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	<title>Kolumbien Blog &#187; Aus dem Alltag</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
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		<title>Moncayo in Freiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 23:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2010/03/Foto-des-Tages.jpg" alt="Foto des Tages" title="Foto des Tages" width="340" height="255" class="aligncenter size-full wp-image-701" /></p>
<p>a</p>
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		<title>Nachrichtensplitter 23.04.09</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 14:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Uribe trifft Papst Benedikt Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe hat nächste Woche erstmalig eine Audienz im Vatikan. Der Besuch bei Papst Benedikt ist für Donnerstag, den 30. April 2009,  angesetzt. Weitere Stationen der Europareise Uribes sind Italien bei Ministerpräsident Silvio Berlusconi sowie Spanien, wo der Präsident Kolumbiens sowohl das spanische Regierungsoberhaupt José Luis Rodríguez Zapatero sowie [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Uribe trifft Papst Benedikt</strong></p>

<p>Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe hat nächste Woche erstmalig eine Audienz im Vatikan. Der Besuch bei Papst Benedikt ist für Donnerstag, den 30. April 2009,  angesetzt. Weitere Stationen der Europareise Uribes sind Italien bei Ministerpräsident Silvio Berlusconi sowie Spanien, wo der Präsident Kolumbiens  sowohl das spanische Regierungsoberhaupt José Luis Rodríguez Zapatero sowie Juán Carlos, den König von Spanien, treffen wird. Weitere Einzelheiten unter <a title="Presidente Álvaro Uribe se reunirá con el Papa, con Zapatero y Berlusconi" href="http://www.adn.es/politica/20090421/NWS-0062-Presidente-Berlusconi-Zapatero-Alvaro-Uribe.html" target="_blank">www.adn.es</a> (spanisch).</p>

<p><strong>Acht Tote bei Erdrutsch in Goldmine im Chocó</strong></p>

<p>Bei einem Erdrutsch in einer Goldmine im nordöstlichen Chocó im Landkreis Tadó sind am vergangenen Dienstag mindestens acht Personen ums Leben gekommen. Kurz vor Mittag lösten sich die Erdmassen aus bisher ungeklärten Gründen und töteten acht Minenarbeiter. Die Opfer wurden von Mitarbeitern der Polizei, des Roten Kreuzes und dem Minenpersonal geborgen. Nach Angaben der Landesregierung des benachbarten Bundeslandes Risaralda gab es weiterhin sieben Verletzte. Das Unglück ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem in Bogotá durch verschiedene Regierungsstellen bekanntgegeben worden war, dass im Rahmen einer Ermittlung gegen Umweltverschmutzung mehrere illegale Goldminen im Chocó, in der Nähe des Flusses Quito, stillgelegt und deren Abbaugerätschaften beschlagtnahmt worden waren.  Mehr Informationen unter <a title="Ocho muertos deja derrumbe de mina en Chocó" href="http://www.elespectador.com/choco/articulo137076-ocho-muertos-deja-derrumbe-de-mina-choco" target="_blank">www.elespectador.com</a> (spanisch).</p>

<p><strong>Fotoausstellung zeigt Menschen im bewaffneten Konlikt Kolumbiens </strong></p>

<p>Die Ausstellung &#8220;Plan Kolumbien &#8211; erdegrün &#8211; wasserrot&#8221; mit Bildern der Fotografen Steve Cagan und Jesús Abad Colorado wurde gestern in der Galerie Arbeiterfotografie in Köln eröffnet. Die Bilder haben die Menschen im bewaffneten Konflikt Kolumbiens zum Thema. Jesús Abad ist Kolumbianer und möchte nach eigenen Angaben in seinen Bildern die Würde der Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien zum Ausdruck bringen. Vor drei Jahren erhielt er für seine Arbeit den Prix Caritas 2006 für Menschlichkeit. Steve Cagan ist US-Amerikaner und hat auf zahlreichen Reisen nach Kolumbien vor allem religiöse Feste, Proteste gegen Vertreibung und Landraub und die Artenvielfalt des Regenwalds zu Motiven seiner Bilder gemacht. Die Wanderausstellung zeigt Schwarz-Weiß-Bilder der beiden Fotografen und wird nach Köln in Bremen und Dortmund zu sehen sein. Weitere Hintergrundinformationen unter <a title="Fotoausstellung Plan Kolumbien-erdegruen-wasserrot" href="http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/04/plan-kolumbien-erdegrun-wasserrot.html" target="_blank">www.principiis-obsta.blogspot.com</a>.</p>

