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	<title>Comments on: Raul Reyes gefallen - FARC kopflos?</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 08:19:37 +0000</pubDate>
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		<title>By: Sonnentempel/Weltei &#171; Worte,Zeichen,Bilder</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-4099</link>
		<dc:creator>Sonnentempel/Weltei &#171; Worte,Zeichen,Bilder</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 03:02:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Raul Reyes gefallen - FARC kopflos? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Raul Reyes gefallen - FARC kopflos? [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Carlo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-4036</link>
		<dc:creator>Carlo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 00:49:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Steffen: 
Du hast es genau erfasst ... nur muß die Synthese über gewaltlose Verandlungen mit allen politischen Kräftengeführt werden, auch mit den "wirklich"  Oppositionellen. Und zwar mit Vernunft(aber OHNE GEWALT)  und mit ehrlicher Kompromißbereitschaft. Das funktioniert doch auf dem ganzen Globus so, insbesondere in Demokratien mit mehreren echten Parteien(z. B. Deutschland und viele andere Staaten in Europa, wo halt der Wähler für Koalitionen(verschiedene Parteien bilden die Regierung) votiert hat! Das hat aber nix mit Kommunismus zu tun. Doch die allermeisten Guerillaorganisationen sind aufgrund vorhandener Mißstände(und da gibt es zweifelsfrei gerade in Kolumbien sehr viele) entstanden! Es geht auf Dauer nicht anders, dass alle politischebn Kräfte in Form von demokratischen Parteien in die politische Arbeit und in die Gestaltung eines Landes eingebunden werden müssen. Also genau das Gegenteil von z.B. staatlichen Einheitsparteien(KEINE DEMOKRATIE). Alles andere schwächt die Demokratie und schadet den Bürgern!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Steffen:<br />
Du hast es genau erfasst &#8230; nur muß die Synthese über gewaltlose Verandlungen mit allen politischen Kräftengeführt werden, auch mit den &#8220;wirklich&#8221;  Oppositionellen. Und zwar mit Vernunft(aber OHNE GEWALT)  und mit ehrlicher Kompromißbereitschaft. Das funktioniert doch auf dem ganzen Globus so, insbesondere in Demokratien mit mehreren echten Parteien(z. B. Deutschland und viele andere Staaten in Europa, wo halt der Wähler für Koalitionen(verschiedene Parteien bilden die Regierung) votiert hat! Das hat aber nix mit Kommunismus zu tun. Doch die allermeisten Guerillaorganisationen sind aufgrund vorhandener Mißstände(und da gibt es zweifelsfrei gerade in Kolumbien sehr viele) entstanden! Es geht auf Dauer nicht anders, dass alle politischebn Kräfte in Form von demokratischen Parteien in die politische Arbeit und in die Gestaltung eines Landes eingebunden werden müssen. Also genau das Gegenteil von z.B. staatlichen Einheitsparteien(KEINE DEMOKRATIE). Alles andere schwächt die Demokratie und schadet den Bürgern!</p>
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	<item>
		<title>By: Steffen</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-4034</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 23:34:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ui, was für eine Antithese soll denn noch kommen? Die Sozialistische Republik Kolumbien? Nee, lass ma, die Auftstandsbewegungen langen mir. Jetzt noch die Synthese und gut is.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ui, was für eine Antithese soll denn noch kommen? Die Sozialistische Republik Kolumbien? Nee, lass ma, die Auftstandsbewegungen langen mir. Jetzt noch die Synthese und gut is.</p>
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		<title>By: Carlo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-4032</link>
		<dc:creator>Carlo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 22:59:42 +0000</pubDate>
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		<description>@Steffen:
eigentlich kein großer Dikussionsspielraum zwischen unser beiden Meinungen, denn m. E. gehen wir da ziemlich konform. 

Doch kurz zu meinem vorangegangenen 

1. Absatz: 
Wikipedia erscheint mir als recht seriöse und sachlich vernünftige Informationsquelle, die  außerdem auch mit meinen anderweitig gewonnen Erfahrungen ziemlich konform geht. Darum habe ich dise angeführt. Ausführlicheres über Uribes Vergangenheit vor 2002 ist noch in der 

BIOGRAFÍA NO AUTORIZADA DE ÁLVARO URIBE VÉLEZ
EL SEÑOR DE LAS SOMBRAS
Joseph Contreras y
Fernando Garavito
(2002)

zufinden, die mir als E-Book vorliegt, allerdings nur in spanischer Sprache.

