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	<title>Kommentare zu: Wartungsarbeiten Forum</title>
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	<description>Aktuelle Kolumbien Nachrichten, Reportagen, Fotos und Reiseberichte aus Kolumbien!</description>
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		<title>Von: Don Pedrinio</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/allgemein/wartungsarbeiten-forum/comment-page-1#comment-5893</link>
		<dc:creator>Don Pedrinio</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 20:12:08 +0000</pubDate>
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		<description>und gleich noch ein Artikel. passt gut zum vorhergehenden:

18.6.09 Freihandelsvertrag zwischen Europa und Kolumbien stoppen 

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni macht die entwicklungspolitische Kinderhilfsorganisation terre des hommes auf die Situation der weltweit rund 25 Millionen Binnenvertriebenen aufmerksam, die im eigenen Land auf der Flucht vor Krieg und Gewalt sind. Anders als Flüchtlinge verlassen Binnenvertriebene ihr Heimatland nicht. Daher werden sie – gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention – nicht als Flüchtlinge anerkannt. Das hat zur Folge, dass Binnenvertriebene nur selten Schutz und Versorgung durch den UNHCR genießen. Besonders betroffen sind Kinder; sie machen mehr als die Hälfte der Binnenvertriebenen aus.

„Besonders dramatisch ist die Situation derzeit in Kolumbien. Dort ist die Zahl der Binnenvertriebenen auf 4,4 Millionen gestiegen“, so Ralf Willinger, terre des hommes-Experte zum Thema Vertreibung. „Nach wie vor sind die Regierung und paramilitärische Gruppen die Hauptverantwortlichen für die Vertreibungen. Opfer sind vor allem Kleinbauern, deren Land von großen Unternehmen in Plantagen für Exportprodukte wie Ölpalmen umgewandelt wird. Deswegen fordern wir die Bundesregierung auf, Konsequenzen aus der fatalen Menschenrechtsituation im Land zu ziehen: Beispielsweise sollten die laufenden Verhandlungen zum Freihandelsvertrag zwischen der EU und Kolumbien ausgesetzt werden, bis sich die Situation deutlich verbessert hat.“ Der US-Kongress habe ein klares Zeichen gesetzt, als er im vergangenen Jahr die Verhandlungen über einen Freihandel mit Kolumbien aufgrund der dortigen Menschenrechtssituation auf Eis gelegt habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und gleich noch ein Artikel. passt gut zum vorhergehenden:</p>
<p>18.6.09 Freihandelsvertrag zwischen Europa und Kolumbien stoppen </p>
<p>Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni macht die entwicklungspolitische Kinderhilfsorganisation terre des hommes auf die Situation der weltweit rund 25 Millionen Binnenvertriebenen aufmerksam, die im eigenen Land auf der Flucht vor Krieg und Gewalt sind. Anders als Flüchtlinge verlassen Binnenvertriebene ihr Heimatland nicht. Daher werden sie – gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention – nicht als Flüchtlinge anerkannt. Das hat zur Folge, dass Binnenvertriebene nur selten Schutz und Versorgung durch den UNHCR genießen. Besonders betroffen sind Kinder; sie machen mehr als die Hälfte der Binnenvertriebenen aus.</p>
<p>„Besonders dramatisch ist die Situation derzeit in Kolumbien. Dort ist die Zahl der Binnenvertriebenen auf 4,4 Millionen gestiegen“, so Ralf Willinger, terre des hommes-Experte zum Thema Vertreibung. „Nach wie vor sind die Regierung und paramilitärische Gruppen die Hauptverantwortlichen für die Vertreibungen. Opfer sind vor allem Kleinbauern, deren Land von großen Unternehmen in Plantagen für Exportprodukte wie Ölpalmen umgewandelt wird. Deswegen fordern wir die Bundesregierung auf, Konsequenzen aus der fatalen Menschenrechtsituation im Land zu ziehen: Beispielsweise sollten die laufenden Verhandlungen zum Freihandelsvertrag zwischen der EU und Kolumbien ausgesetzt werden, bis sich die Situation deutlich verbessert hat.“ Der US-Kongress habe ein klares Zeichen gesetzt, als er im vergangenen Jahr die Verhandlungen über einen Freihandel mit Kolumbien aufgrund der dortigen Menschenrechtssituation auf Eis gelegt habe.</p>
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		<title>Von: Don Pedrinio</title>
		<link>http://www.kolumbien-blog.com/allgemein/wartungsarbeiten-forum/comment-page-1#comment-5892</link>
		<dc:creator>Don Pedrinio</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 20:08:21 +0000</pubDate>
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		<description>es scheint als dauern die Wartungsarbeiten für beide Seiten. sowol blog als auch Forum 1 bis 2 Jahre. ich nehme es dem Herausgeber auch gar nicht übel, ist er doch eher Tourismus Unternehmer als Kolumbien-Blog Autor...