<p><strong>Medellíns Fußballtrainer Suarez zurückgetreten</strong></p>

<p>Luis Fernando Suarez ist als Trainer der Fußballmannschaft Atlético Nacional de Medellín zurückgetreten. Ausschlaggebend für seinen Rücktritt war vermutlich die jüngste Niederlage des Erstlegistenclubs, bei der Medellín gegen Deportivo Cali 1:2 unterlag. Medellín liegt damit zurzeit auf dem letzten Tabellenplatz der Ersten Liga Kolumbiens. Der Kolumbianer Suarez hatte bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 die Nationalmannschaft Ecuadors bis ins Achtelfinale geführt.</p>
<p>a</p>
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		<title>Die Nachricht des Tages aus Medellin!</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/regional/medellin/bohnen</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 13:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Medellin]]></category>
		<category><![CDATA[Bohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Paisa]]></category>
		<category><![CDATA[Webseiten der Autoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Paisas essen keine Bohnen mehr! Diese Schlagzeile der kolumbianischen Tageszeitung &#8220;El Tiempo&#8221; springt mir heute morgen sofort ins Auge. Seit gestern bin ich im Land der Paisas (&#8220;Landsleuet&#8221;), so nennen sich die Menschen im departamento Antioquia mit ihrer Hauptstadt Medellin&#8230;.. und jetzt das? Das Paisaland ohne Bohnen? Das ist wie Bayern ohne die Maas [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.viventura.de/files/2009/04/bandeja_paisa.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7404" src="http://blog.viventura.de/files/2009/04/bandeja_paisa-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Die Paisas essen keine Bohnen mehr!
<br />
Diese Schlagzeile der kolumbianischen Tageszeitung &#8220;El Tiempo&#8221; springt mir heute morgen sofort ins Auge. Seit gestern bin ich im Land der Paisas (&#8220;Landsleuet&#8221;), so nennen sich die Menschen im departamento Antioquia mit ihrer Hauptstadt Medellin&#8230;.. und jetzt das?</p>

<p>Das Paisaland ohne Bohnen? Das ist wie Bayern ohne die Maas Bier, Frankreich ohne Croissants oder Italien ohne Pasta!&#8230; oder vielleicht noch extremer, denn Bohnen gibt es hier zum Frühstück, zum Mittag und zum Abendessen&#8230;und vielleicht noch zum Kaffeetrinken <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p>Im Text wird die Aussage dann wieder ein bisschen relativiert und das Thema ernster. Nur 5 % der Paisas aus Estrato 1-3 (die Gesellschaft wird hier in Kolumbien in Estratos 1-6 eingeteilt, je niedriger die Zahl, desto ärmer die Menschen) essen noch Bohnen. Laut der Untersuchung, in der über 1000 Menschen befragt wurden, liegt das daran, dass der Preis für Bohnen im Vergleich zu anderen Lebensmitteln recht hoch ist und die Zubereitung viel Zeit in Anspruch nimmt.</p>