Mag sein, dass ich etwas übertrieben habe, aber es kotzt mich langsam an den Herrn Präsidenten allabendlich in TV Caracol und RCN sehen &#38; hören zu müssen. Von den 4 entlassenen Geiseln hingegen wird kaum und absichtlich nur gestückelt berichtet. Komisch alle 4 unter schwersten Bedingungen im Urwald gefangen gehalten ... mehr als sechs Jahre. Aber wenn sie mal im ko. TV kurz zu Wort kommen, dann üben sie praktisch nur Kritik und Ablehnung am Vorgehen Uribes und  äußern ständig den Wunsch, dem Versuch politischer Verhandlungen den Vorrang vor militärischen Schlägen a la Ekuador zu geben. Sehr beeindruckend und erggrefend für mich...gibt sehr zu denken AnlassAber der Herr mit der "eisernen Hand" läßt lieber a  la Pistolero Manier sofort killen im Rahmen seines Programms der Endlösung der FARC-Frage. Natürlich kann dann ein toter nicht mehr reden und sich in einem juristischen Prozeß nicht verteidigen kann, was in einer Demokratie ja Normalität sein sollte. 

Ich denke letztendlich MUSS auch für Kolumbien der dialektische Dreischritt von These, Antithese und Synthese gelten. Doch mir scheint, daß die Kolumbianer seit fast 200 Jahren bei der These stehen geblieben sind und es die Regierenden(mit der reichen spanisch stämmigen weißen Oberschicht) eine dialektische Weiterentwicklung mit Erfolg verhindern konnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Steffen:<br />
eigentlich kein großer Dikussionsspielraum zwischen unser beiden Meinungen, denn m. E. gehen wir da ziemlich konform. </p>
<p>Doch kurz zu meinem vorangegangenen </p>
<p>1. Absatz:<br />
Wikipedia erscheint mir als recht seriöse und sachlich vernünftige Informationsquelle, die  außerdem auch mit meinen anderweitig gewonnen Erfahrungen ziemlich konform geht. Darum habe ich dise angeführt. Ausführlicheres über Uribes Vergangenheit vor 2002 ist noch in der </p>
<p>BIOGRAFÍA NO AUTORIZADA DE ÁLVARO <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> VÉLEZ<br />
EL SEÑOR DE LAS SOMBRAS<br />
Joseph Contreras y<br />
Fernando Garavito<br />
(2002)</p>
<p>zufinden, die mir als E-Book vorliegt, allerdings nur in spanischer Sprache.</p>
<p>Mag sein, dass ich etwas übertrieben habe, aber es kotzt mich langsam an den Herrn Präsidenten allabendlich in TV Caracol und RCN sehen &amp; hören zu müssen. Von den 4 entlassenen <a href="http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/entfuehrungen-kolumbien">Geiseln</a> hingegen wird kaum und absichtlich nur gestückelt berichtet. Komisch alle 4 unter schwersten Bedingungen im Urwald gefangen gehalten &#8230; mehr als sechs Jahre. Aber wenn sie mal im ko. TV kurz zu Wort kommen, dann üben sie praktisch nur Kritik und Ablehnung am Vorgehen Uribes und  äußern ständig den Wunsch, dem Versuch politischer Verhandlungen den Vorrang vor militärischen Schlägen a la Ekuador zu geben. Sehr beeindruckend und erggrefend für mich&#8230;gibt sehr zu denken AnlassAber der Herr mit der &#8220;eisernen Hand&#8221; läßt lieber a  la Pistolero Manier sofort killen im Rahmen seines Programms der Endlösung der FARC-Frage. Natürlich kann dann ein toter nicht mehr reden und sich in einem juristischen Prozeß nicht verteidigen kann, was in einer Demokratie ja Normalität sein sollte. </p>
<p>Ich denke letztendlich MUSS auch für Kolumbien der dialektische Dreischritt von These, Antithese und Synthese gelten. Doch mir scheint, daß die Kolumbianer seit fast 200 Jahren bei der These stehen geblieben sind und es die Regierenden(mit der reichen spanisch stämmigen weißen Oberschicht) eine dialektische Weiterentwicklung mit Erfolg verhindern konnten.</p>
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	<item>
		<title>By: Steffen</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-4030</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 21:49:58 +0000</pubDate>
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		<description>@ Carlos:

1.) Ich denke, die meisten Leute hier wissen um Uribes Hintergrund. Ich sehe es aber auch so, dass er hier von einigen zuwenig kritisiert wird.  Dein Sarkasmus im ersten Absatz aber macht das, was Du an Miguel kristisierst. Er unterstellt vermutend, dass Uribe von einigen hier so gesehen bzw. wiedergegeben wird. Ich glaube aber eher, dass Du damit ein Bild überspitzten wolltest, welches in großen Teilen der kolumbianischen Medien gezeichnet und deshalb von einem großen Teil der kolumbianischen Bevölkerung so gesehen wird. Ich finde Uribe schrecklich und halte die Tatsache, dass er der engste Verbündete der USA in Südamerika ist für ein Armutszeugniss der USA.

2.) Mr. Brwonfield ist ein ganz Großer. Wie gesagt, ich habe grad über die US-Kolumbienpolitik geschrieben und diese ist wirklich in weiten Teilen sehr schlecht, um es mal milde auszudrücken. In der Bewertung kam ich dann auch nicht an einer Abwandlung der Dependenztheorie bzw. der Weltsystemtheorie vorbei. Kolumbien ist hierfür ein wirklich gutes Beispiel, was natürlich nichts beweisen kann aber viele stichhaltige Anhaktspunkte liefert.

3.) Zuviel "Vernunft" würde ich einer Organisation wie der FARC nicht zuschreiben. Und ich würde mich auch nicht zu rüh über ein Ausbleiben einer Reaktion seitens der FARC freuen. Die bisherigen Reaktionen hätten aber auch jeden Fall auch schmlimmer aussehen können, da hast Du Recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Carlos:</p>
<p>1.) Ich denke, die meisten Leute hier wissen um Uribes Hintergrund. Ich sehe es aber auch so, dass er hier von einigen zuwenig kritisiert wird.  Dein Sarkasmus im ersten Absatz aber macht das, was Du an Miguel kristisierst. Er unterstellt vermutend, dass <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> von einigen hier so gesehen bzw. wiedergegeben wird. Ich glaube aber eher, dass Du damit ein Bild überspitzten wolltest, welches in großen Teilen der kolumbianischen Medien gezeichnet und deshalb von einem großen Teil der kolumbianischen Bevölkerung so gesehen wird. Ich finde <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> schrecklich und halte die Tatsache, dass er der engste Verbündete der USA in Südamerika ist für ein Armutszeugniss der USA.</p>
<p>2.) Mr. Brwonfield ist ein ganz Großer. Wie gesagt, ich habe grad über die US-Kolumbienpolitik geschrieben und diese ist wirklich in weiten Teilen sehr schlecht, um es mal milde auszudrücken. In der Bewertung kam ich dann auch nicht an einer Abwandlung der Dependenztheorie bzw. der Weltsystemtheorie vorbei. Kolumbien ist hierfür ein wirklich gutes Beispiel, was natürlich nichts beweisen kann aber viele stichhaltige Anhaktspunkte liefert.</p>
<p>3.) Zuviel &#8220;Vernunft&#8221; würde ich einer Organisation wie der FARC nicht zuschreiben. Und ich würde mich auch nicht zu rüh über ein Ausbleiben einer Reaktion seitens der FARC freuen. Die bisherigen Reaktionen hätten aber auch jeden Fall auch schmlimmer aussehen können, da hast Du Recht.</p>
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	<item>
		<title>By: Carlo</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-4027</link>
		<dc:creator>Carlo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 19:51:15 +0000</pubDate>
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		<description>Um ein realistisches Bild über die Vergangenheit Uribes zu bekommen, solltet ihr mal auf folgenden Link gehen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Álvaro_Uribe_Vélez
 
Dort wird in kurzer aber verständlicher Weise die Vergangenheit dieses  legendären Musterpatrioten, der sich uneigennützig und selbstaufopfernd, beispiellos für eine lebenswertere Zukunft und für den längst überfälligen den sozialen Fortschritt insbesondere seiner armen Landsleute einsetzt, beleuchtet. Dann weiß man auch warum der Herr William Brownfield fast allabendlich im Fernsehen und in Uribes Nähe auftaucht.