ausserdem und damit es dann demnächst nicht wieder heisst: &quot;seht doch die Farc ist wieder aktiv, veröffentliche ich diesen Text, den ich von meiner Lieblings-Kolumbien-Seite habe. 

http://www.wikio.de/ausland/sudamerika/kolumbien 

Europäer ist lebendes Schutzschild im Regenwald

Ein Dok-Film («Der Palmölkrieg - Energiepflanzen vertreiben Kolumbiens Kleinbauern»} den das Schweizer Fernsehen heute Abend um 22.50 Uhr (15.6.) ausstrahlt, beweist das Gegenteil. Der Genfer Filmemacher Frank Garbely ist dafür mit dem Schweizer Pater Josef Schönenberger in den Urwald Kolumbiens gereist. Schönenberger versucht dort mit anderen Missionaren seit Jahren, Bauern vor der Palmöl-Mafia zu schützen. «Es ist eine Tragödie, welche sich da im Regenwald Kolumbiens abspielt», sagt Frank Garbely. «Mit dem Film will ich die Hintergründe aufzeigen.»

Pater Schönenberger stammt aus dem Toggenburg. Kolumbien ist seine zweite Heimat geworden. Zwanzig Jahre lang war er im Süden des Landes tätig, seit 2006 steht er in der Provinz Chocó im Einsatz. Dort wohnt er als lebendes Schutzschild in Dörfern, die von Paramilitärs oder der Guerilla bedroht werden. «Ich begleite immer wieder Gemeinschaften zurück in ihre Dörfer und wohne dann eine gewisse Zeit mit ihnen», erzählt der Missionar. Oder er besuche Dörfer um zu sehen, ob es Menschenrechtsverletzungen gebe. 

Ölplantagen werden von internationalen Unternehmen aufgekauft

In der Provinz Chocó wird der Anbau der Ölpalme besonders radikal und rücksichtslos vorangetrieben. Wo früher Urwald stand, breiten sich heute Ölpalm-Plantagen aus, die zunehmend von internationalen Unternehmen und Finanzgesellschaften aufgekauft werden. Das Palmöl wird nach Europa und in die USA ausgeführt, dort weiterverarbeitet zu Agrosprit, aber auch zu Produkten der Nahrungsmittelindustrie oder zur Herstellung von Seifen, Kosmetika und Farbstoffen. Denn Kolumbien will zu einem der grössten Produzenten von Agrotreibstoffen aufsteigen, hinter den USA und Brasilien. Auch für die Schweiz dürfte der Import von Agrosprit aus Kolumbien schon bald zum Thema werden. 

Im Film kommen auch Politiker zu Wort, die den kolumbianischen Politiker Uribe für die Situation verantwortlich machen, wie beispielsweise Senator Gustavo Petro. «Für Präsident Uribe ist die Produktion von Agrosprit die wichtigste, ich würde sogar sagen, die einzige Zielsetzung seiner Landwirtschaftspolitik», sagt er. Auch deshalb ist seit zehn Jahren im Chocó ein eigentlicher Plünderungskrieg im Gange. Paramilitärs, unterstützt von der Armee, vertreiben gewaltsam die Bevölkerung, zerstören ihre Dörfer und eignen sich ihr Land an, das sie an Palmöl-Produzenten weiterverkaufen. 

