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	<title>Kolumbien Blog &#187; bewaffneter Konflikt</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
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		<title>Das erste Interview: Pablo Emilio Moncayo</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 00:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sehe ihn im Fernsehen, aber ich kann es immer noch nicht glauben und noch weniger kann es bestimmt seine Familie realisieren, obwohl sie ihn in ihren Armen halten. Pablo Emilio Moncayo ist heute nach 12 Jahren in Gefangenschaft der Farc in die Freiheit zurückgekehrt. Während des Interviews hält ihn seine kleine Schwester, die er [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2010/03/moncayo-ketten-200x200.jpg" alt="moncayo ketten" title="moncayo ketten" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-707" />Ich sehe ihn im Fernsehen, aber ich kann es immer noch nicht glauben und noch weniger kann es bestimmt seine Familie realisieren, obwohl sie ihn in ihren Armen halten. Pablo Emilio Moncayo ist heute nach 12 Jahren in Gefangenschaft der Farc in die Freiheit zurückgekehrt.</p>

<p>Während des Interviews hält ihn seine kleine Schwester, die er heute zum ersten Mal sah, von hinten Fest. Pablo Emilio sieht müde aus. Er redet ruhig und bedacht.</p>

<p>&#8220;Ich danke den Personen, die es möglich gemacht haben, meine Familie wieder zu sehen. Ich möchte meinen Dank richten an Gott, meinen Vater &#8211; für seinen unermüdlichen Einsatz. Danke auch an den ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa, der derjenige war, der ein Zeichen des Freidens mit meiner Übergabe gefordert hatte. Danke auch an den venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, an den brasilianischen Präsidenten und an die Journalisten&#8230;, die es möglich gemacht haben, dass die Stimmen unserer Familien zu uns kommen &#8211; in die Tiefe des Dschungels. Danke an die Gruppe &#8220;Colombianas y Colombianos por la paz&#8221; und danke an die Menschen des Ortes, wo ich heute abgeholt wurde, an das Rote Kreuz und an die Helikopter Piloten und an Piedad Cordoba.&#8221;
<span id="more-703"></span>
&#8220;Es erfüllt mich mit Stolz eine Uniform zu tragen. Viele, viele Dinge habe ich erlebt &#8211; alle mit Gedanken in Liebe zu meinem Land Kolumbien.&#8221; Pablo Emilio hat eine Nachricht von 2 Mitgefangenen, einer davon Soldat Martinez, der nun der längste Gefnagene der Farc ist (12 Jahre) und dem es, ebenso wie einem weiteren Soldaten gesundheitlch schlecht geht. Pablo Emilio fordert in ihrem Namen, dass sich eine nicht-staatliche internationale Organisation ihrer Befreiung annimmt.</p>

<p>&#8220;Der Empfang hier ist eine große Freude. Sie können sich nicht vorstellen, wie es ist, zurück in die Zivilisation zu kommen.&#8221;</p>

<p>Er bedankt sich außerdem bei der katholischen Kirche und dem Roten Kreuz.</p>

<p>Die Journalisten stellen Ihre Fragen und Moncayo beantwortet diese knapp.
* Als sein Vater den Weg von Pasto nach Bogota begann, war Pablo Emilio krank und er machte sich große Sorgen um seinen Vater
* Soldat Martinez war ruhig, als Pablo Emilio ihn in Gefangenschaft zurücklassen musste. &#8220;Er war immer sehr ruhig&#8221;.&#8221;Die Mitgefangenen waren meine Lehrer, Freunde&#8230; Sie haben mir geholfen, Zeit mit mir verbracht mich gepfelgt &#8211; sie sind Helden!&#8221;
* Am meisten hat ihn in der Zivilisation die Technologie überrascht. &#8220;Das bisschen, was ich bisher gesehen habe&#8230;.&#8221;
* Als er gefragt wird, was er nach 12 Jahren Gefangenschaft von der Farc hält, sagt er:&#8221;Nichts wird die Geschichte Kolumbiens verändern&#8230; Sie scheinen unsichtbar, aber sie sind da. Es ist nicht wichtig, was ich über die Farc denke &#8211; es wird die Situation des Landes nicht ändern.&#8221;</p>

<p>Pablo Emilio nimmt seinem Vater die Ketten ab, die dieser seit seinem großen Marsch durch Kolumbien in 2007 trug und erst abnehmen wollte, wenn sein Sohn in Freiheit ist. Dieser Moment ist nun gekommen!</p>