Es wäre mehr längst überfällig, wenn die GANZE Angelegenheit, wie es Brasilien und andere südamerikanische Länder fordern, von der UNO untersucht und aufgearbeitet wird damit endlich "Licht in den Dschungel" kommt und die dilettantisch gestrikten Legenden der Wahrheit Platz machen müssen. 

Ich bin nun alles andere als ein Freund der FARC, vielmehr versuche ich stets realistisch und sachlich zu bleiben! Vielmehr wünche ich allen Kolumbianern einen vernünftigen Frieden  

Dennoch bin ich schon froh über das Verhalten der FARC nach der von den kolumbianischen Demokraten und von allen Uribe-Fans so lautstark bejubelten kühnen sowie tapferen militärischen Glanzleistung(oder kolumbianische Heldentat), wenn auch vermutlich unter US-amerikanischer Regie, dass es nicht weitere umgebrachte  Kolumbianer gegeben hat! 

Die FARC kopflos zu machen, wie von vielen gehofft und erwartet wurde, das klappte ja nun leider nicht! Vielmehr bewahrten sie, zumindest bislang, Vernunft und haben beachtlicher Weise, bisher zumindest, nicht "Bombe mit Bombe" vergolten. 

Hoffentlich bringt nun die von Brasilien und anderer südamerikanischer Staaten geforderte gründliche UNO Untersuchung und der Aufarbeitung der m.E. peinlichen und mörderischen Aktion dann doch mehr "Licht ins Dunkel" ... und die Kulumbianern ein Stück weiter auf dem Weg zu einem für alle gerechten Frieden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um ein realistisches Bild über die Vergangenheit Uribes zu bekommen, solltet ihr mal auf folgenden Link gehen:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/">http://de.wikipedia.org/wiki/</a>Álvaro_Uribe_Vélez</p>
<p>Dort wird in kurzer aber verständlicher Weise die Vergangenheit dieses  legendären Musterpatrioten, der sich uneigennützig und selbstaufopfernd, beispiellos für eine lebenswertere Zukunft und für den längst überfälligen den sozialen Fortschritt insbesondere seiner armen Landsleute einsetzt, beleuchtet. Dann weiß man auch warum der Herr William Brownfield fast allabendlich im Fernsehen und in Uribes Nähe auftaucht.</p>
<p>Es wäre mehr längst überfällig, wenn die GANZE Angelegenheit, wie es Brasilien und andere südamerikanische Länder fordern, von der UNO untersucht und aufgearbeitet wird damit endlich &#8220;Licht in den Dschungel&#8221; kommt und die dilettantisch gestrikten Legenden der Wahrheit Platz machen müssen. </p>
<p>Ich bin nun alles andere als ein Freund der FARC, vielmehr versuche ich stets realistisch und sachlich zu bleiben! Vielmehr wünche ich allen Kolumbianern einen vernünftigen Frieden  </p>
<p>Dennoch bin ich schon froh über das Verhalten der FARC nach der von den kolumbianischen Demokraten und von allen <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a>-Fans so lautstark bejubelten kühnen sowie tapferen militärischen Glanzleistung(oder kolumbianische Heldentat), wenn auch vermutlich unter US-amerikanischer Regie, dass es nicht weitere umgebrachte  Kolumbianer gegeben hat! </p>
<p>Die FARC kopflos zu machen, wie von vielen gehofft und erwartet wurde, das klappte ja nun leider nicht! Vielmehr bewahrten sie, zumindest bislang, Vernunft und haben beachtlicher Weise, bisher zumindest, nicht &#8220;Bombe mit Bombe&#8221; vergolten. </p>
<p>Hoffentlich bringt nun die von Brasilien und anderer südamerikanischer Staaten geforderte gründliche UNO Untersuchung und der Aufarbeitung der m.E. peinlichen und mörderischen Aktion dann doch mehr &#8220;Licht ins Dunkel&#8221; &#8230; und die Kulumbianern ein Stück weiter auf dem Weg zu einem für alle gerechten Frieden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Jens</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-4001</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 08:16:16 +0000</pubDate>
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		<description>@ Fragender