<p>Gesorgt wird sich auch um die Ernährung der Medelliner in den niedrigen Estratos, denn sie bekommen nicht ausreichend abwechslungsreiche Nahrung und 15 % essen nicht zu Abend.  In Suppenküchen wird versucht eine ausgewogene Ernährung zu beiten.</p>
<p>a</p>
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		<title>Internet Radio Kolumbien</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/kolumbien-heute/internet-radio-kolumbien</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 13:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder bekomme ich Anfragen nach dem Motto &#8220;Wo kann ich Radiosender aus Kolumbien&#8221; über das Internet hören. Heute bin ich zufällig über eine sehr gute Übersicht gestolpert und möchte diese mit euch teilen: Hier geht es zur Übersicht: http://delicast.com/radio/Colombia a<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder bekomme ich Anfragen nach dem Motto &#8220;Wo kann ich Radiosender aus Kolumbien&#8221; über das Internet hören. Heute bin ich zufällig über eine sehr gute Übersicht gestolpert und möchte diese mit euch teilen:</p>

<p><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2009/01/radio.jpg" alt="Radio Kolumbien" title="Radio Kolumbien" width="490" height="251" class="aligncenter size-full wp-image-624" /></p>

<p>Hier geht es zur Übersicht:
<a href="http://delicast.com/radio/Colombia">http://delicast.com/radio/Colombia</a></p>
<p>a</p>
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		<title>Gaunersuche oder Karnevalsscherz?</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/aus-dem-alltag/strafzettel-bogota</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 15:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Warum ist denn die Zeitung heute so dick?&#8221; wundere ich mich am Frühstückstisch. Aus der Mitte des &#8220;Nuevo Siglo&#8221; blitzt eine Seite mit vielen kleinen Zahlen hervor. So werden in Kolumbien Kleinkriminelle gesucht. Die Tageszeitung hat auf 40 Seiten alle Namen und Ausweisnummern von Personen veröffentlicht, die im Februar und Marz 2005! einen Strafzettel bekamen [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/11/p1020675.jpg" rel="gb_imageset[pics612]" title="Zeitung"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/11/p1020675.thumbnail.jpg" alt="Zeitung" align="right" width="150" height="112" class="attachment wp-att-613 " /></a>&#8220;Warum ist denn die Zeitung heute so dick?&#8221; wundere ich mich am Frühstückstisch. Aus der Mitte des &#8220;Nuevo Siglo&#8221; blitzt eine Seite mit vielen kleinen Zahlen hervor.</p>

<p>So werden in Kolumbien Kleinkriminelle gesucht. <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Die Tageszeitung hat auf 40 Seiten alle Namen und Ausweisnummern von Personen veröffentlicht, die im Februar und Marz 2005! einen Strafzettel bekamen und nicht bezahlten. Unglaublich, aber wahr! Nur 2 Monate auf 40 Seiten und nur Strafzettel aus Bogota!</p>

<p>Ca. 180 Personen sind in einer Spalte aufgeführt, es gibt 5 Spalten auf jeder von den 40 Seiten &#8211; macht nach Adam Riese 36.000 unbezahlte Strafzettel nur in Bogota in 2 Monaten!!!! 99 % davon übrigens von Männern. <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Beim überfliegen der namen konnte ich bisher nur eine Frau finden.</p>

<p>Ich überlege kurz, ob es nach gestern &#8211; 11.11. Beginn der Karnevalszeit &#8211; ein Scherz ist, aber ich bin in Kolumbien, hier sagt dieses Datum niemandem etwas. Also, Tatsache! Da es hier kein Meldesystem gibt, müssen die Gauner auf andere Art und Weise gefunden werden. Wer innerhalb von 15 Werktagen nicht zahlt &#8230;.. (das steht nicht näher beschrieben).</p>
<p>a</p>
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		<title>Foto: Blinder Passagier in Kolumbien</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/kurioses/blinder-passagier</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 03:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über das Wochenende war ich unterwegs und hatte diesen LKW vor meiner Nase: Ein blinder Passagier in Kolumbien&#8230; a<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/69433842@N00/3000921117/" title="Schwarzfahrer in Kolumbien von Ihnen."><img alt="Schwarzfahrer in Kolumbien von Ihnen." src="http://farm4.static.flickr.com/3017/3000921117_22ed8bf0b7.jpg?v=0" border="0" /></a></p>