<p>Was Pablo Emilio fühlen und denken mag, kann ich mir nicht vorstellen. Nach 12 Jahren wird er das erste Mal wieder in einem Bett liegen, vielleicht sein Lieblingsessen essen und all die neuen Technologien kennenlernen, die ihn schon jetzt erschreckt/verwundert haben.</p>
<p>a</p>
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		<title>Moncayo in Freiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 23:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2010/03/Foto-des-Tages.jpg" alt="Foto des Tages" title="Foto des Tages" width="340" height="255" class="aligncenter size-full wp-image-701" /></p>
<p>a</p>
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		<title>Moncayo morgen in Freiheit?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 16:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben schon ein paar Mal über das Schicksal von Pablo Emilio Moncayo und seiner Familie berichtet. Das erste Mal im Juli 2007. http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/befreit-laufen http://www.kolumbien-blog.com/regional/bogota/gustavo-moncayo-achterbahn-der-gefuehle http://www.kolumbien-blog.com/kolumbien-heute/hoffnung-moncayo http://www.kolumbien-blog.com/kolumbien-heute/freiheit-moncayo Seit dem gibt es immer wieder Gerüchte, dass er frei kommen soll, aber nie geschah etwas. 12 Jahre lebt Moncayo jetzt bereits in Gefangenschaft der Farc. Jetzt scheinen [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben schon ein paar Mal über das Schicksal von Pablo Emilio Moncayo und seiner Familie berichtet. Das erste Mal im Juli 2007.</p>

<p>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/befreit-laufen

http://www.kolumbien-blog.com/regional/bogota/gustavo-moncayo-achterbahn-der-gefuehle


http://www.kolumbien-blog.com/kolumbien-heute/hoffnung-moncayo


http://www.kolumbien-blog.com/kolumbien-heute/freiheit-moncayo</p>

<p>Seit dem gibt es immer wieder Gerüchte, dass er frei kommen soll, aber nie geschah etwas. 12 Jahre lebt Moncayo jetzt bereits in Gefangenschaft der Farc.</p>

<p>Jetzt scheinen die Versprechungen wirklich wahr zu werden. Gestern wurde bereits der junge Soldat Calvo in einer humanitären Aktion von der Farc übergeben und morgen soll es für Pablo Emilio soweit sein. Die Vorbereitungen werden bereits getroffen.</p>

<p>Nicht einmal annähernd kann ich mir vorstellen, wie schrecklich es sein muss, die beste Zeit seines Lebens, irgendwo im Urwald gefangen zu sein, sein Familie nicht sehen zu können und niemals zu wissen, was mit einem passiert, wie lange man noch leben wir?! Nicht annäherend kann ich mir vorstellen, wie sich die Familie, besonders Gustavo Moncayo, jetzt fühlt.</p>

<p>Ich werde morgen mitfiebern &#8211; bin jetzt schon aufgeregt und freue mich riesig auf den Moment, in dem wir Pablo Emilio in Freiheit und bei seiner Familie sehen können.</p>
<p>a</p>
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		<title>Film über &#8220;Operation Jaque&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 04:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein gutes Jahr ist er her, dass die kolumbianische Armee die bekanntesten Geiseln befreien konnten. National Geographic hat die Ereignisse rekonstruiert und mit Orginalaufnahmen vermischt. Der Film dauert knappe 50 Minuten: a<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gutes Jahr ist er her, dass die kolumbianische Armee die bekanntesten Geiseln befreien konnten. National Geographic hat die Ereignisse rekonstruiert und mit Orginalaufnahmen vermischt.</p>

<p>Der Film dauert knappe 50 Minuten:</p>

<p><object id="flashObj" width="570" height="390" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,47,0"><param name="movie" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/24483165001?isSlim=1&#038;publisherID=5234750001" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="videoId=9074080001&#038;playerID=24483165001&#038;domain=embed&#038;" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/24483165001?isSlim=1&#038;publisherID=5234750001" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=9074080001&#038;playerID=24483165001&#038;&#038;domain=embed&#038;" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="570" height="390" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" swLiveConnect="true" allowScriptAccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></object></p>
<p>a</p>
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		<title>Unterst&#252;tzt die FARC die ecuadorianische Regierung?</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 00:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorgestern ist ein Video aufgetaucht in dem der FARC Kommandant “Mono Jojoy” erklärt, dass die Guerilla die 2006 Präsidentschaftskampange von Rafael Correo finanziell unterstüzt hat. Kolumbien hat dieses Video nun an die Organisation Amerikanischer Staaten und an Interpol weitergereicht. Beide Organisationen wollen nun den Fall weiter verfolgen! Correa kommt durch das Video politisch unter Druck. [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern ist ein <a href="http://www.caracolradio.com/nota.aspx?id=846873">Video aufgetaucht</a> in dem der FARC Kommandant “Mono Jojoy” erklärt, dass die Guerilla die 2006 Präsidentschaftskampange von Rafael Correo finanziell unterstüzt hat.</p>