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,539078,00.html

Gar nicht so schlecht die Analyse und dürfte auch auf einige Deiner Fragen antworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Fragender</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,539078,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,539078,00.html</a></p>
<p>Gar nicht so schlecht die Analyse und dürfte auch auf einige Deiner Fragen antworten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Fragender</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-3996</link>
		<dc:creator>Fragender</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 03:13:00 +0000</pubDate>
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		<description>Kolumbien ist ein demokratischer Rechtsstaat so wird es immer wieder behauptet.Aber ein demokratischer Rechtsstaat
dringt nicht in fremdes Staatsgebiet ein,bombardiert 
und toetet 18 Menschen.
Reyes und die anderen 17 wurden uebrigens im Schlaf 
beschossen,anschliessend fluechteten sie auf ecuadorianisches Gebiet und wurden dort von Hubschraubern aus angegriffen.Wahrlich eine tapfere Meisterleistung aber genauso wie die USA im Irak. Es wird vermutet,das US-Piloten den Angriff ausfuehrten,so wie sie die logistische Unterstuetzung gaben.Anschliessend wurde die Leiche
in "El Tiempo" einem regierungsnahen Schmierblatt (Eigentuemer:Gebrueder Santos) in mehreren Posen dargestellt.El Tiempo ist immerhin die wichtigste Zeitung
in Kolumbien.
Nun wird aus den angeblich gefundenen Laptops von Reyes
ein Maerchen nach dem anderen gezaubert.
So bspw. das Correa Verhandlungen mit der Farc fuehrt (was
nicht verboten waere)Chavez angeblich 300 Millionen USD
an die Farc verschenkt hat.Reyes hat also 3 Laptops herumliegen ohne Crypto und mit brisantem Inhalt,die nur
noch gefunden werden mussten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kolumbien ist ein demokratischer Rechtsstaat so wird es immer wieder behauptet.Aber ein demokratischer Rechtsstaat<br />
dringt nicht in fremdes Staatsgebiet ein,bombardiert<br />
und toetet 18 Menschen.<br />
Reyes und die anderen 17 wurden uebrigens im Schlaf<br />
beschossen,anschliessend fluechteten sie auf ecuadorianisches Gebiet und wurden dort von Hubschraubern aus angegriffen.Wahrlich eine tapfere Meisterleistung aber genauso wie die USA im Irak. Es wird vermutet,das US-Piloten den Angriff ausfuehrten,so wie sie die logistische Unterstuetzung gaben.Anschliessend wurde die Leiche<br />
in &#8220;El Tiempo&#8221; einem regierungsnahen Schmierblatt (Eigentuemer:Gebrueder Santos) in mehreren Posen dargestellt.El Tiempo ist immerhin die wichtigste Zeitung<br />
in Kolumbien.<br />
Nun wird aus den angeblich gefundenen Laptops von Reyes<br />
ein Maerchen nach dem anderen gezaubert.<br />
So bspw. das Correa Verhandlungen mit der Farc fuehrt (was<br />
nicht verboten waere)Chavez angeblich 300 Millionen USD<br />
an die Farc verschenkt hat.Reyes hat also 3 Laptops herumliegen ohne Crypto und mit brisantem Inhalt,die nur<br />
noch gefunden werden mussten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Marco</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-3991</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 23:58:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/menschen/reyes-farc-ingrid#comment-3991</guid>
		<description>du musst wirklich aufhören sachen in meine aussagen hinein zuinterpretieren Miguel. ich kenne die geschichte kolumbiens und natürlich ist uribe nicht an allem schuld was passiert ist. wie könnte er auch. und als uribe-nicht-wähler würde ich mich über mehr neutralität von euch in diesem, ansonsten sehr guten blog wirklich freuen. 