Dabei gehen sie mit unbeschreiblicher Grausamkeit vor: Lynchmorde, Massaker, Folter und Entführungen sind an der Tagesordnung. «Das Geschäft mit der Ölpalme ist typisch für die Paramilitärs und die Drogenmafia. Es führt dazu, dass der Einfluss der Mafia in der Landwirtschaft und auf dem Land ständig zunimmt», erzählt Petro. Er widerspricht damit indirekt auch Leuthard, die im Parlament erklärt hat, in Kolumbien sei unter Präsident Uribe ein Demobilisierungsprozess der paramilitärischen Truppen im Gange.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es scheint als dauern die Wartungsarbeiten für beide Seiten. sowol blog als auch Forum 1 bis 2 Jahre. ich nehme es dem Herausgeber auch gar nicht übel, ist er doch eher Tourismus Unternehmer als Kolumbien-Blog Autor&#8230;</p>
<p>ausserdem und damit es dann demnächst nicht wieder heisst: &#8220;seht doch die Farc ist wieder aktiv, veröffentliche ich diesen Text, den ich von meiner Lieblings-Kolumbien-Seite habe. </p>
<p><a href="http://www.wikio.de/ausland/sudamerika/kolumbien" rel="nofollow">http://www.wikio.de/ausland/sudamerika/kolumbien</a> </p>
<p>Europäer ist lebendes Schutzschild im Regenwald</p>
<p>Ein Dok-Film («Der Palmölkrieg &#8211; Energiepflanzen vertreiben Kolumbiens Kleinbauern»} den das Schweizer Fernsehen heute Abend um 22.50 Uhr (15.6.) ausstrahlt, beweist das Gegenteil. Der Genfer Filmemacher Frank Garbely ist dafür mit dem Schweizer Pater Josef Schönenberger in den Urwald Kolumbiens gereist. Schönenberger versucht dort mit anderen Missionaren seit Jahren, Bauern vor der Palmöl-Mafia zu schützen. «Es ist eine Tragödie, welche sich da im Regenwald Kolumbiens abspielt», sagt Frank Garbely. «Mit dem Film will ich die Hintergründe aufzeigen.»</p>
<p>Pater Schönenberger stammt aus dem Toggenburg. Kolumbien ist seine zweite Heimat geworden. Zwanzig Jahre lang war er im Süden des Landes tätig, seit 2006 steht er in der Provinz Chocó im Einsatz. Dort wohnt er als lebendes Schutzschild in Dörfern, die von Paramilitärs oder der Guerilla bedroht werden. «Ich begleite immer wieder Gemeinschaften zurück in ihre Dörfer und wohne dann eine gewisse Zeit mit ihnen», erzählt der Missionar. Oder er besuche Dörfer um zu sehen, ob es Menschenrechtsverletzungen gebe. </p>
<p>Ölplantagen werden von internationalen Unternehmen aufgekauft</p>
<p>In der Provinz Chocó wird der Anbau der Ölpalme besonders radikal und rücksichtslos vorangetrieben. Wo früher Urwald stand, breiten sich heute Ölpalm-Plantagen aus, die zunehmend von internationalen Unternehmen und Finanzgesellschaften aufgekauft werden. Das Palmöl wird nach Europa und in die USA ausgeführt, dort weiterverarbeitet zu Agrosprit, aber auch zu Produkten der Nahrungsmittelindustrie oder zur Herstellung von Seifen, Kosmetika und Farbstoffen. Denn Kolumbien will zu einem der grössten Produzenten von Agrotreibstoffen aufsteigen, hinter den USA und Brasilien. Auch für die Schweiz dürfte der Import von Agrosprit aus Kolumbien schon bald zum Thema werden. </p>
<p>Im Film kommen auch Politiker zu Wort, die den kolumbianischen Politiker Uribe für die Situation verantwortlich machen, wie beispielsweise Senator Gustavo Petro. «Für Präsident Uribe ist die Produktion von Agrosprit die wichtigste, ich würde sogar sagen, die einzige Zielsetzung seiner Landwirtschaftspolitik», sagt er. Auch deshalb ist seit zehn Jahren im Chocó ein eigentlicher Plünderungskrieg im Gange. Paramilitärs, unterstützt von der Armee, vertreiben gewaltsam die Bevölkerung, zerstören ihre Dörfer und eignen sich ihr Land an, das sie an Palmöl-Produzenten weiterverkaufen. </p>
<p>Dabei gehen sie mit unbeschreiblicher Grausamkeit vor: Lynchmorde, Massaker, Folter und Entführungen sind an der Tagesordnung. «Das Geschäft mit der Ölpalme ist typisch für die Paramilitärs und die Drogenmafia. Es führt dazu, dass der Einfluss der Mafia in der Landwirtschaft und auf dem Land ständig zunimmt», erzählt Petro. Er widerspricht damit indirekt auch Leuthard, die im Parlament erklärt hat, in Kolumbien sei unter Präsident Uribe ein Demobilisierungsprozess der paramilitärischen Truppen im Gange.</p>
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