<p>Kolumbien hat dieses Video nun an die Organisation Amerikanischer Staaten und an Interpol weitergereicht. Beide Organisationen wollen nun den Fall weiter verfolgen! </p>

<p>Correa kommt durch das Video politisch unter Druck. Die ecuadorianische Opposition fordert seinen Rücktritt. Er selbst sieht sich als Opfer einer Kampagne, die die “fortschrittlichen Regierungen Lateinamerika” diskreditieren möchte.</p>

<p>Wird Correa dem politischen Druck stand halten können? Hat die kolumbianische Regierung Recht behalten, als sie dem ecuadorianischem Präsidenten vorwarf die FARC nicht konsequent genug zu verfolgen?</p>
<p>a</p>
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		<title>Endlich Freiheit für Pablo Emilio Moncayo?</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 13:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[11 Jahre und 4 Monate hat die Familie des Soldaten Pablo Emilio Moncayo auf dieses Nachricht gewartet. Die Farc verkündet heute morgen in einem offiziellen Schreiben, dass sie den Sohn des Friedensläufer bald schon an Gustavo Moncayo und Piedad Cordoba übergeben würden. Genau heißt es im Schreiben: &#8220;Angesichts des wiederholtem Antrag der Senatorin Piedad Córdoba, [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>11 Jahre und 4 Monate hat die Familie des Soldaten Pablo Emilio Moncayo auf dieses Nachricht gewartet. Die Farc verkündet heute morgen in einem offiziellen Schreiben, dass sie den Sohn des Friedensläufer bald schon an Gustavo Moncayo und Piedad Cordoba übergeben würden. Genau heißt es im Schreiben: &#8220;Angesichts des wiederholtem Antrag der Senatorin Piedad Córdoba, von Kolumbierinnen und Kolumbianern, die für den Frieden demonstrierten, des Lehrers Moncayo und der Präsidenten Rafael Correa und Hugo Chávez, geben wir unsere Entscheidung bekannt, einzig den Soldaten Pablo Emilio Moncayo frei zu lassen und ihn persönlich einer &#8211; von der Senatorin Córdoba und dem Lehrer Moncayo angeführten &#8211; Kommission zu übergeben, sobald alles dafür getan wurde, die Sicherheit der Operation zu gewährleisten.&#8221;</p>

<p>Pablo Emilio Moncayo verbrachte seine komplette Jugend als Geisel der Farc, irgendwo im kolumbianischen Urwald. Die Entwicklungen der letzten Jahre und der Einsatz nationaler und internationaler Politiker scheint weiter einen positiven Weg zu nehmen. Dies wäre nicht nur ein wunderschönes Wiedersehen zwischen Eltern und ihrem Sohn, sondern auch ein großer Erfolg für Kolumbien und ein weiteres Signal für die friedliche Lösung des kolumbianischen Konfliktes.</p>

<p>Wir halten euch weiter auf dem Laufenden.</p>
<p>a</p>
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		<title>Die Hoffnung stirbt zuletzt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 14:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Tageszeitung El Tiempo wird heute einmal wieder auf die noch verbleibenden Geiseln der Farc aufmerksam gemacht und auch wir möchten diese Gelegenheit nutzen, an diejenigen zu erinnern, die seit Jahren in Gefangenschaft irgendwo im kolumbianischen Urwald leben. In Vertretung für noch immer hunderte Geiseln (Zivilisten und Polizisten/Militärs) möchte ich an ein Schicksal erinnern, [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tageszeitung <a href="http://www.eltiempo.com/media/produccion/NoLosOlvidamos/">El Tiempo</a> wird heute einmal wieder auf die noch verbleibenden Geiseln der Farc aufmerksam gemacht und auch wir möchten diese Gelegenheit nutzen, an diejenigen zu erinnern, die seit Jahren in Gefangenschaft irgendwo im kolumbianischen Urwald leben.</p>