<p>Über das Wochenende war ich unterwegs und hatte diesen LKW vor meiner Nase: Ein blinder Passagier in Kolumbien&#8230;</p>
<p>a</p>
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		<title>Dankbarkeit für kolumbianische Musik</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/regional/bogota/dankbarkeit-fuer-kolumbianische-musik</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 21:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Busetas der 15. in Bogota. Ich liebe es dort einzusteigen. Warum? Dösend sitze ich gestern wieder einmal in den grau-gelben Rasern , als ein junger Mann mit seiner Gitarre einsteigt und wir Fahrgäste kolumbianische Musik – en vivo zu hören bekommen. Ich muss Kevin einfach sagen, wie schön ich seine Stimme finde. Strahlend setzt [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Busetas der 15. in Bogota. Ich liebe es dort einzusteigen. Warum?</p>

<p>Dösend sitze ich gestern wieder einmal in den grau-gelben Rasern <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , als ein junger Mann mit seiner Gitarre einsteigt und wir Fahrgäste kolumbianische Musik – en vivo zu hören bekommen. Ich muss Kevin einfach sagen, wie schön ich seine Stimme finde. Strahlend setzt er sich zu mir und wir erzählen ein bisschen. Was ich in seinen leuchtenden Augen erkenne ist Freude und Dankbarkeit. Dankbarkeit für seine Begabung mit der er nicht reich wird, aber sein Leben bestreiten kann.</p>

<p>Was Dankbarkeit und Musik sonst noch gemeinsam haben, könnt ihr beim Hören des neuen Albums von Fonseca erfahren, denn so heisst das neustes Werk des 29-jährigen Künstlers: Gratitud!  Im gleichnamigen Lied dankt er &#8211; wie Kevin &#8211; dem Gesang, der Musik und den Menschen seines Landes, seiner Familie und dem Leben…. Und wie es sich für einen ordentlichen Kolumbianer gehört dankt er in seinen Liedern selbstverständlich der Liebe <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Der bekannteste Song „Paraiso“ ist die Titelmusik des Film Paraiso Travel „Reise ins Paradies“ indem es um die Nebenwirkungen des größten Traumes vieler Kolumbianer – dem Auswandern in die USA – geht. Unbedingt sehenswert &#8211; nebenbei bemerkt <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/07/fonseca-ii.jpg" rel="gb_imageset[pics539]" title="fonseca-ii"><img src="http://www.kolumbien-blog.com/wp-content/uploads/2008/07/fonseca-ii-150x150.jpg" alt="fonseca-ii" align="right" width="150" height="150" class="attachment wp-att-541 " /></a></p>

<p>Aber nicht nur Paraiso ist schön anzuhören &#8211; das Album hat mich total begeistert.</p>

<p>Die Einflüsse des Vallenato sind auf dieser CD noch größer als in den letzten. Fonseca schafft einen einzigartigen Sound durch die Vermischung dieser traditionellen Musik, Pop-Rythmen und ein wenig der entspannenden „Cafe del Mar“-Klänge. Einfach genial. Die CD lädt zum tanzen, träumen und entspannen ein.</p>

<p>Wer bisher noch kein Fan von seiner Musik war, der wird es bestimmt jetzt. Für mich kann er absolut mit Juanes und Shakira mithalten. Hört mal rein!</p>
<p>a</p>
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		<title>Contratación – die Lepra-Stadt ist erwacht</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/reisen/contratacion</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 03:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lepra hielten wir im letzten Jahrhundert für direkt ansteckend. Bis genaue medizinische Erkenntnisse über Lepra im kolumbianischen Hinterland ankommen sollte, musste aber viel Zeit vergehen. Contratación ist geprägt von der Lepra Erkrankung, denn dank ihr mussten die Einwohner lange leiden aber dafür verfügen sie heute über eine einzigartige Geschichte. Die Geschichte von Contratación. Lepra – [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lepra hielten wir im letzten Jahrhundert für direkt ansteckend. Bis genaue medizinische Erkenntnisse über Lepra im kolumbianischen Hinterland ankommen sollte, musste aber viel Zeit vergehen. Contratación ist geprägt von der Lepra Erkrankung, denn dank ihr mussten die Einwohner lange leiden aber dafür verfügen sie heute über eine einzigartige Geschichte. Die Geschichte von Contratación.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3232/2671003853_8307f7b85b.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><strong>Lepra – der Anfang der Geschichte</strong></p>

