der Maximiliamstr. 125.</p>

<p style="text-align: center;"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2007/04/p1000717.JPG" width="500" height="306" alt="Botero Plaza" class="imageframe" style="margin-left:auto; margin-right:auto;" /></p>

<p><em>Boteros &#8220;Dicke&#8221; im Zentrum von Medellin</em></p>
<p>a</p>
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