<p>In Vertretung für noch immer hunderte Geiseln (Zivilisten und Polizisten/Militärs) möchte ich an ein Schicksal erinnern, dass wir eine Zeit lang im Blog verfolgten: die Geschichte der Familie <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/gustavo-moncayo">Moncayo</a>. Pablo Emilio wurde 1997 im departamento Narino im Südwesten des Landes von der Farc entführt. Er gehört damit zu einer der am längsten in den Händen der Farc lebenden Geiseln. Als er entführt wurde (eine Großaktion der Farc, bei der 10 Soldaten getötet und 18 entführt wurden) war Pablo Emilio 18 Jahre alt &#8211; heute ist er 30!!! Kaum vorstellbar, dass er &#8220;die schönsten Jahre seines Lebens&#8221; nicht mit seiner Familie teilen konnte, am Wochenende nicht ausgehen &#8211; keine Freunde treffen konnte, geschweige denn eine eigene Familie gründen konnte.</p>

<p>Sein Vater Gustavo der &#8220;Friedensläufer&#8221; lief im Juni 2007 von seinem Heimatort in der Nähe von Pasto zu Fuss bis nach Bogota, um auf das Schicksal seines Sohnes und das vieler anderer Familien aufmerksam zu machen. Inzwischen sind einige Gefangene befreit oder &#8220;entlassen&#8221; worden, aber Gustavo Moncayo konnte, wie so viele andere Väter, seinen Sohn noch nicht wieder in die Arme schließen.</p>
<p>a</p>
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		<title>Freilassungen, Autobombe &amp; ein unentschlossener Uribe</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 19:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist etwa ein Jahr her. Ganz Kolumbien war tagelang vor dem Fernsehgerät. Unter Führung von Hugo Chavez und Piedad Cordoba sollten Clara Rojas, ihrem Sohn Emmanuel &#38; Consuelo Gonzales von der FARC freigelassen werden. Doch dann kam es anders, nachdem die FARC Emmanuel gar nicht hatte wurde die Übergabe abgebrochen. Zwei Wochen später war [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist etwa ein Jahr her. Ganz Kolumbien war tagelang vor dem Fernsehgerät. Unter Führung von Hugo Chavez und Piedad Cordoba sollten Clara Rojas, ihrem Sohn Emmanuel &amp; Consuelo Gonzales von der FARC <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/die-operation-geiseluebergabe-kann-starten">freigelassen werden</a>. Doch dann kam es anders, nachdem die FARC Emmanuel gar nicht hatte wurde die Übergabe <a href="http://www.kolumbien-blog.com/politik/freilassung-vor-dem-abbruch-ii">abgebrochen</a>. Zwei Wochen später war es doch soweit, <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/freiheit-fuer-clara-rojas-und-consuelo-gonzales">Clara Rojas und Consuelo Gonzales waren frei</a>. Eigentlich wollte die FARC durch die Freilassung ein paar Sympathiewerte zurückgewinnen, doch durch die vielen Verzögerungen und Lügen war nichts mehr zu retten für die FARC, 10 Millionen Menschen <a href="http://www.kolumbien-blog.com/politik/keine-farc-mehr">gingen gegen sie auf die Straße</a>. Auch die vermittelnde und umstrittene Piedad Cordoba war fürs kolumbianische Volk unten durch. Die Regierung wiederum hatte ihren größten Erfolg bei der<a href="http://www.kolumbien-blog.com/kolumbien-heute/ingrid-betancourt-frei"> Befreiung von Ingrid Betancourt</a>. Soweit der Rückblick.</p>

<p>Zum Jahreswechsel deutete sich wieder eine Freilassung an, die gestern über die Bühne gehen sollte.<span id="more-626"></span> Und wieder waren es viele Stunden vor dem Fernseher. Bereits gegen Mittag hieß es &#8220;der Hubschrauber mit den Freigelassenen wird in wenigen Minuten in Villavicencio erwartet&#8221;. Schlussendlich war es dann bereits Dunkel als am Abend die drei Polizisten und ein Soldat in Freiheit ankamen.</p>

<p>Hier ein paar Fotos von der Übergabe:
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/33HLBfin_Wo&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/33HLBfin_Wo&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