ich habe dir das letzte mal schon geschrieben was man ihm alles vorwirft. aber ich sage dir auch gerne warum ich ihn politisch für eine katastrophe halte. 

die sozialen ungerechtigkeiten aus den 60er jahren von denen du sprichst existieren auch heute noch in kolumbien. vielleicht nicht mehr in dem ausmaße. aber kolumbien ist immer noch eines der länder mit den am ungleichst verteilten besitztümern. und diese sozialen ungerechtigkeiten sind auch die ursache des krieges. 

uribe bekämpft vielleicht mit aller härte die guerilla, hat die städte sicherer gemacht und seine wirtschaftspoltik bringt wachstum. davon profitieren aber hauptsächlich nur die mittel-und oberschicht. die armen sind wie immer die verlierer. 
niedrige steuern für unternehmen, keine rechte für gewerkschaften und arbeitnehmer. die kleinen angestellten werden ausgebeutet, ebenso die resourcen des landes. die sozialen probleme haben sich unter ihm nur verschärft. das freihandelsabkommmen mit den usa wird dazu ebenso beitragen, seine privaten stiftungen werden profitieren aber die einheimische wirtschaft wird unter ungleichen handelbedingungen massiv leiden. 
dazu die umweltzerstörung und die in kaufnahme der vergiftung tausender campesinos. missbildungen bei kindern aufgrund der pestizide. zerstörung der riesigen artenvielfalt und des ökologischen gleichgewichts. das gesetz justicia y paz will ich gar nicht weiter ausführen. mit gerechtigkeit hat das aber ganz sicher nichts zu tun. die verlierer sind wie immer die landbevölkerung. seine persönliche bereicherung durch stiftungen. fehlende sozialreformen stattdessen militarisierung des landes. ich könnte unendlich weiterschreiben. nun sag mir warum schreibt ihr davon nicht?

gerade du der auch europa kennt und durch deine sprachkenntnisse die möglichkeit hast auch andere medien als die kolumbianischen zur meinungsbildung zu nutzen. ich freue mich über den dialog mit dir, und hoffe ihr versteht diese gut gemeinte kritik. 

man kann poltisch unterschiedlicher auffassung sein aber wenn ihr über so ernste themen berichtet müsst ihr auch andere seiten beleuchten ansonsten erzeugt ihr ein falsches bild</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>du musst wirklich aufhören sachen in meine aussagen hinein zuinterpretieren Miguel. ich kenne die geschichte kolumbiens und natürlich ist <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> nicht an allem schuld was passiert ist. wie könnte er auch. und als <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a>-nicht-wähler würde ich mich über mehr neutralität von euch in diesem, ansonsten sehr guten blog wirklich freuen. </p>
<p>ich habe dir das letzte mal schon geschrieben was man ihm alles vorwirft. aber ich sage dir auch gerne warum ich ihn politisch für eine katastrophe halte. </p>
<p>die sozialen ungerechtigkeiten aus den 60er jahren von denen du sprichst existieren auch heute noch in kolumbien. vielleicht nicht mehr in dem ausmaße. aber kolumbien ist immer noch eines der länder mit den am ungleichst verteilten besitztümern. und diese sozialen ungerechtigkeiten sind auch die ursache des krieges. </p>
<p><a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> bekämpft vielleicht mit aller härte die guerilla, hat die städte sicherer gemacht und seine wirtschaftspoltik bringt wachstum. davon profitieren aber hauptsächlich nur die mittel-und oberschicht. die armen sind wie immer die verlierer.<br />
niedrige steuern für unternehmen, keine rechte für gewerkschaften und arbeitnehmer. die kleinen angestellten werden ausgebeutet, ebenso die resourcen des landes. die sozialen probleme haben sich unter ihm nur verschärft. das freihandelsabkommmen mit den usa wird dazu ebenso beitragen, seine privaten stiftungen werden profitieren aber die einheimische wirtschaft wird unter ungleichen handelbedingungen massiv leiden.<br />
dazu die umweltzerstörung und die in kaufnahme der vergiftung tausender campesinos. missbildungen bei kindern aufgrund der pestizide. zerstörung der riesigen artenvielfalt und des ökologischen gleichgewichts. das gesetz justicia y paz will ich gar nicht weiter ausführen. mit gerechtigkeit hat das aber ganz sicher nichts zu tun. die verlierer sind wie immer die landbevölkerung. seine persönliche bereicherung durch stiftungen. fehlende sozialreformen stattdessen militarisierung des landes. ich könnte unendlich weiterschreiben. nun sag mir warum schreibt ihr davon nicht?</p>
<p>gerade du der auch europa kennt und durch deine sprachkenntnisse die möglichkeit hast auch andere medien als die kolumbianischen zur meinungsbildung zu nutzen. ich freue mich über den dialog mit dir, und hoffe ihr versteht diese gut gemeinte kritik. </p>
<p>man kann poltisch unterschiedlicher auffassung sein aber wenn ihr über so ernste themen berichtet müsst ihr auch andere seiten beleuchten ansonsten erzeugt ihr ein falsches bild</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Miguel</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/bewaffneter-konflikt/reyes-farc-ingrid#comment-3989</link>
		<dc:creator>Miguel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 23:09:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kolumbien-blog.com/menschen/reyes-farc-ingrid#comment-3989</guid>
		<description>Hallo Marco,