<p>Anfang des Jahrhunderts war Lepra eine gefürchtete Krankheit, die Erkrankten wurden aus Unwissenheit aus ihren Gemeinden in ganz Kolumbien gejagt und hatten einen Zufluchtsort in den Anden für sich ausgemacht. Es entstand eine Ansiedlung von ein paar Häusern. 1912 wurde das Dorf offiziell zu einer Gemeinde ernannt: Contratación. Doch mit der offiziellen Anerkennung kam auch ein Unheil in das Dorf. Um das Dorf wurde eine Mauer angelegt und zahlreiche Wachposten installiert. Das Ziel: keiner der Einwohner durfte den Ort verlassen, aus Angst vor Ansteckung.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3039/2671821412_6a536f7254.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><span id="more-538"></span></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3005/2671821836_55160348c5.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Doch wie sollte ein Dorf hinter einer Mauer überleben? Es bestand der Bedarf von öffentlicher Ordnung, eine Einfuhr von Lebensmitteln, etc&#8230; Der kolumbianische Staat nahm sich das Problem an und organisierte einen &#8220;Staat im Staat&#8221;, Contratación bekam eine eigene Währung, die die Ortsgrenzen nicht passieren durften.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3277/2671000023_bcd50c27ac.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3201/2671834546_b97dc847f0.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Die Post inspizierte und säuberte jeden ausgehenden Brief, die Polizei wurde größtenteils von den Kranken selbst gestellt. Die Bereitschaft in das Dorf zu gehen war sehr gering, auch gesunde Menschen, die einmal die Mauer passierten durften auf Lebenszeit nie wieder raus. Einige Ärzte, Nonnen und Mönche nahmen sich den Kranken trotzdem an.</p>

<p><strong>Die Mauer fallen</strong></p>

<p>So vergingen Jahrzehnte, bis heute ist unklar wie Lepra übertragen wird, aber der Kontakt mit Erkrankten spielt keine Rolle. 1970 entschied daher die kolumbianische Regierung die Mauer zu öffnen. Die Leprakranken von Contratación waren endlich frei. Die meisten kehrten in ihre Heimat zurück, die sie viele Jahre nicht gesehen hatten, aber einige blieben.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3151/2671827322_d8016ebe67.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Sowohl aus Angst in der Heimat nicht akzeptiert zu werden als auch im Gewissen in Contratación sein soziales Umfeld gefunden zu haben. Außerdem war die medizinische Betreuung besser als sonst wo in Kolumbien. Auf die heutigen 4.000 Einwohner fallen 350 Angestellte des Krankenhauses. Und nicht nur die Quantität stimmt, auch die Qualität, der kolumbianische Staat investiert hohe Gehälter in das Krankenhaus um gute Ärzte in das Andendorf zu locken. So viel Geld, dass die Gehälter aus Angst vor Überfällen auf dem Weg ins abgelegene Contratación mit dem Helikopter in die Bank gebracht werden.</p>