<p>Und ein Video von der Ankunft in Villavicencio:
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/72jiGi-Go6g&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/72jiGi-Go6g&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

<p>Zu den Verzögerungen sei es laut der Guerilla gekommen, weil sie in Kämpfe mit der Armee verwickelt wurden und dabei einer der Guerilleros gefallen ist. Die kolumbianische Regierung gab an, dass sie sich an ihr Versprechen gehalten hätten und im Verlauf der Übergabe keine militärischen Manöver in der Zone durchgeführt haben.</p>

<p>Wenige Stunden später (um 22 Uhr) kam es in Cali zu einer Explosion, bei der es zu zwei Todesopfern kam. Innerhalb kürzester Zeit wurde die FARC als Urheber deklariert.</p>

<p>Danach machte Uribe eine <a href="http://web.presidencia.gov.co/sp/2009/febrero/02/01022009.html">Erklärung</a>. Er stellte heraus, dass die FARC eine Terrororganisation ist, die die Verantwortung für das Attentat in Cali hat. Zu Überraschung aller entzog er Piedad Cordoba und ihrer Organisation &#8220;Colombianas y Colombianos por la Paz&#8221; das Vermittlungsmandant. Dies nur wenige Stunden nach dem diese Gruppe die Freilassung ermöglichte. Ich verstand nur noch Bahnhof.</p>

<p>Und nun wieder ein <a href="http://web.presidencia.gov.co/sp/2009/febrero/02/04022009.html">Rückzieher</a>. Die FARC hatte bereits angekündigt Alan Jara und Sigifredo López freizulassen, zwei entführte Politiker. Nachdem dies nun konkretisiert wurde und das Rote Kreuz den Präsidenten bat, dass Piedad Cordoba weiterhin die Übergabe koordinieren möge, ermöglichte Uribe Cordoba nun doch die Freilassung voranzutreiben..</p>

<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/C6eZ4V3-Q7w&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/C6eZ4V3-Q7w&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

<p>Morgen soll es soweit sein&#8230;</p>

<p>Ich komme kaum dazu bei dem Tempo von Neuigkeiten (und der vielen Arbeit auf meinem Schreibtisch) mitzukommen und freue mich auf eure Kommentare, die den Artikel hoffentlich ergänzen.</p>