die FARC ist in den 60er Jahren entstanden. Sie ist die Antwort auf großes soziales Unrecht der damaligen Zeit, auf die Vernachlässigung der Landbevölkerung durch die HERRSCHAFTEN in den Städten. Die Strukturen, die für das von Dir zu Recht angkreidete Unrecht und Leid kommen aus der Gründerzeit Kolumbiens. Sie zu ändern haben manche Präsidenten versucht, viele nicht. Da zeigte es sich, dass das kolumbianische System, in dem kein Präsident zwei Amtszeiten hintereinander machen darf, eine kontinuierliche Entwicklung verhindert. Was der eine begonnen hatte, führte der Nachfolger nicht weiter. 

Ich verteidige Uribe nur dort, wo die Vorwürfe nicht stimmen. Ich habe in dieser Sache noch kein einziges Mal meine Anerkennung für den Angriff auf das Lager der FARC ausgesprochen. 

Das Leid, das den Hass schürt ist nicht Uribes Erfindung, da tust Du ihm zuviel der Ehre an. Das kommt schon aus der Gründerzeit. Und die FARC hat nicht als Antwort auf Uribes Politik begonnen, Menschen zu entführen und im Drogengeschäft mit zu mischen. Das geschah aus Not, da mit dem Zusammenbruch des Sowjet-Sozialsmus, dem Ausbleiben der Gelder nach Kuba auf einmal auch die FARC ohne Sponsor dastand.

Der Hass und der Leid waren vor Uribe da. 

Auch die Paras sind keine Erfindung Uribes. Er hat zwar die Convivir gefördert, aus denen dann später manche zu den Paras übergingen, aber dass er der Gründer der Paras sei, dass kann keiner behaupten.

Er muss jetzt, ein Land zueinander bringen, in dem Hass über Generationen Kompromisse oder gar Versöhnung sehr schwer machen. Bei dieser schweren Aufgabe hat er einige Fehler gemacht, zum Teil auch große Fehler. Der letzte sicherlich die Anordnung Reyes hinter der Grenze zu erledigen.

Je weiter die Zeit vergeht und der Siegestaumel verbleicht, werden  viele meiner Paisanos erwachen und ihm die Verletzung der Hoheit Ecuadors vorhalten.

Für diese Fehler wird er sich auch recht fertigen müssen. Ich werfe ihm einige davon vor, ich bin bekennender Uribe-nicht-Wähler. Aber zu behaupten, dass Uribe an allem Schuld sei, ist falsch und davor nehme ich ihn in Schutz. Ich bin bekennender Demokrat. Dazu gehört meiner Meinung nach auch den Politiker oder die Politik zu unterstützen, die die Mehrheit gewählt hat. Ich mache das gerne, solange nicht an meine Glaubensfragen gerüttelt wird.