<p><strong>Die Überfälle der Guerilla</strong></p>

<p>Doch auch das angekommene Geld sollte nicht sicher sein. Abgelegene Orte mit Geld sind das bevorzugte Ziel der illegalen Gruppen in Kolumbien. Bis 1970 schützte die Mauer und die Krankheit der Einwohner das Dorf vor Überfällen, dass sollte sich nach dem Wegfall allerdings ändern. Vier mal wurde die Stadt von der FARC, der größten Guerillagruppe des Landes eingenommen. In den Jahren 1986, 1990, 1997 y 1998 war dies der Fall. Und jedes mal war das Ziel die einzige Bank der Stadt zu plündern. Die Guerilleros kamen dazu in den Abendstunden und blieben nur wenige Stunden. Sie sprengten mit ihrem mitgebrachten Dynamit die einzige Bank des Dorfes und machten reichlich Beute. Zum letzten mal 1998, seitdem ist die Bank nicht wieder aufgebaut und heute noch eine Ruine. Nachdem zuvor die ca. 10 Polizisten den 100 bis 300 Guerilleros nichts entgegensetzen konnten installierte der kolumbianische Staat im Jahr 2000 eine Militärbasis, seitdem kam es zu keinem Guerilla Überfall mehr.</p>

<p>Was geblieben ist, ist die Angst. &#8220;Seit sieben Jahren habe ich keine Nacht mehr in Contratación verbracht&#8221; sagt mir Beatriz, als ich sie frage, ob sie mir nicht ihre Heimat zeigen will. Alpträume verfolgen nicht nur sie sondern viele der damaligen Bewohner der Stadt. Als wir den Ort kennen lernen bin ich umso glücklicher, dass sie über ihren eigenen Schatten gesprungen ist, denn neben einer einzigartigen Geschichte hat Contratación einiges zu bieten. Der Ort liegt umgeben von Bergen auf etwa 1500 Meter Höhe und hat ein sehr angenehmes Klima, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Das trifft auf viele Orte Kolumbiens zu, jedoch ist Contratación aufgrund der schlechten Straßenverbindungen nur sehr schlecht zu erreichen, zur nächsten Stadt Socorro sind es drei Stunden auf einer Schotterpiste. Drei mal täglich verbindet ein alter Bus Contratación mit der Außenwelt, Autos habe ich in dem Ort nur zwei gesehen, dazu ein paar Motorräder und vor allem Pferde. Die Uhr scheint stehen geblieben zu sein.</p>

<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2051/2672362773_5196a07b36_o.jpg" border="0" alt="" /></p>

<p><strong>Ankunft in Contratación</strong></p>

<p>Bei meiner Ankunft erwartet uns Isabel, die beste Freundin von Beatriz, seit fünf Jahren haben sie nur per Mail und Handy kommuniziert, die Freunde ist riesig.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3190/2671012853_a74ff97afd.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Wir erkunden den Ort und die Umgebung, der Ort verfügt über zwei Schulen, das besagte, gut ausgestattete Krankenhaus, einen Hauptplatz in dessen Zentrum die Münzen der &#8220;Contratación Währung&#8221; als Denkmal verewigt wurde sowie eine Kirche, die Anfang des Jahrhundert von deutschen Missionären gebaut. &#8220;Daher hat dir Kirche auch einen spitzen Turm&#8221; erklärt mir Beatriz, üblich ist in Kolumbien der viereckige Turm, den die Spanier bevorzugten.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3091/2671005527_a3eeba74b8.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Neben den Missionären wurde eine deutsch-kolumbianische Hilfe aufgebaut, die Contratación unterstützte. Die letzten Deutschen verließen vor etwa zehn Jahren den Ort. Doch ihre Spuren bleiben erhalten. Jedes zehnte Kind, dass ich auf der Straße sehe hat blondes oder braunes Haar&#8230;</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3264/2671831338_0e94f526cc.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>D<strong>er Berg der Jungfrau</strong></p>