<p>PS: Trotz der Freilassungen ist die Gesamtzahl der Entführten in den letzten Monaten nicht gesunken, laut <a href="http://www.lasvocesdelsecuestro.com/secuestrados.asp?std=CTV">Los voces del secuestro</a> sind es 1416, <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">vor einem Jahr waren es 1412</a>.</p>
<p>a</p>
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		<title>ELN &#8211; Nationales Befreiungsheer</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 16:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kolumbien hat der bewaffnete Kampf gegen den Staat bzw. die Obrigkeit eine sehr lange Tradition. Im 19. Jahrhundert leisteten bereits Indianer und Schwarze Widerstand gegen die Spanier. Die ersten Guerillabewegungen, wenn auch noch sehr unorganisiert, entstanden bereits in den 40´er Jahren des 20. Jahrhunderts, waehrend der sog. “Violencia” (Gewaltepoche), als sich Bauern zu ersten Selbstverteidigungsgruppen zusammenschlossen. Im Zuge der kubanischen Revolution begannen sich auch in Kolumbien die verschiedensten Gruppen zu organisieren. Im Juli 1964 wurde das Nationale Befreiungsheer, kurz ELN (“Ejercito de Liberación Nacional”), von Bauern und Intelektuellen der Studentenbewegung gegruendet. Ihr erster Anfuehrer war Fabio Vasquez Castaño. Ein Jahr spaeter 1965 schloss sich der katholische Priester Camilo Torres der ELN an, um die katholische Befreiungstheologie mit dem revolutionaeren Kampf zu verbinden.
Nur drei Monate spaeter fiel Camilo Torres in seinem ersten Kampf in einem laendlichen Gebiet bei San Vicente de Chucuri. Noch heute ist Camilo Torres eines der Symbole des bewaffneten Widerstands der ELN. Bis zu seinem Tod 1998 fuehrte dann der spanische Priester Manuél Perez die ELN an. 1987 schlossen sich die ELN, EPL, M19, Quintín Lamé und die FARC zur Dachorganisation “Coordinadora Guerillera Simon Bolivar” zusammen, um als Gruppe mit mehr Macht bei Friedensgespraechen mit der Regierung Barcos und Gavirias aufzutreten und gemeinsam militaerische Aktionen durchzufuehren. Von dieser Organisation ist heute jedoch nichts mehr zu hoeren, zu unterschiedlich waren wohl die ideologischen und militaerischen Auffassungen. Heute wird die ELN vom Zentralkommando (&#8220;Comando Central&#8221;, kurz &#8220;Coce&#8221;) bestehend aus 5 Personen gefuehrt. An der Spitze steht Nicolas Rodriguez (genannt “Gabino”), der fuer die politische und militaerische Struktur der Organisation verantwortlich ist. Ebenfalls dem Zentralkommando angehoerend sind Antonio Garcia und Pablo Beltran. Die bis vor kurzem inhaftierten Francisco Galan und Felipe Torres scheinen nicht mehr dem “Coce” anzugehoeren. Francisco Galan, der sowohl im Gefaengnis als auch nach seiner Freilassung als eine Art Sprecher und Vermittler zwischen Guerilla, Regierung und Zivilgesellschaft taetig war, wurde von der ELN aus diesem Amt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen ueber das zukuenftige Vorgehen enthoben. 
Die ELN ist vor allem in den erdoelreichen Departments Arauca und Casanare, sowie in der Sierra Nevada de Santa Marta aktiv und versucht dort, durch Blockaden der wichtigsten Strassenverbindungen, Sprengungen von Oelpipelines und Strommasten, Erpressungen von Oelkonzernen, Firmen, Viehzuechtern und Grossgrundbesitzern sowie Schutzgeldentfuehrungen auf sich und ihre Forderungen wie nationale Souveraenitaet ueber die Bodenschaetze und Verwaltung des Profits durch das Volk aufmerksam zu machen.  Der Grossteil der Einnahmen wird heutzutage jedoch laut oeffentlicher Meinung wohl aus den Geldern des Drogenhandels gewonnen. 
Die sehr ideologische Ausrichtung dieser marxistisch-leninistische Untergrundorganisation verhinderte immer eine groessere Zustimmung in der baeuerlichen Bevoelkerung. 
Die von der Regierung Uribes, der Zivilgesellschaft und der ELN 2006 begonnenen ersten Gespraeche mit dem Ziel in konkrete Friedensverhandlungen ueberzugehen, sind in den letzten Monaten leider ins Stocken greaten. Waehrend die Regierung ein sofortiges Ende der Entfuehrungen als Voraussetzung der Gespraeche erachtet, fordert die ELN die Regierung zu einer konkreten Agenda ueber politische und soziale Aenderungen auf. Leider kann man bei beiden Seiten die notwendige Bereitschaft fuer einen Fortschritt der Gespraeche  nicht erkennen.
Heute ist die militaerische Staerke der ELN, die schaetzungsweise immer noch ueber ca. 5000 Kaempfer verfuegt, durch die von Praesident Uribe eingefuehrte Politik der demokratischen Sicherheit stark eingeschraenkt. Die Vereinigten Staaten von Amerika wie auch die Europaeische Union ordnen die ELN mittlerweile als terroristische Vereinigung ein.</p>
<p>a</p>
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		<title>Kolumbianisches Militär wegen toter Zivilisten untersucht</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 03:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miguel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit sofortiger Wirkung enthob Präsident Alvaro Uribe 27 Offiziere und Unteroffiziere ihrer Ämter. Gegen sie wurde ein Disziplinarverfahren eröffnet, welches aller Voraussicht nach vor der kolumbianischen Justiz enden wird. Es geht um die so genannten &#8220;falsos positivos&#8221;, ein &#8220;Unwort&#8221; für gefälschte Erfolgsmeldungen. Mit diesen gefälschten Erfolgen versuchen Polizei- und Militärpersonal ihre Leistungsfähigkeit zu beweisen und [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit sofortiger Wirkung enthob Präsident Alvaro Uribe 27 Offiziere und Unteroffiziere ihrer Ämter. Gegen sie wurde ein Disziplinarverfahren eröffnet, welches aller Voraussicht nach vor der kolumbianischen Justiz enden wird.</p>