Zum Schluss noch eine Frage: Glaubst Du ohne Uribe gäbe es kein Unrecht und kein Leid in Kolumbien? Leider ist Recht nicht mehr der Weg um Frieden zu bekommen. Wenn es gerecht gehen sollte, würden alle Paras, die FARC, die ELN, zig Politiker, Militärs, Wirtschaftsbosse, ausländische Firmenvertreter und Politiker für Jahre in den Knast wandern. Aber wer kann das durchsetzen? Leider lebt eine Demokratie von vielen hässlichen Kompromissen. Gerade das alte Europa kann da viel erzählen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marco,</p>
<p>die FARC ist in den 60er Jahren entstanden. Sie ist die Antwort auf großes soziales Unrecht der damaligen Zeit, auf die Vernachlässigung der Landbevölkerung durch die HERRSCHAFTEN in den Städten. Die Strukturen, die für das von Dir zu Recht angkreidete Unrecht und Leid kommen aus der Gründerzeit Kolumbiens. Sie zu ändern haben manche Präsidenten versucht, viele nicht. Da zeigte es sich, dass das kolumbianische System, in dem kein Präsident zwei Amtszeiten hintereinander machen darf, eine kontinuierliche Entwicklung verhindert. Was der eine begonnen hatte, führte der Nachfolger nicht weiter. </p>
<p>Ich verteidige <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> nur dort, wo die Vorwürfe nicht stimmen. Ich habe in dieser Sache noch kein einziges Mal meine Anerkennung für den Angriff auf das Lager der FARC ausgesprochen. </p>
<p>Das Leid, das den Hass schürt ist nicht Uribes Erfindung, da tust Du ihm zuviel der Ehre an. Das kommt schon aus der Gründerzeit. Und die FARC hat nicht als Antwort auf Uribes Politik begonnen, Menschen zu entführen und im Drogengeschäft mit zu mischen. Das geschah aus Not, da mit dem Zusammenbruch des Sowjet-Sozialsmus, dem Ausbleiben der Gelder nach Kuba auf einmal auch die FARC ohne Sponsor dastand.</p>
<p>Der Hass und der Leid waren vor <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> da. </p>
<p>Auch die Paras sind keine Erfindung Uribes. Er hat zwar die Convivir gefördert, aus denen dann später manche zu den Paras übergingen, aber dass er der Gründer der Paras sei, dass kann keiner behaupten.</p>
<p>Er muss jetzt, ein Land zueinander bringen, in dem Hass über Generationen Kompromisse oder gar Versöhnung sehr schwer machen. Bei dieser schweren Aufgabe hat er einige Fehler gemacht, zum Teil auch große Fehler. Der letzte sicherlich die Anordnung Reyes hinter der Grenze zu erledigen.</p>
<p>Je weiter die Zeit vergeht und der Siegestaumel verbleicht, werden  viele meiner Paisanos erwachen und ihm die Verletzung der Hoheit Ecuadors vorhalten.</p>
<p>Für diese Fehler wird er sich auch recht fertigen müssen. Ich werfe ihm einige davon vor, ich bin bekennender <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a>-nicht-Wähler. Aber zu behaupten, dass <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> an allem Schuld sei, ist falsch und davor nehme ich ihn in Schutz. Ich bin bekennender Demokrat. Dazu gehört meiner Meinung nach auch den Politiker oder die Politik zu unterstützen, die die Mehrheit gewählt hat. Ich mache das gerne, solange nicht an meine Glaubensfragen gerüttelt wird.</p>
<p>Zum Schluss noch eine Frage: Glaubst Du ohne <a href="http://www.kolumbien-blog.com/lexikon/alvaro-uribe">Uribe</a> gäbe es kein Unrecht und kein Leid in Kolumbien? Leider ist Recht nicht mehr der Weg um Frieden zu bekommen. Wenn es gerecht gehen sollte, würden alle Paras, die FARC, die ELN, zig Politiker, Militärs, Wirtschaftsbosse, ausländische Firmenvertreter und Politiker für Jahre in den Knast wandern. Aber wer kann das durchsetzen? Leider lebt eine Demokratie von vielen hässlichen Kompromissen. Gerade das alte Europa kann da viel erzählen</p>
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