<p>Zum Standardprogramm eines Contratación Besuches gehört auf alle Fälle die Besteigung des &#8220;Cerro de la Virgen&#8221;, der Berg der Jungfrau. Ein Weg führt steil hinauf zu einer riesigen Jungfrau Maria Statue. Die Missionäre der Salesianer Don Boscos – die ebenfalls viele Jahrzehnte in Contratación blieben – errichteten das Denkmal. Von oben gibt es einen Panoramablick, auf Contratación sund in alle Himmelsrichtungen. Und wer ein bisschen Adrenalin verspüren will, der kann noch höher hinauf. Der nahestehende Telekommunikationsturm darf zwar nicht, kann aber  bestiegen werden, ein Loch im Zaun macht es möglich&#8230;</p>

<p><strong>Die Tigerhöhlen</strong></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3002/2671828916_8803d619de.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Etwa eine Stunde (zu Fuß) von Contratación entfernt liegt la Cueva del Tigre – die Tigerhöhle. Die Höhle liegt hinter einer Finca deren Bewohner, die 1000 Pesos (40 Cents) Gebühr verlangen. Einen Weg bis zur Höhle gibt es allerdings nicht. Wir irrend erst einmal 20 Minuten durch die Kaffeepflanzen der Finca bis wir schließlich den Höhleneingang finden. Wir steigen hinab in das dunkle Unbekannte. Zahlreiche Fledermäuse fliegen uns entgegen, dann entdecken wir einen weiteren Höhleneingang in noch tiefere Gemächer. Es wird immer enger, unsere Kleider bekommen es zu spüren. Irgendwann geht es nicht mehr weiter, wir malen uns mit dem Schlamm Figuren auf das Gesicht machen einige Fotos, bevor wir uns zurück an den Höhleneingang kämpfen.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3207/2671007059_c8224925f8.jpg" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3236/2671830924_93e406f0d7.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3072/2671010993_4a2cd96a17.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Lepra mag nicht ansteckend sein, Contratación ist es auf alle Fälle. Das war mit Sicherheit nicht der letzte Besuch. Die Herzlichkeit der Einwohner, die Ursprünglichkeit des Dorfes und die einzigartige Geschichte machen es zu einem sehr reizvollen Reiseziel in Kolumbien.</p>

<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3154/2671826844_b9c47c2a6b.jpg?v=0" border="0" alt="" /></p>

<p>Solltet ihr Interesse haben Contratación kennen zu lernen, so könnt ihr den Guide Orlando kontaktieren, seine Handynummer ist 3114486834, über eine E-Mail Adresse verfügt er leider nicht.</p>
<p>a</p>
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		<title>Verwirrendes Straßenschild bei Medellin</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 16:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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<p>Dieses Schild wollte euch nicht vorenthalten. Letztes Wochenende ging es nach Santa Fe de Antioquia. Verwirrender geht es kaum <img src='http://www.kolumbien-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>WM-Qualifikation Suedafrika 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 12:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem 6. Spieltag, ein Drittel der Qualifikationsrunde fuer die WM 2010 in Suedafrika ist nun vorbei, steht Kolumbien auf einem hervorragenden 3. Platz. Das torlose Unentschieden in Ekuador vor zwei Tagen konnte zwar niemanden hier richtig zufriedenstellen, war die Leistung der Manschaft doch sehr schwach, doch der Blick auf die <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/wm-quali/ligen/tabelle/liga/1865/saison/2007-09/tabelle/1/NaviIndex/1">Tabelle</a> entschaedigt die meisten doch wieder. Wie in der vergangenen WM-Qualifikation ist Kolumbien auch dieses Mal in der Defensive wieder hervorragend aufgestellt. Nur zwei Gegentore in sechs Spielen belegen dies. Der absolut beste Wert aller Teams. Doch auf der Gegenseite stehen nur vier eigene Treffer, was hier generell fuer Beunruhigung sorgt. Nur Peru, das auf dem letzten Platz mit nur drei Toren steht, hat weniger Tore erzielt. &#8220;La falta de gol&#8221; &#8211; das fehlen des Tores, wie sie es hier nennen, koennte sich spaetestens dann negativ auswirken, wenn die Heimspiele gewonnen werden muessen.</p>
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