<p>Es geht um die so genannten &#8220;falsos positivos&#8221;, ein &#8220;Unwort&#8221; für gefälschte Erfolgsmeldungen. Mit diesen gefälschten Erfolgen versuchen Polizei- und Militärpersonal ihre Leistungsfähigkeit zu beweisen und Belobigungen und Beförderungen, in manchen Fällen auch finanzielle Belohnungen zu bekommen. So sind gerade vor einem guten Jahr mehrere Polizisten aufgeflogen, die Bombenanschläge in letzter Minute enttarnten, welche sie selber geplant hatten.<br />
<span id="more-606"></span>
Die jetzigen &#8220;falsos positivos&#8221; derer einige Militäreinheiten angeklagt werden, sind um einiges perverser und erschütternder. Diese Einheiten werden angeklagt, gemeinsam mit kriminellen Banden zusammen zu arbeiten. Dabei haben die Banden die Aufgabe in den Städten arbeitslose junge Männer anzuheuern. Sie versprechen den Arbeitssuchenden gute Jobs an anderen Orten. Dort werden sie in Hinterhalte gelockt oder geführt, erschossen und in Uniformen der Guerillas, der neuen Para-Gruppen oder verschiedener Drogenbanden gesteckt. Danach werden sie von den lokalen Militäreinheiten als im Gefecht gefallene Feinde vorgestellt. Die eingeweihten Militärs scheinen diese Banden für jeden &#8220;Körper&#8221; den diese anwerben zu bezahlen.</p>

<p>Schon seit einiger Zeit wird über Fälle von Campesinos &#8211; Landarbeitern berichtet, die im Gefechtsfeuer zwischen Militärs und illegal bewaffneten Gruppen getötet werden und dann vom Militär der Öffentlichkeit als gefallene Guerilleros/Paramilitärs oder Drogenschmuggler vorgestellt werden. Schon sind deswegen einige Soldaten vom Dienst suspendiert und der Justiz überstellt worden.</p>

<p>Doch die Fälle um die es jetzt geht, sprengen die Vorstellungskraft der Gesellschaft und verzehren die Sympathie, die das Militär durch seine Erfolge gerade in diesem Jahr gewonnen hatte. Hier sind nicht Unschuldige zwischen die kämpfenden Fronten geraten und als so genannte KolateralSchäden im Kreuzfeuer erschossen worden und dann von vereinzelten, skrupellosen Soldaten als gefallene Feinde ausgegeben worden. Hier wurden und werden im kommerziellen Stil junge Menschen unter falschen Vorwänden in eine tödliche Falle gelockt. Die Schieber erhalten Geld, das Militär Anerkennung.</p>

<p>So richtet sich Uribes Wut und Enttäuschung an das Militär. Die suspendierten Generäle und Oberste werden vielleicht nicht gewusst haben, was Teile ihrer Brigaden trieben. Aber Uribe machte deutlich, dass er die Führung verantwortlich macht, ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt zu haben. Über die straffrechtlichen Konsequenzen ihrer mangelnden Aufsichtspflicht wird die kolumbianische Justiz entschieden. Militärisch ist ihre Karriere zu Ende.</p>

<p>Doch das ist alles nur der Anfang. Natürlich fordert die kolumbianische Opposition auch gleich den Rücktritt des Verteidigungsministers Santos. Seine Politik der Belohnungen sei verantwortlich für die entartete Jagd nach Erfolgsbeweisen.</p>

<p>Auch die kolumbianische Justiz ist nun an einer neuen Front gefordert. Nach dem sich alles in der jüngsten Vergangenheit um die mit den Paras arbeitenden Politiker drehte, werden nun über 780 Fälle untersucht, in denen Militärs seit Januar 2003 Zivilisten als gefallene Guerilleros oder Paras ausgegebenen haben sollen. 930 Angehörige der Streitkräfte werden wegen dieser wahrscheinlichen Falschmeldungen und Morde untersucht.</p>

<p>Sicher werden die &#8220;falsos positivos&#8221; noch viele Militärführer mit sich reißen. Uribe und Santos machten in ihren entschiedenen Reden klar, dass sie keine Toleranz kennen würden. Im Kampf gegen die Guerilla seien nicht militärische Siege entscheidend sondern die Herzen der Menschen zu gewinnen. Daher gehen ihnen demobilisierte Kämpfer vor gefangenen und diese vor getöteten.</p>

<p>Ungewohnten Beistand erhielt die kolumbianische Regierung von der NGO Human Rights Watch, die die Ablösung der 27 Militärs begrüßte und sie als die Konsequenz einer Politik bezeichnete, die mit der Amtseinführung Santos als Verteidigungsminister begonnen hätte.</p>
<p>a</p>
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